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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 17.11.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Claudia Aue, Kiel
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 75 Jahren: Erstmals erscheint die Comicfigur „Petzi“

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Asthma bei Kindern
    Früh erkennen und richtig behandeln

    Gast:
    PD Dr. Nicolaus Schwerk, Oberarzt Pädiatrische Pneumologie, Allergologie und Lungentransplantation, Medizinische Hochschule Hannover
    Am Mikrofon: Christina Sartori

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Trockener Husten, pfeifende Atmung, manchmal sogar Atemnot - wo hört der "normale" Husten auf und wo fängt Asthma an? Grade bei Kleinkindern ist das oft schwer zu erkennen, eine sichere Diagnose ist manchmal erst ab dem Schulalter möglich. Dabei gehört Asthma bronchiale zu den häufigsten Kinderkrankheiten, etwa jedes zehnte Kind ist davon betroffen. Oft sind Allergien der Auslöser. Aber es gibt Gegenmittel, mit denen sich die Krankheit gut behandeln lässt.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Das offene Geheimnis - Über Macht und Missbrauch in der Kultur
    Von Jule Hoffmann
    Regie: Beatrix Ackers
    Deutschlandfunk 2026

    Sie arbeiten auf Bühnen, in Verlagen oder Festivalbüros - und sprechen erstmals anonym über Machtmissbrauch. Dieses Feature erzählt von Abhängigkeiten und Grenzüberschreitungen im Kulturbetrieb, die viele kennen, über die aber selten berichtet wird.

    Der Kulturbetrieb gilt als Ort der Kreativität und künstlerischen Freiheit - doch in jüngster Zeit häufen sich die Berichte über Machtmissbrauch. Oft bleibt unklar, was wirklich passiert ist. Wie belastbar sind die Vorwürfe? Und warum haben Betroffene so lange geschwiegen?
    Medien können solche Fälle oft erst nach aufwendiger Recherche und juristischer Prüfung veröffentlichen. Über viele Fälle wird daher gar nicht erst berichtet. Die Journalistin Jule Hoffmann gibt Einblicke in diesen Rechercheprozess und zeigt, vor welchen Herausforderungen eine Berichterstattung über Machtmissbrauch steht. Das Feature setzt dort an, wo Öffentlichkeit fehlt: bei Menschen, die Machtmissbrauch erleben und nur begrenzte Möglichkeiten haben, sich dagegen zu wehren.
    Anonym berichten hier Kulturschaffende von Abhängigkeiten, Grenzüberschreitungen und institutionellen Strukturen, die Übergriffe begünstigen. Ihre Berichte machen sichtbar, wie Macht schon im Kleinen wirkt - und warum auch scheinbar harmlose Übergriffe für Betroffene so zerstörerisch sein können.

  • 20:05 Uhr

    Die verlorenen Söhne
    Von Robert Schoen
    Regie: der Autor
    Mit: Lorenz Eberle, Bernd Pompina-Marschall, Wilhelm Doegen, Max Myron, Karl Heinrich, Paul Bousquet, Bernard Bilhès, Louis Serrier, Kurt Williger und August Brockmann
    Ton: Roland Grosch
    HR 2017
    Länge: 51‘55

    Am 9. März 1918 zählt Buhamad Azau ben Ali bis zehn. Im Lautarchiv der Humboldt-Universität zu Berlin ist dieses Ereignis auf der Schellackplatte mit der Nummer PK 1229 dokumentiert.

    Ort der Aufnahme: das sogenannte Halbmondlager bei Wünsdorf in der brandenburgischen Heide südlich Berlins. Versprengte Söhne Mohammeds aus aller Welt sollten hier einer Gehirnwäsche unterzogen werden, um als dschihadistische Agenten einer deutsch-türkischen Waffenbruderschaft den Ersten Weltkrieg doch noch zu Gunsten des Deutschen Reiches zu entscheiden. An den Reglern: Sprachwissenschaftler Wilhelm Doegen, der sich nicht um Sultane und Schicksale kümmert. Ihn interessiert der Kriegskaiser nur als Finanzier seiner Vision: den Stimmen der Welt im märkischen Sand nachzulauschen und sie für die Nachwelt auf Walzen zu ritzen und auf Platten zu pressen.

    „Die verlorenen Söhne“ war Hörspiel des Monats März 2017.

    Robert Schoen, geboren 1966 in Berlin, studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Radioarbeiten seit Mitte der 1990er-Jahre. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2011 der Hörspielpreis der Kriegsblinden für „Schicksal, Hauptsache Schicksal“ sowie 2013 der ARD Online Award für „Heidi Heimat“.

  • 21:05 Uhr

    Gedichte für Flöte
    Henriette Eilertsen Trio:
    Henriette Eilertsen, Flöte
    Joel Ring, Cello
    Øystein Aarnes Vik, Schlagzeug
    Aufnahme vom 21.8.2026 beim Jazzfestival Saalfelden
    Am Mikrofon: Thomas Loewner

    Norwegens erste Absolventin im Fach Jazz-Flöte zeigt mit ihrer Band, welche Vielfalt in ihrem Instrument steckt.

  • 22:05 Uhr

    musica reanimata
    Exil in Japan: Joseph Rosenstock (1895-1985)
    Aufnahme vom 15.10.2026 im Konzerthaus Berlin
    Am Mikrofon: Georg Beck

    Jüdische Musikerbiografien in Deutschland folgen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts einem Muster: Auf eine rasante Entfaltung von Talent und Persönlichkeit in renommierten Ausbildungsinstituten, gepaart mit Karrierestart in Leitungspositionen, folgt ab 1933 NS-bedingt der Karrierebruch. Auch dem Pianisten, Dirigenten, Komponisten Joseph Rosenstock ist es so ergangen. Als „Musik-Bolschewist“ wird der gebürtige Pole mit Ausbildung in Wien und Engagements in Berlin 1935 aus der NS-Reichsmusikkammer ausgeschlossen. 1936 erreicht ihn allerdings ein Angebot aus Tokyo. Ein Gesprächskonzert des Berliner Vereins „musica reanimata“ mit Rosenstocks Klaviermusik und einem Expertengespräch erinnerte an das Japan-Exil des Künstlers.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht