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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 24.12.2022

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Songs voll Leichtigkeit und Seele
    Das Olivia Trummer Trio & Gäste
    Aufnahme vom 19.5.2022 beim Jazzfest Bonn
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer
    (Wdh. vom 13.12.2022)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Zwischen den Welten
    Der französische Gitarrist Romain Pilon
    Von Karl Lippegaus
    (Wdh. vom 15.12.2022)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Südlicher Bluesrock aus dem Norden
    Die kanadische Band Bywater Call
    Von Tim Baumann

    04:05 Uhr   On Stage

    Der Sohn des Vaters
    Ronnie Baker Brooks & Band
    Aufnahme vom 4.6.2022 beim Bluesfestival Schöppingen
    Am Mikrofon: Tim Schauen

    Zwischen Tradition und Freiheit
    Der Altsaxofonist Jackie McLean in Aufnahmen der 1960er-Jahre
    Am Mikrofon: Niklas Wandt
    (Wdh. vom 16.12.2022)

    Zwischen Tradition und Freiheit
    Der Altsaxofonist Jackie McLean in Aufnahmen der 1960er-Jahre
    Am Mikrofon: Niklas Wandt
    (Wdh. vom 16.12.2022)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

    Am Mikrofon: Christoph Heinemann

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Die amerikanische Filmschauspielerin Ava Gardner geboren

  • 09:10 Uhr

    Wer singt, ist glücklich - Chöre im Saarland

    Am Mikrofon: Anke Schaefer

    Im Saarland gibt es viele Chöre - eine Tradition noch aus der Bergbauzeit. Doch die Chöre sind in der Krise. Viele Sänger*innen haben sich während der Pandemie verabschiedet. Schade, denn das Wochenendjournal zeigt: Singen macht glücklich!

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Die Schriftstellerin Rebecca Gablé

    Ihr Name ist eine Erfindung, genauso wie manche Helden in ihren historischen Romanen. Vor 25 Jahren erschien der erste Band der Waringham-Saga über die Geschichte Englands vom Mittelalter bis in die Neuzeit - sieben Bände mit jeweils rund 1.000 Seiten, die ein Millionenpublikum gefunden haben.
    1964 wurde Ingrid Krane-Müschen in Wickrath bei Mönchengladbach geboren. Zunächst machte sie eine Lehre und arbeitete als Bankkauffrau. Schon damals, auf einem Stützpunkt der Royal Air Force, beobachtete sie in England Volk und Sprache. Später studierte Rebecca Gablé Literaturwissenschaft, Sprachgeschichte und Mediävistik in Düsseldorf und begeisterte sich immer mehr fürs englische Mittelalter. 1997 kam der literarische Durchbruch mit ihrem ersten historischen Roman „Das Lächeln der Fortuna”. 2006 erhielt sie für ihren Roman „Die Hüter der Rose” den Sir Walter Scott-Preis. Die Welten, die Rebecca Gablé um fiktive Adelsgeschlechter spinnt, sind bestens recherchiert, mit Personen der Zeitgeschichte verwoben und spannend inszeniert. Im Herbst ist ihr 18. Buch erschienen, „Drachenbanner”, der siebte Band ihrer Kultsaga rund um die Familie Waringham. Als „Königin des historischen Romans” lebt Rebecca Gablé heute abwechselnd in ihrer Heimat am Niederrhein und auf Mallorca.

  • 11:05 Uhr

    Geblendet - Zu viel Licht in Europas Städten
    Von Marten Hahn, Sigrid Harms, Suzanne Krause, Kilian Kirchgeßner
    Deutschlandfunk 2022

    Satellitenaufnahmen von Europa bei Nacht zeigen: Vor allem in den Städten ballt sich zu viel künstliches Licht. Straßenbeleuchtung, Werbetafeln und Gewerbeanlagen, aber auch Flughäfen und Bahnhöfe, Sportarenen, Büro- und Wohnhäuser machen den Nachthimmel immer heller und den freien Blick auf die Sterne unmöglich. Lichtverschmutzung ist die negative Seite des Lichts. Sie schadet den Menschen und belastet die Tierwelt. Dass in vielen Städten Europas nachts die Lichter ausgehen, weil Energie gespart werden muss, sehen Umweltschützer als Chance. Die „Gesichter Europas” begeben sich auf die Suche nach den schlimmsten Lichtverschmutzern und treffen Menschen, die sich für den Schutz der natürlichen einsetzen.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    Krieg an Weihnachten - Die Lage in der Ukraine

    Debatte um deutsche Waffenlieferungen

    Zu viele Operationen in Deutschland? - Interview mit Eckard Nagel, Uni Bayreuth

    Nach tödlichen Schüssen und Ausschreitungen in Paris

    Wintersturm Elliott lässt die USA bibbern

    Heiligabend unter geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainern

    Sport am Mittag

    Am Mikrofon: Jürgen Zurheide

  • 13:10 Uhr

    Schwarz-weiß und wenig grau? Wie öffentliche Debatten 2022 geführt wurden

    Nadia Zaboura, Kommunikationswissenschaftlerin im Gespräch mit Sina Fröhndrich

  • 13:30 Uhr

    Weihnachtliche Kantaten

    Johann Sebastian Bach
    "Nun komm, der Heiden Heiland." Kantate zum 1. Advent, BWV 61
    "Schwingt freudig euch empor", Kantate zum 1. Advent für Soli, Chor und Orchester, BWV 36

    Sarah Wegener, Sopran
    Benno Schlachtner, Countertenor
    Sebastian Kohlhepp, Tenor
    Thomas E. Bauer, Bass
    Das Neue Orcherster
    Chorus Musicus Köln
    Leitung: Christoph Spering

  • 14:05 Uhr

    Mütter, Väter, Töchter, Söhne
    Mütter und Söhne
    Von Manuela Reichert und Simon Strauß
    Mit Corinna Kirchhoff und Patrick Güldenberg
    Komposition: Sebastian Purfürst
    Regie: Laura Laabs
    Produktion: SWR 2021

    Doppelbödig und unterhaltsam nehmen eine Mutter und ein Sohn die Klischees über Mutter-Sohn-Beziehungen unter die Lupe. Gängige Vorstellungen werden in diesem Hörspiel bestätigt und gleich wieder in der Luft zerrissen.
    Bekannt sind im Leben und in der Literatur die zum Stoff gewordenen Mythen zu Vätern, Söhnen und Müttern. In der jüngsten Literatur sind sie um das Verhältnis von Müttern und Töchtern, Söhnen zu Müttern erweitert worden. Bisher unbespielt ist erstaunlicherweise das Verhältnis von Müttern und Söhnen. Erst recht zu deren Lebzeiten. Der Theaterkritiker und Schriftsteller Simon Strauß, Jahrgang 1988; die Literaturkennerin, -kritikerin und Autorin Manuela Reichart: Sie sind einander Mutter und Sohn und gehen das Risiko ein und legen ein gemeinsam geschriebenes Hörspiel vor, das gekonnt die Genres, Gattungen und Stoffe durcheinanderwirbelt und umkehrt.
    Die Mutter: das Muttertier, Mater familias? Der Sohn: der Sprössling, der kleine Mann? Die Mutter: immer bereit? Der Sohn: immer erwartet? Oder doch: „regretting motherhood” und „Ohne-mich-Muttertage”? Entstanden ist ein akustisches Vexierspiel, gegen die Klischees anzuträumen.

  • 15:05 Uhr

    Mütter, Väter, Töchter, Söhne
    Tabula Rasa (1/2)
    Von Dunja Arnaszus
    Mit Mareike Beykirch, Lucia Chiarla, Lisbeth von Gagern, Georg Kardaetz, Nina Kronjäger, Benjamin Radjaipour, Lars Rudolph, Britta Steffenhagen
    Komposition: Thomas Wenzel, Ruth May
    Regie: Dunja Arnaszus
    Produktion: RBB 2021

    Kann das weg? Nein, sagt Hellas Mutter. Ja, sagt Hella. Während die eine Dinge hortet, neigt die andere zum rigorosen Ausmisten. Ein Hörspiel über Mütter und Töchter, Messies und Minimalisten.
    Irgendwann bricht er offen aus, der Generationenkonflikt um Ressourcen, spinnerte Ideen und gegenseitige Verbindlichkeiten. Ein Mutter-Tochter-Streit um die Definitionsmacht über die gemeinsame Vergangenheit. Als Hella zu Hause auszieht, bleibt ihre Mutter Esther allein zurück und mit ihr all die Dinge, von denen sie sich unmöglich trennen kann. Da wäre die Sammlung von Strohhüten, die sie an Hellas verstorbenen Vater erinnern, oder dessen Sammlung von Geräten für die Olivenernte, für die sie einst jeden Herbst zur sizilianischen Familie fuhren. Mit der Zeit kommen immer noch ein paar mehr Dinge dazu: materialisiertes Leben. Hella dagegen kann immer weniger mit „Dingen“ anfangen. Minimalismus ist ihre Devise.

  • 16:05 Uhr

    Mütter, Väter, Töchter, Söhne
    Tabula Rasa (2/2)
    Von Dunja Arnaszus
    Mit Mareike Beykirch, Lucia Chiarla, Lisbeth von Gagern, Georg Kardaetz, Nina Kronjäger, Benjamin Radjaipour, Lars Rudolph, Britta Steffenhagen
    Komposition: Thomas Wenzel, Ruth May
    Regie: Dunja Arnaszus
    RBB 2021

    Kann das weg? Nein, sagt Hellas Mutter. Ja, sagt Hella. Während die eine Dinge hortet, neigt die andere zum rigorosen Ausmisten. Ein Hörspiel über Mütter und Töchter, Messies und Minimalisten.
    Irgendwann bricht er offen aus, der Generationenkonflikt um Ressourcen, spinnerte Ideen und gegenseitige Verbindlichkeiten. Ein Mutter-Tochter-Streit um die Definitionsmacht über die gemeinsame Vergangenheit.Als Hella zu Hause auszieht, bleibt ihre Mutter Esther allein zurück und mit ihr all die Dinge, von denen sie sich unmöglich trennen kann. Da wäre die Sammlung von Strohhüten, die sie an Hellas verstorbenen Vater erinnern, oder dessen Sammlung von Geräten für die Olivenernte, für die sie einst jeden Herbst zur sizilianischen Familie fuhren. Mit der Zeit kommen immer noch ein paar mehr Dinge dazu: materialisiertes Leben. Hella dagegen kann immer weniger mit „Dingen“ anfangen. Minimalismus ist ihre Devise.

  • 17:05 Uhr

    Radio-Bescherung. Musikalisches zum Fest

    Neue Aufnahmen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal 2022

    Werke u.a. von J.S. Bach, W.A. Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy, Henri Bertini, Wilhelm Wilms und Walter Braunfels

    Am Mikrofon: Sylvia Systermans

    Wenn sich die wuchtigen Türen des Kammermusiksaals im Deutschlandfunk schließen, geht für das Ton-Team die Arbeit los. Dann werden Kabel verlegt, Mikrofone aufgestellt, Regler bedient, Partituren gelesen. Kein Laut dringt von außen hinein. So können drinnen ungestört spannende Klangwelten entstehen: bis ins kleines Detail ausgearbeitete Studioproduktionen mit Solisten, kleinen und größeren Ensembles mit Kompositionen vom Barock bis in die Gegenwart plus Jazz. In Kooperation mit verschiedenen Labels senden wir diese elaborierten Produktionen nicht nur im Deutschlandfunk, sondern sie erscheinen auch als CD und Stream. Die „Radio-Bescherung” lässt an Heiligabend neue Aufnahmen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal von diesem Jahr Revue passieren. Darunter von tiefer Spiritualität gesättigte Kantaten von J.S. Bach, die seidig schimmernde Kammermusik von Henri Bertini und Klavierkonzerte von Wilhelm Wilms, einem Niederländer mit wienerischem Akzent, lyrische Intermezzi für Tenor, Klarinette und Klavier und Hornkonzerte von W.A. Mozart. Aber auch Expeditionen zum genialen Jazz-Kontrabassisten Charles Mingus und magmaglühende Improvisationen für Streichquartett. Dazu Texte und Gedichte passend zum Fest.

  • 20:05 Uhr

    Gold. Revue
    Von Jan Wagner
    Regie: Leonhard Koppelmann
    Mit Mechthild Großmann, Heikko Deutschmann, Henning Nöhren, Marek Harloff, Rainer Philippi, Jan Maak, André Kaczmarczyk, Rosa Enskat, Sonja Beißwenger, Yohanna Schwertfeger, Maja Schäfermeyer und Julian Panknin
    Percussion: Dirk Rothbrust
    E-Gitarre: Kalle Kalima
    Komposition: Sven-Ingo Koch
    Ton und Technik: Eva Pöpplein und Roman Weingardt
    Produktion: Deutschlandfunk/SWR 2017
    Unterstützt durch die Filmstiftung NRW
    Länge: 84'19

    Anschließend:
    „Les Idées Heureuses” - Das Couperin-Projekt des Jazzmusikers Jean-Philippe Viret
    Von Karl Lippegaus

    Hörspiel über den Goldrausch
    Musikalische Hörspiel-Revue - In Jan Wagners lyrischem Stimmenspiel „Gold“ mit der Originalmusik von Sven-Ingo Koch sind sie alle zu hören: das Gold selbst ebenso wie die Goldsucher, die Lebenden und auch die längst in der Erde verscharrten, vergessenen Toten.

    Es ist Gold, das seit Anbeginn der Dinge ruhte, aber nicht schlief, das nur darauf wartete, gefunden zu werden am Ufer eines Flusses irgendwo in den menschenleeren Weiten. Ein Geheimnis, das keines bleiben kann. Und so rast das Gerücht von Dorf zu Stadt, bis die Fabriken und die Büros verstummt sind, nur noch die Hacken und Schaufeln Hunderttausender von Glücksuchern zu hören sind - „jeder für sich selbst allein, und der Teufel für uns alle“. In der Revue zum Rausch finden sie alle zu Sprache und zu Gesang, die Herumtreiber und die Händler, die Schürfer und Gräber, die Bardamen, Bestatter, Liebenden und Missionare, die Säufer und Prasser und Spieler so wie auch das Gold, das bleibt, während die, die es suchten, vergingen.
    Jan Wagner, 1971 in Hamburg geboren, lebt in Berlin. Dichter, Essayist, Übersetzer und Herausgeber von Lyrik-Anthologien. 2015 wurde er als erster Lyriker mit dem Leipziger Buchpreis ausgezeichnet, 2017 erhielt er den Georg-Büchner-Preis. Sein Hörspiel-Debüt „Gold. Revue“ wurde zum Hörspiel des Monats Juli 2017 gewählt, es folgten „Mandeville. Vaudeville“ (Deutschlandfunk/SWR 2020) sowie der Lyrikpodcast „Book of Songs. Junge europäische Lyrik“ (Deutschlandfunk/SWR 2022).

  • 22:05 Uhr

    Übertragung aus der Pfarrkirche St. Cyriak in Furtwangen
    Zelebrant: Harald Bethäuser
    Katholische Kirche

  • 23:05 Uhr

    Gefährten der Kindheit
    Eine Lange Nacht über Spielzeug
    Von Katharina Palm
    Regie: Klaus Michael Klingsporn
    (Wdh. v. 14./15.12.2019)

    Spielzeug gab es schon in der Steinzeit, unsere Vorfahren spielten mit einfachen, bearbeiteten Steinen oder Knochen. Mit seinem programmatischen Wort, „der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“, könnte Friedrich Schiller eine anthropologische Konstante formuliert haben. Meistens wurden mit Spielzeug Gegenstände aus der Welt der Erwachsenen nachgeahmt, mit denen Kinder spielerisch deren Leben einüben konnten - und sich in eine soziale Rolle hineinzufinden lernten. Mit Geschlechtervorstellungen, Statusattributen und Ideologien wurde im Spielzeug Ernst gemacht. Erst Ende des 18. Jahrhunderts, als die Kindheit als Entwicklungsphase eigenen Charakters entdeckt wurde, entwickelte Friedrich Fröbel pädagogisches Spielzeug und fiel der Blick auf die Ansprüche der Kinder. Die „Lange Nacht” über Spielzeug erzählt von den deutschen Vorfahren von Barbie, dem Beginn der Liebe zum Teddy und verrät, wann das erste Plüschtier den Weltraum eroberte.