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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 10.02.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon:Marko Langer

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Sandra Zeidler, Nürnberg
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 30 Jahren: Schachcomputer "Deep Blue" gewinnt gegen den Weltmeister Kasparov

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Sepsis:
    Alarmstufe Rot fürs Immunsystem

    Gast:
    PD Dr. Matthias Gründling, Leitung Qualitätsmanagementprojekt Sepsisdialog, Leitung AG Klinische Sepsisforschung, Klinik für Anästhesiologie, Universitätsmedizin Greifswald
    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

    Am Mikrofon:
    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Es ist der schlimmste Verlauf, den eine Infektion nehmen kann: Die Blutvergiftung oder Sepsis. Unbehandelt endet sie immer tödlich. Allein in Deutschland sterben jährlich 85.000 Menschen an Blutvergiftung. Damit ist sie die dritthäufigste Todesursache. Dabei beginnt es erstmal harmlos und unauffällig: Eine Wunde, die nicht gereinigt wird, ein Harnwegsinfekt, eine Lungenentzündung - grundsätzlich kann jede Infektion zum Auslöser werden. Gelangen die Erreger in den Blutkreislauf oder ins Lymphsystem, kann es passieren, dass das Immunsystem eskaliert. Es kommt zum Multi-Organversagen. Die Anfänge einer Sepsis zu erkennen ist nicht immer ganz leicht. Nicht selten werden Betroffene deshalb zu spät behandelt. Auf welche Warnzeichen sollte man unbedingt achten? Und wie reagiert man bei Verdacht auf Blutvergiftung richtig?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 16:35 Uhr

    Verflüssigung von Wasserstoff:
    Magnetkühlung senkt den Energieverbrauch

    Wie sich Missinformation über soziale Medien verbreitet

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 10. Februar 2026 
    Das dunkle Einhorn - ganz fabelhaft!

    Am Mikrofon: Ralf Krauter

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Der Weckruf
    Ugandas Kampf gegen AIDS nach dem Aus von USAID
    Von Bettina Rühl
    Regie: Matthias Kapohl
    Redaktion Wolfgang Schiller
    Deutschlandfunk 2026

    Die Zerschlagung von USAID war ein Schock. Auch für viele HIV-infizierte Menschen in Uganda. Viele lokale Hilfskräfte wurden entlassen. Das einst erfolgreiche HIV-Programm steht auf der Kippe. Können die Menschen in Uganda selbst die Lücke füllen?

    „Werden wir jetzt alle sterben?“, fragte sich Penelope Kyarikunda vor rund einem Jahr. Im Radio hatte die 23-Jährige gehört, dass US-Präsident Donald Trump alle Zahlungen der US-amerikanischen Entwicklungsagentur USAID weltweit für 90 Tage auf Eis gelegt hatte. Kyarikunda ist HIV-positiv, ebenso wie ihr damals vierjähriger Sohn Sheldon. Die antiretroviralen Medikamente, die ihr und Sheldon das Leben retten, waren bis dahin von den USA bezahlt worden. Als Kyarikunda vom Stopp der US-amerikanischen Zahlungen erfuhr, war sie gerade wieder schwanger.
    Monate nach dem Aus von USAID besucht die Autorin Kyarikunda und Turyasiima in Uganda noch einmal. Was ist aus ihnen geworden? Sie trifft auch Menschen wieder, die HIV-Patientinnen und Patienten bis zum Ende der US-Entwicklungsagentur unterstützt haben. Wie steht es um das bisher sehr erfolgreiche HIV-Programm Ugandas?

    Bettina Rühl, geboren 1965 in Bad Homburg, lebt seit 2011 in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Von dort berichtet sie für den ARD-Hörfunk, Zeitungen und Magazine. Seit 2011 ist sie Mitglied des Korrespondentennetzwerks weltreporter.net, seit 2024 dessen Vorsitzende.

