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Programm: Vor- und RückschauDonnerstag, 12.02.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon:Julian Kuper

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Sandra Zeidler, Nürnberg
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 15 Jahren: Der österreichische Entertainer Peter Alexander gestorben

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Bauen mit System - Wie die eigenen vier Wände erschwinglich werden

    Gäste:
    Alrun Jappe, Stiftung Warentest Finanzen, Berlin
    Bernd Düsterdiek, Deutscher Städte- und Gemeindebund Berlin
    Andreas May, Bauherren-Schutzbund e.V. Berlin
    Prof. Dr. Mathias Schäfer, PBundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) e.V.
    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    marktplatz@deutschlandfunk.de

    Ausgeträumt? Die Vorstellung vom Leben in den eigenen vier Wänden ist für viele Familien längst in weite Ferne gedrückt. In den letzten fünf Jahren haben sich die Baupreise um fast ein Drittel erhöht. Auch der Preis für Bauland ist regelrecht in die Höhe geschossen. Bauen ist zum Luxus geworden. Doch wer spitz kalkuliert und gut informiert an die Planung geht, der kommt mitunter trotz der dramatischen Preisentwicklung zu einem eigenen Haus oder zur Eigentumswohnung. Wo gibt es noch preiswerten Baugrund? Welche System-Baukonzepte sind entlasten wirklich das Budget? Woran kann gespart und wo sollte solide gebaut werden? Und lohnt es sich, mit anderen Bauwilligen Kooperationen zu schließen? Diese und weitere Fragen rund ums preiswerte Bauen beantworten Expertinnen und Experten zu Gast im Studio bei Manfred Kloiber.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Bias-Forschung - Wie eigene Einstellungen uns lenken

    Von Kathrin Kühn und Luca Rehse-Knauf.

    Es ist eigentlich eine Binsenweisheit: Wir Menschen haben keinen objektiven Blick auf die Welt. Eigentlich. Denn in vielen Diskussionen fällt genau das hinten über. Wir diskutieren gerne über die "Sache", aber selten darüber, wer warum anders auf die Sache blickt. Wo unser Weltwissen und unsere Einstellungen auch unbewusst unseren Blick lenken. Eine Studie im Fachjournal 'Science Advances' bringt genau das neu auf. Sie kommt am Beispiel der Migrationsforschung zu dem Ergebnis, dass eigene Einstellungen die Arbeit der Wissenschaftler beeinflussen. Gleichzeitig wird über einen der Studienmacher selbst diskutiert, da er zwischenzeitlich US-Präsident Trump beraten hat. Der Fall zeigt, wie schwierig es oft ist, zu unterscheiden: Was sind Fakten, was ist Meinung.

  • 20:30 Uhr

    Versuchslabor Kinderheim (5/8) - Geschändet
    Ein vergessener Medizinskandal in Deutschland
    Podcast in acht Teilen
    Von Ilona Toller
    Mitarbeit: Anouk Millet, Lena von Holdt und Jack Butcher
    Storyeditor: Martin Schneider
    Regie: Robert Nicholson
    Sounddesign: Volker Pannes
    Redaktion: Wolfgang Schiller, Lisa Steck
    Whistledown für Deutschlandfunk 2026
    (Folge 6 am 19.2.2026)

    Günter Wulf erlebt im Heim Zwang, Gewalt - und sexualisierte Übergriffe durch andere Bewohner. In Nachkriegsheimen wird Sexualität streng kontrolliert, teils mit Medikamenten. Aber das verhindert Übergriffe nicht, sondern begünstigt sie oft.

    In den Heimen und Institutionen der Nachkriegszeit wird Sexualität streng überwacht. Man versucht sie bei Kindern und Jugendlichen mit allen Mitteln zu unterdrücken, auch mit fragwürdigen Medikamenten. Vordergründig geht es darum, Übergriffe zwischen den Bewohnern zu verhindern. Doch die strengen Kontrollen bewirken oft das Gegenteil. Günter Wulf ist nicht der einzige, der von sexualisierter Gewalt durch andere Bewohner erzählt. Heimkinder ohne Angehörige, die sich um sie kümmern, sind besonders schutzlos. Die strenge Hierarchie in den abgeschiedenen Einrichtungen und die sedierenden Medikamente machen es Tätern besonders leicht. 

  • 21:05 Uhr

    Deutschlandreise (21): Berlin II
    Von Wolf Kampmann

    Zum Abschluss unserer Deutschlandreise kehren wir nochmal zum Ausgangspunkt Berlin zurück. Ein Resümee und Ausblick zugleich.

    Berlin ist ein Brennpunkt der Gegensätze. Das trifft auch auf den Jazz zu: Alt eingesessen und neu zugewandert, Alt und Jung, Avantgarde und Tradition schaffen ein Generationen, Stilistiken und Lebenshaltungen überspannendes Jazz-Ambiente. Die Welt ist in Veränderung, und die Menschen verändern sich mit ihr. Diese Veränderungen spürt man zuallererst in den großen Städten. Aber was bedeutet das für die Jazz-Szene einer Metropole wie Berlin? Ein Rundgang durch die Institutionen des Berliner Jazzlebens mag zur Orientierung beitragen. Stationen in Clubs wie dem Zig Zag oder A-Trane, dem Jazz Institut Berlin, der international renommierten Jazz-Kaderschmiede, und bei den Organisatoren der Veranstaltungsreihe Stop Over werden auf dieser Deutschlandreise Fragen zum Status Quo und der Zukunft der Berliner Jazz-Szene beantworten.

  • 22:05 Uhr

    Robert Schumann
    „Carnaval“ op. 9
    Alfred Reisenauer, Klavier
    Leopold Godowsky, Klavier
    Sergej Rachmaninow, Klavier

    Aufnahmen aus den Jahren 1905 und 1929
    Am Mikrofon: Susann El Kassar

    Zu Weiberfastnacht jecke Töne in den „Historischen Aufnahmen“ mit Robert Schumanns „Carnaval“, einem vielgesichtigen Stück.

    Sergej Rachmaninow spielt die ersten Akkorde so zackig, als sei es eigentlich ein Marsch, Leopold Godowsky haut direkt vollklingend in die Tasten, der Liszt-Schüler Alfred Reisenauer dagegen geht dieses Variationenstück auffallend poetisch an. „Carnaval“, op. 9 ist ein musikalischer Maskenball, Robert Schumann lässt Figuren wie Pierrot und Harlekin auftauchen, aber auch Chopin, Paganini und Schumanns Frau Clara treten maskiert auf. Ein Werk, das fantasievolles, bildhaftes Spiel des Pianisten fordert und ein hervorragendes Objekt für einen Vergleich von historischen Aufnahmen ist.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht