Freitag, 15.12.2017
StartseiteKölner KongressUnser Programm14.02.2017

Kölner KongressUnser Programm

Erzählen ist bei uns Programm. Doch Erzählen im Radio geht anders als im Netz, wieder anders im TV, im Film, als Podcast usw. Was ist das Neue Erzählen? Eine Herausforderung? Oder nur Gerede? Gemeinsam mit der KHM – Kunsthochschule für Medien Köln – eröffnen wir im Deutschlandfunk den Diskurs über das "Erzählen in den Medien".

Freitag, 10. März


Workshop: Dynamisches Erzählen im Film

// 13.30 Uhr
Zeit ist ein wesentlicher Parameter jeder medialen Erzählung. Für die Rezeption bedeutet dies, dass die Erwartung auf das Kommende eine wesentliche Rolle spielt. Wie steuere ich das Interesse meiner ZuschauerInnen? Mit dem Drehbuchautor, Regisseur und Dozenten Prof. Ingo Haeb (KHM) – nicht nur für Filmemacher.

» Weitere Informationen

Für diesen Workshop steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Anmeldung per Mail an koelnerkongress@deutschlandfunk.de

Deutschlandfunk: Das Kulturgespräch

Serial – ein Erfolgsmodell

// 18.00 Uhr
Die Serie wurde ein Welterfolg: Sarah Koenig erzählt die wahre Geschichte eines alten Mordfalls aus Baltimore in der Art erfolgreicher TV-Serien über mehrere Wochen hinweg. Das inspirierte auch Radiomacher hierzulande. Wir haben Autoren der ersten deutschen Serien nach dem Erscheinen von Serial eingeladen. Es diskutieren: Sven Preger (WDR), Philip Meinhold (RBB), Anouk Schollähn (NDR) // Moderation: Marietta Schwarz (DLF)

»
Weitere Informationen


Begrüßung und Eröffnung

// 19.00 Uhr


Radio-Performance im Deutschlandfunk Kammermusiksaal

"Freitagabend um zehn nach acht in Deutschland"

// Einlass: 19.45 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr
Von Tina Klopp & Johannes Nichelmann // Mit Diane Hielscher, Kiki Bohemia & Sicker Man, Milo Rau, Schorsch Kamerun, Hörerinnen und Hörern u.v.a. // Regie: Matthias Kapohl

Wie klingt der Freitagabend um zehn nach acht in Deutschland? Der Deutschlandfunk Kammermusiksaal wird zum akustischen Hauptquartier – für ein Live-Feature-Experiment laufen hier alle Leitungen zusammen. Unsere Promi- und Hörerreporter sind unterwegs und öffnen Türen, die sonst verschlossen bleiben: von Berlin bis Bochum, von Kiel bis Konstanz. Für diese Performance steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Wir empfehlen rechtzeitiges Erscheinen.

» Weitere Informationen

Meme- und Mashup-Show

// 21.15 Uhr
Mit der Performance "Smells Like Teen Thriller" testet Tobias Ruhland das Wissen des Publikums über Remix-Kultur im Netz und in der Popmusik.

» Weitere Informationen

 

 

Samstag, 11. März

 

Erzähltheorie

// 10.30 Uhr
Kathrin Röggla entwickelt im Zeitalter von Populismus, Postfaktischem und Politikberatung die Idee für "Zwischengeschichten". Für diese müssen Konflikte und gesellschaftliches Personal – Zwischenfiguren – erfunden werden. Was für eine Erzählform entsteht da?

» Weitere Informationen

 

American podcasting

// 11.30 Uhr
How Does This Even Work? – Avery  Trufelman von 99% Invisible und Luisa Beck geben einen Einblick in eines der erfolgreichsten Radio-Startups der letzten Jahre. (in englischer Sprache)

» Weitere Informationen

 

Was bisher geschah

// 12.00 Uhr
Die Ursprünge des Erzählens liegen in der Erklärung und Legitimation der Gegenwart durch die Vergangenheit. Das uns allen geläufige  "Was bisher geschah …" wird wieder geschehen, sagt Georg Seeßlen und ergänzt, wie, warum und wohin sich das Erzählen in Bildern derzeit verwandelt,  möglicherweise …

» Weitere Informationen

 

story:first

// 12.30 Uhr
Matthias Leitner berichtet aus dem Digital Storytelling Lab, das vom Bayerischen Rundfunk mitbegründet wurde.

» Weitere Informationen

 

Schreibzeug

// 13.00 Uhr
Von Texten zu Büchern und Bildern: KHM-Dozent Andreas Altenhoff spricht über Erfahrungen aus Schreibwerkstätten und Autorentreffen.

» Weitere Informationen

 

Reality radio

// 13.30 Uhr
The Story of American Documentary from Public Radio to Podcast. John Biewen, langjähriger Feature-Autor für NPR und BBC und Dozent am Center for Documentary Studies der Duke University, North Carolina, erzählt, wie das einst totgesagte Genre noch mal so erfolgreich werden konnte. (in englischer Sprache)

» Weitere Informationen

  

Erzählen mit VR

// 14.30 Uhr
Welche Möglichkeiten bieten 360° und Virtual Reality für narratives und dokumentarisches Erzählen? Arne Ludwig von der VR Agentur headtrip präsentiert verschiedene Projekte, die man danach selbst ausprobieren kann.

» Weitere Informationen

 

Erzählstrategien im Hörspiel

// 15.00 Uhr
Das "Experimentierfeld" Hörspiel bearbeitet Elisabeth Panknin in einem Kooperationsprojekt des Deutschlandfunks mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.

» Weitere Informationen

 

discuss Your ideas

// 15.00 Uhr
Tauschen Sie sich mit unseren Vortragsgästen über eigene Ideen und Projekte aus.

 

Installationen und Projekte

// 13.00 Uhr / 14.00 Uhr / 15.00 Uhr / 16.00 Uhr / 17.00 Uhr
Studierende der Kunsthochschule für Medien Köln präsentieren ihre transmedialen Arbeiten.

 

Das dritte Ohr

// 15.30 Uhr
In Dänemark erreichen die Podcasts von Third Ear so hohe Publikumszahlen wie sonst nur Filme oder Fernsehserien. Tim Hinman gehört zusammen mit Krister Moltzen zu den erfolgreichsten Radioerzählern in Europa. Mit ihrer Serie "Ringbindsattentatet" haben sie 2016 den Prix Europa in der Kategorie Digital Audio gewonnen. (in englischer Sprache)

» Weitere Informationen

 

Digital Stories

// 16.00 Uhr
Wie sehr die digitalen Kanäle Filmemacher herausfordern: Jens Schillmöller von der KHM stellt neue Formen des Geschichtenerzählens im Web vor.

» Weitere Informationen

 

Radio wie ein Film

// 16.30 Uhr
Nilofar Elhami & Julia Rosch geben einen Einblick in ihre Arbeit für die Storytelling-Sendung Einhundert in DRadio Wissen.

» Weitere Informationen

 

"Ihr könnt mir viel erzählen"

// 17.00 Uhr
"Ihr könnt mir viel erzählen", ruft Ingo Kottkamp von Deutschlandradio Kultur und stellt eine goldene Regel des Dokumentarhandwerks auf den Prüfstand.

» Weitere Informationen

 

Investigation and Storytelling

// 17.30 Uhr
Ein Skandal ist noch lange keine gute Geschichte. Wie verliert der Hörer nicht den Faden bei all den komplexen Details einer investigativen Recherche? Innes Bowen von BBC Radio war lange Jahre Redakteurin von The Report. (in englischer Sprache)

» Weitere Informationen

 

Die Schrift als Fremder

// 18.00 Uhr
Martin Zeyn, freier Autor und Radioredakteur beim Bayerischen Rundfunk, berichtet, dass das Internet keineswegs sprachlos macht.

» Weitere Informationen

 

Textkonzert

// 18.45 Uhr - 19.30 Uhr
ALLE WOLLEN ALLES!, fordert ein Textkonzert von Jörg Albrecht, das untersucht, was literarisches Erzählen, was die einzelne Geschichte in diesen Jahren, in dieser Gesellschaft sein könnte.

» Weitere Informationen

 

Radio-Performance im Deutschlandfunk Kammermusiksaal

In darkness let me dwell – Lieder aus der Finsternis

// Einlass: 19.45 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr
von Merzouga
Mit: Christian Brückner und Ulrike Schwab

Komposition & Regie: Merzouga, Gesang: Tobias Christl, E-Bass: Janko Hanushevsky, Schlagzeug: Lucas Niggli, Videos: Luis Negrón van Grieken (KHM)

"22. Juli. Nachts einen Orca-Angriff im Weddellmeer gehört. Seeleoparden, Krabbenfresserrobbe und die absteigenden 'Chirps' der Weddellrobbe. Plötzlich von fern das leise, hohe Klicken mehrerer Orcas, die mit Echoortung jagen. Irgendwann peilt ein Orca eines unserer Mikrofone  an. Hellwach." Wir befinden uns in der Antarktis. Vier Unterwassermikrofone des Alfred-Wegener-Instituts zeichnen hier rund um die Uhr die Unterwasserwelt des Weddellmeers auf. Unweit ist vor einhundert Jahren Sir Ernest Shackletons Trans-Antarktis-Expedition gescheitert. Die Hörer tauchen ein in die unerhörte Klangwelt, die in der tiefen Finsternis unter dem Eis verborgen ist.

Für diese Performance steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Wir empfehlen rechtzeitiges Erscheinen.

» Weitere Informationen

 

Ausklang

// 21.30 Uhr
DJs und Drinks

 

Freitag und Samstag

 

Horchposten 1941 я слышу войну

// permanent
Die interaktive Klanginstallation macht authentische russische und deutsche Texte zum Ostfeldzug des Zweiten Weltkriegs in einer akustischen Collage hörbar. Im Zentrum des begehbaren Erinnerungsraums von Jochen Langner und Andreas von Westphalen steht die Blockade Leningrads. Die Installation wurde vom Auswärtigen Amt, der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" sowie der Friedrich-Ebert-Stiftung, Moskau, und der ZEIT-Stiftung gefördert.

» Weitere Informationen