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Programm: Vor- und RückschauDonnerstag, 13.08.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Marko Langer

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pastor Frank Mühring, Bremen
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Der kubanische Revolutionär Fidel Castro geboren

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Chemikalien im Alltag - nützlich, schädlich, überflüssig?

    Gäste:
    Luise Körner, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
    Philipp Heldt,Verbraucherzentrale NRW
    Am Mikrofon: Britta Fecke

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    marktplatz@deutschlandfunk.de

    Kunststoffe, Waschmittel, Insektenschutz, blumige Raumdüfte: Verbraucher und Verbraucherinnen kommen im Alltag mit sehr vielen Chemikalien in Kontakt. Viele sind nützlich. Doch wenn sie schädlich für die Gesundheit und die Umwelt sind, wie z.B. Pestizidrückstände, PFAS-haltige Imprägniermittel oder auch Weichmacher im Plastik, dann wäre es besser, diese Substanzen zu meiden. Allerdings ist es gar nicht so einfach die Schadstoffe zu erkennen. Wie können sich Verbraucher und Verbraucherinnen grundsätzlich über die Qualität und Folgen von Alltagschemikalien informieren? Wie werden Alltagschemikalien zugelassen und überprüft? Wo werden bedenkliche Substanzen eingesetzt? Wo bieten sich Alternativen an?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Macht der Gefühle: Wie Emotionen Politik beeinflussen

    Geraubter Stolz, Zerstörungslust, Zornpolitik - Soziologische Emotionskonzepte
    beleuchten den politischen Diskurs

    Das "Ungefühlte" der ökologischen Katastrophe
    Interview mit der Philosophin Dr. Henrike Kohpeiß, Universität Lüneburg

    Am Mikrofon: Dörte Hinrichs

    Politische Debatten werden immer hitziger geführt, die Fronten verhärten sich. Emotionen wie Wut, Angst oder Panik werden lautstark artikuliert, durch soziale Medien befeuert und sie beeinflussen politische Entscheidungen. Wie groß ist die Macht der Gefühle, zum Beispiel auch bei unseren Wahlentscheidungen - und welche Rolle spielen dabei Affekte? In den "Systemfragen" werfen wir einen Blick auf die aktuelle Forschung dazu und zeigen auch auf, wo und warum Gefühle fehlen im politischen Diskurs. Wieso berührt beispielsweise die Klimakatastrophe viele Menschen nicht, obwohl wir doch gerade in diesem Sommer die Auswirkungen der Extremhitze hautnah zu spüren bekommen?

  • 20:30 Uhr

    Konsum und Konkurs. Abschiedstour durchs Warenhaus (5/6)
    Teil 5: Basement
    Von Manuel Gogos und Christoph Spittler
    Regie: Philippe Brühl
    Deutschlandfunk 2025
    (Folge 6 am 20.08.2026)

    Antisemitismus und Techno. Anfang der 1990er Jahre wurde das Kaufhausrelikt „Tresor“ zur Wiege der Technokultur, mit weltweiter Strahlkraft. Die Autoren können sich selbst an durchtanzte Nächte dort erinnern. Das über den Tresoren befindliche Kaufhaus Wertheim wurde von den Nazis arisiert, später abgerissen.

    Im Berlin der roaring twenties galt das Wertheim als „Konsumtempel“ mit höherem Glamourfaktor als das heutige KaDeWe. Doch die Besitzer waren jüdisch. Wer konnte, ging ins Exil, drei Mitglieder der Familie wurden in Auschwitz ermordet. Das Gebäude wurde nach dem Krieg abgerissen, es blieb nur der Tresorraum in seinem Dornröschenschlaf. Und auch der ist heute weg, nur die Tresortür steht noch im Humboldt Forum, als Museumsding.
    Dimitri Hegemann stieß im ehemaligen Todesstreifen zwischen Berlin Ost und West bei einer Expedition ins Niemandsland auf diesen Lost Place. Er beschreibt seine Entdeckung wie das Eindringen in die Grabkammer einer Pyramide.

    Sie können diese Produktion sowohl in 3D Dolby Atmos als auch in einer binauralen Mischung erleben. Für das bestmögliche Klangerlebnis empfehlen wir, Kopfhörer zu verwenden.

    Manuel Gogos, 1970 in Gummersbach geboren, hat griechisch-deutsche Eltern, lebt in Bonn. Der promovierte Literaturwissenschaftler ist Autor und Ausstellungsmacher. Zu seinen Arbeiten gehören zahlreiche Radio-Features, Fernseh-Dokumentationen und u.a. das von der Kulturstiftung des Bundes initiierte „Projekt Migration" für das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. (DOMiD). Gogos war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Germanistischen Seminar der Universität Bonn, Literaturkritiker und hatte Lehraufträge u.a. an der Humboldt-Universität.

    Christoph Spittler, geboren 1969 in Niedersachsen und aufgewachsen in Salzgitter-Bad, ist seit seinem Ethnologiestudium begeisterter Milieusurfer. Seit Anfang der 90er lebt er in Berlin. Überall entdeckt er fremde Kulturen und ist fasziniert von Glanz und Elend des globalen Kapitalismus. Seit 1993 hat Spittler zahlreiche Radio-Features produziert, zuletzt „Böse Orks, gierige Ferengi“ über Rassismus in Fantasy und Science Fiction (2024) sowie „Vermaledeit seyst du. Geschichte der Hassrede“ (2023) „Going native. Die Faszination des kulturellen Seitenwechsels“ (2022) im Deutschlandfunk.

  • 21:05 Uhr

    Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
    Reza Askaris ROAR Quintett
    Am Mikrofon: Anja Buchmann

    Aktuelle Musik, die sich konsequent Genre-Zuordnungen entzieht.

    Der Bassist Reza Askari erweitert sein Ensemble ROAR zum Quintett und untersucht die Schnittstellen zwischen improvisierter Musik, aktuellen kompositorischen Methoden und Formen populärer Musik. Ursprünglich war es ein Trio mit Saxofon, Bass und Schlagzeug, dann kam ein Vibrafon zum Quartett hinzu und nun gibt es ROAR in Fünferbesetzung: Stefan Karl Schmid (Tenorsaxofon und Klarinetten), Christopher Dell (Vibrafon), Fabian Arends (Schlagzeug), Lina Allemano (Trompete) und Bandleader Reza Askari. Der Bassist und Komponist lotet in seiner aktuellen Produktion Grenzen, Kontraste und Übergänge aus, spielt auch mit Material außerhalb des Jazz-Kontextes und kreiert eine eigene musikalische Sprache. Die Aufnahmen im Kammermusiksaal unterstützen die klangliche Detailarbeit des Ensembles.

  • 22:05 Uhr

    Wagners Ring im Originalklang
    Susann El Kassar im Gespräch mit Dr. Dominik Frank

    Wie nah ist Wagners „Ring“ am Sprechtheater? Die Frage ist für die historisch informierte Aufführung zu klären.

    „Die Musik klingt oft beinahe wie improvisiert, so durchsichtig, leicht, lebhaft und geistessprühend dabei“, Camille Saint-Saens hat seine Eindrücke von der Premiere der vier Teile des „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner 1876 ausführlich festgehalten. Der Franzose war schwer beeindruckt von dieser neuen Welt des musikalischen Dramas. Nur, was hat er, was haben die Premierenzuschauer damals in Bayreuth genau gehört? Wie klang Wagners „Ring“ bei der Uraufführung? Der Wissenschaftler Dr. Dominik Frank hat sich mit der Gesangskunst in der Zeit beschäftigt und hat beim Projekt „The Wagner Cycles“ die Musiker und Sängerinnen beraten, beim Versuch der Dresdner Musikfestspiele, des Ensembles Concerto Köln und des Dirigenten Kent Nagano, Wagners Ring historisch informiert aufzuführen. In den „Historischen Aufnahmen“ erklärt Dominik Frank, welche Anhaltspunkte frühe Wagner-Aufnahmen geben.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht