Wirtschaft am Mittag 

Privat und gesetzlich VersicherteGerechtigkeitsprobleme bei Verteilung der Corona-Kosten

Eine Frau bekommt Blut für einen Corona-Antikörpertest abgenommen (Imago/ rheinmainfoto)

Gesetzliche Krankenkassen müssen in der Corona-Pandemie mehr Kosten schultern als die privaten Krankenversicherungen. Ein weiteres Gerechtigkeitsproblem: Krankenkassen sollen für Leistungen zahlen, die sie eigentlich nicht zahlen müssten, sagte der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem im Dlf.

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Weitere MilliardenhilfenFrankreichs Rettungsplan für die Luftfahrt

German Economy Minister Peter Altmaier and his French counterpart Bruno Le Maire arrive for a press conference on February 19, 2019 in Berlin, following talks on EU industrial policy. (Photo by John MACDOUGALL / AFP) (John MACDOUGALL / AFP)

Frankreich will die Arbeitsplätze in der Luftfahrtbranche retten. Die Corona-Pandemie hat den Luftverkehr quasi zum Erliegen gebracht. Die französische Regierung greift nun tief in die Tasche, um einer Branche, die sie zur Schlüsselindustrie erklärt hat, zu helfen - stellt aber auch Bedingungen.

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KryptowährungenBitcoin-Halving - warum die Produktion halbiert wird

Ein Radfahrer mit Mundschutz fährt an einem Bitcoin-Wechsel-Laden in Krakau vorbei. (picture alliance / NurPhoto / Artur Widak)

Die Kryptowährung Bitcoin wird alle vier Jahre gegen Wertverlust geschützt - durch das sogenannte Halving. Die Community hofft, dass mittelfristig der Bitcoin-Kurs auf einen fünf- bis sechsstelligen Bereich steigt. Experten halten so etwas für möglich, sicher ist es nicht.

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EU in der CoronakriseDüstere Prognose für die Wirtschaft

©Fabio Frustaci / EIDON/MAXPPP ; 1264118 : (Fabio Frustaci / EIDON), 2018-02-20 Roma - DIS (Department of Security Information) - Annual report on information policy for security - Paolo Gentiloni Foto: Fabio Frustaci / Eidon/MAXPPP/dpa | (picture alliance / Fabio Frustaci / dpa)

Der EU-Haushaltskommissar hat die Wirtschaftsprognose für das kommende Frühjahr bekanntgegeben. Aufgrund der Coronakrise sieht diese in allen EU-Ländern nicht gerade rosig aus. Doch besonders finanzschwache Länder trifft es härter als andere. Darum wird ein umfassender Wiederaufbaufonds gefordert.

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Ceconomy in der KrisePandemie verstärkt vorhandene Probleme

Ein Schild mit den Schriftzügen von Mediamarkt und Saturn vor der Firmenzentrale der Media-Saturn-Gruppe (picture alliance / Armin Weigel / dpa)

Ein Milliardenkredit soll dem Mutterkonzern von Saturn und Media Markt helfen, die Coronakrise zu überstehen. Doch Probleme hat der Konzern ohnehin schon länger, auch durch die große Konkurrenz im Onlinehandel. Die Pandemie ist also nicht die Ursache, sondern eher Brandbeschleuniger.

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Milliarden-StaatshilfeAdidas-Chef: "Werden Kredit so schnell wie möglich ablösen"

24.04.2020, China, Shanghai: Adidas-Logo an einer Filiale (dpa / picture alliance / HPIC / Zhou Junxiang)

Adidas war der erste Dax-Konzern, der um staatliche Hilfe bat. Offenbar verfügt der Sportartikelhersteller über keine großen Finanzreserven. Den KfW-Kredit von 2,4 Milliarden Euro will er schnell wieder ablösen - trotz des Gewinneinbruchs zu Jahresbeginn um 97 Prozent wegen der Corona-Pandemie.

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BSI warnt vor iOSSchwachstellen bei Apple Mail-Programm

Auf einem iPhone werden im E-Mail Posteingang 3.250 ungelesene E-Mails angezeigt (dpa-Zentralbild / Arno Burgi)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät, die App "Mail" unter Apple iOS zu deinstallieren oder die Synchronisation der Mails zu deaktivieren. Durch die Sicherheitslücke im Mail-Programm für iPhones und iPads können Hacker E-Mails unbemerkt lesen und manipulieren.

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Serie "Grünes Wirtschaften" (6)Streuobstwiese als alternative Geldanlage

Einige 50-Euro-Steine stecken in einem Blumentopf mit einer Sukkulente (picture alliance / dpa / Lehtikuva Marja Airio)

Streuobstwiese statt Kohle, Öl und Co.: In der Berichterstattung nehmen nachhaltige Geldanlagen inzwischen viel Raum ein. Doch: Wer prüft alternative Geldanlagen und was werfen nachhaltige Fonds ab, außer dem guten Gewissen? 

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Serie "Grünes Wirtschaften" (4)Region Höxter setzt auf Gemeinwohlökonomie

Eine Illustration zeigt Geschäftsleute auf einem Boot im Meer, die versuchen, sich zu orientieren. (imago/Ikon Images)

Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen helfen der Bilanz – aber nur, wenn ein Unternehmen im Sinne der Gemeinwohlökonomie wirtschaftet. Der Kreis Höxter hat sich dem Konzept angeschlossen, doch noch ist die Gemeinwohlökonomie eine Nische.

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Serie "Grünes Wirtschaften" (3)Ein grünes BIP als alternative Größe

Fünf  Stühle in verschiedenen Farben und Größen stehen nebeneinander. Von links nach rechts werden die Stühle immer größer. (imago / Westend61)

Wachstum und Nachhaltigkeit sollen zusammengehen – doch ist die Berechnung des Bruttoinlandsproduktes noch zeitgemäß, wenn etwa CO2, das bei der Produktion freigesetzt wird, als Wirtschaftsleistung zählt? Inzwischen gibt es mehrere alternative Modelle zur Berechnung des Wirtschaftswachstums.

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Serie "Grünes Wirtschaften" (2)CO2-neutral - ein glaubwürdiges Label?

Eine Grafik zeigt Hände, die einen Globus halten (Imago/ Alexx Williamson)

Der Kaffeebecher ist klimaneutral, Konzerne wollen klimaneutral werden: Doch wie nachhaltig kann "klimaneutrales Heizöl" sein, wenn das CO2, das bei der Verbrennung entsteht, lediglich kompensiert wird durch Investitionen in Klimaschutzprojekte?

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KfW-Kredite"Resthaftung bei Kreditinstituten unverzichtbar"

Wolfgang Gerke, Bankenexperte, Präsident Bayerisches Finanz Zentrum, aufgenommen am 07.04.2016 während der ZDF-Talksendung "Maybrit Illner" zum Thema "Die dunkle Welt der Super-Reichen - Vermögen verschleiert und versteckt?" im ZDF-Hauptstadtstudio im Berliner Zollernhof Unter den Linden. (picture alliance / dpa / Karlheinz Schindler)

Der Bund sollte nicht vollständig für Kredite der KfW haften, sagt der Bankenexperte Wolfgang Gerke im Dlf. Die Banken sollten weiterhin einen kleinen Teil an Haftung zu übernehmen. "Sonst werden die Kredite nach falschen Kriterien vergeben, und das kann nicht im Sinne des Steuerzahlers sein."

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Deutsche Bahn legt Bilanz für 2019 vorWas wird aus dem Aufbruch bei der Bahn?

Ein ICE der Deutschen Bahn fährt an einem blühenden Rapsfeld vorbei.  (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

Steigende Fahrgastzahlen, verbesserte Pünktlichkeit, die Modernisierung des Schienennetzes auf dem Weg: Doch mit der Corona-Krise ist unklar, was aus der Aufbruchstimmung bei der Bahn wird. Derzeit fahren nur rund Dreiviertel der Züge. Die langfristigen Auswirkungen sind noch nicht absehbar.

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AuftragslageBaubranche trotzt der Corona-Krise

Baukräne in Berlin recken sich in den blauen Himmel. (chromorange)

Zwar merken auch Bauunternehmen erste Auswirkungen der Corona-Krise, aber noch wird in Deutschland gebaut. Der Grund: Auf vielen Baustellen können die Hygienevorschriften eingehalten werden. Manches Bauprojekt könnte durch die Ausbreitung des Coronavirus sogar beschleunigt werden.

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Unternehmer in der CoronakriseDiese Hilfen gibt es für Kleinunternehmer und Selbstständige

Die Hand einer Frau schreibt auf einen Block, davor steht ein Laptop (imago/Westend61)

Sie haben keine großen finanziellen Polster – und manchmal leben sie von der Hand in den Mund. Gerade für Kleinunternehmer und Selbständige stellt sich deswegen die Frage, wie sie durch die Coronakrise kommen. Ein Überblick.

Steigende Kreditausfälle Bankenverband erwartet drastischen Konjunktureinbruch

Sonnenuntergang im Bankenviertel von Frankfurt, in der Mitte die Commerzbank, vorne die Paulskirche. (imago)

Die privaten Banken rechnen mit einem Konjunktureinbruch von vier bis fünf Prozent in diesem Jahr. Steigende Kreditausfälle sind vorprogrammiert beim Corona-Stillstand. Dennoch sieht der Lobbyverband die Institute gut gerüstet, auch weil die Bundesregierung sie über KfW-Kredite unterstützt.

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dm-Vorsitzender zu Warenlieferungen"Wir haben weiterhin gute Lieferbeziehungen"

(dpa)

Nach Ansicht von Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Drogeriemarkt-Kette dm, ist die Sorge der Verbraucher vor Lieferengpässen unberechtigt. Man habe die Prognosen angepasst, die Lage werde sich wieder stabilisieren.

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VW und Coronavirus"Autobranche wird nach Staatshilfen rufen"

VW-Logo steht auf dem Verwaltungshochhaus vom Volkswagen Werk (picture alliance/Sina Schuldt/dpa)

Das große Problem für die Autobranche sei die abnehmende Nachfrage, sagte Autoanalyst Jürgen Pieper im Dlf. Er rechne damit, dass die Autobranche Staatshilfen fordern werde - dies wäre gerechtfertigt. Hoffnung setzt er in den chinesischen Markt, der von einer Bedrohung zur Hoffnung geworden sei.

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Impfstoffe und MedikamenteWelche Pharmafirmen sich am Corona-Abwehrkampf beteiligen

3D-Modell des Coronavirus SARS-CoV2  (Imago/ Rob Engelaar / Hollandse Hoogte )

Die Spekulationen um ein angebliches Angebot der US-Regierung an die Impfstoff-Firma CureVac zeigen: Das Rennen um medikamentöse Abhilfe für das Coronavirus und Covid-19 läuft. Und wird im Zweifel mit harten Bandagen geführt. CureVac ist nur eins von mehreren beteiligten Unternehmen.

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Europäisches Patentamt5G-Technik treibt Erfindergeist an

Eine 5G-Flagge, die von einem kleinen Fahrzeug-Roboter getragen wird, ist auf dem 10. Global Mobile Broadband-Forum abgebildet, das Huawei am 15. Oktober 2019 in Zürich veranstaltet. (AFP / Stefan Wermuth)

Der Ausbau des schnellen Internets lässt die Zahl der Patent-Anmeldungen beim Europäischen Patentamt steigen. Insgesamt wurden bei der Behörde in München im vergangenen Jahr mehr als 181.000 Patente angemeldet. Ein neuer Rekord. Vor allem die Anträge für digitale Kommunikation schossen nach oben.

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EU-AktionsplanMehr Reparaturen, weniger Rohstoffverschwendung

Eine junge Frau repariert am 24.06.2013 im Repair Café in Berlin-Spandau ihren CD-Player. | Verwendung weltweit (picture alliance / dpa Themendienst)

Die EU-Kommission hat den wachsenden Müllbergen den Kampf angesagt. Ein Aktionsplan sieht vor, dass zum Beispiel elektronische Geräte künftig leichter zu reparieren sein sollen, um sie länger nutzen zu können und Ressourcen zu schonen. Doch von der Wirtschaft kommen schon erste Vorbehalte.

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Hannover Messe verschobenSechsstellige Umsatzeinbußen für Messebau und Gastronomie

, Niedersachsen, Hannover: Ein Mitarbeiter der Firma Festo schüttelt vor Beginn einer Pressekonferenz zur Hannover Messe zum Thema digitaler Wandel in der Industrie die pneumatisch betriebene Roboter Hand „Bionic Soft Hand“ der Firma Festo.  (dpa/Ole Spata)

Die ITB in Berlin, die Handwerksmesse in München, die Buchmesse in Leipzig sind abgesagt wegen des Coronavirus. Die Hannover Messe wird verschoben auf Mitte Juli. Nicht nur Messebetreiber und –bauer, auch Hotels und Gastronomie rechnen zum Teil mit Millionenschäden - und hoffen auf Hilfe aus Berlin.

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Bahnfahren in Zeiten des Coronavirus"Gab bisher keinen begründeten Verdachtsfall"

Reisende steigen am 20. Februar 2020 am Ostbahnhof in Berlin in einen ICE ein (picture alliance / dpa Themendienst / Zacharie Scheuer)

Trotz der Panik vielerorts wegen des Coronavirus verzeichne die Deutsche Bahn keine sinkenden Fahrgastzahlen, sagte ihr Sprecher, Achim Stauß, im Dlf. Ohnehin habe man solche Pläne für Pandemien schon in der Schublade. Wer auf eine Fahrt verzichten möchte oder müsse, bekomme sein Geld aber zurück.

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OECD-WarnungCorona bremst die Weltwirtschaft

China, Qingdao: Containerschiffe liegen am nächtlich beleuchteten Containerterminal des Hafens von Qingdao.  (picture alliance / Yu Fangping)

Lieferketten sind unterbrochen, der Tourismus geht zurück: Das Coronavirus trifft auch die Wirtschaft. Die Industriestaaten-Organisation OECD hat nun ihre Erwartungen für die weltweite Wirtschaftsentwicklung nach unten korrigiert. Sie rechnet nur noch mit einem globalen Wachstum von 2,4 Prozent.

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Wirtschaftliche Benachteiligung von FrauenSoziologin: Bruch im Erwerbsleben beginnt mit der Familienplanung

Illustration: Einzelne Geschäftsfrau gegenüber einer Reihe von Geschäftsmännern auf einer Wippe. (imago stock&people)

Trotz einiger Fortschritte ist die wirtschaftliche Situation von Frauen immer noch oft schlechter als die von Männern. Das zeigt eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Es gebe aber Lichtblicke, sagte Studienautorin Lott im Dlf.

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Wirtschaft und der KlimaschutzMehr Engagement für weniger CO2

Ein Schild mit der Aufschrift CO2-Bilanz steckt auf einem Hängeordner (Symbolbild) (imago images / Panthermedia)

Bosch, Bayer, RWE: Zahlreiche Konzerne haben Ziele vorgelegt, wie sie ihre CO2-Emissionen senken wollen – auch auf Druck von Investoren. Eine Untersuchung zeigt nun: Die Investitionen der Unternehmen in grüne Technologien sind tatsächlich gestiegen. Doch reicht das aus?

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Jahresbilanz AllianzAllianz will sich grünes Image leisten

09.05.2018, Bayern; München: Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender des Versicherungskonzerns Allianz SE, sitzt vor Beginn der Hauptversammlung des Versicherungskonzerns auf dem Podium. Foto: Sven Hoppe/dpa | Verwendung weltweit (dpa)

Die Versicherungsbranche unter Druck: die Nullzinsen zehren an den Gewinnen, die Digitalisierung könnte viele Arbeitsplätze überflüssig machen. Die Allianz ist trotzdem enorm erfolgreich, wie Chef Oliver Bäte energisch bilanzierte. Sogar beim Thema Klimaschutz sieht er sein Unternehmen als Vorreiter.

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Schattenfinanz-IndexUSA überholen Schweiz als Steuerparadies

Strand auf den Cayman Islands (dpa / Maxppp / Kyodo)

Auch Panama und die Kaimaninseln stehen nun auf der schwarzen Liste der EU für Steueroasen. Der Schattenfinanzindex des unabhängigen Netzwerks für Steuergerechtigkeit zeigt allerdings, dass das auch in den USA gut geht - inzwischen sogar besser als in der Schweiz.

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Wirtschaftliche Folgen der LungenkrankheitAutobauer kommen an ihre Grenzen

Ein Volkswagen Passat steht am 19.04.2017 im chinesischen Shanghai im dichten Verkehr im Stau. Foto: Friso Gentsch/dpa | Verwendung weltweit (dpa)

Das Coronavirus sei kein Konjunkturkiller, meint Bundeswirtschaftsminister Altmaier. Doch viele Ökonomen haben inzwischen ihre Prognose gekürzt. Und eine neue Studie zeigt: Besonders die Autobranche könnte die Folgen des Virus deutlich zu spüren bekommen.

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Absage Mobile World CongressEin wirtschaftlicher Schlag für Barcelona

Ein Arbeiter steht mit einem Mundschutz auf einem Dach. Vorbereitungen zum Mobile World Congress in Barcelona 2020  (picture alliance / NurPhoto / Xavier Bonilla)

Rund eine halbe Milliarde Euro bringt der Mobile World Congress der Region Barcelona. Nachdem der Kongress aus Sorge um das Coronavirus abgesagt wurde, müssen sich vor allem Hotels auf Stornierungen einstellen. In der Sache aber zeigen die Menschen vor Ort Verständnis.

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Im Wettbewerb um FachkräfteComeback der Werkswohnung

Berlin. In einem Mehrfamilienhaus im Bezirk Steglitz-Zehlendorf sind in der Abenddämmerung bereits einige Fenster erleuchtet.  (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Eine Wohnung für Mitarbeiter, bereitgestellt vom Unternehmen, das war in den 1970er-Jahren durchaus üblich. Knapp eine halbe Million Werkswohnungen gab es damals im Westen der Republik. Laut einer Studie könnte sich der Bau wieder lohnen für die Unternehmen – um neue Beschäftigte zu finden.

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Klamotten für die TonneRetouren-Ware ohne Ende

Ein Zusteller des Kurierdienstes dpd trägt an beiden Seiten jeweils ein schweres Paket durch die Straße. (dpa/Monika Skolimowska)

Millionen Artikel werden pro Jahr im Versandhandel zurückgeschickt. Teilweise werden die Waren vernichtet – wie viele ist nicht klar. Umweltschützer und Forscher debattieren darüber, die massenhafte Retourenverschickung zu erschweren.

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Daimler-BilanzGewinn bricht ein, Chef unter Druck

Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, nimmt an der Bilanz-Pressekonferenz der Daimler AG teil (picture alliance / Marijan Murat)

Zum zweiten Mal in Folge musste Daimler einen massiven Gewinneinbruch hinnehmen. Dabei verkaufte der Autobauer 2019 fast so viele Fahrzeuge wie im Vorjahr. Zu Buche schlagen aber der Dieselskandal und die Umstellung auf Elektroantriebe. Vorstandschef Ola Källenius will dennoch an seinem Kurs festhalten.

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Protestmarsch nach BrüsselStahlarbeiter fordern EU-Hilfe für klimafreundliche Produktion

31.01.2020, Saarland, Völklingen: Beschäftigte der saarländischen Stahlindustrie laufen bei ihrem "Walk of Steel" an der Zentrale des Unternehmens Saarstahl vorbei. Mit dem Marsch, der am 10. Februar nach 350km in Brüssel enden soll, wollen die Arbeiter ein Zeichen für den Erhalt ihre Arbeitsplätze setzen. Foto: Oliver Dietze/dpa | Verwendung weltweit (dpa)

IG-Metaller aus dem Saarland sind in Etappen zu Fuß von Völklingen nach Brüssel marschiert, um der EU-Kommission ihre Forderungen zu überreichen. Sie beunruhigt der geplante Green Deal: Für eine klimaneutrale Stahlproduktion seien Investitionen nötig, die die Stahlindustrie allein nicht stemmen kann.

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Schmähpreis "Plagiarius" Die dreistesten Produktfälschungen des Jahres

: Arnain Kaysar, Rechtsanwalt der Genius GmbH Limburg, präsentiert am Rande der Verleihung des Schmähpreises «Plagiarius» auf der Konsumgütermesse Ambiente das Original des Küchen-Schneidgeräts «Nicer Dicer Quick» (r) des Unternehmens, sowie die Fälschung des chinesischen Unternehmens Ninbo A-Bio Plastic Industry & Trade Co., Ltd.. Der seit 1977 auf der Ambiente vergebene Negativ-Preis soll besonders dreiste Fälle von Produktpiraterie anprangern. (Arne Dedert/dpa)

Rund 60 Milliarden Euro - so hoch ist der alljährliche Schaden durch Produktpiraterie. Für Verbraucher sind Original und Fälschung bisweilen kaum zu unterscheiden, wie beim diesjährigen Gewinner des "Plagiarius"-Negativpreises. Und bei einem "Preisträger" besteht sogar Explosionsgefahr.

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Bezahlbarer WohnraumSchweiz stimmt über Mieter-Initiative ab

Straßenzug in Zürich, mit schweizer Fahnen und strahlend blauem Himmel. (imago / Peter Widmann)

Auch im Mieterland Schweiz haben sich die Kosten fürs Wohnen zuletzt deutlich erhöht. Ein Grund sind die Negativzinsen auf Einlagen – dadurch ist viel Geld in Immobilien geflossen. Eine Volksinitiative fordert nun mehr bezahlbaren Wohnraum.

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Schlichtung bei LufthansaFlugbegleiter streiken nicht mehr

Ein Airbus A380 der Lufthansa (imago / Rüdiger Volk)

Nach drei Streikwellen und monatelangen Auseinandersetzungen haben sich Lufthansa und die Kabinengewerkschaft Ufo auf ein Schlichtungsverfahren geeinigt. Nun gilt erst einmal die Friedenspflicht. Eine Mediation soll für bessere Stimmung sorgen.

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GroßbritannienBDI: Harter Brexit ist noch nicht vom Tisch

 Port of Rotterdam Authority was flying flyers with information about parking spaces and other regulations regarding Brexit on ferries from DFDS in Vlaardingen.  (www.imago-images.de / Hollandse Hoogte)

Ende Januar tritt Großbritannien aus der EU aus. Unternehmen haben aber weiter keine Klarheit, wie es weitergeht. Ein Handelsabkommen fehlt noch, die zu klärenden Themen sind zahlreich. Großbritannien ist künftig ein wirtschaftlicher Konkurrent außerhalb des Binnenmarkts.

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Handel mit Großbritannien"Die Unsicherheit kommt noch"

Abfertigung von Gütern am Hafen von Rotterdam  (imago-images/ Hollandse Hoogte)

Der Austritt Großbritanniens aus der EU wird Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Beziehungen beider Partner haben - allerdings noch nicht in diesem Jahr, sagte Ulrich Hoppe von der Außenhandelskammer in London im Dlf. Große Veränderungen bei Arbeitsrecht und Umweltschutz erwarte er insgesamt nicht.

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Aufsichtsrat bei der Deutschen BankGabriels Wechsel in den Bank-Tower

Sigmar Gabriel, ehemaliger SPD-Vorsitzender und Außenminister (imago / Florian Gärtner)

Die Deutsche Bank will den ehemaligen SPD-Chef und Ex-Vize-Kanzler Sigmar Gabriel in ihren Aufsichtsrat holen. Deutschlands größtes Geldhaus hat nach eigenen Angaben einen Antrag zur Bestellung Gabriels beim Amtsgericht Frankfurt eingereicht. Die Nominierung stößt auf Kritik – aber nicht nur.

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50 Tage Streiks in FrankreichDie wirtschaftliche Streikbilanz

Das Foto zeigt einen TGV-Zug am Pariser Ostbahnhof. (AFP / Christophe Archambault)

Seit sieben Wochen halten Streiks und Proteste gegen die Rentenreform Frankreich in Atem. Die Folgen sind enorm, allein bei der Staatsbahn belaufen sich die Kosten auf beinahe eine Milliarde Euro. Die finanziellen Einbußen für die Gesamtwirtschaft sind umstritten.

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Konjunkturoptimismus und lockere GeldpolitikDax schafft neues Rekordhoch

Die Anzeigetafel an der Frankfurter Börse zeigt einen neuen Höchstwert des DAX. Der Deutsche Aktienindex ist zu Börsenbeginn auf den höchsten Stand seiner Geschichte gestiegen.  (dpa)

Gute Stimmung an den Börsen - das erste Mal seit zwei Jahren hat der deutsche Aktienindex Dax wieder eine Rekordmarke geknackt. Die Gründe: die Unterzeichnung eines ersten Teilabkommens zwischen den USA und China sowie optimistische Wachstumsprognosen. Experten warnen jedoch vor zu viel Dax-Euphorie.

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GewinnwarnungDieselgate kostet Daimler weitere Milliarden

Der Auspuff eines Smart Diesels Stuttgart (Baden-Württemberg), im Hintergrund ist ein Mercedes-Stern zu sehen.  (dpa picture alliance Marijan Murat)

Eigentlich sollen Diesel sauberer werden nach einem Softwareupdate, bei Mercedes etwa. Doch nun zeigt sich bei Messungen: Der Stickoxidausstoß sinkt nicht, er steigt. Das berichten mehrere Medien heute. Klar ist, der Dieselskandal ist noch nicht abgehakt, und die Rechnung dafür wird länger.

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