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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 15.08.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Es ist komplex - dazu guter Jazz!
    Florian Herzogs „Almost Natural“
    Aufnahme vom 19.2.2026 beim J.O.E-Festival Essen in der Zeche Carl
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Neues von der improvisierten Musik
    Am Mikrofon: Thomas Loewner
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Das Magazin - Neues aus der Szene
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pastor Frank Mühring, Bremen
    Evangelische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 65 Jahren: DDR-Polizist Conrad Schumann springt in die Freiheit

  • 09:10 Uhr

    Die Lieblingsschülerin (3/5) - Die Überforderung der Schulen
    Am Mikrofon: Britta Rotsch und Taiina Grünzig
    (Folge 4 am 22.08.2026 oder jederzeit in der Deutschlandfunk App) 

    Die Fälle von Marie* und Zoe* landen vor den Schulaufsichtsbehörden. Die Lehrer werden versetzt. Für Maries* und Zoes* Schulen sind die Vorfälle damit abgeschlossen. Die Schülerinnen sollen in der Schule weitermachen, als wäre nichts gewesen.
    *Namen geändert

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: die Schauspielerin Bettina Stucky

    Die gebürtige Schweizerin, festes Mitglied am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, präsentiert ihre Lieblingsmusik.

    Christoph Marthaler, Stefan Pucher, Jossi Wieler und Luk Perceval: Bettina Stucky hat unter all ihrer Regie gearbeitet. Geboren 1969 in Bern, als Tochter einer Kunsthistorikerin und eines Archäologen, wurde sie in ihrer Heimatstadt auch ausgebildet. Nach erfolgreichen Stationen an bedeutenden Bühnen in Basel, Zürich, Berlin, München, Wien und Paris ist sie seit 2013 Ensemble-Mitglied am größten deutschen Sprechtheater, dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Für ihre Theater- und zahlreiche Film- und Fernseh-Produktionen wurden sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Alfred-Kerr-Darstellerpreis für ihren Erfolg in Anton Tschechows Schauspiel „Drei Schwestern“ und mit dem Schweizer Filmpreis als „Beste Darstellerin“ in dem Musikfilm „Meier Marilyn“.

  • 11:05 Uhr

    Zwischen Tradition und Verkehrswende: Prag auf Schienen
    von Kilian Kirchgeßner
    Dlf 2026

    Der Prager Nahverkehr gehört mit seiner Netzdichte und dem hohen Takt europaweit zu den Spitzenreitern. Bis heute sind es die Straßenbahnen, die das Rückgrat des Netzes bilden: Sie fahren über Kopfsteinpflastergassen bis in die hintersten Winkel der Stadt, sind eine beliebte Touristenattraktion - und für die Einheimischen so wichtig, dass ständig neue Straßenbahn-Kilometer gebaut werden. Selbst Franz Kafka hat in seiner Kurzgeschichte „Der Fahrgast“ die Tram in den Mittelpunkt gestellt. Und: Aus Tschechien stammt ein in ganz Mittel- und Osteuropa verbreitetes Straßenbahnmodell, die Tatra-Reihe.
    Doch gleichzeitig ist Tschechien ein Autoland: Seit kurzem sitzen die „Motoriste sobe“, deutsch für „Autofahrer für sich“, als Junior-Koalitionspartner im Kabinett von Ministerpräsident Andrej Babis. Der Gedanke an eine Verkehrswende behagt längst nicht allen im Land.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Serifee - Bücher für Kleine und Große
    Ein Gespräch mit Susann Thiel, der Inhaberin der Leipziger Kinderbuchhandlung Serifee über die Auszeichnung mit dem Deutschen Buchhandlungspreis

    Kirsten Fuchs: „Sneaker“
    (Rowohlt Berlin Verlag)
    Ein Beitrag von Julia Schröder

    Papp-Bilderbücher für jedes Alter
    Aus der KiKA-Reihe „Animanimals“
    Julia Ocker: „Zebra“, „Katze“, „T-Rex“
    Ab 2 Jahren
    (Kindermann Verlag)
    Meritxell Martí, Xavier Salomó (Ill.): „Gute Nacht“
    Ab 1 Jahr
    (Kraus Verlag)
    Jon Klassen: „Deine Insel“
    Aus dem Englischen von Thomas Bodmer
    Ab 2 Jahren
    (NordSüd Verlag)
    Karsten Teich: „Übrigens, ich gehe fort!“
    Ab 2 Jahren
    (Peter Hammer Verlag)
    Montse Junyent, Lucía Serrano (Ill.): „Alle meine Mäuse. Mein erstes Buch vom Geld“
    Aus dem Katalanischen von Christiane Steen
    Ab 4 Jahren
    (Rotfuchs Verlag)
    Ein Beitrag von Maria Riederer

    Am Mikrofon: Nora Karches

  • 16:30 Uhr

    Schutz-KI:
    AI for Security automatisiert das IT-Bedrohungsmanagement

    KI-Schutz:
    Security for AI hegt intelligente Agenten ein

    Befreiungsschlag:
    Soofi-S soll Deutschland in Sachen KI souverän machen

    Kollegen-Schnack:
    Wenn Produktionsmaschinen das Chatten lernen

    Info-Update

    Sternzeit 15. August 2026:
    Das Mikroskop ist nur im Teleskop zu sehen

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Ist Wirtschaftswachstum mit Klimaschutz vereinbar?