  • 20:05 Uhr

    Monsieur Bougran geht in Pension
    Nach der Novelle von Joris-Karl Huysmans
    Übersetzung aus dem Französischen: Gernot Krämer
    Bearbeitung und Regie: Elisabeth Panknin
    Mit: Michael Rotschopf, Jens Harzer, Barbara Nüsse, Friedhelm Ptok, Wolfgang Rüter, Matthias Ponnier, Ernst-August Schepmann, Jean Paul Baeck und Louis Friedemann Thiele
    Komposition: zPIAo
    Ton und Technik: Karl-Heinz Stevens, Ernst Hartmann, Wolfgang Rixius und Jutta Stein
    Produktion: Deutschlandfunk 2014
    Länge: 48'08

    • Realsatire • Der kleine Beamte Bougran wurde vorzeitig in den Ruhestand versetzt - wegen „moralischer Invalidität“. Das will er auf keinen Fall hinnehmen und wehrt sich auf skurrile Weise. Nach einer Novelle von Joris Karl Huysmans

    Monsieur Bougran will sich mit den Regeln des öffentlichen Dienstes, die ihn aus seinem Büro vertreiben, nicht abfinden. Er begibt sich in einen wahrhaft heroischen Widerstand gegen die Pensionierung, das fortschreitende Alter und die unerbittlich fortschreitende Zeit. Er gedenkt, seine Tätigkeit als Beamter bis zum letzten Atemzug fortzusetzen, richtet sich zu Hause detailgetreu sein eigenes Büro ein, schreibt sich selbst Bittgesuche, die er dann meist abschlägig beantwortet - ein Herold der von vornherein verlorenen Sachen. In dem Augenblick, als er die Ablehnung seines eigenen Einspruchs verfasst, trifft Monsieur der Schlag ... am Schreibtisch, die Feder in der Hand.

    Die Vorlage des Hörspiels, „La Retraite de M. Bougran“, entstand 1888, wurde aber erst 1964 veröffentlicht.

    Joris Karl Huysmans (1848-1907 in Paris) war ein französischer Romancier, der mit seinem radikalen Roman „À rebours“ („Gegen den Strich“, Hörspielfassung: Deutschlandfunk 2010) als Vertreter einer ästhetizistischen „Dekadenz“-Literatur wahrgenommen wurde. Er gehörte allerdings wie Émile Zola der Gruppe der „Naturalisten“ an.

  • 21:05 Uhr

    Stationen eines Jazz-Lebens
    Uschi Brüning zwischen Kunst und System
    Aufnahme vom 21.5.2025 beim Jazzfest Bonn
    Am Mikrofon: Thomas Loewner

    Bewegender Konzertabend mit einer der Schlüsselfiguren und prägenden Stimmen der ostdeutschen Jazz-Szene.

    Gemeinsam mit dem Pianisten Christian von der Goltz präsentierte Uschi Brüning beim Jazzfest Bonn 2025 ihr Programm „So wie ich“ - ein musikalischer Rückblick auf ihr langes Wirken als Musikerin im Spannungsfeld zwischen Kunst und System. Eigentlich war für den Abend des 21. Mai ein Konzert der britischen Sängerin Norma Winstone beim Jazzfest Bonn vorgesehen. Doch krankheitsbedingt musste sie ihren Auftritt absagen. Mit der 1947 in Leipzig geborenen Uschi Brüning fand das Festival einen mehr als würdigen Ersatz: Die Sängerin, die 2025 den Deutschen Jazzpreis für ihr Lebenswerk erhalten hat, begeisterte das Publikum mit einem gleichermaßen intimen wie unterhaltsamen Konzertabend.

  • 22:05 Uhr

    Männertheater am Rhein
    Das musikalische Bühnen-Spektakel des Kölner Männer-Gesang-Vereins
    Von Sylvia Systermans

    Seit 150 Jahren blicken Amateursänger mit Divertissementchen aus Oper, Operette und Volkstheater auf Köln und das ganze Land.

    Das Divertissementchen ist eine gelungene Mischung aus allen Genres des Musiktheaters. Jedes Jahr geht eine Uraufführung der Bühnenspielgemeinschaft Cäcilia Wolkenburg des Kölner Männer-Gesang-Vereins über die Bühne der Kölner Oper 30 Aufführungen für 30.000 Besucher. Die Laiendarsteller singen und sprechen auf Kölsch: Arien, Schlager, Popsongs und Karnevalslieder - neu getextet und zu Potpourris kunstvoll arrangiert. Das Männerballett schwingt die Hüften, und Männer schlüpfen auch in alle Frauenrollen. Hinter den Kulissen sorgen Profis dafür, dass auf der Bühne alles sitzt. In diesem Jahr gratuliert das Divertissementchen Konrad Adenauer zum 150. Geburtstag: Im Himmel ist Party, während der erste deutsche Bundeskanzler umgeben von Engeln und Weggefährten auf seine Zeit als Oberbürgermeister von Köln zurückblickt. Ein Blick in die Geschichte und hinter die Kulissen des großen Laien-Spektakels.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht