Wirtschaft am Mittag 

Deutsche Bahn legt Bilanz für 2019 vorWas wird aus dem Aufbruch bei der Bahn?

Ein ICE der Deutschen Bahn fährt an einem blühenden Rapsfeld vorbei.  (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

Steigende Fahrgastzahlen, verbesserte Pünktlichkeit, die Modernisierung des Schienennetzes auf dem Weg: Doch mit der Corona-Krise ist unklar, was aus der Aufbruchstimmung bei der Bahn wird. Derzeit fahren nur rund Dreiviertel der Züge. Die langfristigen Auswirkungen sind noch nicht absehbar.

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AuftragslageBaubranche trotzt der Corona-Krise

Baukräne in Berlin recken sich in den blauen Himmel. (chromorange)

Zwar merken auch Bauunternehmen erste Auswirkungen der Corona-Krise, aber noch wird in Deutschland gebaut. Der Grund: Auf vielen Baustellen können die Hygienevorschriften eingehalten werden. Manches Bauprojekt könnte durch die Ausbreitung des Coronavirus sogar beschleunigt werden.

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Unternehmer in der CoronakriseDiese Hilfen gibt es für Kleinunternehmer und Selbstständige

Die Hand einer Frau schreibt auf einen Block, davor steht ein Laptop (imago/Westend61)

Sie haben keine großen finanziellen Polster – und manchmal leben sie von der Hand in den Mund. Gerade für Kleinunternehmer und Selbständige stellt sich deswegen die Frage, wie sie durch die Coronakrise kommen. Ein Überblick.

Steigende Kreditausfälle Bankenverband erwartet drastischen Konjunktureinbruch

Sonnenuntergang im Bankenviertel von Frankfurt, in der Mitte die Commerzbank, vorne die Paulskirche. (imago)

Die privaten Banken rechnen mit einem Konjunktureinbruch von vier bis fünf Prozent in diesem Jahr. Steigende Kreditausfälle sind vorprogrammiert beim Corona-Stillstand. Dennoch sieht der Lobbyverband die Institute gut gerüstet, auch weil die Bundesregierung sie über KfW-Kredite unterstützt.

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dm-Vorsitzender zu Warenlieferungen"Wir haben weiterhin gute Lieferbeziehungen"

(dpa)

Nach Ansicht von Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Drogeriemarkt-Kette dm, ist die Sorge der Verbraucher vor Lieferengpässen unberechtigt. Man habe die Prognosen angepasst, die Lage werde sich wieder stabilisieren.

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VW und Coronavirus"Autobranche wird nach Staatshilfen rufen"

VW-Logo steht auf dem Verwaltungshochhaus vom Volkswagen Werk (picture alliance/Sina Schuldt/dpa)

Das große Problem für die Autobranche sei die abnehmende Nachfrage, sagte Autoanalyst Jürgen Pieper im Dlf. Er rechne damit, dass die Autobranche Staatshilfen fordern werde - dies wäre gerechtfertigt. Hoffnung setzt er in den chinesischen Markt, der von einer Bedrohung zur Hoffnung geworden sei.

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Impfstoffe und MedikamenteWelche Pharmafirmen sich am Corona-Abwehrkampf beteiligen

3D-Modell des Coronavirus SARS-CoV2  (Imago/ Rob Engelaar / Hollandse Hoogte )

Die Spekulationen um ein angebliches Angebot der US-Regierung an die Impfstoff-Firma CureVac zeigen: Das Rennen um medikamentöse Abhilfe für das Coronavirus und Covid-19 läuft. Und wird im Zweifel mit harten Bandagen geführt. CureVac ist nur eins von mehreren beteiligten Unternehmen.

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Europäisches Patentamt5G-Technik treibt Erfindergeist an

Eine 5G-Flagge, die von einem kleinen Fahrzeug-Roboter getragen wird, ist auf dem 10. Global Mobile Broadband-Forum abgebildet, das Huawei am 15. Oktober 2019 in Zürich veranstaltet. (AFP / Stefan Wermuth)

Der Ausbau des schnellen Internets lässt die Zahl der Patent-Anmeldungen beim Europäischen Patentamt steigen. Insgesamt wurden bei der Behörde in München im vergangenen Jahr mehr als 181.000 Patente angemeldet. Ein neuer Rekord. Vor allem die Anträge für digitale Kommunikation schossen nach oben.

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EU-AktionsplanMehr Reparaturen, weniger Rohstoffverschwendung

Eine junge Frau repariert am 24.06.2013 im Repair Café in Berlin-Spandau ihren CD-Player. | Verwendung weltweit (picture alliance / dpa Themendienst)

Die EU-Kommission hat den wachsenden Müllbergen den Kampf angesagt. Ein Aktionsplan sieht vor, dass zum Beispiel elektronische Geräte künftig leichter zu reparieren sein sollen, um sie länger nutzen zu können und Ressourcen zu schonen. Doch von der Wirtschaft kommen schon erste Vorbehalte.

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Hannover Messe verschobenSechsstellige Umsatzeinbußen für Messebau und Gastronomie

, Niedersachsen, Hannover: Ein Mitarbeiter der Firma Festo schüttelt vor Beginn einer Pressekonferenz zur Hannover Messe zum Thema digitaler Wandel in der Industrie die pneumatisch betriebene Roboter Hand „Bionic Soft Hand“ der Firma Festo.  (dpa/Ole Spata)

Die ITB in Berlin, die Handwerksmesse in München, die Buchmesse in Leipzig sind abgesagt wegen des Coronavirus. Die Hannover Messe wird verschoben auf Mitte Juli. Nicht nur Messebetreiber und –bauer, auch Hotels und Gastronomie rechnen zum Teil mit Millionenschäden - und hoffen auf Hilfe aus Berlin.

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Bahnfahren in Zeiten des Coronavirus"Gab bisher keinen begründeten Verdachtsfall"

Reisende steigen am 20. Februar 2020 am Ostbahnhof in Berlin in einen ICE ein (picture alliance / dpa Themendienst / Zacharie Scheuer)

Trotz der Panik vielerorts wegen des Coronavirus verzeichne die Deutsche Bahn keine sinkenden Fahrgastzahlen, sagte ihr Sprecher, Achim Stauß, im Dlf. Ohnehin habe man solche Pläne für Pandemien schon in der Schublade. Wer auf eine Fahrt verzichten möchte oder müsse, bekomme sein Geld aber zurück.

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OECD-WarnungCorona bremst die Weltwirtschaft

China, Qingdao: Containerschiffe liegen am nächtlich beleuchteten Containerterminal des Hafens von Qingdao.  (picture alliance / Yu Fangping)

Lieferketten sind unterbrochen, der Tourismus geht zurück: Das Coronavirus trifft auch die Wirtschaft. Die Industriestaaten-Organisation OECD hat nun ihre Erwartungen für die weltweite Wirtschaftsentwicklung nach unten korrigiert. Sie rechnet nur noch mit einem globalen Wachstum von 2,4 Prozent.

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Wirtschaftliche Benachteiligung von FrauenSoziologin: Bruch im Erwerbsleben beginnt mit der Familienplanung

Illustration: Einzelne Geschäftsfrau gegenüber einer Reihe von Geschäftsmännern auf einer Wippe. (imago stock&people)

Trotz einiger Fortschritte ist die wirtschaftliche Situation von Frauen immer noch oft schlechter als die von Männern. Das zeigt eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Es gebe aber Lichtblicke, sagte Studienautorin Lott im Dlf.

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Wirtschaft und der KlimaschutzMehr Engagement für weniger CO2

Ein Schild mit der Aufschrift CO2-Bilanz steckt auf einem Hängeordner (Symbolbild) (imago images / Panthermedia)

Bosch, Bayer, RWE: Zahlreiche Konzerne haben Ziele vorgelegt, wie sie ihre CO2-Emissionen senken wollen – auch auf Druck von Investoren. Eine Untersuchung zeigt nun: Die Investitionen der Unternehmen in grüne Technologien sind tatsächlich gestiegen. Doch reicht das aus?

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Jahresbilanz AllianzAllianz will sich grünes Image leisten

09.05.2018, Bayern; München: Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender des Versicherungskonzerns Allianz SE, sitzt vor Beginn der Hauptversammlung des Versicherungskonzerns auf dem Podium. Foto: Sven Hoppe/dpa | Verwendung weltweit (dpa)

Die Versicherungsbranche unter Druck: die Nullzinsen zehren an den Gewinnen, die Digitalisierung könnte viele Arbeitsplätze überflüssig machen. Die Allianz ist trotzdem enorm erfolgreich, wie Chef Oliver Bäte energisch bilanzierte. Sogar beim Thema Klimaschutz sieht er sein Unternehmen als Vorreiter.

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Schattenfinanz-IndexUSA überholen Schweiz als Steuerparadies

Strand auf den Cayman Islands (dpa / Maxppp / Kyodo)

Auch Panama und die Kaimaninseln stehen nun auf der schwarzen Liste der EU für Steueroasen. Der Schattenfinanzindex des unabhängigen Netzwerks für Steuergerechtigkeit zeigt allerdings, dass das auch in den USA gut geht - inzwischen sogar besser als in der Schweiz.

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Wirtschaftliche Folgen der LungenkrankheitAutobauer kommen an ihre Grenzen

Ein Volkswagen Passat steht am 19.04.2017 im chinesischen Shanghai im dichten Verkehr im Stau. Foto: Friso Gentsch/dpa | Verwendung weltweit (dpa)

Das Coronavirus sei kein Konjunkturkiller, meint Bundeswirtschaftsminister Altmaier. Doch viele Ökonomen haben inzwischen ihre Prognose gekürzt. Und eine neue Studie zeigt: Besonders die Autobranche könnte die Folgen des Virus deutlich zu spüren bekommen.

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Absage Mobile World CongressEin wirtschaftlicher Schlag für Barcelona

Ein Arbeiter steht mit einem Mundschutz auf einem Dach. Vorbereitungen zum Mobile World Congress in Barcelona 2020  (picture alliance / NurPhoto / Xavier Bonilla)

Rund eine halbe Milliarde Euro bringt der Mobile World Congress der Region Barcelona. Nachdem der Kongress aus Sorge um das Coronavirus abgesagt wurde, müssen sich vor allem Hotels auf Stornierungen einstellen. In der Sache aber zeigen die Menschen vor Ort Verständnis.

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Im Wettbewerb um FachkräfteComeback der Werkswohnung

Berlin. In einem Mehrfamilienhaus im Bezirk Steglitz-Zehlendorf sind in der Abenddämmerung bereits einige Fenster erleuchtet.  (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Eine Wohnung für Mitarbeiter, bereitgestellt vom Unternehmen, das war in den 1970er-Jahren durchaus üblich. Knapp eine halbe Million Werkswohnungen gab es damals im Westen der Republik. Laut einer Studie könnte sich der Bau wieder lohnen für die Unternehmen – um neue Beschäftigte zu finden.

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Klamotten für die TonneRetouren-Ware ohne Ende

Ein Zusteller des Kurierdienstes dpd trägt an beiden Seiten jeweils ein schweres Paket durch die Straße. (dpa/Monika Skolimowska)

Millionen Artikel werden pro Jahr im Versandhandel zurückgeschickt. Teilweise werden die Waren vernichtet – wie viele ist nicht klar. Umweltschützer und Forscher debattieren darüber, die massenhafte Retourenverschickung zu erschweren.

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Daimler-BilanzGewinn bricht ein, Chef unter Druck

Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, nimmt an der Bilanz-Pressekonferenz der Daimler AG teil (picture alliance / Marijan Murat)

Zum zweiten Mal in Folge musste Daimler einen massiven Gewinneinbruch hinnehmen. Dabei verkaufte der Autobauer 2019 fast so viele Fahrzeuge wie im Vorjahr. Zu Buche schlagen aber der Dieselskandal und die Umstellung auf Elektroantriebe. Vorstandschef Ola Källenius will dennoch an seinem Kurs festhalten.

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Protestmarsch nach BrüsselStahlarbeiter fordern EU-Hilfe für klimafreundliche Produktion

31.01.2020, Saarland, Völklingen: Beschäftigte der saarländischen Stahlindustrie laufen bei ihrem "Walk of Steel" an der Zentrale des Unternehmens Saarstahl vorbei. Mit dem Marsch, der am 10. Februar nach 350km in Brüssel enden soll, wollen die Arbeiter ein Zeichen für den Erhalt ihre Arbeitsplätze setzen. Foto: Oliver Dietze/dpa | Verwendung weltweit (dpa)

IG-Metaller aus dem Saarland sind in Etappen zu Fuß von Völklingen nach Brüssel marschiert, um der EU-Kommission ihre Forderungen zu überreichen. Sie beunruhigt der geplante Green Deal: Für eine klimaneutrale Stahlproduktion seien Investitionen nötig, die die Stahlindustrie allein nicht stemmen kann.

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Schmähpreis "Plagiarius" Die dreistesten Produktfälschungen des Jahres

: Arnain Kaysar, Rechtsanwalt der Genius GmbH Limburg, präsentiert am Rande der Verleihung des Schmähpreises «Plagiarius» auf der Konsumgütermesse Ambiente das Original des Küchen-Schneidgeräts «Nicer Dicer Quick» (r) des Unternehmens, sowie die Fälschung des chinesischen Unternehmens Ninbo A-Bio Plastic Industry & Trade Co., Ltd.. Der seit 1977 auf der Ambiente vergebene Negativ-Preis soll besonders dreiste Fälle von Produktpiraterie anprangern. (Arne Dedert/dpa)

Rund 60 Milliarden Euro - so hoch ist der alljährliche Schaden durch Produktpiraterie. Für Verbraucher sind Original und Fälschung bisweilen kaum zu unterscheiden, wie beim diesjährigen Gewinner des "Plagiarius"-Negativpreises. Und bei einem "Preisträger" besteht sogar Explosionsgefahr.

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Bezahlbarer WohnraumSchweiz stimmt über Mieter-Initiative ab

Straßenzug in Zürich, mit schweizer Fahnen und strahlend blauem Himmel. (imago / Peter Widmann)

Auch im Mieterland Schweiz haben sich die Kosten fürs Wohnen zuletzt deutlich erhöht. Ein Grund sind die Negativzinsen auf Einlagen – dadurch ist viel Geld in Immobilien geflossen. Eine Volksinitiative fordert nun mehr bezahlbaren Wohnraum.

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Schlichtung bei LufthansaFlugbegleiter streiken nicht mehr

Ein Airbus A380 der Lufthansa (imago / Rüdiger Volk)

Nach drei Streikwellen und monatelangen Auseinandersetzungen haben sich Lufthansa und die Kabinengewerkschaft Ufo auf ein Schlichtungsverfahren geeinigt. Nun gilt erst einmal die Friedenspflicht. Eine Mediation soll für bessere Stimmung sorgen.

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GroßbritannienBDI: Harter Brexit ist noch nicht vom Tisch

 Port of Rotterdam Authority was flying flyers with information about parking spaces and other regulations regarding Brexit on ferries from DFDS in Vlaardingen.  (www.imago-images.de / Hollandse Hoogte)

Ende Januar tritt Großbritannien aus der EU aus. Unternehmen haben aber weiter keine Klarheit, wie es weitergeht. Ein Handelsabkommen fehlt noch, die zu klärenden Themen sind zahlreich. Großbritannien ist künftig ein wirtschaftlicher Konkurrent außerhalb des Binnenmarkts.

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Handel mit Großbritannien"Die Unsicherheit kommt noch"

Abfertigung von Gütern am Hafen von Rotterdam  (imago-images/ Hollandse Hoogte)

Der Austritt Großbritanniens aus der EU wird Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Beziehungen beider Partner haben - allerdings noch nicht in diesem Jahr, sagte Ulrich Hoppe von der Außenhandelskammer in London im Dlf. Große Veränderungen bei Arbeitsrecht und Umweltschutz erwarte er insgesamt nicht.

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Aufsichtsrat bei der Deutschen BankGabriels Wechsel in den Bank-Tower

Sigmar Gabriel, ehemaliger SPD-Vorsitzender und Außenminister (imago / Florian Gärtner)

Die Deutsche Bank will den ehemaligen SPD-Chef und Ex-Vize-Kanzler Sigmar Gabriel in ihren Aufsichtsrat holen. Deutschlands größtes Geldhaus hat nach eigenen Angaben einen Antrag zur Bestellung Gabriels beim Amtsgericht Frankfurt eingereicht. Die Nominierung stößt auf Kritik – aber nicht nur.

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50 Tage Streiks in FrankreichDie wirtschaftliche Streikbilanz

Das Foto zeigt einen TGV-Zug am Pariser Ostbahnhof. (AFP / Christophe Archambault)

Seit sieben Wochen halten Streiks und Proteste gegen die Rentenreform Frankreich in Atem. Die Folgen sind enorm, allein bei der Staatsbahn belaufen sich die Kosten auf beinahe eine Milliarde Euro. Die finanziellen Einbußen für die Gesamtwirtschaft sind umstritten.

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Konjunkturoptimismus und lockere GeldpolitikDax schafft neues Rekordhoch

Die Anzeigetafel an der Frankfurter Börse zeigt einen neuen Höchstwert des DAX. Der Deutsche Aktienindex ist zu Börsenbeginn auf den höchsten Stand seiner Geschichte gestiegen.  (dpa)

Gute Stimmung an den Börsen - das erste Mal seit zwei Jahren hat der deutsche Aktienindex Dax wieder eine Rekordmarke geknackt. Die Gründe: die Unterzeichnung eines ersten Teilabkommens zwischen den USA und China sowie optimistische Wachstumsprognosen. Experten warnen jedoch vor zu viel Dax-Euphorie.

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GewinnwarnungDieselgate kostet Daimler weitere Milliarden

Der Auspuff eines Smart Diesels Stuttgart (Baden-Württemberg), im Hintergrund ist ein Mercedes-Stern zu sehen.  (dpa picture alliance Marijan Murat)

Eigentlich sollen Diesel sauberer werden nach einem Softwareupdate, bei Mercedes etwa. Doch nun zeigt sich bei Messungen: Der Stickoxidausstoß sinkt nicht, er steigt. Das berichten mehrere Medien heute. Klar ist, der Dieselskandal ist noch nicht abgehakt, und die Rechnung dafür wird länger.

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Sars und CoronavirusWie Epidemien der Wirtschaft schaden

Ein Chinese steht mit einer Atemschutzmaske vor einer Sars-Quarantänestation (Archivbild) (picture alliance / Karl Goh)

Der aktuelle Coronavirus könnte sich auch auf die internationale Wirtschaft auswirken. So hatte die Sars-Pandemie Anfang des Jahrtausends unter anderem Effekte auf den globalen Luftverkehr und auf den Tourismus.

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Weltwirtschaftsforum in Davos"Man sollte diese Gespräche nicht unterschätzen"

Vorbeilaufende Menschen beim Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz. (pa/keystone/G.Ehrenzeller)

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos treffen sich bis zu 3.000 Teilnehmer. Man treffe innerhalb kurzer Zeit sehr viele Leute, wofür man sonst Monate bräuchte, sagte Hans-Paul Bürkner von der Boston Consulting Group im Dlf. Seit 2017 spiele der Umgang mit Wetterextremen eine immer größere Rolle.

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Währungsumstellung Acht Mal „Eco“ in Afrika

Die Präsidenten Frankreichs und der Elfenbeinküste, Macron und Ouattara, heben gemeinsam ihre Arme in die Höhe. (AFP / Ludovic Marin)

Acht westafrikanische Länder und Frankreich haben sich auf eine Reform der Währung „Franc CFA“ und ihre Umbenennung in "Eco" geeinigt. Der "Eco" soll in diesem Jahr eingeführt werden und wird nach dem Euro die größte Gemeinschaftswährung weltweit.

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Wirtschaftsmotor TourismusGriechenlands Wirtschaft boomt

Neues traditionelles Holzboot wird in Ierissos ins Meer gelassen (Imago / Naki Kouyioumtzis)

Griechenland kommt allmählich aus dem Tal der tiefen Wirtschaftskrise heraus. Die Wirtschaft wächst. Es kommen sogar ausländische Investoren, die Hotels kaufen, die während der Krise in die Pleite gestürzt waren.

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Konjunktur 2019Deutsche Wirtschaft wächst um 0,6 Prozent

Container auf einem Frachter am Terminal Eurokai (Eurogate) im Hafen Hamburg (Christian Charisius/dpa)

Handelskonflikte, kriselnde Autobranche, Brexit-Chaos: Die deutsche Wirtschaft ist 2019 wegen zahlreicher Faktoren so langsam gewachsen wie seit sechs Jahren nicht mehr. Kauffreudige Verbraucher und der anhaltende Bauboom sorgten zumindest dafür, dass die zwischenzeitlich drohende Rezession ausblieb.

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Vereinbarung von Bahn und BundMilliarden für die Schiene

Ein ICE der Deutschen Bahn auf den Schienen am Bahnhof Köln Deutz. (picture alliance  / Christoph Hardt)

Gleise, Stellwerke, Bahnhöfe: Die Bahn-Infrastruktur in Deutschland braucht ein Update. Wie viel Geld für die Instandhaltung fließt, regeln Bund und Deutsche Bahn in einem Vertrag, der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung. Die jüngste ist 86 Milliarden Euro schwer. Aber reicht das?

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Weniger LebensmittelabfälleWie sich Großküchen umstellen

 Weggeschmissene Lebensmittel liegen in einer Mülltonne. (picture-alliance / dpa / Christiane Raatz)

Lebensmittelabfälle sollen bis 2030 europaweit halbiert werden. Dabei kommt der Gastronomie eine entscheidende Rolle zu. Denn auch in Restaurants, Betriebskantinen oder an der Imbissbude landen Lebensmittel in der Tonne. Ein Verein hilft dabei, die Abfälle in Großküchen zu verringern.

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Reisemesse CMT in StuttgartVon Flugscham ist bisher wenig zu spüren

Eine Frau steht auf einem Felsen und schaut ins Meer (imago images / Westend61)

Nachhaltigkeit spielt zwar eine immer größere Rolle im Reiseverhalten, für die meisten Touristen ist es aber nicht das entscheidende Kriterium, wie eine wissenschaftliche Untersuchung gezeigt hat. Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen, die Branche wächst weiter.

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Zahlungskanal für IrangeschäfteIst Instex ein Rohrkrepierer?

Die Flaggen des Iran und der EU nebeneinander.  (AFP / Emmanuel Dunand)

Nicht weniger als die Rettung des Atomabkommens soll das von der EU erdachte Instrument Instex leisten. Über die Gesellschaft soll der Zahlungsverkehr bei Iran-Geschäften abgewickelt werden. Firmen sollen so vor US-Sanktionen geschützt werden. Bisher zeigt die Maßnahme aber kaum Wirkung.

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USA-Iran-Konflikt"Das ist Gift für jegliche wirtschaftliche Entwicklung"

Ein Mann geht am 02.11.2017 in Teheran im Iran an einem Banner mit der Aufschrift "First German Business Center Opens its Doors in Tehran" vorbei.  (dpa / Farshid Motahari)

Etwa zwei Dutzend deutsche Firmen seien aktuell im Iran vertreten, sagte Dagmar von Bohnstein von der deutsch-iranischen Handelskammer im Dlf. Sie bräuchten dringend die Perspektive, dass es im Land zu einer politischen Stabilisierung kommt. Dann gebe es Hoffnung für einen wirtschaftlichen Austausch.

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OnlinehandelWie Einzelhändler das Internet für sich nutzen können

Zwei kleine Plastikfiguren mit Einkaufswagen stehen vor einem iPhone, auf dem der virtuelle Einkaufswagen dargestellt ist.  (dpa / picture alliance / Sven Hoppe)

Der Einzelhandel werde durch die Onlinekonkurrenz in die Knie gezwungen und stecke deshalb in der Krise - diese Argumentation ist immer wieder zu hören. Die Frage ist aber, ob das überhaupt stimmt. Beispiele zeigen, dass das Internet keine Bedrohung sein muss, sondern für Händler sogar hilfreich sein kann.

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Umsatzrekord im Einzelhandel Kaufen, kaufen, kaufen

Frau trägt eine Plastiktüte mit Aufschrift "I Love Shopping"  (imago/Ralph Peters)

Der deutsche Einzelhandel entwickelt sich entgegen dem Trend in vielen anderen Branchen prächtig: 2019 haben Kundinnen und Kunden wieder mehr gekauft, die Umsätze stiegen das zehnte Jahr in Folge. Mittlerweile ist die Konsumfreude eine wichtige Stütze für die gesamte Wirtschaftskraft des Landes.

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MindestausbildungsvergütungMehr Geld reicht nicht

Auszubildende arbeiten in einem Frisörsalon in Willich (Deutschlandradio / Katja Scherer)

Seit Jahresanfang müssen Unternehmen ohne Tarifvertrag ihren Auszubildenden im ersten Lehrjahr mindestens 515 Euro pro Monat bezahlen. Das soll die berufliche Ausbildung attraktiver machen. Kritiker wie der Unternehmer Guido Paar aus Willich sagen aber: Dafür hätte es ganz andere Maßnahmen gebraucht.

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Lahmender Schienen-Güterverkehr"Güterwagen bei der DB gehören teilweise zum Schrotthändler"

Güterzuganhänger in Seevetal/Maschen (Niedersachsen) auf den Gleisen des Rangierbahnhofs (dpa / picture-alliance / Axel Heimken)

Die neue Chefin der Gütersparte bei der Deutschen Bahn, Sigrid Nikutta, übernehme eine riesige Baustelle, sagte Wirtschaftsprofessor Uwe Höft im Dlf. Über Jahrzehnte sei die Bahn benachteiligt worden, Mittel für die Modernisierung hätten gefehlt. Nun seien Geld und faire Rahmenbedingungen notwendig.

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Kubanische WirtschaftEin Land, drei Währungen

Freiluft-Friseur auf Kuba (Deutschlandfunk / Burkhard Birke)

Weil die US-Sanktionen immer spürbarer werden, hat der kubanische Präsident Diaz-Canel die Kubaner auf harte Zeiten eingeschworen. Schon jetzt ist die Lage schwierig - auch dadurch verursacht, dass drei verschiedene Währungen nebeneinander existieren.

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FlugbegleitergewerkschaftUFO kündigt Streiks bei der Lufthansa an

7. November 2019 - Streik der Flugbegleiter nach Aufruf der Gewerkschaft UFO. Wartende am Flughafen am Lufthansa-Check-in. (picture alliance / dpa / Bodo Marks)

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO droht im festgefahrenen Tarifstreit mit der Lufthansa mit weiteren Streiks bei der Fluggesellschaft. Der Streikaufruf könne jederzeit erfolgen, heißt es von Gewerkschaftsseite. Vor allem die Zeit nach den Feiertagen könnte von Arbeitskämpfen betroffen sein.

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MarktforschungGfK: Verbraucher weiter in Konsumlaune

Passanten auf der Hohe Straße in Köln, im Hintergrund sind die Schilder vieler Geschäfte zu sehen, aufgenommen im Mai 2018. (picture alliance/Geisler-Fotopress/Christoph Hardt/)

Die Rahmenbedingungen für die Konsumlaune in Deutschland seien nach wie vor gut, sagte Rolf Bürkl vom Marktforschungsinstituts GfK im Dlf. Das liege daran, dass der Arbeitsmarkt sich überaus robust zeige. Die Sparneigung habe zudem ein Allzeittief erreicht.

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Heckler & KochNahkampf im Aufsichtsrat

Verschiedene Ausführungen der Maschinenpistole MP5 hängen am Firmensitz des Waffenproduzenten Heckler & Koch in Oberndorf in einem Präsentationsraum an einer Wand neben einem Firmenlogo (picture alliance / dpa / Bernd Weissbrod)

Bei der hoch verschuldeten Waffenschmiede Heckler & Koch tagt außerplanmäßig der Aufsichtsrat. Hintergrund ist ein Machtkampf in dem Kontrollgremium und um die Mehrheit am Unternehmen. Eine Luxemburger Finanzholding will die Macht übernehmen, aber der Noch-Eigentümer wehrt sich.

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ifo-Index Optimistischer Blick in die Zukunft

Das Logo des Ifo-Institutes (dpa/picture-alliance/Peter Kneffel)

Die deutsche Wirtschaft geht zuversichtlicher als vorher ins neue Jahr. So lautet das Fazit von ifo-Präsident Clemens Fuest zum neuen ifo-Index. Doch nicht in allen Bereichen kann von einer Trendwende die Rede sein. So steckt die Industrie noch in der Rezession und auch im Handel läuft es nicht rund.

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