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Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 16.09.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Mike Herbstreuth

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Felicitas Richter, Müncheberg
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 35 Jahren: DDR-Spionagechef Markus Wolf beantragt Asyl in Österreich

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Ausbau der Windkraft
    Mehr Teilhabe, weniger Widerstand?
    Live aus dem Bürgergarten in Röbel/Müritz in Mecklenburg-Vorpommern

    Gäste:
    Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
    Matthias Radtke, Bürgermeister von Röbel/Müritz
    Jonathan Metz, Leiter der Kommunalberatung bei der Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern
    Bernd Friedrich Jeske, Geschäftsführer des Windpark-Unternehmens Naturwind
    Dr. Karl-Heinrich Niehoff, Landwirt und Befürworter von Windkraftanlagen
    Dr. Matthias Diermeier, politischer Ökonom am Institut der deutschen Wirtschaft
    Am Mikrofon: Bettina Köster

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

    Der Ausbau der Windenergie bewegt viele Menschen - auch in Mecklenburg-Vorpommern. Einige fühlen sich von Windrädern gestört, andere freuen sich über grünen Strom und darüber, dass durch die Anlagen Geld in kommunale Kassen fließt. Seit dem Frühjahr gilt in Mecklenburg-Vorpommern ein reformiertes Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz. Das soll dafür sorgen, dass Anwohnerinnen und Anwohner sowie Kommunen von neuen Windkraftanlagen noch stärker profitieren. Sorgt das für mehr Akzeptanz? Welche Sorgen haben Menschen, die dem Ausbau der Windkraft weiterhin kritisch gegenüberstehen? Und wie ist die Stimmung hinsichtlich der Windkraft im übrigen Bundesgebiet, etwa in Ihrer Kommune?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Märtyrerinnen: Wie Heilige bis heute das Bild von weiblichem Schmerz prägen
    Von Jennifer Stange

    Agatha, Lucia oder Cäcilia erlebten den Legenden zufolge schwere Gewalt und Folter. Sie wurden zu christlichen Heiligen - und zu Ikonen des Leidens. Die Idealisierung von gemarterten Frauen wirkt bis in die heutige Kunst und Popkultur.

  • 20:30 Uhr

    Bestsellerautor und Psychotherapeut Leon Engler
    liest unveröffentlichte Texte und spricht über die soziale Dimension psychischer Erkrankungen

    Inzwischen zeigen Überblicksstudien, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Armut und der Wahrscheinlichkeit psychischer Erkrankungen. Vor zwei Jahren sorgte eine britische Studie für Aufsehen. Die Forscher erkannten mithilfe randomisierter Daten der UK Biodatenbank, dass Schizophrenie und ADHS kausal zu Armut beitragen, während andererseits Armut schwere depressive Störungen und Schizophrenie begünstigen. Der Psychotherapeut und Bestsellerautor Leon Engler spricht inzwischen offen über die soziale Dimension psychischer Störungen - und welche Auswirkungen die schlechte psychische Gesundheit auf unsere demokratische Gesellschaft hat. In einer Aufzeichnung aus der VHS zu Köln bringt er außerdem neue, bislang unveröffentlichte Geschichten mit: für alle Leserinnen und Leser, die seinen brillanten Debütroman „Botanik des Wahnsinns“ (2025) längst gelesen haben, und nun süchtig sind nach neuem Stoff aus der Feder des sympathischen Psychotherapeuten.
    Leon Engler wuchs in München auf und studierte Theater-, Film-, Medien-, Kulturwissenschaft und Psychologie in Wien, Paris und Berlin - und er forscht inzwischen zur psychischen Dimension psychischer Erkrankungen. Multitalent Engler veröffentlichte zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele und Kurzgeschichten und wurde 2022 mit dem 3sat-Preis beim Bachmann-Wettbewerb ausgezeichnet. Er ist tätig als Autor, Psychologe und Dozent für Psychologie und Literarisches Schreiben. „Botanik des Wahnsinns“ sein Debütroman, stand auf der Shortlist für den aspekte-Literaturpreis - und ist inzwischen ein veritabler Bestseller.

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Der große Sprung mit dem Känguru - Marc-Uwe Kling
    Von Elmar Krämer

    Marc-Uwe Kling zuckt - zumindest in seiner Bühnenrolle - immer zusammen, wenn man ihn als „Kleinkünstler“ bezeichnet. Das ist natürlich Koketterie. Seine Karriere hat tatsächlich in diesem unscharfen Milieu zwischen Lesebühne, Kabarett und Comedy begonnen. Mit den Geschichten vom vorlauten kommunistischen Känguru gelang dem Berliner Ende der Nuller Jahre der Durchbruch. Ein richtiger Beuteltier-Kosmos ist daraus entstanden, aus Hörbüchern, Comics und Kinofilmen. Der Vielbegabte schreibt aber auch Kinderbücher und Romane. Wenn Kling heute live auftritt, füllt er mühelos Säle mit mehreren Tausend Zuschauern - was er genau macht, weiß man vorher nie, im Zweifelsfall einfach, was er will. „Querköpfe"-Autor Elmar Krämer begleitet Klings Werdegang schon seit den Anfängen vor 20 Jahren. Zeit für einen gemeinsamen Rückblick.

  • 22:05 Uhr

    Heimspiel - Die Deutschlandradio-Orchester und - Chöre
    Ach, Mensch!
    Das DSO geht mit seinem neuen Chefdirigenten in die 80. Konzertsaison

    Augusta Holmès (1847-1903)
    La nuit et l’amour

    Anton Webern(1883-1945)
    Passacaglia

    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Kazuki Yamada

    Ausschnitte aus dem Konzert am 26.4.2026 in der Berliner Philharmonie
    Am Mikrofon: Julia Kaiser

    Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin feiert in der Saison 2026/27 seinen 80. Geburtstag. Unter dem Saison-Motto „Ach, Mensch!“ beleuchtet es musikalisch große Themen wie Nachhaltigkeit, Vertreibung, Religion, Glauben und Liebe. Die Einladung steht, zuzuhören und mitzuempfinden sowie über sich selbst und die Verantwortung von Kunst und Gesellschaft nachzudenken. Ab dieser Spielzeit lenkt der neue Chefdirigent Kazuki Yamada das DSO künstlerisch. Im Gespräch skizziert er, was ihm das Mensch-Sein bedeutet und welche Verantwortung dafür er als Künstler empfindet. Das zeigte sich bereits im Konzert am 26. April 2026, welches hier in Ausschnitten vorgestellt wird. Auf dem Programm standen u.a. das spätromantische „La nuit et l’amour“ der Franck-Schülerin Augusta Holmès und die „Passacaglia“ von Anton Webern.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht