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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 08.08.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Drei plus eins
    Das Pablo Held Trio feat. Chris Potter
    Aufnahme vom 20.2.2026 aus dem „Beethoven-Haus“ Bonn
    Am Mikrofon: Anja Buchmann
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Klanghorizonte
    Jazz, Electronica und Pop abseits des Mainstreams
    Am Mikrofon: Niklas Wandt
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Progrock in vollen Zügen
    Die britische Band Big Big Train
    Von Fabian Elsäßer
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Micke & Lefty feat. Chef (FIN)
    Aufnahme vom 19.5.2023 in Eutin
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Gotthard Fuchs, Wiesbaden
    Katholische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 240 Jahren: Balmat und Paccard besteigen als Erste den Mont Blanc

  • 09:10 Uhr

    Die Lieblingsschülerin (2/5) - Das erste Mal
    Am Mikrofon: Britta Rotsch und Taiina Grünzig
    (Folge 3 am 15.08.2026 oder jederzeit in der Deutschlandfunk App) 

    Bei Marie* und Zoe fliegen die Beziehungen zu ihren Lehrern nach einiger Zeit auf. Aber niemand bekommt mit, wie Hannahs Lehrer sie zu sich nach Hause einlädt und Schritt für Schritt zum Sex überredet.  
    *Namen geändert

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: die Schlagzeugerin Vanessa Porter

    Vanessa Porter liebt leise Klänge. Vielleicht, weil es in ihrer Kindheit oft laut zuging.

    Als Kind spielte Vanessa Porter auf Trommeln, Becken und Bongos wie andere mit Legosteinen. Ihr Vater war Schlagzeuglehrer und unterrichtete zuhause. Geboren wurde Vanessa Porter 1992 südlich von Ulm. Während ihrer Studien in London, Lübeck und Stuttgart spielte sie mit ihrer Schwester Jessica im Porter Percussion Duo. Vanessa Porter gewann internationale Wettbewerbe und war u.a. Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs. Heute verbindet sie als international gefragte Solistin Werke namhafter Komponisten mit Improvisation und Elektronik. Seit zwei Jahren ist Vanessa Porter Professorin an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Besonders begeistert sie der Vokalkünstler Bobby McFerrin, der seine Stimme wie sie selbst als Perkussionsinstrument einsetzt.

  • 11:05 Uhr

    Polens Männer - Über Rollenbilder und Realitäten
    Von Ernst-Ludwig von Aster und Anja Schrum
    Dlf 2026

    Der Mann als Versorger der Familie und Beschützer der Nation, die Frau als Hüterin von Heim und Herd. Vor allem katholisch-nationalistische Parteien beschwören dieses Rollenbild. Gleichzeitig konfrontiert der Alltag die Männer mit den neuen Realitäten: Frauen fordern lautstark ihr Rechte ein. Von Abtreibung bis Arbeitsteilung. Auch eine wachsende LGBTQ-Bewegung rüttelt am traditionellen Familienbild. Die Verunsicherung ist groß und führt dazu, dass immer mehr Männer in Gesprächskreisen Rat suchen. Andere, vor allem Jüngere, entscheiden sich bei Wahlen für national-konservative bis rechtsextreme Parteien.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Overmono: „Wir wolltenmöglichst viel kaputtmachen“
    Für ihr Album „Pure Devotion“ haben die Brüder Tom und Ed Russell von Overmono alte Synthesizer zweckentfremdet, Tonbänder an Magneten vorbeigeführt und einen Song 84-mal aufgenommen. Ein Gespräch über gemeinsame Instinkte, Melancholie auf der Tanzfläche und die erstaunliche Ausdauer deutscher Raver.
    Tom und Ed Russell im Corsogespräch mit Christoph Reimann

    Album „I am both“ von Margaret Glaspy: „Social Media war für mich eine Sucht“
    Margaret Glaspy glaubt an die gesellschaftliche Kraft von Songs. Auf ihrem Album „I’m Both“ sucht sie nach Gemeinsamkeiten statt nach einfachen Urteilen. Dafür hat sie ihr Smartphone beiseitegelegt und fast vollständig live und ohne nachträgliche Änderungen aufgenommen.
    Margaret Glasper im Interview mit Christoph Reimann

    Celebrity-Maxxing mit Hundeblick- Softboy Role Model will nach oben
    Der US-Amerikaner Role Model inszeniert sich als Softboy mit Sexappeal: verletzlich, charmant und immer ein bisschen Golden Retriever. Mit prominenten Gästen und viralen Bühnenmomenten zeigt er, wie sich Männlichkeit heute vermarkten lässt - weich im Auftreten, hart in der Strategie. Jetzt veröffentlicht er sein Album „Chuck Timely & The Hourglass“.
    Jenni Zylka im Kollegengespräch mit Christoph Reimann

    Am Mikrofon: Christoph Reimann

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Kindergedichte gestern und heute -was haben sie uns zu sagen?
    Ein Kritikergespräch mit Undine Fuchs und Alexandru Bulucz

    Am Mikrofon: Jan Drees

  • 17:05 Uhr
  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Unterm Milchwald
    Von Dylan Thomas
    Übersetzt von Jan Wagner
    Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
    Mit: Mechthild Grossmann, Barbara Nüsse, Angela Winkler, Udo Samel und Manfred Zapatka
    Komposition: Luise Volkmann
    Regieassistenz: Clara Nebel
    Dramaturgie: Sabine Küchler
    Besetzung: Andreja Andris
    Deutschlandfunk 2026
    (Wdh. am 09.08.2026, 18.30 Uhr, Deutschlandfunk Kultur)

    Der legendäre Hörspielklassiker über das kleine Fischerdorf Llarregubb an der walisischen Küste. Neu übersetzt und inszeniert mit einem All-Star-Ensemble.

    Der Morgen beginnt in dem kleinen Fischerdorf Llareggub an der walisischen Küste. Wir folgen den Bewohnern in ihre Träume, wir sitzen in den Stuben, hören Gespräche in einer Kneipe, erfahren von den Wünschen des blinden Kapitäns Cat und folgen insbesondere den heimlichen Liebespaaren hinauf in den Milchwald. Eine einzigartige „Prosa mit Blutdruck“, die von Bildern, Lautmalereien, Wortspielen schier zu bersten scheint. Das legendäre Werk des walisischen Dichters Dylan Thomas in einer neuen, funkelnden Übersetzung von Jan Wagner, der "Unterm Milchwald" als das schönste Stück Literatur bezeichnet, „das jemals über den Äther lief“.

    Dylan Thomas, 1914 in Swansea geboren, 1953 in New York gestorben, arbeitete ab 1934 für Zeitschriften und die BBC in London. 1949 zog er sich in den kleinen walisischen Fischerort Laugharne zurück. Er schrieb Gedichte, Essays, Briefe, Drehbücher, autobiographische Erzählungen und das Stück „Unterm Milchwald“, das postum mit dem Prix Italia 1954 ausgezeichnet wurde.

  • 22:05 Uhr

    Zuverlässig immer dienstags
    Die „Unerhörte Musik“ in der Berliner Kabarett Anstalt
    Von Dietrich Petzold

    Ungewöhnlich ist das Ambiente einer Kabarettbühne, ebenso die dortige Direktheit des Klangs. Und ganz erstaunlich ist die Frequenz der Veranstaltungen: Sie finden all-wöchentlich statt, und zwar seit 1989. Schier unglaublich ist folglich die Anzahl der stattgefundenen Konzerte. Es sind mehr als 1.800 mit ungefähr 1.600 Uraufführungen. Die heutigen Betreiber der Berliner Kabarett Anstalt (BKA) sind die einstigen Gründer - die Komponisten Rainer Rubbert und Martin Daske, die gemeinsam mit einem künstlerischen Beirat das Programm gestalten.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Freie Fahrt für freie Bürger?
    Eine Lange Nacht zum Straßenverkehr in Deutschland
    Von Marius Elfering
    Regie: Frank Merfort

    Menschen - Autos - Straßenplatz. Gut 49 Millionen Autos. So viele Pkw waren 2025 in Deutschland zugelassen. Die Anzahl der Autos in Deutschland ist in den vergangenen Jahrzehnten geradezu explodiert. 2814 Menschen. So viele Personen verloren im Jahr 2025 auf deutschen Straßen ihr Leben. 10 Spuren. Auf so viele Fahrstreifen soll die A5 bei Frankfurt in Zukunft ausgebaut werden, wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht - so viele Spuren hat keine andere Autobahn in Deutschland. Die Deutschen und ihre Straßen: Das war schon immer eine emotionale Beziehung und die Straße ein Ort, der für große Gefühle steht. Für die Freiheit unterwegs zu sein. Aber auch für Frustration, für die Auseinandersetzung zwischen Autofahrern, Fahrradfahrern und Fußgängern. Ein Ort, bei dem es auch immer um die Frage geht: Wie verteilen wir den Platz, den wir haben? Es geht um Mobilität, Wirtschaftswachstum, Klimaschutz und Lebensqualität. Und genau in dieser Debatte tut sich in den vergangenen Jahren etwas: Städte investieren in den Ausbau von sichereren Fahrradwegen. Hier und dort wird versucht, den innerstädtischen Autoverkehr zu reduzieren. Die Meinungen, was hierbei der richtige Weg ist, gehen auseinander und sind immer wieder ebenso Wahlkampfthema wie Gegenstand von Nachbarschaftsstreit. Wie sieht er aus - der Kampf um die deutschen Straßen? Wie unterscheiden sich sinnvolle Konzepte auf dem Land von denen in den Großstädten? Und wie werden sich die deutschen Straßen in Zukunft verändern?