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Programm: Vor- und RückschauDonnerstag, 03.09.2026

  • 00:05 Uhr

    Am MIkrofon: Marko Langer

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Veronika Hoffmann, Fribourg (Schweiz)
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Der Berliner Funkturm wird eingeweiht

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Nach Trennung oder Scheidung: Die Pflicht zum Unterhalt

    Gäste
    Nicole Siebert, Vorsitzende der Unterhaltskommission Deutscher Familiengerichtstag
    Marion Koene, Fachanwältin für Familienrecht
    Melanie Ulbrich, Bundesvorsitzende beim Interessenverband Unterhalt und Familienrecht ISUV, Rödermark
    Am Mikrofon: Henning Hübert

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    marktplatz@deutschlandfunk.de

    Kindern steht er zu - vor allem nach Trennung oder Scheidung ihrer Eltern: der Kindesunterhalt. Sie bekommen ihn von dem Elternteil, bei dem sie nicht überwiegend wohnen. Die für die Unterhaltssätze maßgebliche Düsseldorfer Tabelle kennt verschiedene Einkommensgruppen des Elternteils sowie weitere Altersgruppen bei den Trennungskindern. So haben Kleinkinder Anspruch auf mindestens 486 Euro im Monat, studierende Kinder, die nicht bei ihren Eltern wohnen, auf ungefähr den doppelten Betrag. Komplizierter sind die Regeln für den Unterhalt des Ex-Partners bzw. der Ex-Partnerin.
    Wie genau errechnen sich die Unterhaltssätze für Kinder und zwischen den bisherigen Ehepartnern? Wie wirkt sich die Wahl des Kinder-Betreuungsmodells auf die zu leistende Unterhaltshöhe aus? Was gilt, wenn Studierende im Nebenjob selbst verdienen? Wann und in welcher Höhe springt der Staat mit einem Unterhaltsvorschuss ein, wenn ein Elternteil nicht oder zu wenig zahlt? Gibt es eventuell weitere, sinnvolle Unterhaltsmodelle jenseits der gesetzlich festgelegten Vorgaben? Unsere und Ihre Fragen beantworten die von Henning Hübert eingeladenen RechtsexpertInnen.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Reichtum und Erben - Warum Steuerdiskussionen so hitzig verlaufen

    Verlustaversion - Warum wir ungerne von dem abgeben, was wir schon haben

    Was ist das überhaupt - Leistung? Selbst Forschung hat keine Definition
    Interview mit Stefan Gosepath, Professor für praktische Philosophie, FU Berlin

    Von Kathrin Kühn und Robert B. Fishman in Zusammenarbeit mit der Deutschlandfunk Faktencheck-Unit.

    141 Milliarden Euro - so viel Vermögen wurde 2025 in Deutschland mindestens vererbt oder übertragen. Ein neuer Höchststand. Dabei ist das Vermögen extrem ungleich verteilt. Diskussionen über eine andere Erbschafts- und Reichensteuer setzen hier an, verstricken sich oft im Detail und verlaufen in der Regel: hitzig. Wer das verstehen will, muss schauen, was unter den Fakten liegt. So ist uns Menschen das, was wir selbst oder unsere Familie erarbeitet haben, oft mehr wert als die Leistung anderer. Überhaupt: Was ist das überhaupt, Leistung? Selbst der Wissenschaft fehlt hier eine Definition. 

  • 20:30 Uhr

    Rechtsextreme vor Gericht
    Staffel 2: Der Reichsbürger-Prozess
    Tarantino oder Terror? (2/6)
    Von Marie Schwesinger
    Regie: Eva Solloch
    Deutschlandfunk 2026
    (Folge 3 am 10.09.2026)

    Immer mehr Angeklagte sagen aus. Was sie erzählen ist oft bizarr. Schwer zu glauben, sie hätten einen Systemsturz organisieren können.

    Es geht um angeblich staatlich organisierte Pädophilie, Kinder, die in geheimen Tunnelsystemen festgehalten werden sollen und um Astrologie. Aber auch um antisemitische Ideen und um Reichsbürger, die die BRD nicht anerkennen. Welche Rolle haben die Ex-Soldaten in der Gruppe gespielt und zu was wären sie fähig gewesen? Wir schauen uns ihre Vergangenheit näher an und rekonstruieren, wie vermutlich alles begann.

    Marie Schwesinger (geb. 1988 in Hamburg) ist freie Theaterregisseurin und Autorin in Frankfurt/Main. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist Dokumentar- und Recherchetheater. Seit 2020 ist sie Prozessbeobachterin am Oberlandesgericht Frankfurt und forscht künstlerisch zu Rechtsextremismus, wie in „Sturm auf Berlin“ am Berliner Ensemble.

  • 21:05 Uhr

    Neues von der improvisierten Musik
    Am Mikrofon: Thomas Loewner

    Neue Alben, Bücher und Filme aus dem Bereich des Jazz. Dazu Infos über aktuelle Entwicklungen in der Szene.

  • 22:05 Uhr

    Vasco Abadjiev (1926 - 1978)
    Vom Geigenzauberer zur Persona non grata
    Am Mikrofon: Cornelia de Reese

    Seine Karriere startete glorios, doch nach 1945 vereitelten Abadjievs Psyche und politische Ereignisse ihren Fortgang.

    Vasco Abadjiev zeigte schon früh sein außergewöhnliches Talent an der Geige. Mit Auszeichnungen und Studienabschluss in der Tasche ging er bereits als 13-Jähriger auf Europa-Tournee. Abadjiev trat mit den wichtigsten Dirigenten der Zeit auf, aber nach dem Zweiten Weltkrieg zerstörten psychische Krisen und eine schwere Kopfverletzung während des Ungarn-Aufstands seine Karriere. Als er in den 1950ern nach Westdeutschland gelangte, stufte ihn das kommunistische Regime als Verräter ein, tilgte systematisch seine Spuren aus Archiven und verweigerte ihm die Rückkehr in die Heimat. Verarmt und vergessen wurde der einstige Stargeiger 1978 in einem Hamburger U-Bahn-Waggon gefunden. Sein Neffe Nikola Karadjov erinnert an die Karriere des Geigers und dessen zunehmende Rehabilitation in Bulgarien. Einige seiner Aufnahmen haben sich überraschend im „Goldenen Fonds“ des Bulgarischen Rundfunks wiedergefunden.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht