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Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 18.02.2026

  • 00:05 Uhr

    Am MIkrofon: Tobias Strauß

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Martin Korden, Bonn
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Die Türkei verbietet Vielehe und Haremswesen

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Kaserne statt Wohnungsbau?
    Mehr Platz für die Bundeswehr
    Live aus der ehemaligen Technischen Marineschule in Kiel

    Gäste:
    Dr. Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister der Stadt Kiel
    Dr. Sonja Kinzler, Leiterin des Stadt- und Schifffahrtmuseums Kiel
    Christian Walter Meyer, Flottillenadmiral, Kommandeur der Einsatzflottille 1, Kiel
    Andreas Friedrich Meyer, Sprecher Bündnis für bezahlbaren Wohnraum, Kiel
    Tilmann Post, Kommunalpolitischer Korrespondent der Kieler Nachrichten
    Am Mikrofon: Laura Kingston

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

    Als Kiel 2020 das ehemalige Marinegelände MFG5 von der Bundeswehr kaufte, war die Welt noch eine friedlichere. Auf dem rund 130 Hektar großen Areal sollten über 2000 neue Wohnungen, Gewerbe- und Freizeitflächen entstehen. Doch die geopolitische Lage hat sich geändert und auch Deutschland rüstet auf. Das Verteidigungsministerium will das Gelände zurück. Kiel steht, wie andere Kommunen auch, im Konflikt zwischen Landesverteidigung und bezahlbarem Wohnraum. Was wiegt schwerer: Armee wieder fit machen oder bezahlbaren Wohnraum schaffen? Wie soll es mit dem Standort weitergehen? Wie könnte ein Kompromiss aussehen?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Kosovo: Radikale religiöse Gruppen bedrohen den gesellschaftlichen Frieden
    Von Benedikt Schulz

    In Kosovo leben die Religionen bislang friedlich zusammen. Doch der Frieden gerät unter Beschuss. Durch radikale Muslime, islamfeindliche Katholiken und eine Serbische orthodoxe Kirche, die im Sinne der serbischen Regierung agiert

  • 20:30 Uhr

    Norbert Gstrein spricht über und liest aus seinem Jahrhundertroman „Im ersten Licht“ (1/2)
    (Teil 2 am 25.2.2026)

    „Adrian war selbst nicht im Krieg gewesen, aber dreimal im Lauf seines Lebens hatte er mit jungen Männern zu tun, die im Krieg gewesen waren und die dann sein weiteres Leben jeweils für lange bestimmten.“ In unserer Gegenwart zahlreicher Kriege, die jede Hoffnung auf ein „Ende der Geschichte“ zerbomben, wagt der österreichische Schriftsteller Norbert Gstrein ein Jahrhundertbuch über die psychischen Effekte zwischenstaatlicher Gewalt. „Allein der Gestank. Allein der Lärm. Angeblich war das Geschrei der Verwundeten, die man nicht bergen konnte, weil die Rettungsmannschaften mit ihren roten Kreuzen und Tragbahren gnadenlos ins Visier genommen wurden, noch nach Tagen zu hören gewesen, ihr Wimmern und Winseln im Niemandsland, ihr Bitten und Flehen, es möge sie jemand erlösen, weil sie keine Munition mehr hatten und es nicht selbst tun konnten, ihre Gebete, bis sie wie Tiere verendeten.“ 1901, zu Beginn des kriegerischen 20. Jahrhunderts wird sein Held Adrian geboren - und ihm wird ein langes Leben gegönnt, das im „Kadaverleuchten lebender Leichname“ (Joseph Roth) erscheint. Allein ein Meister wie Gstrein, mit seinen langen, bogenförmigen Sätzen, kann das Weitumspannende fassen und so eine Figur bergen, die ohne diesen beeindruckenden Roman im Dunkel der Vergangenheit versunken wäre.
    Norbert Gstrein, 1961 in Tirol geboren, lebt in Hamburg. Er erhielt u.a. den Alfred-Döblin-Preis, den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, den Uwe-Johnson-Preis, den Österreichischen Buchpreis 2019, den Düsseldorfer Literaturpreis und den Thomas-Mann-Preis. Zu seinen zahlreichen Romanen zählen gefeierte Werke wie „Die Winter im Süden“, „Das Handwerk des Tötens“, „Als ich jung war“. Der 2021 erschienene Roman „Der zweite Jakob“ war für den Deutschen Buchpreis nominiert.

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Wilde Geschichten - Die oberbayerische Kabarettistin Martina Schwarzmann
    Von Sabine Fringes

    Der Saal kocht, dabei ist sie noch nicht mal aufgetreten. „Und alles wegen einer Frau in Strickjacke“, wundert sich eine Besucherin, die Martina Schwarzmann bislang nur von Plakaten kennt. Doch brav ist die gelernte Köchin nur dem äußeren Anschein nach: Mit ihren wilden Geschichten, skurrilen und deftigen Liedern über den Alltag auf dem Land hat sie mittlerweile alle großen Kabarettpreise abgeräumt. 1979 wurde sie in Überacker nahe Fürstenfeldbruck geboren und wohnt heute auf einem Bauernhof nur ein paar Dörfer weiter, zusammen mit ihrem Mann und vier Kindern. Das meiste, wovon sie auf der Bühne singt und spricht, hat sie selbst erlebt, sagt Schwarzmann. Davon zeugt auch ihr neues Programm „Martina Schwarzmann macht was sie will“. 

  • 22:05 Uhr

    Heimspiel - Die Deutschlandradio-Orchester und - Chöre
    Metamorphosen, Entwicklungen

    Hermann Keller
    Verwandlungen (UA)

    Zeynep Gedizlioglu 
    Lauf

    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin 
    Leitung: Marc Albrecht

    Aufnahmen vom 14.1.2026 beim „Ultraschall“-Festival, Berlin
    Am Mikrofon: Julia Kaiser

    Ein Zufallsfund im Archiv macht vergessene Orchestermusik des Komponist Hermann Keller hörbar.

    Im Rahmen seiner legendären Reihe „Musik der Gegenwart“ gehört das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin zu den tragenden Säulen des „Ultraschall“-Festivals. Zu dessen Auftakt am 14. Januar hob es ein Werk aus der Taufe, das nunmehr fünfzig Jahre alt ist. Komponist Hermann Keller (1945-2018) hatte seine „Verwandlungen“ 1976 notiert - das Manuskript indes ging verloren und wurde bisher nie gespielt. Der Zufallsfund einer Kopie im Archiv der Komischen Oper und deren Bearbeitung durch Hovik Sardaryan haben Kellers frühe, vergessene Orchestermusik nun präsentierbar gemacht. In ganz anderem Sinn in den Zeitläuften verankert sieht sich die 1977 in Izmir geborene Komponistin Zeynep Gedizlioglu. Sie betrachtet ihre Stücke als Verkörperung von etwas Eigenem, das sich weiterentwickelt. Beispielsweise verkörpert ihr Stück „Lauf“ ein Fortschreiten, das einen enormen Aufwand erfordert. Mit Hilfe des Orchesters verwandelt sich das eingeschriebene „Ich“ in ein „Wir“ - es birgt Weiterdrängendes, das am Ende des Konzerts nicht stehenbleibt.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht