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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 05.09.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Erweiterte Perspektiven
    Die Caris Hermes Group
    Aufnahme vom 22. April 2026 beim Jazzfest Bonn
    Am Mikrofon: Thomas Loewner
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Kopfhörer
    Gast: Vibrafonistin Evi Filippou
    Am Mikrofon: Florian Ross und Odilo Clausnitzer
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Melancholischer Maschinenklang
    Der US-amerikanische Musiker Chris Stewart und sein Projekt Black Marble
    Von Anke Behlert
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Heigh Chief. (NOR) (2/2)
    Aufnahme vom 15.4.2026 aus dem „Music Star“, Norderstedt
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:05 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Veronika Hoffmann, Fribourg (Schweiz)
    Katholische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 80 Jahren: Britischer Rock-Sänger und Queen-Gründer Freddie Mercury geboren

  • 09:10 Uhr

    Hinterm Schrebergartenzaun - Zwischen Tradition und neuen Ansprüchen
    Am Mikrofon: Vivien Leue

    Ob im Kleingartenverein am Trinenkamp in Gelsenkirchen oder im Düsseldorfer Königsbusch: in den Schrebergärten treffen mit dem Generationenwechsel unterschiedliche Garten-Philosophien aufeinander. Während die ältere Generation oft an akkuraten Nutzgärten festhält, wollen junge Familien mehr die pflegeleichte Variante und eine Wohlfühloase. Ein Blick über den Heckenrand zeigt, dass sich bei aller Mühe am Ende gut nebeneinander gärtnern lässt.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: der Basketballer Maodo Lô

    In Berlin ist ein Sportler gereift, der Eleganz und Entscheidungsstärke aufs Parkett bringt.

    Maodo Lô, 1992 in Berlin geboren, wuchs in Charlottenburg auf und kam über Berliner Freiplätze und den DBV Charlottenburg früh zum Basketball. Später spielte er an der Columbia University in New York, wurde Profi in Bamberg, wo er 2017 Meisterschaft und Pokal gewann. Er ging nach München und kehrte schließlich zum Verein Alba in seine Heimatstadt zurück. Heute spielt er mit Žalgiris Kaunas aus Litauen in der Euroleague. Als Aufbauspieler verbindet Lô Spielwitz, Distanzwurf und Tempo. Mit der deutschen Nationalmannschaft gewann er 2023 den WM-Titel und zwei Jahre später die EM. Lô steht für einen modernen, international geprägten deutschen Basketballstil. Als Sohn der Malerin Elvira Bach ist er geprägt von Musik und Ästhetik, was auch seinen Spielstil beeinflusst.

  • 11:05 Uhr

    Vernachlässigt, misshandelt, traumatisiert - Heimkinder in Rumänien
    Von Manfred Götzke

    Nach der Revolution in Rumänien 1989 gingen die Bilder aus den Heimen der kommunistischen Ära um die Welt: Völlig unterernährte Kinder, in Betten fixierte Menschen mit Behinderungen - weggesperrt, von der Gesellschaft ausgeschlossen. Die Sozialarbeiterin Jenny Rasche war ein kleines Mädchen, als sie diese Bilder in ihrem behüteten Zuhause in Deutschland sah. Sie nahm sich vor: „Sobald ich erwachsen bin, werde ich nach Rumänien gehen und helfen“. Seit mehr als 20 Jahren kümmert sie sich inzwischen um Kinder und Menschen mit Behinderungen in Rumänien. Die Heime von damals sind zwar längst aufgelöst. Aber sorgt der rumänische Staat dafür, dass die Kinder wirklich angemessen versorgt werden?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    DIE BESTEN 7 - BÜCHER FÜR JUNGE LESER*INNEN
    Die Deutschlandfunk-Bestenliste im September mit dem Juror Siggi Seuß

    Caryl Lewis: „Wenn die Bienen schweigen“
    Aus dem Englischen von Anu Stohner
    (dtv)
    Ab 14 Jahren

    Kirsten Fuchs: „Sneaker“
    (Rowohlt Verlag)

    Nikola Huppertz: „Tage mit B.“
    (Tulipan Verlag)
    Ab 14 Jahren

    Ludwig Volbeda: „Kein Bild von mir“
    Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf
    (Gerstenberg Verlag)
    Ab 14 Jahren

    Heike Nieder, Martina Walther (Ill.): „Meine Welt ist ein Gedicht“
    (Kunstanstifter Verlag)
    Ab 6 Jahren

    Marion Brunet: „Zwischen Ebbe und Wut“
    Aus dem Französischen von Maren Partzsch und Carolin Farbmacher
    (Rotfuchs Verlag)
    Ab 14 Jahren

    Una López-Caparrós Jungmann, Clara Esser(Ill.): „Blätterlachen“
    (dtv)
    Ab 9 Jahren

    Am Mikrofon: Nora Karches

  • 16:30 Uhr

    Hirn-Imitat:
    Was KI-Prozessoren vom menschlichen Gehirn lernen können

    Neuromorphe Chips:
    Der Schlüssel für souveräne KI?

    Flurschaden:
    Der Berliner Hackerangriff war folgenschwerer als vermutet

    Datenschutz-Manager:
    Das ddpp-Protokoll soll lästige Privacy-Abfragen beenden

    Info-Update

    Sternzeit 5. September 2026:
    Morgengemälde mit Mondsichel, Mars und Jupiter

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Nach dem Niedrigwasser - Weiter auf Wasserstraßen setzen?
    Jens Schwanen, Geschäftsführer Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt, und der Verkehrswissenschaftler Andreas Knie im Gespräch
    Am Mikrofon: Henning Hübert

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Fänggen
    Von Ludwig Abraham
    Regie und Komposition: Ludwig Abraham
    Regieassistenz: Henriette F. Schmidt
    Mit: Lukas Vögler, Nadine Geyersbach, Stefanie v. Poser, Elisabeth Nittka, Maximilian Reichert, Theresa Bendel, Florian Karlheim, Gerhard Acktun, Ludwig Abraham, Gerhard Wicho, Michael Zametzer, Rahel Comtesse, Andrea Karl
    Ton: Laura Picerno
    Technik: Regine Elbers
    Gesang: Luisa Fernanda Alonso, Marie Goyette, Milena Wojhan Redaktion: Katarina Agathos
    BR für die ARD 2026
    Länge: 67‘23

    Ein Dorf am Fluss, Sommerhitze und Gewitterluft. Was für Martin als harmloser Jogginglauf beginnt, wird zur unheimlichen Erfahrung: seltsame Lichter, Stimmen aus dem Wasser und eine Verletzung, die nicht heilen will.

    Die Begründung der Jury:
    Wir empfehlen in diesem Monat „Fänggen“ von Ludwig Abraham. Dieses Hörspiel verbindet Sprache, Geräusch und Musik zu einem fein austarierten akustischen Raum. Wir folgten gerne dem Geschehen, der Suche nach Zugehörigkeit und Glühwürmchen, den Spannungen mit der angeheirateten Familie und im Job, also der Verbindung der absoluten Gegenwart mit mystischen Elementen.

    Die Jury und der gastgebende Sender 2026
    Olga Grjasnowa, Schriftstellerin
    Masha Qrella, Musikerin
    Gastgebender Sender: Deutschlandradio

  • 22:05 Uhr

    Rolf Riehms Musik ist komplex, dicht und vielschichtig. Dennoch bleibt sie unmittelbar verständlich - vielleicht, weil sich der 1937 geborene, lange in Frankfurt am Main wirkende Komponist von nachhaltigen Geschichten und Bildern inspirieren ließ. Diese kann man beim Hören der Musik assoziieren. Riehms Themen sind antike Mythen, alte Märchen und das aktuelle Weltgeschehen. All dies zusammenzudenken, dazu wollen seine Arbeiten anregen. In diesem Sinn war er auch ein politischer Künstler. Von Musikerinnen und Musikern verlangte er zeitlebens, an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gehen.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Traum von Unabhängigkeit und Freiheit.
    Die Lange Nacht über Tschetschenien
    Von Elke Bredereck und Maynat Kurbanova
    Regie: Roman Ruthardt

    Tschetschenien. Der Name ruft Bilder auf: Ruinen, Bomben, Kämpfer, Islam. Kaum jemand weiß in Europa, wo genau dieses Land liegt, wie seine Sprache klingt oder was es bedeutet, dass die tschetschenische Grußformel „Kommt frei“ und der Abschied „Geht frei“ heißt. Seit dem Ende des zweiten Tschetschenienkrieges lebt ein großer Teil dieses Volkes im europäischen Exil - in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Norwegen. Sie leben unsichtbar, ohne eigene Botschaften und ohne Fürsprecher. Maynat Kurbanova, aufgewachsen in Tschetschenien und seit mehr als zwanzig Jahren in Deutschland und Österreich, und Elke Bredereck, Kaukasus-Kennerin aus Berlin, sind durch ganz Europa gereist. Sie haben mit Nachfahren der Stalin-Deportation gesprochen, mit einer Frau, die acht Jahre unschuldig ein russisches Straflager überlebte, mit einem Schweizer Diplomaten, der beim Friedensabkommen zwischen Russland und Tschetschenien im Jahr 1996 dabei war. Es kommen junge Menschen aus Wien zu Wort, die zwischen tschetschenischen Familientraditionen und europäischem Alltag ihren eigenen Weg suchen und darüber auf der Theaterbühne und in selbstverfassten Texten auch lachen können. Europa hat bei den Tschetschenien-Kriegen weggesehen und zu Beginn des Krieges gegen Ukraine 2014 auch nicht genau hinsehen wollen. Diese Sendung aber schaut hin: auf Geschichte, auf Traumata, auf den Willen zum Widerstand, aber auch auf Gebote eines Ehrenkodex und darauf, was von der Erinnerung bleibt, wenn diese nur noch im Exil einen Ort hat.