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Programm: Vor- und RückschauDonnerstag, 20.08.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Leonard Ameln

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Joachim Koffler, Freiburg im Breisgau
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 90 Jahren: Die Kessler-Zwillinge geboren

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Nachhaltig vorsorgen - Geld am Kapitalmarkt anlegen

    Am Mikrofon: Malte Hennig

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    marktplatz@deutschlandfunk.de

    Die Zinsen für Tages- oder Festgeldkonten sind vergleichsweise niedrig. Wer Geld langfristig mit Rendite anlegen und fürs Alter zusätzlich vorsorgen möchte, sucht Alternativen. Die gibt es am Kapitalmarkt. Doch da hat es immer wieder ein deutliches Auf und Ab gegeben. Und manche Menschen scheuen das Risiko. Trotzdem ist die Börse laut Fachleuten weiterhin eine bedeutende Option für die persönliche Finanzplanung. Wie finde ich verlässliche Anlagemöglichkeiten? Was sollte ich am Kapitalmarkt beachten? Welche Vorteile haben Aktienfonds, welche ETF-Sparpläne? Lässt sich dort auch mit kleinem Portemonnaie einsteigen? Lohnt sich ein Investment in z.B. Gold oder KI? Und wie lege ich mein Geld nachhaltig an? Über diese Fragen und Ihre Erfahrungen spricht Malte Hennig mit Ihnen und Fachleuten im Studio.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr
  • 20:10 Uhr
  • 20:30 Uhr

    Konsum und Konkurs. Abschiedstour durchs Warenhaus (6/6)
    Teil 6: Dachgeschoss
    Von Manuel Gogos und Christoph Spittler
    Regie: Philippe Brühl
    Deutschlandfunk 2025

    Bratwurst und Pommes im Kaufhausrestaurant - für die beiden Autoren in ihrer Kindheit ein seltener Luxus. Bei einer Erinnerungs-Wurst sitzen sie auf der Dachterrasse mit Ausblick beisammen und fragen sich, was aus den Innenstädten werden soll ohne die ehemalige Magnetkraft der Warenhäuser.

    Lange Zeit funktionierten Warenhäuser als Motoren des Konsums und belebten dadurch Innenstädte. Mit dem Niedergang dieser Institution macht sich Leerstand breit. Zwischen vergangenem Glanz und Lost Places entstehen Möglichkeiten und Raum für Ideen: Von Kulturkaufhäusern, über Upcycling-Werkstätten bis hin zu Einrichtungen für Suchtkranke. Ein ständiger Kampf gegen den endgültigen Abriss.

    Sie können diese Produktion sowohl in 3D Dolby Atmos als auch in einer binauralen Mischung erleben. Für das bestmögliche Klangerlebnis empfehlen wir, Kopfhörer zu verwenden.

    Manuel Gogos, 1970 in Gummersbach geboren, hat griechisch-deutsche Eltern, lebt in Bonn. Der promovierte Literaturwissenschaftler ist Autor und Ausstellungsmacher. Zu seinen Arbeiten gehören zahlreiche Radio-Features, Fernseh-Dokumentationen und u.a. das von der Kulturstiftung des Bundes initiierte „Projekt Migration" für das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. (DOMiD). Gogos war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Germanistischen Seminar der Universität Bonn, Literaturkritiker und hatte Lehraufträge u.a. an der Humboldt-Universität.
    Christoph Spittler, geboren 1969 in Niedersachsen und aufgewachsen in Salzgitter-Bad, ist seit seinem Ethnologiestudium begeisterter Milieusurfer. Seit Anfang der 90er lebt er in Berlin. Überall entdeckt er fremde Kulturen und ist fasziniert von Glanz und Elend des globalen Kapitalismus. Seit 1993 hat Spittler zahlreiche Radio-Features produziert, zuletzt „Böse Orks, gierige Ferengi“ über Rassismus in Fantasy und Science Fiction (2024) sowie „Vermaledeit seyst du. Geschichte der Hassrede“ (2023) „Going native. Die Faszination des kulturellen Seitenwechsels“ (2022) im Deutschlandfunk.

  • 21:05 Uhr

    „Thirdstream“ oder „Her Stream“?
    Die Saxofonistin Ingrid Laubrock schreibt für Studio Dan
    Von Michael Rüsenberg

    Präzision und Flexibilität in perfekter Balance: Ingrid Laubrock überwindet Genregrenzen.

    Im Trend der Neue Musik komponierenden Jazzmusikerinnen und -musiker spielt die in New York lebende Laubrock eine zunehmend wichtige Rolle. Zwei Kompositionsaufträge durch Studio Dan aus Wien unterstreichen ihre Ausnahmestellung. Studio Dan, gegründet 2005, hebt sich von anderen (Neue Musik-) Ensembles dadurch ab, dass seine Mitglieder auch improvisieren können. Das schafft günstige Voraussetzungen für die Werke von George Lewis und Anthony Braxton, oder nun der ehemaligen Braxton-Mitspielerin Laubrock. Eine ihrer frühen Kompositionen wählten die Kritiker der „New York Times“ unter die „25 Best Classical Music Tracks of 2018“. Die Sendung präsentiert Laubrocks „Zones“ in der Fassung von 2023/26 sowie das neue „Torn“. Zu fragen ist dabei, ob der aus den 50ern stammende Begriff „Thirdstream“ für die Begegnung von Jazz und Klassik diesen jüngsten Ausweitungen noch standhält.

  • 22:05 Uhr

    Eine Orgel-Reise durch Paris und Musikgeschichte
    Am Mikrofon: Christoph Vratz

    An Pariser Orgeltischen spielten Franck, Vierne oder Widor - davon zeugen auch Tondokumente. Eine Orgelführung durch Paris.

    Die Treppen sind oft steil, der Raum düster, die Sitzbänke hart. Der Weg zur Orgel ist meist beschwerlich, das Klangergebnis dafür gewaltig. Wer nach Paris fährt, kann mit wenig Aufwand eine musikalische Stadtführung der besonderen Art einplanen: ein Besuch der bedeutendsten Orgeln in den zahlreichen Kirchen der Stadt. Hier trifft man auf geballte Musikgeschichte. Denn es sind die einstigen Arbeitsplätze von César Franck, Gabriel Fauré, Louis Vierne, Charles-Marie Widor, Olivier Messiaen und von vielen anderen. In einigen Kirchen lassen sich die Fährten sogar noch bis zur Barock-Zeit zurückverfolgen. Vor allem aber begegnet man immer wieder den Instrumenten eines Mannes, der die französische Orgelgeschichte im 19. Jahrhundert geprägt hat wie kein Zweiter: Aristide Cavaillé-Coll, ein Erneuerer und glänzender Netzwerker.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht