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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 31.01.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Grenzenlose Abenteuerlust
    Robinson Khoury MYA
    Aufnahme vom 24.1.2025 beim Sparks & Visions Festival im Theater Regensburg
    Am Mikrofon: Thomas Loewner
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Die Minnesota-Kathmandu-Connection
    Der amerikanische Gitarrist Steve Tibbetts
    Von Michael Engelbrecht
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Einmann-Verlag
    Das Solo-Debüt des Editors-Sängers Tom Smith
    Von Marcel Anders
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    The Cinelli Brothers (GB)
    Aufnahme vom 18.5.2024 beim Bluesfestival Schöppingen
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:05 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Barbara Manterfeld-Wormit, Berlin
    Evangelische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 420 Jahren: Englischer "Pulververschwörer" Guy Fawkes hingerichtet

  • 09:10 Uhr

    Stahlstadt Duisburg - Arbeit, Wandel und die Frage nach der Zukunft

    Am Mikrofon Vivien Leue

    Duisburg und seine Stahlproduktion sind prägend für die Stadt und für ihre  Menschen - identitätsstiftend seit Generationen. Stahl steht für Arbeit und Wohlstand. Gleichzeitig wächst durch internationale Konkurrenz und die Energiewende der Druck auf die Branche.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Die Berlinale-Chefin Tricia Tuttle

    Kluge Strategin mit Humor und Experimentierfreude: Tricia Tuttle führt die Berlinale künstlerisch und organisatorisch.

    Kino soll verbinden, vielfältig und zugänglich sein - dafür steht Tricia Tuttle. Seit 2024 ist sie Intendantin der Berlinale und die erste Frau, die allein ein großes Filmfestival führt. Geboren wurde sie 1970 im US-Bundesstaat North Carolina, als Jugendliche entdeckte sie ihre Liebe zum Kino, begann ihre Karriere aber zunächst als Gitarristin einer Band. 1997 zog sie nach London und studierte Filmwissenschaften am British Film Institute. In der Lehre und als Organisatorin war sie an wichtigen Institutionen der Filmwelt tätig, darunter die British Academy of Film and Television. Sie leitete das London Film Festival und öffnete es mit kostenlosen Angeboten für ein größeres Publikum. Tricia Tuttle pendelt zwischen London und Berlin. Ihr erstes deutsches Wort war „gemütlich“. Klingt so auch ihre Musikauswahl?

  • 11:05 Uhr

    Birgid Becker im Gespräch mit Ulrich Schneider, ehemaliger Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Die Autorin und Illustratorin Antje Damm
    Einordnung und Auszeichnung für ihr Gesamtwerk beim Deutschen Jugendliteraturpreis 2025
    „Da ist besetzt!“ (dtv)
    „Agathe - Papas Schildkröte und ich“ (Moritz Verlag)
    Ein Beitrag von Thomas Linden
    Länge: 6‘47

    Anne-Sophie Baumann,Vanessa Robidou(Ill.): „Mein großes Körperbuch“
    Aus dem Französischen von Ursula Bachhausen
    (Gerstenberg Verlag)
    Ein Beitrag von Anne-Kathrin Weber
    Länge: 04‘55

    Jugendbücher über Bodyshaming
    Lisa Fipps: „Starfish“
    Aus dem Englischen von Meritxell Piel
    (Hanser Verlag)
    Jenny Jordahl: „Nur noch ein bisschen mehr“
    Aus dem Norwegischen von Leonie Teckenburg
    (Atrium Pics)
    Ein Beitrag von Maria Riederer
    Länge: 08‘59

    Am Mikrofon: Svenja Kretschmer

  • 17:05 Uhr

    Sollte das Recht auf Teilzeit abgeschafft werden?
    Die Chefökonomin der Welt-Gruppe Dorothea Siems und Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, im Gespräch
    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
    Gast: Joachim Meyerhoff
    Gesprächspartner: Judith von Sternburg, Shirin Sojitrawalla
    Moderation: Tobias Lehmkuhl

