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Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 23.09.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Andreas Noll

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pastorin Jasmin Jäger, Berlin
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: der US-amerikanische Jazz-Saxophonist John Coltrane geboren

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Verbrenner, Elektro oder gar kein Auto?
    Wie die Verkehrswende gelingt

    Gäste:
    Prof. Dr. Andreas Knie, Mobilitätsforscher am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
    Marc-Philipp Waschke-Deden, Referent Verkehrspolitik beim Auto Club Europa (ACE)
    Volker Koch, Referent für Mobilität und Verkehr der Stadt Dachau, SPD
    Am Mikrofon: Henning Hübert

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

    Das Auto ist Fortbewegungsmittel, Statussymbol, Hassobjekt und zurzeit oft ein Problemthema. Dafür gibt es viele Gründe. Diejenigen, die Verbrenner-Autos fahren, ärgern sich über Rekordpreise an den Tankstellen. Viele, die sich - gerade nach dem Hitzesommer - ums Klima sorgen, wollen statt Tankrabatt lieber mehr Radwege und einen besseren ÖPNV. Und diejenigen, die in der Auto-Industrie arbeiten, bangen um ihre Jobs, weil sich deutsche Autos auf dem Weltmarkt zum Teil nicht mehr so gut verkaufen wie früher. Wie kommt Deutschland raus aus der Auto-Krise? Wie könnte eine Verkehrswende aussehen, die Menschen auf dem Land und in der Stadt mitdenkt - und auch die Wirtschaft? Wir fragen Sie: Wie möchten Sie in Zukunft von A nach B kommen?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Letzter Ausweg Pfarramt:
    Geschichten von Unangepassten in der DDR
    Von Henry Bernhard

    Unangepasste fielen im Bildungssystem der DDR oft hinten runter. Zumal, wenn sie Christen waren. Erst recht, wenn sie dann auch noch die Jugendweihe verweigerten oder gar den Waffendienst. Wer dennoch studieren wollte, dem blieb nur die Theologie an kirchlichen Hochschulen. Das hatte Folgen. So kamen junge Menschen auf die Kanzel und an den Altar, die sonst vielleicht Geschichte, Physik oder Jura studiert hätten. Diese Pfarrer, quasi Physiker im Talar, waren die Engagierten, die Nonkonformisten, die nicht SED-Linientreuen.

  • 20:30 Uhr

    Ingo Schulze spricht über und liest aus "Das Wasser im August" (1/2)
    (Teil 2 am 30.9.2026)

    Ein Schriftsteller folgt im Jahr 2025 einer ungewöhnlichen Einladung nach Mecklenburg: Auf dem Geburtstag eines Schulfreunds, den er seit Jahren nicht gesehen hat, soll er aus einer unveröffentlichten Novelle lesen, die eben dort, in dieser norddeutschen Landschaft spielt, im Jahr 1979, als der Schriftsteller gerade seine ersten Schreibversuche unternahm. Ingo Schulze entspinnt in seinem neuen Roman „Das Wasser im August“ eine virtuose Erzählung in der Erzählung, in der sich Erinnerung und Geschichte, Literatur und Wirklichkeit auf überraschende Weise spiegeln und ins Gehege kommen.

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Derber Protoyp der Gen Z - Der österreichische Kabarettist David Scheid
    Von Susanne Lettenbauer

    Bei ihm wird es deftig. Und laut. Vinylscratchen ist seine Leidenschaft seit er mit Musikkassetten und mp3-Player an sein kreatives Limit geraten ist. Der österreichische Kabarettist David Scheid wurde als „Influencer Dave“ berühmt. Und berüchtigt. DAVE war die erste und einzige Mockumentary Serie Österreichs, ein wilder Mix aus linearem Fernsehen und Social Media. Zwei Staffeln auf Netflix. Eine dritte lehnt der ORF ab. Also geht Dave auf die Bühne. Ein schmuddeliger GenZ-Prototyp, desorganisiert, gegen Krieg und Klimawandel. Gegen rechte Parteien und für den Nachbarn mit Migrationshintergrund. Sein neues Programm heißt kurz „The Kabarettist“ - in Frakturschrift. Oder es seinen leicht kryptischen Worten zu sagen: „Hip Hop darf lustig sein und Kabarett muss DOPER werden. Sheesh!!“   

  • 22:05 Uhr

    Auswärtsspiel - Konzerte aus Europa

    Klara Festival 2026

    Carlos Simon
    „Songs of Separation“

    Jessie Montgomery
    „These Righteous Paths“

    Abel Selaocoe, Violoncello und Gesang
    Marta Fontanals-Simmons, Mezzosopran
    Brüsseler Philharmoniker
    Leitung: Kazushi Ono

    Aufnahme vom 29.3.2026 im Flageygebouw, Brüssel

    Am Mikrofon: Oliver Cech

    Abel Selaocoe, singender Cellist mit Wurzeln in Südafrika, öffnet der Musik spielerisch neue Räume.

    Im Mittelpunkt des Programms stand ein Cello-Konzert, das die New Yorker Komponistin Jessie Montgomery eigens für Abel Selaocoe geschrieben hat - im engen Austausch mit ihm. So entstand zutiefst persönliche Musik, in der Montgomery Texte und Ideen ihrer Mutter verarbeitet hat, der Theatermacherin Robbie McCauley. Die Komponistin greift hier zurück auf das Konzept des „Sankofa“ aus Westafrika: Um voranzukommen, braucht es den Mut, in die Vergangenheit zu blicken. Musikalisch führt dies zu einer vielschichtigen Sprache, afrikanische Rhythmen verflechten sich subtil mit barocker Klarheit, laden sich auf mit Jazzharmonien, lassen sich weitertragen von improvisatorischer Freiheit.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht