Samstag, 31.10.2020
 
Seit 17:30 Uhr Kultur heute

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 17.10.2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Blue Crime

Die Hörspielserie zu „Babylon Berlin“:
Der stumme Tod (1/3)
nach dem Roman von Volker Kutscher
Bearbeitung: Thomas Böhm und Benjamin Quabeck
Regie: Benjamin Quabeck
Komposition, Liedtexte & Musik: Verena Guido mit Ensemble und das WDR Funkhausorchester
Produktion: WDR/RB/RBB für die ARD-Hörspielprogramme und Deutschlandradio 2020
(Teil 2 am 24.10.2020)

Berlin 1930: Nach dem Börsencrash und der daraus resultierenden Weltwirtschaftskrise haben „Die Goldenen 20er-Jahre“ ein abruptes Ende gefunden. Kommissar Gereon Rath, der nicht ganz freiwillig von Köln nach Berlin wechselte, lebt sich zunehmend in der Hauptstadt ein, die einem rapiden Wandel unterworfen ist. Doch sein Hang zu Alleingängen führt dazu, dass er nicht mehr die Fälle bekommt, die ihn wirklich interessieren. Eine willkommene Ablenkung ist ein Unfall mit Todesfolge in einem Filmatelier. Rath lernt ein Umfeld kennen, das sich ebenfalls im Umbruch befindet: die Filmbranche, die gerade den Wechsel von Stumm- zu Tonfilm vollzieht. Im Spannungsfeld von Glamour, Drogen und Tristesse macht er nicht nur ganz neue Erfahrungen, sondern stößt auch auf alte Bekannte und Verlockungen. Und während das Klima in der Weimarer Republik immer rauer wird, wird Rath nicht nur von seiner Kölner Vergangenheit eingeholt. Die dritte Staffel der weltweit erfolgreichen Serie läuft demnächst in der ARD.

Mit Ole Lagerpusch, Alice Dwyer, Jakob Diehl, Fabian Busch, Dennis Moschitto, Uwe Ochsenknecht, Rudolf Kowalski, Malte Arkona, Jan Gregor Kremp, Reiner Schöne, Peter Nottmeier, Annika Mauer, Johanna Gastdorf u.v.a.
Dramaturgie: Thomas Leutzbach und Holger Rink
Redaktionelle Mitarbeit: Lina Kokaly

Die dritte Staffel der weltweit erfolgreichen Serie läuft demnächst in der ARD.

Volker Kutscher, geboren 1962, hat mit der Krimi-Reihe um Gereon Rath mehrere Bestseller geschaffen. Nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte arbeitete er zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt Volker Kutscher als freier Autor in Köln und Berlin. Der erste Fall der Gereon Rath-Romane wurde als „Babylon Berlin" für die ARD von Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries mit prominenter Besetzung aufwändig verfilmt und erhielt 2018 den Grimme-Preis.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Klanghorizonte
Neuland: Joachim Cooder, Dominik Wania, Bill Callahan u.a.
Nahaufnahme: „Nordische Gitarrenmagie“: Terje Rypdal in den frühen Jahren von ECM
Zeitreise: Hideki Matsutake (Logic System), Albert Ayler, Van Dyke Parks u.a.
Am Mikrofon: Michael Engelbrecht

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Keine Zeit für Alleingänge - Gefährliches Chaos bei Corona-Regelungen

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pfarrer Jörg Machel, Berlin
Evangelische Kirche

06:50 Interview 

Labore am Limit? Interview mit Andreas Bobrowski, Berufsverband Laborärzte

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

Kommt der Lockdown, und wenn ja: Wie? - Interview mit Karl Laumann, CDU

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

Keine Sperrstunde für alle? - Interview mit Robert Seegmüller, Richter am Bundesverwwaltungsgericht

08:30 Nachrichten 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Stephanie Rohde

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der spanische Schriftsteller Miguel Delibes geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Mein Dresden - Heimat tut weh
Gewinner des Deutschen Radiopreises in der Kategorie „Beste Newcomerin“
(Wdh. v. 31.8.2019)
Am Mikrofon: Anh Tran

Residenzstadt mit Canaletto-Blick - dafür steht Dresden, genauso aber auch für Pegida und Wutbürgertum. Wer aus Sachsens Hauptstadt kommt, kennt oft genug das Gefühl der Zerrissenheit: Da ist die Liebe zu dieser schönen, geschichtsträchtigen Stadt, aber auch Angst vor Rassismus und Hass auf der Straße. In diesem Wochenendjournal reist Reporterin Anh Tran zurück in ihre Heimatstadt, die sie vor ein paar Jahren verlassen hat. Die gebürtige Dresdnerin mit vietnamesischen Wurzeln nimmt uns mit an die Elbe, zur Frauenkirche und zur Kneipe ihrer Eltern, um mit Weggefährten darüber zu reden: Wie geht es Dresden? Und lohnt es sich zurückzukommen?

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Die Sopranistin Sarah Maria Sun

Sie sei ein Arbeitstier, sagt Sarah Maria Sun über sich selbst. Mehr als 300 Uraufführungen hat die Sopranistin bereits realisiert und über 30 CDs veröffentlicht, vor allem mit zeitgenössischer Musik. Ihre mal grotesken, mal verzweifelten, mal machthungrigen Bühnenfiguren gestaltet sie intensiv und kompromisslos. Aufgewachsen ist Sarah Maria Sun auf einem Bauernhof im Ruhrgebiet. Mit ihren Eltern sang sie Lieder von Joan Baez und den Beatles. Heute tritt die 42-Jährige auf in den renommierten Opern- und Konzerthäusern von Frankfurt bis Paris, bei Festivals von Salzburg bis New York, mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern und mit Spezialensembles für zeitgenössische Musik wie den Neuen Vocalsolisten Stuttgart. Sarah Maria Sun ist ein politischer Kopf, sie lebt vegan und setzt sich in Netzwerken für Frauen in Not ein.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Hunger nach Wahrheit - Frankreichs adoptierte Generation
Von Ursula Welter

In den 80er-Jahren boomten die internationalen Adoptionen durch französische Paare. Die Zahl der vermittelnden Agenturen wuchs. Die meisten Fälle verliefen regelgerecht, aber manche auch nicht. In Frankreich, und nicht nur dort, herrschte die Vorstellung, dass jedes adoptierte Kind es im reichen Norden besser haben werde. Adoptionen um jeden Preis waren an der Tagesordnung. Was in Afrika, Asien oder Südamerika geschah, ließ sich von Europa aus häufig kaum nachvollziehen. Heute ziehen viele Erwachsene vor Gericht, weil ihre Spurensuche zeigte: Die leiblichen Eltern wurden betrogen, von Kindeswohl konnte keine Rede sein. Eine „Gesichter Europas”-Sendung über junge Menschen, die in Frankreich aufwuchsen und heute Fragen stellen. Die zerrissen sind zwischen Europa und Afrika, zwischen der Liebe ihrer Adoptiveltern und der Suche nach den biologischen Eltern.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

Stand der Corona-Entwicklung in Deutschland

Lockdown noch vermeidbar? - Interview mit Karl Lauterbach, SPD-Gesundheitsexperte

Folgen der Corona-Pandemie - Haushaltsdefizit der USA verdreifacht

Festnahmen nach Terroranschlag auf Lehrer in Paris

Triumph für Premierministerin Ardern - Parlamentswahl in Neuseeland

Wahl mitten in der Pandemie - Bolivien am Scheideweg

Vor dem "Kandidaten-Pitch" - Wieviel Einfluss hat die Junge Union?

Sporttelegramm

Am Mikrofon: Silvia Engels

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

Werkzeug mit Wirkkraft? Über den Erfolg von Sanktionen

Keine Zeit für Alleingänge - Gefährliches Chaos bei Corona-Regelungen

Auf Abstand - Die Corona-Pandemie und der Buchmarkt

Am Mikrofon: Melanie Longerich

13:30 Uhr

Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten

Festnahmen und Versammlungsverbote - Was bleibt von Thailands Demokratiebewegung

Wahl in Neuseeland - Erfolgreiche Krisenmanagerin Jacinda Ardern

Erstes Gespräch mit Israel über Seegrenze - Erwartungen des Libanon

Geberkonferenz für den Sahel - Virtuelles Format mit Perspektive?

Am Mikrofon: Andreas Noll

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Wintersemester unter Corona - Wie kann der Hochschulbetrieb gestaltet werden?
In „Campus & Karriere" gehen wir diesen Fragen nach: Wie kann es nach dem Corona-Sommersemester weitergehen? Wird die Lehre jetzt ähnlich wie im Sommersemester aussehen? Wird es neue Corona-Überbrückungshilfen für Studierende geben? Wie beeinträchtigt ist der Kontakt zwischen Lehrenden und Lernenden schon jetzt? Und wie beeinträchtigt das die Lehre und Studierendenzeit?

Gesprächsgäste:
Prof. Peter-André Alt, HRK-Präsident
Achim Meyer auf der Heyde,  Generalsekretär des Studentenwerks
Claudia Ricarda Meyer, Kanzlerin der Uni Kiel
Leo Schneider, Vorsitzender des Hamburger Asta
Prof. Oliver Jahraus, Vizepräsident der Uni München
Am Mikrofon: Bettina Köster

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Die Corona-Pandemie hat auch den Hochschulbetrieb ordentlich durcheinandergewirbelt. Nun steht das Wintersemester vor der Tür und die meisten Studierenden wünschen sich eine Rückkehr in die Hörsäle. Doch wie ist das angesichts auch der wieder steigenden Infektionszahlen möglich? Das Sommersemester 2020 wird als das Corona-Semester in die Hochschulgeschichte eingehen. Wie es jetzt an Unis und FHs weiter geht ist ungewiss. Klar ist, es wird wieder viel Online-Lehre geben. Präsenzvorlesungen und Seminare sind auch aufgrund der fehlenden Räumlichkeiten vielerorts nur eingeschränkt möglich.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser

Die besten Kinder- und Jugendbücher, diesmal virtuell vergeben: Zur Verleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises
Ein Gespräch mit der Literaturkritikerin Christine Lötscher und Ralf Schweikart, Vorsitzender des Arbeitskreises für Jugendliteratur

Am Mikrofon: Dina Netz

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Breitseite
Die Zahl der erfolgreichen Cyberangriffe steigt rapide an

Heimrisiko
Home Offices bieten Kriminellen ungeahnte Möglichkeiten

CYWARN
Ein neues Modell für die Kommunikation von IT-Angriffen
Interview mit Marc-André Kaufhold, TU Darmstadt

GPT-3
Ein Sprachmodell in der ethischen Grauzone

Digitales Logbuch

Info Update

Sternzeit 17. Oktober 2020
Freimut Börngen, Tautenburg und die Asteroiden

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Ist Bio wirklich besser für Umwelt und Gesundheit?
Der Agrarwissenschaftler und Bio-Bauer Felix Prinz zu Löwenstein und Matthias Berninger, Cheflobbyist bei der Bayer AG, im Gespräch
Am Mikrofon: Stefan Römermann

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Leseförderung - Die Preisträger*innen des Deutschen Jugendliteraturpreises

Musik trotz Absage - Uraufführungen bei den Donaueschinger Musiktagen 2020

Leere Messehallen - Die Frankfurter Buchmesse aus Schriftstellersicht

"Mourning becomes Electra" - Pınar Karabulut inszeniert Eugene O'Neill an der Berliner Volksbühne

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Die Herausforderungen der Pandemie - Ansturm auf die Verbraucherzentralen

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Samstag

Fußball - Bundesliga, 4. Spieltag:
TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund; FC Augsburg - RB Leipzig; Hertha BSC - VfB Stuttgart;
SC Freiburg - Werder Bremen; 1. FSV Mainz 05 - Bayer 04 Leverkusen;
Arminia Bielefeld - FC Bayern München (18:30 Uhr)

Fußball - Probleme in der Auslandsvermarktung für die Bundesliga

Fußball - 2. Liga, 4. Spieltag:
SpVgg Greuther Fürth - Hamburger SV

Corona - Interview vor dem Ende der Testphase mit Fans im Stadion

Ski alpin - Weltcup-Auftakt in Sölden: Riesenslalom Damen

Ski alpin - Start in eine schwierige Saison. Interview mit DSV-Alpin-Ski-Direktor Wolfgang Maier

Belarus - Sportler protestieren weiter gegen das Regime Lukaschenko

Tennis - ATP-Turnier in Köln

Radsport - Novum in der Geschichte: zwei große Rundfahrten gleichzeitig

Auftakt in der Krise - Volleyball Bundesliga

Am Mikrofon: Matthias Friebe

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Hörspiel

Schwarze Spiegel
Von Arno Schmidt
Regie: Klaus Buhlert
Mit Ulrich Wildgruber, Corinna Harfouch
Produktion: BR 1997

Der utopische Prosatext „Schwarze Spiegel” wurde erstmals 1951 publiziert. Arno Schmidt legte den als Niederschrift eines namenlosen Ich-Erzählers konzipierten Text in die nahe Zukunft, genau in den Zeitraum von 1. Mai 1960 bis Ende August 1961. Schauplatz sind provinzielle Randbezirke in der Lüneburger Heide. Atombomben und Bakterien hatten ganze Arbeit geleistet. Der Erzähler hält sich für den einzigen Überlebenden, ist der letzte Mensch und bewegt sich fünf Jahre nach einem atomaren Krieg mit dem Fahrrad über zerbröckelte Straßen. Das Experiment Mensch analysiert er als gescheitert: Jahrtausendelang hatten sie sich gemüht - aber ohne Vernunft! Er unterbricht seine Fahrt, um ein Autowrack zu inspizieren, in dem er ein Skelett entdeckt, die Überreste eines plötzlich von der Katastrophe Betroffenen. Der letzte Mensch ist ein Nomade, angewiesen auf das, was er findet. Die Zukunft stellt er sich als Jäger und Sammler vor. Doch die Jahre des Vagabundierens gehen zu Ende: Ich werde hier ein Haus bauen. Eine Fahrt nach Hamburg dient vor allem der Beschaffung von Büchern aus der Universitätsbibliothek. Ein einfaches Radiogerät gibt keine Auskunft, ob vielleicht irgendwo auf den Südzipfeln der Kontinente andere Menschen leben. Mit der Brechstange in der Hand und mit zwei umgehängten Waffen fühlt sich der letzte Mensch als Herr der Welt. Doch er lebt in der ständigen Befürchtung, anderen Menschen zu begegnen. Der Text „Schwarze Spiegel” stellt sich unpopulär und entschieden gegen den Optimismus der Wiederaufbaujahre; Arno Schmidt erschienen insbesondere die frühen 50er-Jahre wie eine Zwischenkriegszeit, ein kurzes Atemholen vor dem Dritten Weltkrieg.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

Magische Rituale
Die Komponistin Maria de Alvear wird 60

Am Mikrofon: Hanno Ehrler

Das Spirituelle steht im Vordergrund von Maria de Alvears Komponieren. Aufführungen ihrer Stücke gleichen magischen Ritualen. Titel ihrer Werke sind „Magna Mater“, „De Puro Amor“ oder „Sexo puro“. Sie deuten darauf hin, dass im Schaffen der spanischen, in Köln lebenden Komponistin Körperlichkeit, Geist, Klang und Spiritualität auf unvergleichliche Weise zusammenfließen. In den 90er-Jahren freundete sich Maria de Alvear mit Schamanen der Irokesen an und studierte ihre spirituellen Praktiken. Sie hat ein sehr feines Gespür für die unterschiedlichen Bedeutungen von Musik in verschiedenen Kulturen entwickelt und betrachtet unser westeuropäisches Musikschaffen mit ganz eigenen Augen. Ihre Stücke sind oft lang. Sie spüren dem menschlichen Empfinden nach und wollen ganzheitliche Erfahrungen ermöglichen. Am 25. Oktober dieses Jahres feiert diese außergewöhnliche Komponistin ihren 60. Geburtstag.

22:50 Uhr

Sport aktuell

Fußball - Bundesliga, 4. Spieltag:
TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund; FC Augsburg - RB Leipzig; Hertha BSC - VfB Stuttgart;
SC Freiburg - Werder Bremen; 1. FSV Mainz 05 - Bayer 04 Leverkusen;
Arminia Bielefeld - FC Bayern München (18:30 Uhr)

Fußball - 2. Liga, 4. Spieltag:
SpVgg Greuther Fürth - Hamburger SV

Ski alpin - Weltcup-Auftakt in Sölden: Riesenslalom Damen

Tennis - ATP-Turnier in Köln

Am Mikrofon: Matthias Friebe

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Verehrt und angespien
Eine Lange Nacht über den künstlerischen Grenzgänger Hanns Heinz Ewers
Von Sven Brömsel
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 28./29.10.2017)
Seine Schilderungen menschlicher Abgründe verstörten Zeitgenossen bis hin zu Ohnmachtsanfällen: Hanns Heinz Ewers gehörte zwischen 1900 und 1930 zu den schillerndsten Literaten in Deutschland - er ließ sich von den Nazis vereinnahmen, seine Bücher wurden aber von ihnen auch verbrannt.

Hanns Heinz Ewers (1871-1943) wird nicht zu Unrecht auch als „Stephen King des wilhelminischen Kaiserreichs“ bezeichnet. Der Roman „Alraune“ wird zu seinen Lebzeiten eine halbe Million Mal verkauft und fünfmal verfilmt. Neben seinem literarischen Werk, das in über 20 Sprachen übersetzt wird, macht sich Ewers einen Namen als Filmpionier. „Der Student von Prag“ aus dem Jahre 1913 wird zum Kino-Ereignis und schreibt Filmgeschichte. Die Popularität seiner Werke wird mit Abenteuern in fernen Kontinenten, Exzessen und einem wüsten Leben befeuert. Schlummernde Dämonen werden zu ständigen Begleitern des rastlosen Geistes, formen ihn zum Grenzgänger par excellence. Der Reiz des Diabolischen treibt ihn schließlich in die Arme der Nationalsozialisten. Doch diese können mit dem Judenfreund und dekadenten Dandy nichts anfangen und verbrennen seine Bücher.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Aktuelle Themen

Der Plenarsaal, aufgenommen am 16.09.2020 bei der Generaldebatte zu Nachhaltigkeit im Bundestag (picture alliance/Michael Kappeler/dpa)

Finanzpolitik in der Coronakrise
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Aktuelle Themen

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