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Programm: Vor- und RückschauDonnerstag, 10.09.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Julian Kuper

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Andrea Wagner-Pinggéra, Bielefeld
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 20 Jahren: Gründung der Piratenpartei

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Wege durch die neue Grundsicherung: Rechte, Pflichten und Unterstützung
    Am Mikrofon: Sebastian Moritz
    Hörertel.: 00800 4464 4464
    marktplatz@deutschlandfunk.de

    Rund sieben Millionen Menschen in Deutschland leben von der sogenannten Grundsicherung. Sie löst das Bürgergeld ab. Mit dem Wechsel will die Bundesregierung das Sozialsystem gerechter gestalten: Menschen, die Hilfe brauchen, sollen sich weiter auf staatliche Unterstützung verlassen können. Wer aber arbeiten kann, muss daran mitwirken, seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten.

    Was heißt das in der Praxis? Welche Leistungen umfasst die Grundsicherung? Wie weitgehend übernimmt der Staat Kosten für Miete, Heizung, Strom, Versicherungen sowie für Sportverein und Musikunterricht der Kinder? Welche Pflichten haben Leistungsbeziehende gegenüber den Behörden? Gibt es Hilfsangebote für Menschen, die Schwierigkeiten haben, ihre Ansprüche geltend zu machen? Wie wirkt sich ein Nebenjob auf die Leistungen aus? Unsere und Ihre Fragen diskutiert Sebastian Moritz mit Fachleuten.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Obdachlosigkeit - wie gehen wir und andere europäische Länder damit um?

    O-Töne von unserem Hörer Armin Kresja

    Obdachlosenzählung in der EU - Welche Länder sind besonders betroffen?

    Rückschlag bei Finnlands Kampf gegen Obdachlosigkeit

    Housing First in Düsseldorf - Start eines landesweiten Programms

    Am Mikrofon: Bettina Köster

    Unser Hörer Armin Kresja aus Brandenburg hat uns geschrieben, denn er fragt sich fast täglich, wie wir in Deutschland mit den Menschen auf der Straße umgehen sollen. Wir versuchen darauf Antworten zu finden und fassen in dieser Deutschlandfunk "Systemfragen"-Folge die Erkenntnisse der Forschung zusammen: Rund 1,1 Mio. Menschen sind in Europa obdachlos - und die Tendenz ist steigend. Allein in Deutschland leben rund 50.000 Menschen auf der Straße. Das hat eine aktuelle Zählung ergeben, an der verschiedene europäische Universitäten beteiligt waren. Anlass für die Befragungen ist das von der EU festgelegte Ziel, die Obdachlosigkeit bis 2030 abzuschaffen. Doch, kann das überhaupt gelingen? Und wenn ja, wie? Wir blicken in den "Systemfragen" auch auf die bislang nachhaltig erfolgreichen Housing First Projekte - und schauen, wo diese Projekte vorangetrieben werden.

  • 20:30 Uhr

    Rechtsextreme vor Gericht
    Staffel 2: Der Reichsbürger-Prozess
    Im Innern des Systems (3/6)
    Von Marie Schwesinger
    Regie: Eva Solloch
    Deutschlandfunk 2026
    (Folge 4 am 17.09.2026)

    Unter den Hauptangeklagten ist auch eine ehemalige Richterin und AfD-Bundestagsabgeordnete, die die Ex-Soldaten durch den Bundestag geführt hat. Was wollten sie da?

    War die Bundestags-Führung, die Birgit Malsack-Winkemann organisiert hat, nur ein touristischer Besuch oder hat die Gruppe staatliche Infrastruktur ausgespäht? Anhand der Anklageschrift rekonstruieren wir die mutmaßlichen Pläne für eine autoritäre Neuordnung nach dem Staatsstreich. Und was hat es mit der Allianz auf sich, einer geheimen Armee, von der mehrere Angeklagte sprechen?

    Marie Schwesinger (geb. 1988 in Hamburg) ist freie Theaterregisseurin und Autorin in Frankfurt/Main. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist Dokumentar- und Recherchetheater. Seit 2020 ist sie Prozessbeobachterin am Oberlandesgericht Frankfurt und forscht künstlerisch zu Rechtsextremismus, wie in „Sturm auf Berlin“ am Berliner Ensemble.

  • 21:05 Uhr

    Renaissancemensch des Jazz
    Der Komponist und Schlagzeuger John Hollenbeck
    Von Niklas Wandt

    Hollenbeck ist eine der eigenwilligsten und zugleich angesehensten Gestalten der zeitgenössischen Jazzszene.

    Ob Werke für kleine Jazzcombos, Big Band, Kammerensembles oder Chöre - durch John Hollenbecks vielfältige Projekte zieht sich eine unverwechselbare Handschrift, geschult an Pop, Modern Jazz und zeitgenössischer Klassik, vor allem der Minimal Music. In vielen dieser Projekte, etwa dem Claudia Quintet, seinem Large Ensemble und zahlreichen Bands mit dem Sänger Theo Bleckmann, spielt Hollenbeck eigenwillig Schlagzeug, mit vielen Präparationen und ungewöhnlichen Techniken. So wie er selbst von seinen Mentoren, dem Jazzposaunisten Bob Brookmeyer und der Komponistin und Sängerin Meredith Monk, gelernt hat, so gibt Hollenbeck seit vielen Jahren sein Wissen als Hochschullehrer an jüngere Musiker weiter.

  • 22:05 Uhr

    Pomp and Circumstance
    Die Londoner „Proms“ seit 1895
    Am Mikrofon: Herbert Haffner
    Ein Blick auf Highlights aus der reichen Aufnahmegeschichte der Proms.

    Es ist das größte Klassik-Festival der Welt und findet in den Sommermonaten zwischen Juli und September in London statt, die „promenade series“, die man kurz „Proms“ nennt. Gegründet wurden sie 1893 von Robert Newman, dem Direktor der Queen’s Hall, einem reichen Mäzen sowie dem 26-jährigen Dirigenten Henry Wood. Sie wollten die beschäftigungslose Zeit der Musiker überbrücken und gleichzeitig jedermann mit erschwinglichen und weniger formellen Aufführungen für Klassik interessieren. Entgegen manchen Annahmen geht es bei den, lange von der BBC getragenen Veranstaltungen nicht um bloß leichte, populäre Programme. Hier wurden ebenso Bruckner, Schönberg, Schostakowitsch und Strawinsky durchaus mit solistischen Weltstars aufgeführt. Am zweiten Samstag im September findet das Abschlusskonzert, die „Last Night“, in der von rund 6000 Menschen besetzten Royal Albert Hall, statt, mit der ungewöhnlichen Mischung aus karnevalistischer Fröhlichkeit und Patriotismus.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht