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Programm: Vor- und RückschauFreitag, 04.09.2026

  • 00:05 Uhr

    Am MIkrofon: Mike Herbstreuth

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Veronika Hoffmann, Fribourg (Schweiz)
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 65 Jahren: Der Kunstsammler Josef Haubrich gestorben

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Echt jetzt?
    Vertrauen in Zeiten von Lügen und Fakenews

    Gäste:
    Prof. Maja Göpel, Transformationsforscherin und Autorin
    Prof. Martin Hartmann, Philosoph und Autor
    Am Mikrofon: Brigitte Baetz

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    lebenszeit@deutschlandfunk.de

    KI-generierte Inhalte wirken täuschend echt und Lügen in der Politik bleiben zunehmend folgenlos. Gründe, weswegen das Vertrauen der Menschen ineinander und in die Politik offenbar sinkt. So trauen einer Forsa-Umfrage zufolge zum Beispiel lediglich 17 Prozent der Deutschen dem Staat zu, seine Aufgaben zu erfüllen. Das sind sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Was macht dieses wachsende Misstrauen mit unserer Demokratie und mit uns persönlich? Merken Sie selbst, dass Sie misstrauischer geworden sind? Wie können wir in einer Welt, in der wir von Lügen umgeben sind, Orientierung behalten? Und wie schaffen wir es, einander wieder zu vertrauen?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Nach Redaktionsschluss

  • 15:52 Uhr

    Jüdisches Leben heute

    Antisemitismus-Bekämpfung im Misskredit

    Von Jens Rosbach

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:04 Uhr

    nachrichtenleicht – Die Nachrichten in Einfacher Sprache

    aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

  • 19:15 Uhr

    Der Geschichtspodcast

  • 20:05 Uhr

    There Will Be Blood
    Eine Menstruations-Utopie
    Von Teresa Schomburg
    Regie: Susanne Krings
    Deutschlandfunk 2022
    (Wdh. am 08.09.2026, 22.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur)

    Der Menstruationszyklus ist eine faszinierende Sache - wäre da nicht das Blut, das viele Menschen abschreckt. Menstruierende gelten als zickig, unrein oder gar furchteinflößend. Die Wenigsten akzeptieren den Zyklus als Taktgeber unseres Lebens - höchste Zeit für eine Utopie.

    Wie wäre es, wenn Bluten nicht eklig, sondern so alltäglich wäre wie Zähneputzen? Wenn junge Frauen und ihr Umfeld die erste Periode feiern würden? Wenn Frauen nicht mehr mit der Pille verhüten würden, die den Zyklus komplett abschaltet?
    Wenn Unternehmen Menstruationsbeauftragte hätten und Zyklus-Wissenschaft ein Studienfach wäre?
    Denn zu erforschen gäbe es noch einiges in puncto Hormone, Psyche und Mythen. Große Galerien würden Bilder aus Menstruationsblut ausstellen, Sportlerinnen durch zyklus-gerechtes Training zu Höhenflügen ansetzen, Vampire sich in Fantasy-Romanen oder Kinofilmen von Menstruationsblut ernähren. Und Frauen vor dem versammelten Kollegium nach einem Tampon fragen, ohne vor Scham in Grund und Boden zu versinken.
    Das Feature geht dieser Vision nach, räumt mit Vorurteilen auf und lässt Aktivistinnen, Unternehmerinnen, Wissenschaftlerinnen und Kunstschaffende zu Wort kommen auf dem Weg in eine zyklutopische Gesellschaft.

    Teresa Schomburg ist 1975 in Hamburg geboren. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Musikwissenschaften in Rostock, Glasgow und Berlin. Seit 2004 arbeitet sie als freie Autorin in Berlin u.a. für die Berliner Stadtmagazine zitty und tip, rbb, Deutschlandfunk, WDR und SWR. 2022 gewann sie den Juliane-Barthel-Preis für das Feature ‚There Will Be Blood‘.

  • 21:05 Uhr

    Chris Kramer Duo
    Chris Kramer & Paddy Boy Zimmerman (D)
    Aufnahme vom 28.5.2026 beim Bluesfest Eutin/Blues Baltica
    Am Mikrofon: Tim Schauen

    Auch Musiker aus dem Ruhrgebiet und vom Niederrhein können ihn haben: den Blues. Und wie!

    Bluesharp, akustische Gitarre, Gesang: Nicht mehr, aber auch keinesfalls weniger. Chris Kramer (Harp, 1970 geboren) und Patrick Paddy Boy Zimmermann (Gitarre, Jahrgang 1982) haben den Blues und die Fähigkeit, ihn mit Leben zu füllen. Ihr gemeinsames Album „Tales of Tampa“ (Timezone Records, 2025) vereint eine Reihe Songs des US-amerikanischen Sängers und Songeschreibers Tampa Red (1904-1981), und dessen Erzählhaltung passt sehr gut zum Dortmunder Entertainer und Frontmann Chris Kramer. So fanden sich also viele Songs dieses Albums im Programm wieder, das die beiden auf dem Eutiner Marktplatz als erste Band des 2026er-Bluesfestivals Eutin spielten. Way up North, könnte man also sagen, schickte das Chris Kramer Duo sein Publikum: von ostholsteinischen Raps- zu den Baumwollfeldern im Süden Amerikas. Aber auch über die französische Hauptstadt Paris führte diese musikalische Reise.

  • 22:05 Uhr

    Rolle rückwärts in der Musikgeschichte
    Der Brasilianer Seu Jorge
    Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause

    16 Jahre dauerte es vom ersten bis zu seinem zweiten Album - das Ergebnis ist überraschend: zeitlos.

    Seit seinem ersten Album im Jahr 2001 wird der Musiker und Sänger Seu Jorge als legitimer Nachfolger großer Brasilianer wie Caetano Veloso oder Milton Nascimento gefeiert. Der Samba-Blues-Mann aus den Favelas von Rio de Janeiro hat eine wunderbar tiefe, raue Baritonstimme, wurde jedoch weltweit bekannt mit seinem zweiten Talent, als Schauspieler in „City of God“, „The Escapist“ oder den Wes Anderson Filmen „Die Tiefseetaucher“ und „Asteroid City“. Mit „The Other Side“ veröffentlicht Jorge nun ein zeitloses Album, an dem er 16 Jahre gearbeitet hat. Samt filmreifen Arrangements, Streichern, sanften Melodien, die von seinen Vorgängern und Bossa Nova inspiriert sind und illustren Gästen wie Marisa Monte oder Beck, möchte der 56-Jährige seine „B-Seite“ zeigen.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht