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Wirtschaft am Mittag

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Frequenz-Auktion startet in MainzSchmierstoff fürs mobile Internet

Die Kombo zeigt die Firmenlogos an Standorten der Mobilfunkanbieter Telefonica in Düsseldorf (l-r), Vodafone in Düsseldorf und der Deutschen Telekom in Bonn.  (picture alliance / dpa)

1,5 Milliarden Euro, so viel soll die Versteigerung neuer Mobilfunkfrequenzen in Mainz einbringen. Geld für den Breitbandausbau in Deutschland. Drei Netzbetreiber bieten mit: Sie brauchen dringend neue Frequenzen für den immer größer werdenden Datenstrom in ihren Netzen.


Eine Reisende sitzt am 20.05.2015 im Hauptbahnhof in Stuttgart (Baden-Württemberg) auf einem Kofferkuli, da alle Sitzbänke belegt sind. Die Lokführer streiken erneut. (dpa / picture alliance / Klaus RoseWolfram Kastl)

BahnstreikViel Lärm um fast nichts

Die Lokführergewerkschaft GDL hat sich mit der Deutschen Bahn überraschend auf eine Schlichtung geeinigt und beendet ihren neunten Streik bei dem Konzern noch vor Pfingsten. Darauf verständigten sich beide Seiten heute Morgen. Wie reagiert die Wirtschaft darauf? Können die größten Schäden jetzt vermieden werden?


Ein Mann sitzt abends in einem Büro an einem vollen Schreibtisch und arbeitet in Berlin am 17.01.2011.  (picture-alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

ILO-BerichtJob-Unsicherheit nimmt weltweit zu

In vielen Ländern sind sichere Jobs eher die Ausnahme. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) berichtet, dass nur ein Viertel aller Erwerbstätigen weltweit einen sozial abgesicherten Arbeitsplatz hat. Drei Viertel sind dagegen in befristeten oder Zeitverträgen angestellt. Angesichts der prekären Situation warnt die ILO vor wachsender Armut.


Die Co-Vorstandsvorsitzende Anshu Jain (r) und Jürgen Fitschen. (picture alliance/dpa/Fredrik von Erichsen)

Deutsche BankVorstand-Strategie entzweit Führung

Vor der morgigen Hauptversammlung wird es noch einmal unruhig in der Deutschen Bank: Medienberichten zufolge will Privatkundenchef Rainer Neske seinen Posten räumen. Der Grund: Die Einstampfung des Privatkundenbereichs durch den Verkauf der Postbank. Das Führungsduo aus Jürgen Fitschen und Anshu Jain ist einmal mehr angezählt.


Eine Frau steht in Essen vor einem beleuchteten Karstadt-Logo (picture alliance / dpa / Caroline Seidel)

Warenhaus-KetteNächste Runde der Tarifgespräche bei Karstadt

Zum achten Mal treffen sich Karstadt-Vertreter und die Gewerkschaften, um über einen neuen Tarifvertrag zu verhandeln. Kein einfaches Unterfangen, schließlich steckt die Warenhaus-Kette in der Krise und plant noch mehr Filial-Schließungen. Dennoch wollen die Arbeitnehmer-Vertreter eine Abkehr vom Sanierungstarifvertrag.


Schild der Prokon Unternehmensgruppe (dpa/picture alliance/Carsten Rehder)

ProkonEnBW legt Angebot für Windenergie-Firma Prokon vor

Der Energieversorger EnBW will die insolvente Windenergie-Firma Prokon übernehmen. Das wäre ein Riesenschritt für EnBW auf seinem Weg in die Energiewende. Gestern Abend war bekannt geworden, dass der Energieversorger ein rund eine halbe Milliarde schweres Angebot gemacht hat. Die Prokon-Gläubiger scheinen nicht abgeneigt.


Die Londoner City (picture alliance / dpa / Andy Rain)

Wahl in GroßbritannienBritische Wirtschaft mit eindeutigen Sympathien

Heute wählen die Briten ein neues Parlament. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen wird vorausgesagt zwischen Konservativen und der Labour-Partei. Dabei ist ziemlich klar, wen die Wirtschaft am liebsten in der Downing Street sähe. Gibt es schon Nervosität in der Finanzmetropole London?


Im letzten Licht des Tages überragt der Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main (Hessen) am 12.01.2015 die Bankenskyline der Mainmetropole. (dpa / picture-alliance / Boris Roessler)

GriechenlandEZB-Rat entscheidet über Verlängerung der Notkredite

Die EZB will heute über die Erhöhung der Notkredite für Griechenland entscheiden. Eine Zustimmung gilt als wahrscheinlich. Nicht dabei bei dem Votum des EZB-Rates ist Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Das liegt an einem komplizierten Rotationsprinzip in dem Gremium.


Eine junge Frau wartet am späten Abend vom 06.11.2014 am Bahnhof in Hildesheim (Niedersachsen) auf einen Zug. (pa/dpa/Stratenschulte)

GDL-StreikBahnhofs-Läden beklagen Umsatzeinbußen

Geschäfte in Bahnhöfen leben von Reisenden, die noch einen Roman, eine Zeitschrift oder etwas zu essen für die Fahrt brauchen. Was aber bedeutet es in der Kasse, wenn die Laufkundschaft wegen des GDL-Streiks ausbleibt oder zurückgeht?


Güterzuganhänger in Seevetal/Maschen (Niedersachsen) auf den Gleisen des Rangierbahnhofs (dpa / picture-alliance / Axel Heimken)

GDL-StreikSchaden von einer halben Milliarde Euro befürchtet

Die Deutsche Bahn transportiert etwa zehn Prozent der Güter in Deutschland. Der tagelange Streik wird wirtschaftliche Folgen haben: Es könnten Kosten von einer halben Milliarde Euro entstehen, heißt es auch beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag.


Eine deutsche und eine US-Fahne, die ein Fernsehsender zu Illustration eines Beitrages mitgebracht hatte, sind am Mittwoch (01.02.2012) in der Börse in Frankfurt am Main zu sehen. Am gleichen Tag haben die EU-Wettbewerbshüter ihr Nein zur geplanten Fusion der Deutschen Börse AG mit der New Yorker NYSE Euronext bekannt gegeben. Fast genau ein Jahr nach Ankündigung der Megafusion versagte die EU- Kommission dem Megadeal ihre Zustimmung. Foto: Frank Rumpenhorst dpa/lhe (picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst )

Technologiebörse NasdaqDeutsche Biotech-Firmen besorgen sich Kapital

Das Geld ist immer noch knapp in der deutschen Biotechnologie-Branche - trotz Fördersummen und Steuervergünstigungen. Zum ersten Mal seit rund neun Jahren wagen sich deutsche Biotech-Unternehmen wieder an die Kapitalmärkte: Allerdings nicht in Frankfurt, sondern in New York. Die Biotech-Börsengänge an der Technologiebörse Nasdaq boomen.


Kerzen stehen zum Gedenken an die Opfer vor einem Schild mit den Buchstaben des Fluges 4U9525. (Axel Schröder)

Lufthansa HauptversammlungKerzen für die Opfer und ein Kondolenzbuch

Rund einen Monat nach dem Germanwings-Absturz in den französischen Alpen stellt sich die Lufthansa in Hamburg ihren Aktionären. Sonst eine Gelegenheit für Anleger, Kritik am Kurs des Unternehmens zu äußern. Doch unter dem Eindruck des Unglücks ist diese Hauptversammlung für Lufthansa und die Aktionäre nicht "business as usual".


Das Logo der Commerzbank am Hauptsitz in Frankfurt am Main (picture alliance / dpa - Daniel Reinhardt)

CommerzbankKapitalerhöhung über Nacht

Quasi über Nacht hat die Commerzbank ihr Kapital um zehn Prozent erhöht. Begründet wird das Plus von mit einem erhöhten Aktienhandel. Dass die Commerzbank das neue Kapital nutzen wolle, um sich die Postbank ganz oder teilweise einzuverleiben, glauben Experten jedoch nicht.


Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble  (AFP / /Nicholas Kamm)

Treffen der Euro-Finanzminister in RigaSchäuble und Co. mit gedämpften Erwartungen

Um eine Staatspleite abzuwenden, muss die griechische Regierung bis Ende Juni eine umfassende Reformliste vorlegen. Bei ihrem informellen Treffen in Riga zeigen sich die Euro-Finanzminister diesbezüglich wenig optimistisch. Selbst die EU-Kommission, lange Fürsprecher der neuen griechischen Linksregierung, hat offenbar die Geduld verloren.


Der RWE Tower in Essen. (picture alliance / dpa / Bernd Thissen)

Hauptversammlung bei RWEKohleabgabe als Damokles-Schwert

Deutschlands Energiekonzerne kämpfen an allen Fronten: Alte Geschäftsmodelle brechen weg, die neuen bringen noch nicht genug Geld und die Politik denkt über neue Klima-Abgaben nach. Bei RWE hat das tiefe Spuren hinterlassen – viel Gesprächsstoff für die Hauptversammlung.


Ein Windrad dreht sich in der Nähe von Schönberg (Mecklenburg-Vorpommern). (Jens Büttner, dpa)

Mecklenburg-VorpommernGegenwind im Windstromland

Erst kippte ein Verwaltungsgericht die Ausweisung windparkgeeigneter Standorte in Vorpommerns Binnenland. Dann dampfte der Energieminister seinen Plan für Ostsee-Windparks ein. Zudem wächst der Widerwillen in Kommunen und bei Bürgern. Verspielt Mecklenburg-Vorpommern Chancen der größte Windstromlieferant der Bundesrepublik zu sein?


Der Aufsichtsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Ferdinand Piech. (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

UnternehmenDeutsche Aufsichtsräte unterbezahlt

Die Aufsichtsräte der deutschen großen börsennotierten Unternehmen beziehen in der Regel ein sechsstelliges Jahresgehalt. Dennoch finden Personalberater sie teilweise unterbezahlt. Sie bekommen 40 Prozent dessen, was international als üblich gilt.

Weitere Beiträge

Nächste Sendung: 28.05.2015 13:35 Uhr

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Wirtschaft und Gesellschaft

Umwelt und Verbraucher

Zwei Luchse liegen auf einer grünen Wiese.  (picture alliance / dpa-ZB / Patrick Pleul)

Taskforce Artenschutz Naturschützer fordern eine bayerische Eingreiftruppe

Neben Wolf und Bär kommt auch der Luchs zurück nach Deutschland. Das streng geschützte Tier wandert auch aus Tschechien in den Bayrischen Wald ein. Doch nicht alle freuen sich über die Rückkehr: Immer wieder werden einzelne Luchse Opfer von Wilderern. Naturschützer fordern eine Taskforce Artenschutz.

Verbrauchertipp

Ein Digitalradio steht in einem Radiostudio. (dpa/picture alliance/Armin Weigel)

Digitalradio DAB-PlusBessere Empfangsqualität

Rauschen, schlechter Empfang oder nur lokale Empfangsmöglichkeiten: Das alles gibt es beim Digitalradio-Standard DAB-Plus nicht. Mit Digitalradios lassen sich auch an schwierigen Positionen mehr Sender empfangen. Doch durchgesetzt hat sich der Standard am Markt noch nicht.

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