    Ulrike Herrmann, Schriftstellerin und Wirtschaftsjournalistin bei der Tageszeitung taz und Michael Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft, im Gespräch

    Am Mikrofon: Lucca Pizzato

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    dear algo, let me feed an apple to a horse
    Von Paulina Czienskowski und Julia Friese
    Regie: die Autorinnen
    Mit: Lisa Hrdina, Julia Riedler und Romina Küper
    Besetzung: Jutta Kommnick
    Komposition: Antonia Rug
    Ton: Jean Szymczak
    Regieassistenz: Tatjana Petschl
    Dramaturgie: Christine Grimm
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: 81‘54
    (Ursendung)

    Wenn alles zum Abo wird, verschwimmen die Konturen. Blaues Smartphone-Licht. Alltäglicher Kontrollverlust. Zwei Frauen, verbunden nur durch Sprachnachrichten, suchen nach Halt in einer diffusen Welt.

    Eines Morgens verschwinden 1,42 Euro von Theas Konto für ein längst gekündigtes Streaming-Abo. Eine scheinbar lächerliche Summe, die zum Symbol für Kontrollverlust wird. Während Thea in einer sich rasant wandelnden Stadt an ihrem Körper immer neue Symptome bemerkt, zieht sich ihre Freundin Walie vor emotionaler Überforderung in die Einsamkeit eines Waldes zurück. Doch das blaue Licht des Smartphones folgt ihr, und mit ihm die intrusiven Gedanken. Über Sprachnachrichten - ihre einzige Verbindung - suchen die beiden Frauen nach etwas, das bleibt in der digitalen Entkörperlichung.

    Paulina Czienskowski, geb. 1988 in Berlin, schrieb u. a. die Romane „Taubenleben“ (2020) und „Dem Mond geht es gut“ (2025).

    Julia Friese, geb. 1985 in Hagen, veröffentlichte die Romane „MTTR“ (2022) und „delulu“ (2025).

  • 22:05 Uhr

    Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal: Ensemblemusik von Dariya Maminova
    Aufnahmen mit Musikfabrik, Ensemble BRuCH, Cologne Guitar Quartet
    Am Mikrofon: Sophie Emilie Beha

    Maminova arbeitet mit schillernden Klangfarben - ihre Musik scheint zu atmen, zu flimmern und immer neue Hörräume zu öffnen.

    Zärtlichkeit, Fragilität und leuchtende Klangminiaturen - all das bieten die Kompositionen von Dariya Maminova. Geboren 1988 in St. Petersburg, hat sie in Detmold und Köln bei Fabien Lévy, Johannes Schöllhorn und Brigitta Muntendorf studiert. Die junge Urheberin versteht sich dementsprechend auch als Performerin, Sängerin und bildende Künstlerin. Ihre Werke changieren zwischen neuer Musik, Pop, Improvisation und Elektroakustik. So jedenfalls vermittelt es sich bei den Aufnahmen, die Anfang 2025 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal für eine Porträt-CD im Rahmen der Edition zeitgenössische Musik des Deutschen Musikrats entstanden.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Der Erfinder Brasiliens
    Eine Lange Nacht über den Architekten Oscar Niemeyer
    Von Tom Noga
    Regie: der Autor

    Oscar Niemeyer entwarf nicht nur Häuser, Museen oder Kathedralen. Er entwarf eine Vision der Zukunft. Die Lange Nacht erzählt vom Weg eines jungen Architekten aus Rio de Janeiro, der mit seinen geschwungenen Linien die moderne Architektur revolutionierte und zum Schöpfer Brasílias wurde - jener futuristischen Hauptstadt, die mitten im brasilianischen Niemandsland entstehen sollte. Doch die Geschichte Oscar Niemeyers ist mehr als die Geschichte spektakulärer Gebäude. Sie führt hinein in das Brasilien des 20. Jahrhunderts: in eine Zeit des Aufbruchs, der politischen Utopien und gesellschaftlichen Gegensätze. Niemeyer glaubte an Fortschritt, an soziale Gerechtigkeit und an die Kraft der Kunst. Seine Architektur sollte offen, leicht und demokratisch sein - selbst dann, wenn sie aus tonnenschwerem Beton bestand. Die Lange Nacht folgt Niemeyer von den Stränden Rios über die Baustellen Brasílias bis ins Exil nach Europa. Weggefährten, Historiker und Architekten erzählen von einem Jahrhundertkünstler, der mit seinen Bauten Weltruhm erlangte und zugleich immer umstritten blieb. Zwischen Euphorie und Größenwahn bewegte sich sein gestalterisches Wollen, zwischen gesellschaftlichem Aufbruch und Militärdiktatur seine politische Wirklichkeit. Er war überzeugt, dass eine bessere Welt gebaut werden kann. Eine Reise durch Architektur und Politik, durch Beton und Poesie - und durch die Erfindung eines modernen Brasiliens.