Wissenschaft im Brennpunkt 

Alzheimer-ForschungDas Rätsel des Vergessens

Illustration der Entstehung von Amyloid-Plaques (gelb) auf den Nervenzellen des Gehirns (blau) (imago stock&people)

Alzheimer ist mit fast 50 Millionen Betroffenen weltweit die Hauptursache für Demenz. Seit Jahren suchen Forscher und Pharmafirmen nach einem wirksamen Mittel gegen die Erkrankung. Ein Kandidat ist Aducanumab: Der Wirkstoff galt bereits als gescheitert, nun soll er womöglich doch eingesetzt werden.

Beitrag hören

Zwangsarbeiterin, ZeitzeuginNS-Geschichte zwischen Erinnerung und Aktenlage

Lilija Derjabina hält das Passfoto ihrer Mutter Antonina in der Hand. Aufgenommen wurde es nach der Rückkehr aus der Göttinger Zwangsarbeiterzeit in die Sowjetunion. (Deutschlandradio / Andrea Rehmsmeier)

Lilija Derjabina wurde 1943 als Zwangsarbeiterin nach Göttingen gebracht. Ihre Erinnerungen hat sie aufgeschrieben – doch einige ihrer Schilderungen sind aus wissenschaftlicher Sicht nicht plausibel. Wie geht die Forschung damit um? Eine Spurensuche in Göttingen.

Beitrag hören

Afrikas KrebsepidemieDer größte Killer

Chemotherapie-Raum des KCMC-Hospitals. (Deutschlandradio / Christian Nusch)

In Afrika steigt die Zahl der Krebsfälle. Meist werden sie zu spät entdeckt, weshalb Krebs auf dem Kontinent inzwischen mehr Todesopfer fordert als Aids, Malaria und Tuberkulose zusammen. Das unterfinanzierte Gesundheitssystem ist auf die Herausforderung nicht vorbereitet.

Beitrag hören

CoronavirusStresstest für die Weltgesundheit

Ein Arzt begutachtet CT-Bilder eines Patienten mit einer durch den Coronavirus ausgelösten Lungenentzündung. (Chogo/XinHua/dpa )

Noch nie seien Maßnahmen so schnell und konsequent umgesetzt worden, wie seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus in China, sagte der Epidemiologe Gérard Krause im Dlf. Zur Beantwortung der Frage nach der Schwere der Krankheit fehle den Wissenschaftlern noch der Zugang zu "guter Information".

Beitrag hören

Britische WissenschaftDie Folgen des Brexit für die Forschung

Blick auf das historische Gebäude des New College der University of Edinburgh, dahinter ein grauer Wolkenhimmel. (imago / Renzo Frontoni)

Was der EU-Austritt am 31. Januar 2020 für die Wissenschaftler und die Universitäten in Großbritannien bedeutet, das ist schwer vorherzusagen. Auswirken wird sich der Brexit - ob am Ende "hart" oder "weich" - in jedem Fall. Und vielleicht sogar positiver als von vielen orakelt.

Beitrag hören

Das Down danachWas Cannabis mit Jugendlichen macht

Ein Jugendlicher raucht einen Joint. (picture alliance/dpa/Bildagentur-online/Hermes)

Unter jungen Menschen wird so viel Cannabis konsumiert wie nie; die Droge gilt als harmlos und gesellschaftlich akzeptiert. Auch in Deutschland wird wieder verstärkt über eine Legalisierung diskutiert. Aber wie wirken sich die Joints auf ein Gehirn aus, das sich noch in der Entwicklung befindet?

Beitrag hören

EU-Forschung in RumänienSuperlaser als Strukturhilfe

The most expensive scientific centre in the Czech Republic, the research centre ELI Beamlines in Dolni Brezany near Prague, Czech Republic, October 14, 2016. One of the two superlasers now developed in the USA will reach its destination, several months later than originally planned, by mid-2017. With its performance 10-PW, it is one of the most powerful laser systems in the world or those having the biggest energy in the shortest time. (CTKxPhoto/VitxSimanek) CTKPhotoP201610170607201 PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY VIS 009 The Most Expensive Scientific Centre in The Czech Republic The Research Centre Eli Beamlines in Dolni Brezany Near Prague Czech Republic October 14 2016 One of The Two Now Developed in The USA will Reach its Destination several MONTHS LATER than originally Planned by Mid 2017 With its Performance 10 PW IT IS One of The Most Powerful Lasers System in The World or Those Having The Biggest Energy in The shortest Time CTKxPhoto VitxSimanek PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Vis 009 (imago / Vit Simanek)

Mit der Extreme Light Infrastructure ELI entsteht der stärkste Laser der Welt in Rumänien. Dort ist das von der EU finanzierte Milliardenprojekt sehr willkommen, auch um der Abwanderung von Fachkräften entgegenzuwirken. Doch Streit mit Zulieferern und anderen EU-Ländern verzögert den Bau.

Beitrag hören

Digitale PsychiatrieDie App, dein Seelenwächter

Eine Frau hält ein Smartphone in den Händen (imago images / Westend61)

Können Tipp- und Scrollverhalten am Smartphone psychische Erkrankungen oder Demenz vorhersagen? Die Psychiatrie setzt zunehmend auf Big Data und forscht an Diagnosen via Smartphone. Während die einen eine Revolution der Psychiatrie beschwören, warnen andere vor einer Totalüberwachung der Patienten.

Beitrag hören

Alt ohne Altern Das Drehen an der Lebensuhr hat begonnen

Eine Sanduhr. Das obere Glas ist noch halb voll. (picture alliance / dpa )

Wissenschaftler haben dem Altern den Kampf angesagt. In Kalifornien wurden neun Männer angeblich verjüngt: Nach einem Jahr Behandlung hatte sich ihre Lebensuhr um 1,5 Jahre zurückgedreht. Immer mehr Therapien aus der Alternsforschung versprechen Jugend auf Rezept. Ist das der Durchbruch?

Beitrag hören

Evolution des AlternsLeben ist sterblich

Nacktmull (Heterocephalus glaber) in einem zu Demonstrationszwecken aufgeschnittenen Erdtunnel   (imago stock&people)

Der Nacktmull ist die Fleischwerdung eines alten Menschheitstraums: Er altert nicht, sein Risiko zu sterben ist immer gleich und dabei sehr gering. Warum altern Lebewesen überhaupt? Wie hat sich der Prozess im Lauf der Evolution entwickelt? Welche Rolle spielt die Umwelt – und welche unsere Gene?

Beitrag hören

Parkinson-TherapieÜber Hoffnung, Stammzellen und Parkinson

Dopaminergic neuron, illustration Dopaminergic neuron, computer illustration. Dopaminergic neurons are brain cells whose primary neurotransmitter is dopamine. Degeneration of these cells leads to the symptoms of Parkinson s disease. These symptoms include tremor, muscular rigidity, poor balance and depression. Glial cell-derived neurotrophic factor promotes the survival and differentiation of dopaminergic neurons and therefore may be useful as a treatment. PUBLICATIONxINxGERxSUIxHUNxONLY KATERYNAxKON/SCIENCExPHOTOxLIBRARY F021/3549 (imago stock&people)

Die Erwartungen sind groß: Stammzell-Therapien könnten der Schlüssel sein, die bislang unheilbare Schüttellähmung in den Griff zu bekommen. Aber die klinischen Studien kommen nur langsam voran - aus ethischen und medizinischen Gründen. Für die Patienten ist das nur schwer zu ertragen.

Beitrag hören

Die MaschineKontrolle ist gut, KI ist besser

Die Maschine: Kontrolle ist gut, KI ist besser (Deutschlandradio / Mark Trompetter)

Die Maschine war einst wie aus dem Nichts bei Marie Winkler aufgetaucht: Eine künstliche Intelligenz, die erst Staunen, bald aber schieres Entsetzen hervorrief. Seit der Katastrophe hatte die Gesellschaft dazugelernt. Die Maschine sollte gebändigt werden: Gutes tun in engen Grenzen, das war der neue Plan.

Beitrag hören

Der vergessene Code der InkaIm Reich der Knotenschnüre

Blick auf Machu Picchu in Peru (dpa / Raphael Mantero)

Es heißt, die Inka hätten keine Schriften hinterlassen, nur Knotenschnüre für die Buchhaltung in ihrem riesigen Reich. Doch mancher Forscher hofft, in den Knoten mehr als Zahlen zu entdecken. Die Khipus könnten die Geschichte der Inka neu erzählen - wenn es gelingt, den Code zu knacken.

Beitrag hören

DemenzWie die alternde Gesellschaft Kliniken herausfordert

Heike Jakobi vom ehrenamtlichen Kranken-Lotsendienst schiebt einen Patienten zur Therapie im Albertinen-Haus in Hamburg. (dpa / Christian Charisius)

Zehn Prozent aller Menschen im Krankenhaus leiden unter einer Demenz. Für sie ist der Klinikaufenthalt Gift, weil hier nichts vertraut ist. Das überlastete Personal behilft sich oft mit Psychopharmaka, was die Verwirrtheit erst recht befördert. Die demographische Entwicklung bringt Krankenhäuser an ihre Grenzen.

Beitrag hören

Auslese | Digitale DystopienDie Fallstricke der Vernetzung

Das Bild zeigt die Cover der beiden Bücher "Der unsichtbare Krieg" von Yvonne Hofstetter und "New Dark Age" von James Bridle. (Deutschlandfunk / Ralf Krauter)

Die totale Vernetzung von Menschen und Maschinen läuft auf Hochtouren und eröffnet faszinierende Möglichkeiten, um aus der digitalen Datenflut Profit zu schöpfen. Doch die schöne neue Welt birgt auch Gefahren - nachzulesen in aktuellen Sachbüchern.

Beitrag hören

Aufrüsten der WeltraummächteDas Säbelrasseln im All

Trägerrakete (PSLV-C44) der Indian Space Research Organisation (ISRO) im indischen Raumfahrtzentrum Satish Dhawan  (AFP / Arun Sankar)

Im März bewies Indien mit einem Raketentest, feindliche Satelliten abschießen zu können. Auch die USA und Frankreich kündigten bereits Programme zur Aufrüstung im All an. Jetzt ziehen die NATO-Mächte nach. Auf dem Gipfel kommende Woche beschließen sie ihre Weltraumstrategie.

Beitrag hören

Vertical FarmingDer Bauernhof im Wolkenkratzer

Gemüseernte in der "Urban Farm" auf dem Dach des "Cameleon Shop" in Brüssel (imago stock&people)

Wolkenkratzer mit gläsernen Fronten, in denen es keine Büros oder Wohnungen gibt, dafür aber Kartoffeläcker und Salatfelder: momentan klingt das noch nach Science Fiction. Doch sogenanntes Vertical Farming wird auch in Deutschland bereits erprobt - als Alternative zur etablierten Landwirtschaft.

Beitrag hören

Neo-KerosinDie Suche nach dem guten Flugtreibstoff

Ein Flugzeug am Himmel zwischen zwei engen Altbau-Fassaden. (unsplash / Leon Skribitzki)

Fliegen ist mit Abstand die klimaschädlichste Art, sich fortzubewegen. Während es für Autofahrer den Elektroantrieb gibt, existieren für den Luftverkehr bislang nur Prototypen für klimaneutrale Flugtreibstoffe. Zukünftig sollen diese aus Windstrom und konzentriertem Sonnenlicht entstehen - wenn alles klappt.

Beitrag hören

Digitalisierung der LandwirtschaftDaten säen, Daten ernten

Eine Drohne fliegt über einem Feld mit einem Traktor mit Anhängespritze, aufgenommen auf einem 5G-Testfeld auf dem Lehr- und Versuchsgut (LVG) in Koellitsch (Bild: imago/Florian Gaertner/photothek.net)

Big-Data-Analysen, Sensoren im Acker und die Hofverwaltung in der Cloud: IT-Hersteller witterten hier vor Jahren schon das große Geschäft. Sie wollten dem Landwirt "Digital Farming" aus einer Hand anbieten. Doch die digitale Landwirtschaft entwickelt sich derzeit in eine andere Richtung.

Beitrag hören

Whistleblower in der WissenschaftWer wagt, verliert

Ein Mann in einem Mantel läuft durch eine Straße. (imago / Westend61)

Whistleblower sind selten Helden. Sie decken Missstände auf, ohne Rücksicht auf die eigene Karriere, Gesundheit oder Freundschaften. Auch in der Wissenschaft haben sie wenig zu gewinnen, aber viel zu verlieren.

Beitrag hören

50 Jahre globales NetzwerkDie Revolutionsmaschine Internet

Collage mit Hand, Globus und Tastatur (Symbolbild) (imago)

Das Internet hat Industrien zerstört und neue aufgebaut. Es hat Arbeit, Einkaufsgewohnheiten und auch die Partnersuche umgekrempelt. Es hat Blogger zu Meinungsmachern befördert und Geschäftsleuten den Weg zur US-Präsidentschaft geebnet. Heute, nach 50 Jahren, überholt sich das Netz selbst.

Beitrag hören

Auslese | Mensch und TierAuf den Hund gekommen

Ein Mann mit Hund im Schnee bei Sonnenuntergang. (imago / Astrid Steffens)

Die Vorfahren aller Hunde waren Wölfe. Der Mensch hat seine einstigen Todfeinde gezähmt und sich damit zum Freund gemacht. Wie es dazu kam und welche Rolle die Domestizierung des Wolfes für die Evolution des Menschen spielte - das beleuchten neue, lesenswerte Sachbücher.

Beitrag hören

Analyse alter DNAWas Paläogenetik über die Menschheitsgeschichte verrät

Schädel eines Neandertalers im  Neanderthalmuseum in NRW. (picture alliance / Boensch)

Die heutigen Pesterreger gehen auf den „Schwarzen Tod“ im Mittelalter zurück – und die Tuberkulose kam nicht erst mit den Europäern nach Amerika. Die Analyse alter DNA erhellt nicht nur unsere Vergangenheit. Sie könnte auch der modernen Medizin helfen, sich auf kommende Epidemien vorzubereiten.

Beitrag hören

CO2-Entsorgung im UntergrundZurück in die Tiefe

Ingenieurin auf dem Dach der CO2-Abscheidungsanlage im norwegischen Mongstad (Foto: Technology Centre Mongstad)

Auf dem Papier klingt die Idee zukunftsweisend: CO2 wird aus der Atmosphäre wieder eingefangen und eingelagert. Die Politik kalkuliert längst mit Kohlendioxid-Entnahmeverfahren - aber die Technologie ist umstritten.

Beitrag hören

30 Jahre MauerfallOst-Westdeutsche Wissenschaft nach der Wende

Chemielabor der Universität Jena, undatierte Aufnahme von 1960. (picture alliance/dpa-Zentralbild/Universität Jena)

"Einpassung": Der Begriff sollte sich durchsetzen in den rasenden Monaten zwischen Mauerfall und Tag der Deutschen Einheit. Heute, 30 Jahre danach, gibt die Entwicklung der ostdeutschen Forschungslandschaft nicht jeder Entscheidung von damals Recht.

Beitrag hören

Fehldosierung und DoppelverordnungMedikamentenflut im Alter

Ein Haufen bunter Tabletten und Pillen (picture alliance / dpa / Daniel Reinhardt)

Die Lebenserwartung steigt, und mit jedem Lebensjahr werden die Menschen im Schnitt kränker. Doch 80-Jährige vertragen Wirkstoffe nicht mehr so gut wie 30-Jährige. Viel zu oft schlucken sie mehrere Medikamente gleichzeitig und riskieren damit gravierende Neben- und Wechselwirkungen.

Beitrag hören

Citizen ScienceWie Bürgerforscher Wissen schaffen

Vogelfotograf fotografiert Küstenseeschwalben, Grossbritannien, England, Northumberland (imago / H. Bouwmeester)

Immer mehr Menschen zählen Vögel in ihrer Umgebung, messen die nächtliche Lichtverschmutzung, kartieren Plastikmüll in Gewässern, dokumentieren die Verbreitung von Pilzen - und sind dabei Teil wissenschaftlicher Forschungsprojekte. Bürgerwissenschaft – Citizen Science - ist längst kein Nischenthema mehr.

Beitrag hören

WaldwunschdenkenKann Aufforstung das Klima retten?

Herbstwald im Morgennebel am Tombeau du Geant, Belgien, Ardennen (Imago / blickwinkel)

Weltweite Aufforstungen sollen die Klimakrise abwenden - denn Milliarden neuer Bäume könnten das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid aus der Luft filtern. Soweit das Ergebnis einer Studie aus Zürich, die viel Aufsehen erregt. Doch wie realistisch ist dieser Vorschlag?

Beitrag hören

Einsteigen bitteChancen des autonomen Verkehrs auf der Schiene

Die Verkehrsbetriebe Potsdam testen derzeit selbstfahrende Straßenbahnen (Deutschlandradio / Vanja Budde)

„Fahrerloses Fahren“ auf Schienen, das gibt es schon seit mehr als 30 Jahren. Doch der automatisierte Bahnverkehr rückt zunehmend in den Hintergrund. Die mediale Aufmerksamkeit und die Förderung von Forschung und Entwicklung gelten autonomen Autos und LKW.

Beitrag hören

Widerspruchslösung bei der OrganspendeSchweigen als Zustimmung

Pfleger trägt eine Box mit der Aufschrift "Human Organ" durch einen Krankenhausflur (imago / localpic)

Nur 36 Prozent der Deutschen besitzen einen Organspendeausweis. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will deshalb die Widerspruchslösung einführen: Wer zu Lebzeiten nicht widerspricht, soll automatisch als Organspender gelten. Doch der Entwurf ist umstritten - unter Ethikern, Wissenschaftlern und Angehörigen-Vertretern.

Beitrag hören

Aliens im OzeanDer Geist der Kraken und Tintenfische

Zwei männliche Riesensepia, die um ein Revier konkurrieren, zeigen schnell wechselnde, pulsierende Farbmuster.  (dpa / picture-alliance / G.Bell )

Im Ozean leben die Genies unter den Weichtieren: die Tintenfische. Sie haben ein gutes Gedächtnis, zeigen sehr flexibles Verhalten, sind neugierig und verspielt. Affen und auch Krähen denken als Wirbeltiere ähnlich wie Menschen. Die Oktopusse hingegen pflegen eine ganz eigene Spielart der Intelligenz.

Beitrag hören

Stresstest für WeizenDie Suche nach klimatoleranten Getreidesorten

Sie sehen den trockenen Boden eines Weizenfeldes. (dpa)

Deutsche Landwirte bekommen Wetterextreme wie lange Hitze- und Trockenperioden inzwischen immer stärker zu spüren. Wie wirken sich die veränderten Umweltbedingungen auf die wichtigsten Ackerpflanzen in Deutschland aus? Wie reagiert Weizen auf veränderte Temperaturen und ausbleibende Niederschläge?

Beitrag hören

Heilsame Erwartungen in der MedizinPlacebo wirkt

Ein Haufen bunter Tabletten und Pillen (picture alliance / dpa / Daniel Reinhardt)

Es ist erwiesen: Placebos helfen. Warum haben sie dann noch immer nicht den Platz in der Schulmedizin, den sie verdienen? Placeboforscher plädieren dafür, den Effekt mit anerkannten Therapien zu kombinieren. Doch sie stoßen auch auf Widerstände.

Beitrag hören

Evolution in der StadtDie Betonwüste lebt!

Ein Fuchs auf dem Wirtschaftshof des Auguste-Viktoria-Klinikums in der Rubensstraße in Berlin, aufgenommen 2014, er schaut direkt in die Kamera. (imago / Olaf Wagner)

Der Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verändert. Statt in Wäldern und auf Wiesen leben sie auf Straßen und zwischen Betonwänden. Immer mehr Tier- und Pflanzenarten verlassen das Land und erobern die Stadt. Und passen sich dabei an ihr neues Umfeld an.

Beitrag hören

Waldbrand-PräventionWie gut ist Deutschland für Waldbrände gerüstet?

Brandwolken über dem Wald über Lübtheen. (picture alliance / dpa / Philipp Schulze)

1.200 Hektar Wald brannten Ende Juni in Mecklenburg-Vorpommern nieder, es war der größte Waldbrand der Nachkriegsgeschichte. Die Landesregierung will nun 50 Millionen Euro in die Ausrüstung der Feuerwehren investieren. Doch was ist außerdem nötig, damit Waldbrand-Prävention gelingen kann?

Beitrag hören

Mehr anzeigen