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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 27.06.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Junge Jazz-Exzellenz
    Bundesbegegnung Jugend jazzt 2026
    Aufnahmen vom 14./15.5.26 aus Halle an der Saale
    Am Mikrofon: Ben Garit Hernandez
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Das L.A.-Team
    Wie eine kleine Clique die kreative US-Szene aufmischt
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Herzschmerz und leise Dramatik
    Die US-amerikanische Indierock-Band Death Cab for Cutie
    Von Anke Behlert
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Dom Martin (IRL)
    Aufnahme vom 22.10.2025 in der „Harmonie“, Bonn
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    Pop trifft Jazz
    40 Jahre „Bring On The Night“ von Sting
    Am Mikrofon: Michael Kuhlmann
    (Wdh.)

    Pop trifft Jazz
    40 Jahre „Bring On The Night“ von Sting
    Am Mikrofon: Michael Kuhlmann
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Ulrike Lynn, Chemnitz
    Katholische Kirche

    06:40 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    07:54 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:45 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 10 Jahren: Der italienische Schauspieler Bud Spencer gestorben

  • 09:10 Uhr

    Arbeiten trotz Ruhestand - Warum immer mehr Rentner weitermachen
    Von Claudia Hennen

    Immer mehr Ruheständler arbeiten. Weil sie es möchten oder weil sie es müssen. Binnen fünf Jahren hat sich die Zahl der arbeitenden Seniorinnen und Senioren fast verdoppelt: Auf fast zwei Millionen. Was lange die Ausnahme war, wird immer mehr zum Trend. Und die große Ruhestandswelle der Babyboomer rollt gerade erst an.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Schriftsteller Rafik Schami

    Mit seiner Mutter lauschte er nachts der Musik Rimsky-Korsakows. Heute schützt ihn klassische Musik vor Ablenkung.

    Wenn er Romane schreibt, umgibt ihn eine Sound-Hülle aus Bach oder Tschaikowsky. Damit keine Geräusche oder Gespräche von der Straße zu ihm durchdringen. Am 23. Juni 1946 wurde Rafik Schami in Damaskus geboren. Katholischer Priester sollte er nach dem Wunsch seines Vaters werden, aber er studierte Chemie, Mathematik und Physik. Mit 19 Jahren widmete er sich der Literatur. Anfang der 70er wanderte Schami nach Deutschland aus, beendete seine Chemiestudium in Heidelberg und veröffentlichte 1978 mit „Andere Märchen“ sein erstes Buch in deutscher Sprache. Veröffentlichungen seiner Werke gibt es mittlerweile in über 30 Sprachen. Zwischen den Kulturen vermitteln, ist ein zentrales Ziel seiner Arbeit. Im Deutschlandfunk spricht Rafik Schami über seinen 80. Geburtstag und seine Freude an Jazzfestivals.

  • 11:05 Uhr

    Jonas Panning im Gespräch mit Peer Steinbrück, SPD, ehemaliger Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Bundesfinanzminister

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    12:40 Uhr   WM Magazin

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

  • 16:30 Uhr

    Rechtsautomat:
    Das Digital-Konzept Law as Code soll den Staat effizienter machen

    Unschärfefaktor:
    Warum der KI-Einsatz das Prinzip von Law as Code gefährdet

    Schutzmaßnahmen:
    KI und Kryptografie für den Einsatz bei Social Media Sperren

    Krisenübung:
    Wie Krankenhäuser den Cyber-Notfall trainieren können

    Info-Update

    Sternzeit 27. Juni 2026:
    Zwei Sterne für die Weltmeisterschaften

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Goodbye, Amerika? Die USA und Deutschland - Partnerschaft in der Krise
    Streitkultur Extra aus der Berliner Philharmonie
    Ex-Außenminister Joschka Fischer und ZEIT-Korrespondentin Rieke Havertz im Gespräch
    Am Mikrofon: Christiane Florin

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
    18:35 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Das Beste aus 50 Jahren
    Live aus Klagenfurt
    Am Mikrofon: Andrea Gerk und Wiebke Porombka

  • 22:05 Uhr

    Neue Deutschlandfunk-Produktion
    Wiederentdeckt: Anatol Vierus späte Kammermusik

    Anatol Vieru (1926-98)
    Klaviertrio
    Versete, op. 116
    Klaviersonate Nr. 2, op. 140

    Irmela Roelcke, Klavier
    Daniela Braun, Violine
    Anna Carewe, Violoncello

    Aufnahmen vom Juni 2024 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal
    Am Mikrofon Ingo Dorfmüller

    Angesichts der Qualität und Eigenständigkeit seiner Musik darf Anatol Vieru heute in den Konzertprogrammen nicht länger fehlen.

    Vor dreißig Jahren war sein Name in Zentren neuer Musik wie Darmstadt und Donaueschingen präsent, Werke wurden aufgeführt und diskutiert. Heute ist das Schaffen des rumänischen Komponisten Anatol Vieru aus Spielplänen und CD-Katalogen hierzulande vollkommen verschwunden. Eine im Vorfeld seines 100sten Geburtstags im Deutschlandfunk produzierte CD macht neuerdings mit seinem kammermusikalischen Spätwerk bekannt. Die Initiative dazu ging von der Berliner Pianistin Irmela Roelcke aus, die sich regelmäßig für vergessene Musik für und mit Klavier engagiert. Anatol Vieru seinerseits hatte zeitlebens eine ganze Reihe eigener Kompositionsmethoden entwickelt und sich zuletzt bewusst in der Postmoderne verortet, die er nicht als ästhetische Strömung verstand, sondern als „historische Situation".

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Soziale Utopie und Klangmagie
    Eine Lange Nacht über Hans Werner Henze
    Von Egbert Hiller
    Regie: Burkhard Reinartz

    Hans Werner Henze (1926-2012) war Träumer und Realist zugleich. Soziale Utopien, der Wunsch, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, waren für ihn untrennbar mit seiner schöpferischen Arbeit verbunden. Als streitbarer Künstler geriet er in die Wirren der Politik. Und doch suchte er stets die Harmonie, die Freundschaft, die vertrauensvolle Kooperation mit Gleichgesinnten. Er war einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, aber auch Gründer und Inspirator bahnbrechender künstlerischer und pädagogischer Projekte und Initiativen. Dazu zählen vor allem der „Cantiere internazionale d’arte“ in dem Toskana-Städtchen Montepulciano und die Münchner Biennale für neues Musiktheater. Die drei Stunden der Langen Nacht beleuchten Hans Werner Henzes Leben von seiner Jugend bis zu seinem Tod im Oktober 2012. Auch anhand von Selbstzeugnissen, Briefen, Kommentaren und Zitaten passieren Stationen seines Lebens und Schaffens Revue - vor dem Hintergrund bewegter und bewegender Zeiten vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis ins 21. Jahrhundert. Schwerpunkte der Betrachtung liegen auf herausragenden und umstrittenen Werken wie den „Nachtstücken und Arien“ auf Worte von Henzes langjähriger Vertrauter Ingeborg Bachmann, dem Rezital „El Cimarrón“, das die Sklaverei thematisiert, oder dem politischen Oratorium „Das Floß der Medusa“. Zu Wort kommen u.a. die italienische Musikwissenschaftlerin Elena Minetti, der Dirigent Markus Stenz, der Gitarrist Wilhelm Bruck und - natürlich - Hans Werner Henze selbst.