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Programm: Vor- und RückschauDonnerstag, 17.09.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Tobias Strauß

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Felicitas Richter, Müncheberg
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Jean-Marie Lustiger geboren, Theologe und Erzbischof von Paris

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Fernwärme, Nahwärme, Wärmepumpe oder Gas - Mehr Durchblick beim Heizungstausch
    Am Mikrofon: Jule Reimer
    Hörertel.: 00800 4464 4464
    marktplatz@deutschlandfunk.de

    Wer gehofft hatte, die schwarz-rote Bundesregierung würde den Durchblick beim Heizungsaustausch erleichtern, dürfte enttäuscht sein. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) der Ampelregierung ist durch das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) abgelöst worden. Doch einfacher ist die Entscheidung dadurch nicht geworden, was am besten die alte Öl- oder Gasheizung ersetzt, wenn diese endgültig ihren Geist aufgegeben hat. Der Stopp der bisherigen Förderkonditionen im Juli 2026 - wortwörtlich über Nacht - und neue Förderbedingungen machen Immobilienbesitzern die Auswahl nicht leichter.
    Was sollten Hauseigentümerinnen im Blick haben, wenn es um den Heizungstausch geht? Wo gibt es Auskunft, ob das eigene Stadtviertel und das eigene Haus für einen Fernwärme-Anschluss infrage kommt? Wie wägen Eigentümer zwischen den kurzfristig niedrigeren Investitionskosten einer Gasheizung und den langfristig als niedriger eingeschätzten laufenden Kosten einer Wärmepumpe ab? Und wie sehen die neuen Förderkonditionen aus? Ihre und unsere Fragen dazu beantworten die Fachleute im Studio, moderiert von Jule Reimer.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Politische Positionen - Ist die Soziologie zu links?

    Der neue "Soziologen-Streit" - Worum geht es hier wirklich?

    Deutliche Parallelen - Zur Diskussion, ob Journalismus "zu links" ist

    Von Kathrin Kühn, Lydia Jakobi und Martin Krebbers

    In der Soziologie ist ein Streit entbrannt, entfacht von Armin Nassehi und Irmhild Saake von der TU München. Es geht um die Frage, ob politische Einstellungen das Forschungsfeld zu sehr prägen. Anlass ist eine Studie, wonach sozialwissenschaftliche Studien oft eine Ausrichtung nach links haben. Nassehi und Saake kritisieren unter anderem einen aus ihrer Sicht zu großen Fokus auf das Thema Gerechtigkeit. Widerspruch folgte - prompt, inklusive des Vorwurfs, dass der Aufschlag der beiden dem rechtsextremen Lager nutze. Die "Systemfragen" sortieren - was prallt hier aufeinander, inwiefern wird im Journalismus gerade ähnlich diskutiert - und geht es in der Diskussion am Ende gar nicht um die Frage "links-rechts", sondern um etwas ganz anderes?

  • 20:30 Uhr

    Rechtsextreme vor Gericht
    Staffel 2: Der Reichsbürger-Prozess
    Das demokratische Gesicht (4/6)
    Von Marie Schwesinger
    Regie: Eva Solloch
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: 29'31
    (Folge 5 am 24.09.2026)

    Malsack-Winkemann ist die Gesprächigste unter den Angeklagten. Schnell wird klar, dass auch sie der Reichsbürger-Ideologie nahesteht und trotzdem als Staatsdienerin gearbeitet hat.

    Ihre Gesinnung ist schon früher aufgefallen. Warum konnte dennoch nicht verhindert werden, dass sie ins Richteramt zurückkehrte? Und wie könnte man sich zukünftig besser gegen verfassungsfeindlich gesinnte Staatsbedienstete wehren? Wir sprechen mit einem ehemaligen Kollegen am Landgericht Berlin und schauen uns die Verteidigungsstrategie der Angeklagten genauer an.

    Marie Schwesinger (geb. 1988 in Hamburg) ist freie Theaterregisseurin und Autorin in Frankfurt/Main. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist Dokumentar- und Recherchetheater. Seit 2020 ist sie Prozessbeobachterin am Oberlandesgericht Frankfurt und forscht künstlerisch zu Rechtsextremismus, wie in „Sturm auf Berlin“ am Berliner Ensemble.

  • 21:05 Uhr

    Vater des Spiritual Jazz?
    John Coltrane zum 100. Geburtstag
    Von Odilo Clausnitzer

    Eine Sendung über Wurzeln und Wirkung der spirituellen Qualität in der Musik von John Coltrane.

    Am 23. September wäre John Coltrane 100 Jahre alt geworden. Er ist der einflussreichste Tenorsaxofonist des modernen Jazz und hat eine hymnische, quasi-religiöse Intensität in den Jazz der 1960er-Jahre getragen. Woher kommt sie? Und wie hat sie die Musik nach ihm beeinflusst? Nicht nur seine musikalischen Neuerungen, auch der charismatische spirituelle Zug besonders seiner späten Musik haben enorme Wirkung entfaltet. Der sogenannte „Spiritual Jazz“ - ein erst Jahrzehnte nach Coltranes Tod geprägter Begriff - wäre ohne ihn undenkbar. Heute gilt „Spiritual Jazz“ als eigenes und vergleichsweise populäres Jazz-Genre. Im Gespräch mit dem Jazz-Historiker und Coltrane-Biografen Lewis Porter geht es in der Sendung auch um die Fragen: Wieviel Coltrane steckt im Spiritual Jazz? Und wieviel Spirit steckt in Coltrane?

  • 22:05 Uhr

    Wahrheit, gehüllt in den Schleier von Schönheit
    Über den Dirigenten Bruno Walter 
    Von Holger Noltze

    „Er beherrschte uns durch Gewaltlosigkeit“, brachte ein Orchestermusiker die Arbeit mit dem Dirigenten Bruno Walter auf den Punkt. In den erhaltenen Probenmitschnitten ist es zu hören, sein freundlich vorgetragener Wunsch nach noch mehr Piano, nach Gesang, nach einem klanglichen „Dolce“, das nie verzuckert klang. Sein Schönheitssinn verstand sich als Wahrheitssuche. Zum 150. Geburtstag erinnern die „Historischen Aufnahmen“ an den Dirigenten, den die frühe Begegnung mit Gustav Mahler zeitlebens prägte, und der in Mozart den „Shakespeare der Oper“ erkannte.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht