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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 21.02.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Stationen eines Jazz-Lebens
    Uschi Brüning zwischen Kunst und System
    Aufnahme vom 21.5.2025 beim Jazzfest Bonn
    Am Mikrofon: Thomas Loewner
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Deutschlandreise (21): Berlin II
    Von Wolf Kampmann
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Düsterer Blick zurück
    Die südafrikanische Musikerin Lucy Kruger
    Am Mikrofon: Anke Behlert
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    The Quill (S)
    Aufnahme vom 27.7.2025 beim Burg Herzberg Festival
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:05 Uhr   Spielraum

    Soul City - Neues aus der Black Music-Szene
    Am Mikrofon: Jan Tengeler
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Soul City - Neues aus der Black Music-Szene
    Am Mikrofon: Jan Tengeler
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Martin Korden, Bonn
    Katholische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 80 Jahren: Die erste Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT erscheint

  • 09:10 Uhr

    In der Schule der Demokratie - Bayern vor den Kommunalwahlen
    Von Judith Dauwalter

    Fährt der Bus, ist die Schule saniert, wie lange warten wir auf den neuen Ausweis? Entscheidungen der Kommunalpolitik betreffen uns direkt und diejenigen, die die Entscheidungen treffen, laufen uns täglich über den Weg: im Verein, im Supermarkt, auf der Straße. Kommunalpolitik gilt deshalb als Schule der Demokratie. Ihre Klassenzimmer öffnen sich im bayerischen Kommunalwahlkampf für Einblicke in die Basisdemokratie.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Der Dirigent Andrés Orozco-Estrada

    Früher hat er im Kinderchor gesungen, heute dirigiert der Kolumbianer als neuer Generalmusikdirektor der Stadt Köln.

    Im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins dirigieren - davon träumte Andrés Orozco-Estrada als Jugendlicher. Geboren wurde er 1977 in Medellín in Kolumbien, als Kind lernte er Geige, studierte in Bogotá und wagte von dort den Sprung nach Österreich. Dort studierte er Dirigieren, lernte seine Frau kennen, erhielt seine erste Stelle als Chefdirigent: beim Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. In derselben Position leitete er später u.a. das Houston Symphony Orchestra und das hr-Sinfonieorchester. Andrés Orozco-Estrada folgt Einladungen von Orchestern wie den Berliner Philharmonikern oder den Bamberger Symphonikern. Seit dieser Spielzeit ist er neuer Generalmusikdirektor der Stadt Köln. Wichtig ist dem zugewandten Kommunikator eine spürbare emotionale Verbindung zu Orchester und Stadtgesellschaft durch die Musik.

  • 11:05 Uhr

    Polens Männer - Über Rollenbilder und Realitäten
    Von Ernst-Ludwig von Aster und Anja Schrum

    „Groß, schlank, kämpferisch mit lang herabhängendem Schnurrbart“. So wurde der polnische Mann 1886 beschrieben. Längst ist der Schnurrbart ab. Doch etliche Stereotype aus der alten Zeit leben weiter. Der Mann als Versorger der Familie und Beschützer der Nation, die Frau als Hüterin von Heim und Herd. Vor allem katholisch-nationalistische Parteien beschwören dieses Rollenbild. Gleichzeitig konfrontiert der Alltag die Männer mit den neuen Realitäten: Frauen fordern lautstark ihr Rechte ein. Von Abtreibung bis Arbeitsteilung. Eine wachsende LGBTQ-Bewegung rüttelt am traditionellen Familienbild. Die Verunsicherung ist groß und führt dazu, dass immer mehr Männer in Gesprächskreisen Rat suchen. Andere, vor allem Jüngere, entscheiden sich bei Wahlen für national-konservative bis rechtsextreme Parteien.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Refiloe Moahloli, Zinelda McDonald (Ill.): „Wir sind eins“
    Aus dem Englischen von Fatima Sidibe
    Ab 3 Jahren
    (Leykam Verlag)
    Ein Beitrag von Isabelle Stier

    Franziska Hörner: „Und mir bleibt der hässliche Hund“
    (Thienemann Verlag)
    Ab 13 Jahren
    Ein Beitrag von Karin Hahn

    „Ein Funke Licht im Dunkeln. Warum Hoffnung in der Kinder- und Jugendliteratur unverzichtbar ist“
    Tagung der Phantastischen Bibliothek Wetzlar
    Ein Gespräch mit Maren Bonacker, bibliothekarische Leiterin der Phantastischen Bibliothek Wetzlar

    Maja Ilisch: „Die verborgenen Bilder“
    (Oetinger Verlag)
    Ab 10 Jahren
    Ein Beitrag von Christoph Vormweg

    Am Mikrofon: Dina Netz

  • 16:30 Uhr

    Car-Server:
    Ein Supercomputer für das Auto ersetzt Hunderte Controller-Chips

    Code-Bot:
    Künstliche Intelligenz soll autonome Elektrofahrzeuge programmieren

    Global AI Summit India

    Portal-Störung:
    Warum das Online-Angebot der Bahn lahmgelegt werden konnte

    Info-Update

    Sternzeit 21. Februar 2026:
    Probleme bei der nassen

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Zuckersteuer - Richtiger Weg zu mehr Gesundheit?
    Hans Hauner, Seniorprofessor für Ernährungsmedizin an der TU München, und Philip Prinz, Abteilungsleiter für Ernährungswissenschaften bei der "Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker", im Gespräch
    Am Mikrofon: Dörte Hinrichs

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Die wirkliche Lämmchenhaftigkeit
    Von Ursula Krechel
    Regie: Matthias Kapohl
    Mit: Barbara Nüsse, Tanja Schleiff, Nelly Politt, Bianca Hauda, David Hugo Schmitz, Rita El Bali, Michel Koch
    Besetzung: Kathi Bonjour
    Ton und Technik: Christoph Rieseberg, Oliver Dannert
    Komposition: Julia Klomfass
    Dramaturgie: Sabine Küchler
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: 56‘20
    (Ursendung)

    Anschließend:
    Drehschwindel. Das vielfältige Werk von Ursula Krechel
    Von Maike Albath
    Regie: Cordula Dickmeiß
    Besetzung: Merle Wassmuth und die Autorin
    Ton: Julian Kretschel
    Redaktion: Carsten Hueck
    Deutschlandfunk Kultur 2025
    Länge: 28‘44

    (Wdh. am 22.02.2026, 18.30 Uhr, Deutschlandfunk Kultur)

    Was ist Kindheit? Wie läßt sie sich wiederfinden, wie von ihr erzählen? Eine poetische Spurensuche mit überraschenden Wendungen.

    Fünf Personen suchen eine Kindheit. Eine Wunderkammer mit Puppen, Plüschtieren, gefalteten Papieren, die tief in ihnen vergraben ist oder ein Traum, der zärtlich auf der Zunge vergeht. Alle haben eine andere im Sinn, eine gegenwärtige, eine vom Tod überschattete, und eine reicht weit zurück in die Nachkriegszeit, als es noch Laufmaschenleserinnen gab. Und alle fünf Personen sind große Lesende. Was sie in den Büchern finden und kommentieren, sind magische Momente, Erniedrigungen, von einer Mutter geduldete Übergriffe. Ein Jakind und ein Neinkind begleiten die Erwachsenen, fallen ihnen ins Wort. Mit einer überbordenden Sprachfantasie balanciert Ursula Krechels neues Hörspiel über einen weiten Horizont.

    Ursula Krechel, geboren 1947 in Trier, schreibt Lyrik, Romane, Essays und Hörspiele. Zuletzt erschien der Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“ (2025) und der Essay „Vom Herzasthma des Exils“ (2025). Für ihre literarische Arbeit erhielt sie viele Auszeichnungen, 2025 den Büchner-Preis.

  • 22:05 Uhr

    György Kurtag zum 100.
    „Rückblick - Hommage à Stockhausen“
    Marco Blaauw, Trompete
    Benjamin Kobler, Tasteninstrumente
    Ulrich Löffler, Tasteninstrumente
    Florentin Ginot, Kontrabass
    Am Mikrofon: Hanno Ehrler

    György Kurtág ist ein Meister der Miniatur. In seinem Stück „Rückblick“ entfaltet er einen immensen Klangkosmos.

    György Kurtágs einstündiges Quartett „Rückblick“ besteht aus über vierzig kurzen Abschnitten, alle hat der Komponist auch betitelt. Überschriften wie „zorniger Choral“, „Grashalm“ oder „Alkohol“ sind programmatisch - es gibt außerdem Reverenzen an Künstler wie Stockhausen, Dostojewski oder Paganini. Ungewöhnlich ist auch die Besetzung des Werks mit Trompete, Kontrabass und zwei Pianisten. Aber damit nicht genug: Die Pianisten müssen zwei Flügel, zwei Up-Right-Klaviere, eine Celesta und ein Cembalo spielen. Vier Solisten der Kölner Musikfabrik haben Kurtágs 1993 komponiertes Werk „Rückblick - Hommage à Stockhausen“ während der Corona-Pandemie im Deutschlandfunk Kammermusiksaal eingespielt. Der Komponist hat jene Zeit gut überstanden, vor zwei Tagen ist er 100 Jahre alt geworden.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Als der Gesang politisch wurde
    Eine Lange Nacht vom Männergesangverein
    Von Dr. Martin Erdmann
    Regie: der Autor

    Der deutsche Männergesangverein ist für viele eine Einrichtung, die längst aus der Zeit gefallen ist. Erhabene Gefühle beim Anblick des deutschen Waldes oder Loblieder auf Königstreue und blinkende Schwerter scheinen ein Klischee des Ewig-Gestrigen zu bestätigen, politisch wie ästhetisch. In Vergessenheit geraten ist, dass diese spezielle Art des Chorgesangs zunächst eine politische Bedeutung hatte, die keineswegs rückwärtsgerichtet war. Sie bot im Gegenteil häufig Anlass zu Debatten, die von der Obrigkeit keineswegs erwünscht waren. Das gilt für die Restaurationszeit Metternichs ebenso wie für die aufkommende Arbeitersingbewegung nach der Gründung des Deutschen Reiches. Martin Erdmann zeichnet die Geschichte des Männergesangvereins von den Anfängen bis in seine Blütezeit nach und porträtiert einzelne Komponisten und Dichter. Bis heute ist die Vergangenheit noch lebendig wie Porträts eines traditionsreichen Gesangvereins aus Bochum und eines jungen Männerchors aus Berlin, der die überlieferten Klischees aufbricht, zeigen.