Das Bildungsmagazin
Prompten statt Kurvendiskussion -
Wie kann Schule besser auf die Zukunft vorbereiten?
In "Campus und Karriere" fragen wir: Ist reine Wissensvermittlung schon heute überflüssig? Braucht es neue Inhalte wie KI-Kurse oder eine ganz neue Schulkultur, damit Kinder und Jugendliche in der Welt von morgen bestehen können? Und: wie gelingen solche Transformationsprozesse in Schulen?
Gäste:
Eschel Ewert, Landesschülersprecher in Schleswig-Holstein
Tobias Feitkenhauer, Programmleiter bei Schule im Aufbruch
Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes
Am Mikrofon: Manfred Götzke
Hörertelefon: 00800 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de
WhatsApp: 0173 - 535 8089
Kann Schule mit Inhalten und Ansätzen aus den letzten Jahrzehnten junge Menschen auf eine Welt vorbereiten, die sich radikal verändert? Der demografische Wandel, die Klimakrise und vor allem die KI-Revolution stellen Jugendliche von heute vor ganz andere Herausforderungen als die Generation ihrer Eltern. Immer mehr Schülerinnen und Schüler, Bildungsforscher und NGOs fordern deshalb, dass sich auch Schule fundamental verändern muss. Zukunftskompetenzen wie Anpassungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit Veränderungen aktiv mitzugestalten sollten eine zentrale Rolle spielen.
Die Landesschülervertretung in Schleswig-Holstein fordert ganz konkret Finanzbildung im Fach Mathematik, Gesundheitsbildung und das Thema nachhaltige Entwicklung. Die Initiative „Schule im Aufbruch“ setzt schon seit Jahren auf eine transformative Bildung. Potentialentfaltung und Gesundheit stehen bei den „Schulen im Aufbruch“ im Mittelpunkt.