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Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 09.09.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Mike Herbstreuth

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Andrea Wagner-Pinggéra, Bielefeld
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 50 Jahren: Chinas Staatsgründer und Diktator Mao Zedong gestorben

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Demokratie unter Druck?
    Über Menschen, die aufstehen

    Gäste:
    Matthias Quent, Professor für Soziologie an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) in Jena
    Ulrike Rühlmann, Geschäftsführerin der „Bürgerstiftung Halle“
    Linda Herzog, Projekt „Dorfliebe für alle“ in Thüringen
    Am Mikrofon: Adalbert Siniawski

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

    Demokratie lebt vom Mitmachen. Doch wer sich für Minderheiten, Kultur, Naturschutz oder ein respektvolles Miteinander engagiert, erlebt nicht selten Anfeindungen und Widerstand. Dann braucht demokratisches Engagement nicht nur Einsatz, sondern auch Mut. Und es gibt sie, die Menschen, die sich einmischen, Verantwortung übernehmen und sich vor Ort für demokratische Werte engagieren. Was bringt Menschen dazu, aufzustehen und sich einzumischen? Wie erleben sie den Einsatz für Demokratie im Alltag? Welche Rolle spielen zivilgesellschaftliche Initiativen und das Engagement vor Ort? Und was braucht es, damit Menschen auch dann für Demokratie eintreten, wenn der Gegenwind stärker wird?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Verborgene Haare:
    Warum orthodoxe Jüdinnen ihr Haar bedecken
    Von Margalit Berger und Anja von Cysewski

    Viele verheiratete Jüdinnen verhüllen ihr Haar mit einem “Scheitel”. Aber wozu diese Perücke? Das Feature begleitet Frauen zwischen Antwerpen und Köln und erzählt von Glauben, Identität, Selbstbestimmung und der Kunst des Scheitelmachens.

  • 20:30 Uhr

    Fiona Sironic liest "Mikrobieller Befall"
    Eine Lesung von den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2026 in Klagenfurt

    Zwei große Jubiläen: Die Tage der deutschsprachigen Literatur im österreichischen Klagenfurt gehören zu den wichtigsten Wettbewerben für deutschsprachige Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Lesende, Jury und Publikum treffen vom 24. bis 28. Juni zum 50. Mal in Kärntens Landeshauptstadt zusammen - und am 25. Juni ist 100. Geburtstag der Namensgeberin Ingeborg Bachmann, die bereits 1973 gestorben ist. Den Vorsitz der Jury hat Klaus Kastberger inne, Professor für Neuere deutschsprachige Literatur und Leiter des Grazer Literaturhauses. Die Gewinner werden traditionell am Sonntagvormittag bekanntgegeben. Neben dem 3sat- oder dem Deutschlandfunk-Preis verleiht die siebenköpfige Jury unter den 14 Kandidatinnen und Kandidaten auch den Ingeborg-Bachmann-Hauptpreis, der mit 30.000 Euro dotiert ist. Wir senden eine Lesung aus dem diesjährigen Wettbewerb.

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Meister der Grenzverletzung - Der Kabarettist Timo Wopp
    Von Achim Hahn

    Mit seinem ersten Kabarett-Soloprogramm „Passion“ zeigte der Stand-Up-und-mehr-Comedian Timo Wopp, dass er nicht nur mit Bällen jonglieren kann - was er übrigens wirklich im akrobatischen Sinne tut. Wer lachen will muss leiden, Lebenshilfe als Mehrwert-Kabarett - so ungefähr die Idee und die Umsetzung war ziemlich bitterböse und unberechenbar. Daher wirkt der Titel des aktuellen Programms „Ja, sorry!“ fast schon wie eine Entschuldigung. Es geht um unsere Überforderung inmitten eines immer merkwürdigeren Weltgeschehens und um die Grenzen zwischen Anspruch und Würdelosigkeit. Und Wopp geht dabei mit gewohnter Härte zur Sache.

  • 22:05 Uhr

    Wortspiel - Das Musik-Gespräch
    Lilit Grigoryan mit armenischer Klaviermusik des 20. Jahrhunderts

    Kein Strom, keine Heizung, die Klaviere kaputt: Lilit Grigoryan erinnert sich gut an Armenien in den ersten Jahren nach 1990.

    Es mag überraschen, wenn die Pianistin Lilit Grigoryan sagt, Wasser sei ihr Element. Denn die 1985 Geborene stammt aus Jerewan, der armenischen Metropole im Hochland des Kleinen Kaukasus. Doch ihre zweite Heimat fand sie an der Ostsee. 2004 kam sie zum Studium an die Rostocker Musikhochschule. Heute unterrichtet sie dort als Professorin für Klavier. Dazwischen lagen Stationen in Berlin, Brüssel und Lissabon. Mit dem Programm ihres neuen Albums kehrt sie nach Armenien zurück. Es ist eine Wiederbegegnung mit anspruchsvollen Werken großer Pianisten und Komponisten, die sie teils persönlich kannte. Im Gespräch erinnert sie sich an frühe Auftritte und schwierige Jahre nach dem Ende der Sowjetzeit in ihrem Heimatland. Im Mittelpunkt steht ein Werk von Arno Babajanyan, der Zwölftonmusik und folkloristische Elemente so verband, dass es sogar den Zensoren gefiel.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht