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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 19.09.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Sphärisch, Nordisch, Klangvoll
    Das skandinavische Quartett „Arcanum“
    Aufnahme vom 27.6.2026 bei „JazzBaltica“, Timmendorfer Strand
    Am Mikrofon: Jan Tengeler
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Renaissancemensch des Jazz
    Der Komponist und Schlagzeuger John Hollenbeck
    Von Niklas Wandt
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Das Magazin - Neues aus der Szene
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Retrosounds mit Kitty, Daisy & Lewis (GB)
    Aufnahme vom 3.7.2026 beim Rudolstadt Festival
    Am Mikrofon: Babette Michel
    (Wdh.)

    05:05 Uhr   Spielraum

    Unter dem Radar - Neue Bands, neue Sounds
    Am Mikrofon: Tim Baumann
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Unter dem Radar - Neue Bands, neue Sounds
    Am Mikrofon: Tim Baumann
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Felicitas Richter, Müncheberg
    Katholische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 20 Jahren: In Thailand putscht sich das Militär an die Macht

  • 09:10 Uhr

    50 Jahre Leipzig-Grünau - Alltag heute in der DDR-Plattenbausiedlung
    Am Mikrofon: Alexander Moritz

    Der Leipziger Stadtteil Grünau war einst ein DDR-Traum: Die SED baute hier eine riesige Plattensiedlung. Seit der deutschen Wiedervereinigung verlor das Viertel die Hälfte seiner 85.000 Einwohner. Mittlerweile wächst Grünau wieder: Es zieht vor allem Geringverdiener, Migranten und Studierende an. Wie lebt es sich heute dort?

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: die Geigerin Tianwa Yang

    Ruhe, Zeit und Musik bilden für sie ein beziehungsvolles Dreieck. Zum Innehalten lädt auch ihre Playlist ein.

    1987 wurde Tianwa Yang in Peking geboren und galt bald als „Stolz Chinas“, weil sie mit 13 Jahren die berüchtigten Capricen von Niccolò Paganini auf CD einspielte - als weltweit jüngste Interpretin. Drei Jahre später kam sie mit einem Stipendium nach Deutschland. Den Wechsel erlebte sie als Schock, aber auch als etwas Befreiendes. „Ich habe plötzlich gespürt, dass man hier viel mehr Platz und viel mehr Ruhe hat“, sagt Tianwa Yang im Deutschlandfunk, wichtige Zutaten für ihr einmaliges Musizieren, das sie auf der ganzen Welt vorführt. Ihr Repertoire bewegt sich zwischen Klassikern und Moderne. 2023 ist ihre neueste Einspielung mit Violinsonaten von George Antheil erschienen. Tianwa Yang unterrichtet auch als Professorin an der Hochschule für Musik Würzburg.

  • 11:05 Uhr

    Balkan Connections - Beziehungen mit Hindernissen
    Von Grit Eggerichs 

    In Südosteuropa sind Menschen über ethnische und nationale Grenzen hinweg miteinander verbunden: Sie haben alte Freundschaften, denen die Jugoslawienkriege oder der noch andauernde Konflikt um das Kosovo nichts anhaben konnten. Da ist Vertrautheit, Intimität und eine gemeinsame Sprache zwischen jungen Leuten, die erst nach Kriegsende geboren wurden.

    Es existieren aber auch tiefe Wunden aus mehreren vergangenen Kriegen und aus aktuell schwelenden Spannungen. Und die können bei einem scheinbar harmlosen Umtrunk mit alten Bekannten oder bei einer Familienfeier für Stress, Streit und Verbitterung sorgen.
    Dazu kommt: Politiker, Journalistinnen und Influencer fachen Konflikte rhetorisch an und instrumentalisieren zugeschriebene Unterschiede zwischen Ethnien und Nationen auf dem Balkan. Bei manchen Akteuren geht das bis zu offen feindseliger Rhetorik.

    Eine Reise nach Kroatien, Bosnien und Serbien auf der Suche nach Antworten auf die Frage: Freundschaft oder Feindschaft - was überwiegt?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:30 Uhr
  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Dorit Linke: „So leicht kommen wir nicht davon“
    Ab 12 Jahren
    (Arena Verlag)
    Ein Beitrag von Catrin Stövesand

    Jens Rassmus: „Das Ram-Tam-Tier“
    Ab 3 Jahren
    (Peter Hammer Verlag)
    Ein Beitrag von Anne-Kathrin Weber

    Rüdiger Bertram, Heribert Schulmeyer (Ill): „Front“
    Ab 12 Jahren
    (Verlag Rotfuchs / Fischer Sauerländer)
    Ein Beitrag von Oliver Jungen

    Natalie Labarre: "Penicillin und andere unglaubliche Missgeschicke, von denen du (wahrscheinlich) noch nie gehört hast“
    Mit zahlreichen Illustrationen, Suchbildern und Rätseln
    Aus dem Englischen von Cyra Pfennings
    Ab 7 Jahren
    (Insel Verlag)
    Ein Beitrag von Isabelle Stier

    Am Mikrofon: Nora Karches

  • 16:30 Uhr

    Wissenslücken:
    Viele Firmen haben den Cyber Resilience Act nicht auf dem Schirm

    Transparenz:
    Die Meldepflicht für Sicherheits-Vorfälle ist in Kraft getreten

    KI-Hegemonie:
    Chinas Roboter-Armee tritt gegen Hardware-Überlegenheit der USA an

    Info-Update

    Sternzeit 19. September 2026:
    Kurt Tucholskys Besuch auf der Sternwarte Treptow

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Pränatalmedizin - Machen zu viele Schwangere den Down-Syndrom-Test?
    Der Medizinethiker Reiner Anselm und die Grünen-Politikerin Corinna Rüffer im Gespräch
    Am Mikrofon: Burkhard Schäfers

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    German Diaries (3+4/4)
    Von Samuel Beckett
    Bearbeitung und Übersetzung: Gaby Hartel
    Regie: Gaby Hartel, zeitblom
    Mit: Sabin Tambrea
    Komposition: zeitblom
    Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Susanne Beyer
    Regieassistenz: Marie Permantier
    Dramaturgie: Sabine Küchler
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: 49'35 (Teil 3) + 53'00 (Teil 4)


    Auf seiner Reise durchs winterliche Nazideutschland wird Samuel Beckett zunehmend von Geldknappheit und gesundheitlichen Beschwerden geplagt. Täglich beobachtet er Rassismus und brutale Ausgrenzung.

    Hamburg, Hannover, Berlin, Dresden, München … Auf seiner Deutschlandreise lernt der dreißigjährige Beckett immer wieder auch faszinierende Künstler, Kunstsammler und Intellektuelle kennen. Wie fließend die Grenzen zwischen Anpassung an den totalitären Staat und die Auflehnung gegen ihn ist, notiert er in seinem Tagebuch. Scharf beobachtete Alltagsszenen und originelle Kunstbetrachtungen finden sich in seinen Notaten ebenso wie Reflexionen über seine eigene ungewisse Zukunft als Schriftsteller. Denn er findet keinen Verlag für seinen Roman „Murphy“.

    Samuel Beckett (1906 in Dublin geboren, 1989 in Paris gestorben) zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. 1969 erhielt er den Literaturnobelpreis. Beckett ist dem breiten Publikum hauptsächlich durch seine Dramen, insbesondere „Warten auf Godot“, bekannt, verfasste aber auch Prosa und Lyrik.

  • 22:05 Uhr

    Vergessene Grenzgängerin
    Die serbische Komponistin Isidora Žebeljan
    Von Sophie Emilie Beha

    Archaische Rhythmen, eingängige Melodien und komplexe Strukturen verschmelzen bei ihr zu einer unverwechselbaren Klangsprache.

    Isidora Žebeljan (1967-2020) gilt als die bedeutendste zeitgenössische Komponistin Serbiens. Die Schülerin von Vlastimir Trajkovic schrieb Bühnen- und Filmmusik, Instrumentalkonzerte, Lieder und Kammermusik. Hierzulande ist sie bestenfalls durch ihre Opern bekannt. In ihren Werken verbindet sie auf eigene Weise Volksmusiktraditionen des Balkans mit Ausdrucksformen musikalischer Moderne. Aufgewachsen im Banat, einer kulturell vielfältigen Grenzregion zwischen Serbien, Rumänien und Ungarn, wurde Žebeljan früh von den Volksliedern ihrer Heimat geprägt. Diese Einflüsse begleiteten ihr gesamtes Schaffen und wurden zum Ausgangspunkt eines eigenständigen musikalischen Stils, der ihr internationale Anerkennung einbrachte.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Wege ins Leben
    Eine Lange Nacht über die Kinder dieser Welt
    Von Margot Litten
    Regie: die Autorin

    In Freiheit aufwachsen - egal ob in einer Lehmhütte oder in einer Hightech-Klinik geboren - das wünschen sich Kinder überall auf der Welt. Diese Lange Nacht erzählt von kindlichen Lebensrealitäten, Hoffnungen und Herausforderungen heute und früher und rund um den Globus.

    Mehr als 8 Milliarden Menschen bevölkern die Erde - und jährlich werden es rund 83 Millionen mehr. Der Start ins Leben findet dabei in total unterschiedlichen Welten statt: Was erzählt es über die Zukunft der Menschheit, ob ein Kind in einer afrikanischen Lehmhütte geboren wird, oder in einer europäischen Hightech-Klinik? Ob im kriegsgeschüttelten Sudan, in der Südsee oder in einem Luxusviertel von New York? Kindheit war immer ein kulturell geprägtes Konstrukt. Deshalb interessieren uns nicht nur die Kinderwelten von heute - wir werfen auch einen Blick auf die Historie: Wie sah das Leben der Kinder in früheren Epochen der Menschheitsgeschichte aus? „Ich wünsche mir eine Welt, in der Kinder Kinder sein können. Eine Welt, in der sie in Freiheit aufwachsen, und sicher sind vor Missbrauch, Kriegen, Hunger und Armut.“ Die Worte des südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu haben bleibende Gültigkeit - über die Zeiten hinweg. Sie sind auch das Motto der heutigen Langen Nacht, in der wir die Lebenswirklichkeit von Kindern verschiedener Kontinente und Kulturen vorstellen, stellvertretend für alle Menschenkinder mit vielen, einigen oder keinen Privilegien.