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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 20.10.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Marko Langer

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pastor Oliver Vorwald, Hannover
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 625 Jahren: Seeräuber Klaus Störtebeker enthauptet

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Arthrose
    Gelenkschmerzen im Alter

    Gast:
    Dr. Wolfgang Böker, Co-Kongresspräsident, Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie, Gemeinschaftspraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie, Lüneburg
    Am Mikrofon: Martin Winkelheide

    Reportage:
    Ein Komponist erzählt von seiner Fingerarthrose

    Aktuelle Informationen aus der Medizin:
    Migräne
    Neue Therapien verbessern die Behandlung
    Interview mit PD Dr. Robert Fleischmann, Kongresspräsident der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, Leiter des Kopfschmerzzentrums, Universitätsmedizin Greifswald

    Krebsprävention
    Persönliches Krebsrisiko häufig unterschätzt
    Interview mit Dr. Ursula Will, Medizinische Leitung Präventionsambulanz, Deutsches Krebsforschungszentrum, DKFZ, Heidelberg

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Regelmäßige Schmerzen im Knie, in der Hüfte, in den Fingern oder der Schulter kennen viele Menschen. Arthrose gehört zu den häufigen Erkrankungen. Im Alter betrifft es Millionen Menschen in Deutschland. Was hilft gegen die Schmerzen, was gegen die Arthrose? Was lässt sich mit Ernährung und Bewegung erreichen, wann sind Medikamente oder sogar eine Operation sinnvoll?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Maxim Biller: "Schwarze Samstage"
    (Verlag Kiepenheuer und Witsch)
    Ein Beitrag von Carsten Hueck

    Sandra Hoffmann: "Mogadischu"
    (Berlin Verlag)
    Ein Beitrag von Oliver Jungen

    Am Mikrofon: Dirk Fuhrig

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    CRASH
    Eine Suche nach Lichtblicken in dunklen Zimmern
    Von Ina-Lene Dinse
    Regie: Dörte Fiedler
    Deutschlandfunk 2026

    Wenn sich ihr Freund um Svenja kümmert, pinkelt er nachts in Flaschen, damit er sie bloß nicht weckt. Denn Svenja ist sehr krank, jeder Sinnesreiz ist eine Zumutung für sie. Über das Ausharren im Dunkeln und die Hoffnung auf Erkenntnisse über ME/CFS.

    ME/CFS ist eine Autoimmunerkrankung, für die es aktuell keine Behandlung gibt. Seit meine Freundin Svenja nach ihrer Long-Covid-Erkrankung die Diagnose ME/CFS erhalten hat, bekomme ich nur noch wenige Lebenszeichen von ihr. Ich will sie auf dem Hof ihrer Eltern besuchen, den ich noch aus Kindertagen kenne. Jetzt liegt sie dort schon seit mehreren Jahren in einem kleinen abgedunkelten Zimmer, isoliert von der Außenwelt, gefangen in ihrem erkrankten Körper.

    Der Name der Protagonistin wurde auf ihren Wunsch hin geändert, ist aber der Redaktion bekannt.

  • 20:05 Uhr

    Die Eisheiligen
    Nach dem Roman Helga M. Novak
    Regie: Gabriele Bigott
    Mit: Winnie Böwe, Eva Weißenborn, Martin Seifert, Bärbel Röhl, Jens-Uwe Bogadtke
    Musik: Falk Breitkreuz (Bassklarinette), Ulf Burkwardt (Violoncello), Tobias Morgenstern (Akkordeon, Klavier), Winnie Böwe (Singstimme)
    Ton und Technik: Peter Avar, Venke Decker
    RBB 2006
    Länge: 54‘22

    Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg beginnt Sophies Geschichte. Gedächtnissplitter zeigen eine Kindheit, die von Kälte und Lieblosigkeit geprägt ist. Ein Hörspiel über das Verschwinden von Nähe und die Macht der Erinnerung.

    Sophie hat Geburtstag, am Tag der heiligen Sophie, der letzten Eisheiligen. „Kaltesophie“ nennt ihre Adoptivtochter sie und setzt ihrer lieblosen Kälte eine verzweifelte Aufsässigkeit entgegen. Es ist das eigene Aufwachsen, von dem Novak in den bruchstückhaften Erinnerungen des Mädchens berichtet. Die Mutter-Tochter-Beziehung beginnt vor dem Kriegsausbruch im Jahr 1939 und reicht über die Jahre des Faschismus hinweg bis zur „neuen Zeit“, in die sich das Mädchen voller Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit stürzt. Eindringlich und ausdrucksstark ist die Sprache der Erinnerungssplitter mit ihren lyrischen und liedhaften Elementen, die in diesem Stück musikalische Entsprechung finden.

    Helga M. Novak (1935-2013) war eine deutsch-isländische Schriftstellerin und Hörspielmacherin. Ihre autobiografischen Werke „Die Eisheiligen“ (1979), „Vogel federlos“ (1982) und „Im Schwanenhals“ (2013) sind von einem dokumentarischen Charakter geprägt. Wolf Biermann hielt sie für „die größte Dichterin Deutschlands“, aber Helga M. Novak blieb eine Außenseiterin der deutschen Gegenwartsliteratur.

  • 21:05 Uhr

    Struktur, Klang, Emotion
    John Hollenbecks GEORGE
    Anna Webber, Saxofon/ Flöte
    Sarah Rossy, Synthesizer/ Gesang
    Chiquita Magic, Synthesizer/Gesang
    John Hollenbeck, Schlagzeug/Komposition

    Aufnahme vom 11.9.2026 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal im Rahmen der Cologne Jazzweek
    Am Mikrofon: Jan Tengeler

    Im Spannungsfeld von elektronischer und akustischer Klangerzeugung spielt GEORGE geerdete wie sphärische Musik.

    Schlagzeuger John Hollenbeck gründete 2021 ein Quartett mit drei führenden weiblichen Protagonistinnen der US-Jazzszene. Diese Band lebt von den Gegensätzen zwischen Melodie und Rhythmus, zwischen technoiden Anspielungen und freien Passagen. Hollenbeck war schon immer mehr als nur ein Schlagzeuger - seit Jahrzehnten überzeugt er vor allem als Bandleader kleiner wie großer Ensembles als Komponist und Konzeptionist. Mit GEORGE präsentiert er nun eine Mischung aus Electronica, Avantgarde, Synth-Pop und Jazz-Fusion und sorgt dabei für variable und komplexe Rhythmen. Die beiden Keyboarderinnen erzeugen mal abstrakte, mal überbordende Klangwelten, über denen der feine und fordernde Ton von Anna Webbers Saxofon steht.

  • 22:05 Uhr
  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht