Catcalling, K-o.-Tropfen, sexualisierte Gewalt
Können härtere Strafen besser schützen?
Gäste:
Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und Richterin
Yanni Gentsch, machte vor einem Jahr mit einem Video ihren Fall sexueller Belästigung öffentlich
Dr. Anja Schmidt, Deutscher Juristinnenbund
Am Mikrofon: Adalbert Siniawski
Hörertel.: 00800 4464 4464
agenda@deutschlandfunk.de
Anzügliche Sprüche, unerwünschte Berührungen, heimlich verabreichte K.-o.-Tropfen - gerade zu Karneval und Fasching erleben Frauen sexualisierte Übergriffe und Gewalt. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig plant höhere Mindeststrafen bei Vergewaltigungen unter Einsatz von K.-o.-Tropfen sowie strengere Regeln gegen sexuelle und digitale Belästigung. Doch schreckt das die meist männlichen Täter wirklich ab? Wo beginnt strafbares Verhalten und warum wird so vieles noch verharmlost? Was braucht es, damit Grenzen respektiert und Übergriffe konsequent benannt werden - auch von uns als Gesellschaft?