• Mo
    Di
    Mi
    Do
    Fr
    Sa
    So

Programm: Vor- und RückschauSonntag, 23.08.2026

  • 00:00 Uhr

    1001 Nacht

    1001 Nacht 
    Von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang

    Schahrasad erzählt um ihr Leben - und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben.

    Moderation: Massimo Maio 

    Mit den Folgen:
    Nächte 86 bis 94 - Der Bucklige, der Freund des Kaisers von China
    Nächte 95 bis 114 - Dschullanar vom Meer und ihr Sohn, König Badr
    Nächte 115 bis 121 - Frau Pfau und die Ente

    1001 Nacht - Staffel zwei
    Nach der Neuübersetzung von Claudia Ott
    Auswahl der Geschichten: Safiye Can
    Hörspielbearbeitung und Storytelling: Judith Lorentz und Roxana Samadi
    Komposition: Philipp Johann Thimm, mit Roshanak Rafani und Nabil Arbaain
    Regie: Judith Lorentz
    Dramaturgie: Sabine Küchler und Julia Tieke
    Deutschlandfunk 2026

    Alle Folgen, Informationen und Gespräche unter: deutschlandfunk.de/tausendundeinenacht

  • 06:05 Uhr

    Pflege, Handwerk und co.: Wie viel sind Ausbildungsberufe dem Staat wert?
    Von Lenoard Ameln

  • 06:10 Uhr

    Heinrich Schütz
    „O Herr, hilf, o Herr, lass wohl gelingen“. Geistliches Konzert aus den Symphonie sacrae III, SWV 402
    Ulrike Hofbauer, Sopran
    Isabel Jantschek, Sopran
    Georg Poplutz, Tenor
    Mitglieder des Dresdner Barockorchesters
    Leitung: Hans-Christoph Rademann

    Jacob Obrecht
    Kyrie und Gloria aus der Missa „Malheur me bat“
    A.N.S. Chorus
    Leitung: János Bali

    Johann Sebastian Bach
    „Geist und Seele wird verwirret“. Kantate zum 12. Sonntag nach Trinitatis, BWV 35
    Alex Potter, Countertenor
    Leo van Doeselaar an der Treutmann-Orgel der Stiftskirche St. Georg in Grauhof
    Il Gardellino

    Herbert Howells
    „Te Deum“ für das King’s College, Cambridge
    Temple Church Choir
    Ian Le Grice, Orgel
    Leitung: James Vivian

  • 07:05 Uhr

    Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

    Kunst als Raum für Dialog in Israel

    Helden und Monster. Was erzählt uns das Kino über unsere Krisen? Ein Interview mit dem Kulturwissenschaftler Felix Brinker

    Iran, Ukraine, Jemen: Wie beendet man endlose Kriege? Ein Interview mit dem Friedensforscher Thomas Roithner

    07:50 Uhr   Kulturpresseschau

    Auszüge aus den Feuilletons der Woche

    Schutzmacht auf dem Rückzug? Die USA und Südkorea. Ein Interview mit dem Asienexperten Eric Ballbach

    Denk ich an Deutschland: der Förster und Autor Peter Wohlleben

    Am Mikrofon: Adalbert Siniawski

  • 08:35 Uhr

    Religiöses Wort
    Keine Angst vor niemand -
    Von der Tapferkeit vor dem Freund
    Von Pfarrer Jörg Machel
    Evangelische Kirche

  • 08:50 Uhr

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 20 Jahren: Natascha Kampusch entkommt ihrem Entführer

  • 09:30 Uhr

    Im Reinen sein
    Gefiltertes Leben - Wie viel Gutes ist zu viel?
    Von Liv Apollonia Scharbatke 

    Je dicker die Luft, desto mehr filtern wir. Doch je mehr wir filtern, desto dünnhäutiger werden wir. Sind die Filter der Neuzeit die Lösung unserer Probleme oder verlieren wir durch ein möglichst störungsfreies Dasein die Fähigkeit zum Überleben?
    Lüften hat etwas Reinigendes. - Hat es das? Wird nicht mit der Luft von draußen mehr Dreck hereingebracht in unseren Alltag, in unser Leben. Leben wir nicht in einer Zeit, die geprägt ist von Reinheitsgeboten und Filterpraktiken als wachsendes Bedürfnis, die Umwelt, den Körper und die Wahrnehmung zu kontrollieren.
    Zigarettenrauch, Feinstaub und Schadstoffe werden zum Anlass, um über Filter als technische, kulturelle und politische Ordnungsinstrumente nachzudenken. Dienten sie einst dem Überleben, sind sie heute Teil moderner Hygiene-, Sicherheits- und Optimierungslogiken.
    Je feiner die Filter werden, desto geringer scheint die Fähigkeit, Ambivalenz, Störung und Widerspruch auszuhalten. Muss denn das Leben wirklich so rein sein?
    Liv Apollonia Scharbatke ist Autorin, Kommunikationswissenschaftlerin und Schreibtherapeutin. Ihre Arbeit ist geprägt von der Frage, wie Menschen ihr Leben durch Geschichten verstehen und gestalten. Während ihres Studiums an der Filmakademie Baden-Württemberg realisierte sie mehrfach prämierte Kurzfilme. Heute schreibt sie für das Fernsehen und arbeitet an ihrem Debütroman. Auf ihrem Blog „Happy Writing“ veröffentlicht sie regelmäßig Beiträge zu kreativem Schreiben und zur Schreibtherapie.

  • 10:05 Uhr

    Übertragung aus der Propsteikirche St. Franziskus und St. Elisabeth in Halle/Saale
    Zelebrant: Pfarrer Magnus Koschig
    Katholische Kirche

  • 11:05 Uhr

    Claudia Plattner, Präsidentin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

  • 11:30 Uhr

    Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

    Die erste Sonnenfinsternis seit 600 Jahren
    Eindrücke aus Island

    Aus Leidenschaft in den Himmel gucken
    Eine Sternwarte im Harz

    „Zu den Sternen! Weltraum und Weltflucht seit der Moderne" im Arp-Museum

    Zu Besuch im Planetarium Franeker

    Unter dem dunkelsten Himmel der Welt
    Stargazing im südafrikanischen Sutherland

    Am Mikrofon: Thy Le

  • 13:05 Uhr
  • 13:30 Uhr

    Musik und Fragen zur Person
    Der Publizist Ulrich Ladurner im Gespräch mit Florian Felix Weyh

    In seiner Jugend war Südtirol eine Krisenregion. Kein Zufall, dass er Kriegsreporter wurde. Als Konfliktbeobachter stellt er in Büchern über den Iran bis zur Hamburger Schrebergartenkolonie dieselbe Frage: Wie können Menschen friedlich zusammenleben?

  • 15:05 Uhr

    Melancholischer Maschinenklang
    Der US-amerikanische Musiker Chris Stewart und sein Projekt Black Marble
    Von Anke Behlert

    Kühle Synthie-Sounds, repetitive Melodien und Drumcomputer. Dazu eine Stimme, die zugleich distanziert und berührend wirkt.

    Wenn man Black Marble in eine Internet-Suchmaschine eingibt, findetman hochauflösende NASA-Satellitenbilder der Erde bei Nacht. Das Bild der schwarzen Murmel - glatt und dunkel glänzend - passt allerdings auch ganz gut zum Sound von Black Marble - dem musikalischen Projekt des Musiker Chris Stewart. Seine Musik klingt nach Coldwave, Minimal-Synth und Dream Pop: mit düsteren Synthesizern, pulsierende Basslinien und einer Stimme, die zugleich distanziert und berührend wirkt. Gegründet wurde Black Marble als Duo 2011 in Brooklyn, 2012 erschien das erste Album „A Different Arrangement“. Heute ist Black Marble kein Duo mehr, aber kühle Synthie-Sounds, sich wiederholende Melodien und geradeaus marschierende Beats finden sich immer noch in der Musik, zuletzt auf dem fünften Studioalbum „Life In Small Spaces“.

  • 16:10 Uhr

    Buch der Woche

    Samuel Beckett: „German Diaries. 28. September 1936 - 1. April 1937“
    Englisch und deutsch. Text und Kommentar
    Aus dem Englischen von Gaby Hartel
    Herausgegeben von Mark Nixon und Oliver Lubrich
    (Suhrkamp Verlag)
    Ein Beitrag von Michael Eggers

    Am Mikrofon: Wiebke Porombka

  • 16:30 Uhr

    KI verstehen - Der Podcast über Künstliche Intelligenz im Alltag

    KI kontrovers - Metas Manifest: Wie Zuckerberg die Zukunft sieht
    Von Friederike Walch und Carina Schroeder

    Superintelligente KI für alle, das wünscht sich Meta-Chef Mark Zuckerberg. Gleichzeitig hagelt es Kritik: Die KI-Brillen seien unsicher, und Facebook und Instagram könnten süchtig machen. Anthropic versucht zeitgleich, KI zuverlässig zu kennzeichnen. Fedi und Carina diskutieren über aktuelle News aus der KI-Welt.

  • 17:05 Uhr

    Debatten und Dokumente

    Die AfD in Sachsen-Anhalt: Gegner der Kirchen oder "die christlichste Partei"? Bettina Schlauraff, Regionalbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und Mitherausgeberin des Bandes „Kirche gegen den Hass. Mit dem alltäglichen Rechtsextremismus umgehen“ im Gespräch mit Nils Schniederjann

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    Bildhauer als Provokateur - Erste Einzelausstellung zu Charles Ray in Kassel

    Gesprächsreihe - Gemeinsam oder einsam? Über Solitäre und Rudeltiere in der Kultur
    Doppelintendanz - wie geht das? Rafael Sanchez, Schauspiel Zürich, im Gespräch

    "Third Person" - Lorna Simpson in der Punta della Dogana in Venedig

    Das Museum als Ort des Dialogs - Ausstellungshaus Umm el-Fahem in Israel

    Am Mikrofon: Anja Reinhardt

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr

    Tschechiens Wirtschaft - Emanzipation von Deutschland

  • 20:05 Uhr

    Blind Date in Delhi
    Die unglaubliche Mrs. Monga
    Von Johanna Rubinroth und Tanja Krüger
    Regie: die Autorinnen
    Mit: Claudia Splitt, Eva Meckbach, Michael Kargus, Hansa Czypionka
    Ton und Technik: Sonja Röder, Jan Fraune
    Redaktion: Michael Lissek
    SWR 2023

    Mrs. Monga hat viel erreicht. Auch ohne Augenlicht klettert sie auf Bäume und kocht gerne. Mit ihrer NGO will sie sehbehinderten Mädchen helfen, genauso selbstständig zu werden.

    Preeti Monga lebt in Delhi. Sie fing als Gurken-Verkäuferin und Aerobic-Lehrerin an. Sie ließ sich scheiden, war alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und heiratete neu. Sie schrieb Bücher, wurde Unternehmerin, bekam zahlreiche Auszeichnungen. Heute leitet sie eine eigene NGO. So ein Lebensweg ist in Indien für eine Frau etwas Besonderes - für Preeti war und ist er eine extreme Herausforderung: denn sie ist blind. Doch sie sieht es nicht ein, auf irgendetwas zu verzichten, nur weil ihr ein Sinn fehlt. Und sie möchte blinde Mädchen in Indien unterstützen, genauso eigenständig zu werden, wie sie es selbst ist.
    Die dafür nötige Unterstützung zu bekommen ist allerdings nicht immer einfach …

    Johanna Rubinroth ist 1984 als Schulkind aus Polen emigriert. Sie studierte Schauspiel und Drehbuchschreiben an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und ist Autorin von Hörspielen, Features und Drehbüchern mit Schwerpunkt auf polnischen und jüdischen Themen.

  • 21:05 Uhr

    Dresdner Musikfestspiele 2026

    Edward Elgar
    Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85

    Edward Elgar
    Sinfonie Nr. 2 Es-Dur op. 63

    Hannah Kendall
    "The Spark Catchers"

    Jan Vogler, Violoncello
    London Philharmonic Orchestra
    Leitung: Edward Gardner

    Aufnahme vom 26.5.2026 im Kulturpalast Dresden

    Am Mikrofon: Sylvia Systermans

    „Leichtigkeit des Seins“ - so waren die Dresdner Musikfestspiele in diesem Jahr überschrieben. Sie sollen „kein Festival für ausgewählte Kultur-Eliten“ sein, sondern „Festspiele mit einem Programm, in dem sich viele Menschen wiederfinden“ - mit diesem Konzept konnte der Cellist Jan Vogler als geschäftsführender und künstlerischer Intendant in Personalunion in den vergangenen 17 Jahren die Kartenverkäufe der Festspiele erheblich steigern. An diesem Abend ist er auch als Solist im Cellkonzert von Edwar Elgar zu erleben. Seine musikalischen Partner sind das London Philharmonic Orchestra und Edward Gardner - langjährige musikalische Freunde.

  • 23:05 Uhr