    „Erfinden heißt erinnern“ heißt es in „Alle Toten fliegen hoch“ von Joachim Meyerhoff. Diesem Motto ist der Schauspieler und Autor inzwischen in sechs Teilen seines autobiographischen Work-in-progress treu geblieben. Ob man dem jungen Joachim als Austauschschüler nach Amerika folgt, dem Schauspielerschüler nach München zu seinen Großeltern, die sich munter durch den Tag trinken, oder ob er vom Leben in einer Psychiatrischen Anstalt erzählt, die sein Vater einst in Schleswig geleitet hat -  immer sind Meyerhoffs Erinnerungen so gut erfunden, dass sie nichts anderes sein können als wahrhaftig. Nach überstandenem Schlaganfall, aber von Berlin fast um den Verstand gebracht, ist Meyerhoff mit „Man kann auch in die Höhe fallen“ jüngst in der Gegenwart des eigenen Alters angekommen. Aus diesem und anderen Werken wird er in diesem Studio LCB lesen und mit den Kritikerinnen Judith von Sternburg und Shirin Sojitrawalla über seine Arbeit reden. Es moderiert Tobias Lehmkuhl.

  • 22:05 Uhr

    Produziert im Deutschlandfunk (7)
    Arbeit: Projekte mit Oliver Augst und Marcel Daemgen
    Am Mikrofon: Hanno Ehrler

    Das Lied ist ihr Metier - sowohl das Volkslied als auch das romantische Kunstlied, das Arbeiterlied und der Schlager. Damit beschäftigen sich Oliver Augst und Marcel Daemgen seit mehr als 25 Jahren im Rahmen ihres Großprojekts „Archiv Deutschland“. Augst ist Performer, Sänger und Komponist, Daemgen Pianist und auf elektronischem Feld aktiv. Gemeinsam interpretieren, d.h. vergegenwärtigen sie dieses Liedgut mit zeitgenössischen Mitteln. Sie nehmen es auseinander, entkernen es, setzen es neu zusammen, verfremden es gesanglich und elektronisch und bringen es als Performance auf die Bühne. Einige Jahre lang agierten sie als Trio und nannten sie sich Gruppe „Arbeit“. In Kooperation mit dem Deutschlandfunk realisierten sie im Laufe der Jahre sieben Projekte, die auf CD dokumentiert sind.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Mensch ohne Gott
    Eine Lange Nacht über Atheismus
    Von Rolf Cantzen
    Regie: Philippe Brühl

    Ohne Gott denken, ohne Gott leben - zwischen Philosophie, Theologie und Literatur entfaltet sich ein facettenreiches Feature über die wohl grundlegendste Frage der Menschheit: Gibt es einen Gott - und wenn ja, was sagt das über unsere Welt aus? Zweifel an der Existenz eines gütigen, allmächtigen Gottes reichen weit zurück: Die Gnostiker der Antike sahen in der Schöpfung nicht das Werk eines weisen Schöpfers, sondern eines fehlerhaften - oder bösen - Gottes. Radikal-Aufklärer des 17. Jahrhunderts entlarvten den Gottesglauben als Instrument weltlicher Herrschaft. Für Ludwig Feuerbach war die Gottesliebe eine fehlgeleitete Menschenliebe. Sigmund Freud ging noch weiter: Der Glaube sei ein kindlicher Reflex, den der reife Mensch ablegen müsse. Kann man moralisch handeln ohne göttliche Instanz? Was bleibt von Ethik ohne ein Jenseits? Sind alles diese Fragen falsch gestellt, wie Eugen Drewermann meint? Was treibt religiösen Glauben in einer zunehmend säkularen Gesellschaft immer wieder an die Oberfläche? Literarische Figuren - wie Dostojewskis zerrissene Helden - und moderne Theologen, die selbst eine individuelle Weiterexistenz nach dem Tod für unwahrscheinlich halten, begleiten diese „Lange Nacht“ voller Fragen, Zweifel, Ideen und unbefriedigenden Antworten.