Donnerstag, 18.10.2018
 
Seit 08:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 10.11.2018
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Transsilvanien
Von Andreas Jungwirth
Regie: Steffen Moratz
Mit Joachim Król, Anna Blomeier, Inga Busch, Bärbel Röhl, Günther Harder, Andreas Keller, Sterica Rein, Irm Hermann u.a.
Produktion: MDR 2012
Länge: 50'30

Das einstige Familienunternehmen Kurban & Söhne ist zum Spielball globaler Finanzjongleure geworden. Beim Versuch, der bevorstehenden Rationalisierung mit heiler Haut zu entgehen, zeigt Dr. Stefan Kurban keinerlei Skrupel. Um die Firma für Investoren lukrativer zu machen, will der neue Londoner Eigner von Kurban & Söhne die Lohnkosten senken. Stefan Kurban, Geschäftsführer des Unternehmens, fühlt sich zum Vollstrecker degradiert und schiebt eine Personalmanagerin vor, um selbst langjährige Mitarbeiter mit zynischen Angeboten zur freiwilligen Kündigung zu drängen. Auch Veronika, die seit zehn Jahren bei Kurban & Söhne arbeitet, steht auf der Abschussliste. Da die Beziehung zu ihrem Freund seit längerem auf wackligem Fundament steht, will sie mit der drohenden Entlassung auch privat einen Schlussstrich ziehen. Eine Rumänin im Stadtpark sagt ihr die Zukunft voraus: Vor ihr läge jetzt ein weiter Weg.
Veronikas Kollegen, die die Machenschaften der Geschäftsführung durchschaut haben, räumen das Feld nicht kampflos. Sie nehmen Dr. Kurban in Geiselhaft, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die Situation eskaliert, als Veronika überraschend in die Firma zurückkehrt. Ihr letzter Ausweg ist die Flucht - „in ein Gebiet jenseits der Wälder".

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Rock
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren begann die britische Rockband The Who die Studioarbeit an ihrer Rockoper "Tommy"
Am Mikrofon: Udo Vieth

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Daniel Bogner, Münster
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 350 Jahren: Der französische Komponist François Couperin geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Die Sängerin und Filmmusikkomponistin Lisa Gerrard

Lisa Gerrard kann nicht nur auf ihren einzigartigen Oberton-Gesang setzen, sie spielt eine Reihe von Instrumenten, darunter die außergewöhnliche Yangqin, ein chinesisches Hackbrett, und komponiert auch Filmmusik. Als erste und bislang einzige Frau gewann sie 2001 einen Golden Globe Award für die beste Filmmusik zu ,Gladiator’, die sie gemeinsam mit Hans Zimmer komponierte.
Lisa Gerrard wurde 1961 in der australischen Stadt Melbourne geboren. Ihre musikalische Reise begann in den frühen 80er-Jahren mit ihrem damaligen Partner Brendan Perry und der Weltmusik-Band Dead can Dance, setzte sich mit zahlreichen Soloalben fort und führte sie auch zur klassischen Musik. Lisa Gerrard hat sowohl in der Neuen Musik als Sängerin Fuß gefasst wie auch in Zusammenarbeit mit Hans Zimmer und dem Royal Philharmonic Orchestra, mit dem sie derzeit in ganz Europa unterwegs ist. Jüngst veröffentlichte sie zudem ein Album mit dem Frauenchor The mystery of the bulgarian voices, mit dem sich der Kreis hin zur Weltmusik wieder schließt. So musikalisch vielseitig sich Lisa Gerrard präsentiert, so vielseitig gestaltet sie auch ,Klassik-pop-et cetera’ mit Stücken von Dead can Dance, Arvo Pärt, Sigur Rós oder dem Electric Light Orchestra.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

1918 - Das Ende des Grauens

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Raskolnikoff
Von Fjodor Dostojewski
Bearbeitung: Leopold Ahlsen,
Komposition: Bernd Scholz
Mit Oskar Werner, Heinz Klevenow, Cordula Trantow, Karl Michael Vogler, Fritz Rasp, Karl Hanft, Ulrich Beige, Hans-Heinz Koesters, Heinrich Schweiger, Fritz Remond, Lina Carstens, Robert Micha
Produktion: BR/HR/SDR 1962
Länge: 93'

In ,Schuld und Sühne’ erzählt Dostojewski die Geschichte des Studenten Rodion Raskolnikoff, der eine Pfandleiherin ermordet hat und sich, ohne des Verbrechens überführt zu sein, zu seiner Tat bekennt. „Aber der Raskolnikoff dieses Hörspiels ist nicht der Raskolnikoff des Romans”, bemerkt Leopold Ahlsen zu seiner Bearbeitung. „Vor allem sind seine Motive nicht nur die des Buches. Hier wird dem Hörer eher ein ,Ausschnitt aus Dostojewski’, als speziell eine Dramatisierung von ,Schuld und Sühne’ vorgestellt. Ein solches synpotisches Verfahren kann hier angewendet werden, weil das Gesamtwerk dieses Dichters eine Einheit bildet wie sonst das keines anderen Autors der Weltliteratur.”

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

„Viele Dinge sind in einem Ding“
Der Berliner Komponist Kurt Schwaen
(1909 - 2007)
Von Stefan Amzoll

Den musikalischen Neoklassizismus teilte er mit vielen seiner Generation. Vorzugsweise komponierte er für Kinder und Laien, gründete gar ein Kindermusiktheater. In seinem 600 Werke umfassenden Oeuvre finden sich indes fast alle Genres. Biografisch ist Kurt Schwaen Kind und Zeuge seines Jahrhunderts. Germanistischer und musikalischer Bildung folgten ab 1933 Gefängnisaufenthalte, gar die Zwangsrekrutierung ins berüchtigte Strafbataillon 999. Das Kriegsende erlebte Schwaen in einem Versteck in Berlin. Tatkräftig half er nach Kriegsende beim kulturellen Wiederaufbau. SED-Mitglied war er vom Gründungsjahr an. Sein künstlerisches Wirken und Schaffen war maßgeblich mit der DDR verbunden - inklusive Brechts Lehrstück ,Die Horatier und die Kuratier’ sowie der Büchner-Oper ,Leonce und Lena’. Gut zehn Jahre nach Schwaens Tod nähert sich Autor Stefan Amzoll Werk und Person aus historischem Abstand heraus.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Zerrissen nach allen Seiten
Eine Lange Nacht über Kunst und Grauen im Ersten Weltkrieg
Von Monika Künzel und Michael Köhler
Regie: Rita Höhne
Studiogäste:
Prof. Dr. Bénédicte Savoy, Kunsthistorikerin TU Berlin
Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Literaturwissenschaftlerin ,Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Prof. Christoph Stölzl, Präsident der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
(Wdh. v. 5./6.4.2014)

„Es war Reinigung, Befreiung, was wir empfanden, und eine ungeheure Hoffnung.“ - Nicht nur Thomas Mann verklärte den Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 als ,Großen Krieg'. Er fiel in eine Phase außergewöhnlicher Vitalität und der Gründung von Avantgarde-Bewegungen in den Künsten und beeinflusste mehr als jeder andere Konflikt das Werk der Künstler, die ihn erlebten. Avantgarde-Bewegungen wie der Expressionismus und der Kubismus waren entstanden, Künstlervereinigungen wie ,Die Brücke' und ,Der Blaue Reiter' gegründet. Selbst Käthe Kruse staffierte ihre kindlich-lebensechten Stoffpuppen als stramme ,Potsdamer Soldaten' in den Uniformen der kriegführenden Staaten aus. Wer heute verstehen will, „wie die Herzen … sogleich in Flammen standen, als jetzt Krieg wurde“, muss sich die Zeit vor hundert Jahren vergegenwärtigen. Der Dadaist Walter Serner beschrieb den Krieg als eine Reaktion auf das umgehende „Gespenst der Langeweile“. Doch im Gegensatz zu vielen Künstlern wich die große Begeisterung für diesen Krieg in der Bevölkerung schnell einer nicht minder starken Ernüchterung. Der britische Historiker Christopher Clark provozierte mit seinem Werk ,Die Schlafwandler' ein neues Nachdenken über die Komplexität der europäischen Vorkriegspolitik. 70 Millionen Soldaten standen in Europa, Afrika, Asien und auf den Weltmeeren unter Waffen. 17 Millionen Menschen starben unter erbärmlichen Umständen. Wer überlebte, trug seine Narben, körperlich und seelisch sein Leben lang. Erich Maria Remarque hat mit seinem Buch ,Im Westen nichts Neues', zehn Jahre nach seinen eigenen Kriegserlebnissen, einer verlorenen Generation ein bis heute erschütterndes Denkmal gesetzt.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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