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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 25.04.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Hommage an die Vogelwelt
    David Murray Quartet: „Birdly Serenade“
    Aufnahme vom 31.10.2025 beim Jazzfest Berlin
    Am Mikrofon: Matthias Wegner
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    „Alles hat seine Stunde“
    Einer der vielseitigsten europäischen Jazzmusiker tritt ab: Christian Muthspiel
    Von Michael Rüsenberg
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Eigenwillig elegant
    Die belgische Band Hooverphonic
    Von Fabian Elsäßer
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Devon Allman's Blues Summit (USA)
    Aufnahme vom 27.7.2025 beim Burg Herzberg Festival
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    Songs am Rand der Dunkelheit
    „The Newest Sound Around“ von Jeanne Lee und Ran Blake (1962)
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer
    (Wdh.)

    Songs am Rand der Dunkelheit
    „The Newest Sound Around“ von Jeanne Lee und Ran Blake (1962)
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Silke Niemeyer, Münster
    Evangelische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Giacomo Puccinis letzte Oper "Turandot" uraufgeführt

  • 09:10 Uhr

    Nachhaltigkeit leben - Zu Besuch im Ökodorf Sieben Linden
    Am Mikrofon: Claudia Hennen
    (Wdh. v. 13.07.2024)

    Im Einklang mit der Natur und Umwelt leben - das wollen immer mehr Menschen. In der Altmark in Sachsen-Anhalt hat sich ein ganzes Dorf dem ökologisch-nachhaltigen Leben verschrieben: Die Öko-Siedlung Sieben Linden. Dort wollen die Bewohner den CO2-Fußabdruck möglichst klein halten.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Oboist François Leleux

    Ob mit der Oboe oder dem Taktstock: Er lebt Musik und spricht über die Menschen, die ihn besonders geprägt haben.

    Zu seiner Oboe zieht es ihn jeden Tag, sie sei für ihn fast wie ein dritter Arm, sagt François Leleux. Er spielt als Solist mit Orchestern wie dem New York Philharmonic, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin oder dem Budapest Festival Orchestra und unterrichtet als Professor an der Hochschule für Musik und Theater München. 1971 wurde er in Nordfrankreich geboren, in der Stadt Croix, direkt an der Grenze zu Belgien. Aber schon als Teenager ging er mit der Oboe nach Paris ans Konservatorium, an der Oper in der französischen Hauptstadt wurde er vier Jahre später Solo-Oboist. Heute zieht es ihn aber auch zum Taktstock: Seit dieser Saison ist François Leleux Künstlerischer Leiter der Kammerakademie Potsdam. Über die Musik seines Lebens spricht er in Klassik-Pop-et cetera.

  • 11:05 Uhr

    Dorothee Holz im Gespräch mit Peter Müller, CDU, ehemaliger Ministerpräsident des Saarlands und früherer Richter am Bundesverfassungsgericht
    (Wdh.)

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:30 Uhr
  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

  • 16:30 Uhr

    Zwickmühle:
    Cyber-Gefahren und Regulierungsvorschriften belasten deutsche Firmen

    Tauchstation:
    Viele KMUs ignorieren bislang die gesetzlichen NIS2-Bestimmungen

    KI-Angriffe:
    Sprachmodelle und ihre Gefahren für die kritische Infrastruktur

    Chance:
    Wie die deutsche Industrie mit Spezial-KI-Lösungen punkten kann

    Info-Update

    Sternzeit 25. April 2026:
    Mondbäume wachsen gut

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Steckt der Mann in der Identitätskrise?
    Der Autor und Podcaster Ole Liebl und Nikolaus Blome, Ressortleiter Politik und Wirtschaft bei RTL und ntv, im Gespräch
    Am Mikrofon: Jonas Reese

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
    Zu Gast: Judith Schalansky
    Gesprächspartner: Nadja Küchenmeister, Nico Bleutge
    Moderation: Tobias Lehmkuhl

    „Marmor, Quecksilber, Nebel“ heißt das neue Buch von Judith Schalansky, und so schwer zu fassen wie Quecksilber ist auch die Schriftstellerin selbst. Als Herausgeberin, Romanautorin und Buchgestalterin hat sie sich einen Namen gemacht, ohne dass man sie auf das ein oder andere festlegen könnte. In ihrem erzählerischen Essay „Marmor, Quecksilber, Nebel“ nun wendet sie sich den Aggregatzuständen zu, in denen uns Welt begegnet: Fest, flüssig oder ganz und gar flüchtig. Ein Marmorblock auf einem Schiff in der Ägäis führt sie dabei vom Pygmalion-Mythos über den Fußboden der Staatsbibliothek Berlin bis zur verschollenen Plastik eines Schweins, eine Reise nach Mexiko von der Arche Noah zu vergifteten Flüssen bis zum Lucha-Libre-Kampf zwischen Diablo Azteca, El Santo und Psicosis. Das Schreiben erweist sich dabei als äußerst bewegliches Instrument, um den verschiedenen Erscheinungen Form zu verleihen. Wie der Essay Geschichte und Gegenwart, Mythos und Realität, Gisèle Pelicot, Roland Barthes und Hernán Cortés miteinander in Verbindung bringt und poetologische Funken schlägt, darüber diskutieren mit der Autorin der Kritiker Nico Bleutge und die Dichterin Nadja Küchenmeister.

  • 22:05 Uhr

    „Picket Stockhausen Concert!“
    Auditive Spurensuche nach dem Happening „Originale“
    Von Anna Schürmer

    1961 provozierte Karlheinz Stockhausens Happening „Originale“ bei seiner Kölner Premiere so starken Widerspruch, dass eine dann hoch emotionale Publikumsdiskussion angesetzt wurde - deren Mitschnitt ist durch Zufall erhalten. Das historische Dokument lässt damalige Fragen nach Ästhetik und Emotionen wieder aufleben und weist zugleich auf die weiteren Wucherungen des Werks. Drei Jahre später provozierten die „Originale“ auch in New York ein Aufsehen, das die Brüche in der eurozentrischen Musikkultur auditiv offenlegt. Anna Schürmers Spurensuche folgt den transatlantischen Transfers der Avantgarden in den 1960er-Jahren, begleitet und dokumentiert von Originalaufnahmen auch aus jüngerer Zeit.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Lost Highway
    Eine Lange Nacht zu 100 Jahren Route 66
    Von Tom Noga
    Regie: der Autor

    Route 66 ist mehr als Asphalt: sie erzählt die Geschichte der USA - und letztlich auch des amerikanischen Kontinents. Von Chicago bis Santa Monica führt sie durch das Herzland der Vereinigten Staaten - durch Orte des Aufbruchs, des Scheiterns und der Neuerfindung. Die Lange Nacht verbindet historische Recherche mit Stimmen von Menschen, die heute an der Route 66 leben. Experten ordnen ein, Zeitzeugen erinnern sich, indigene Perspektiven öffnen den Blick auf jene Geschichte, die im Mythos oft ausgeblendet bleibt. Die Sendung folgt der Straße als politischem Seismografen: von der Großen Depression über den Zweiten Weltkrieg und das goldene Zeitalter des Automobils bis in die Gegenwart. Sie zeigt, wie Migration, wirtschaftlicher Wandel und kulturelle Brüche das amerikanische Heartland geprägt haben. Dabei wird Route 66 zum Spiegel gesellschaftlicher Spannungen - und zum Resonanzraum für Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Macht. Zwischen verfallenen Motels, Neonreklamen und endlosen Highways entsteht ein Panorama, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschränkt.