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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 17.02.2026

  • 00:05 Uhr

    Am MIkrofon: Rainer Brandes

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Martin Korden, Bonn
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 90 Jahren: Erstmals erscheint der Superhelden-Comic "The Phantom"

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Immer noch ein Tabuthema:
    Inkontinenz bei Männern und Frauen

    Gast:
    Prof. Dr. Andreas Wiedemann, Chefarzt der Urologie, Evangelisches Krankenhaus Witten, 1. Vorsitzender der Deutschen Kontinenzgesellschaft
    Am Mikrofon: Christina Sartori

    Nie ohne meine Wechselwäsche:
    Leben mit Inkontinenz - Eine Betroffene erzählt

    11:05 Uhr-Beitrag
    Wieder am Leben teilhaben:
    Ein hydraulischer Schließmuskel hilft Männern bei Harninkontinenz

    Aktuelle Informationen aus der Medizin:
    Die Stimme der Betroffenen anders wahrnehmen:
    Patient*innen als Forschungspartner
    Prof. Dr. Anke Reinacher-Schick, Direktorin der Klinik für Hämatologie und Onkologie, Ruhr-Universität Bochum

    In Schweden längst Alltag:
    Können Pflegekräfte medizinische Aufgaben übernehmen?

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 16:35 Uhr

    Gesunde Diät:
    Wer sich richtig ernährt, lebt Jahre länger

    Mit Lasern gegen Drohnen:
    Startup entwickelt innovatives Drohnenabwehrsystem

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 17. Februar 2026:
    Die Mondsichel und der Beginn des Ramadan

    Am Mikrofon: Ralf Krauter

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Die letzten Venezianer
    Eine Stadt kämpft ums Überleben
    Von Petra Reski und Christopher Weingart
    Mit: Tom Jacobs, Jochen Langner, Nina Lentföhr, Carlos Lobo, Claudia Mischke, Heiko Obermöller und Christopher Weingart
    Ton und Technik: Wolfgang Rixius, Gunther Rose und Malte Wiegert
    Redaktion: Christiane Habermalz
    Regie: Anna Panknin
    Deutschlandfunk 2025

    30 Millionen Besucher im Jahr: Venedig versinkt in den Touristenfluten. Doch die lokale Politik treibt den Ausverkauf der Stadt weiter voran. Wer profitiert davon?

    48.283 Einwohner leben noch in Venedig, vor hundert Jahren waren es noch rund 160.000. „Jedes Jahr verliert Venedig rund tausend Einwohner“, erklärt Silvio Testa, Aktivist und Venezianer.  In der vom Overtourism erstickten Stadt ist das tägliche Leben nicht mehr vorgesehen. Während die letzten Bewohner darum kämpfen, dass der Stadt der Sonderstatus als „Insel“ zuerkannt und sie auf die Liste des gefährdeten Weltkulturerbes gesetzt wird, ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Bürgermeister Luigi Brugnaro wegen Bestechung und illegalen Bieterabsprachen. Wie kann es den Venezianern gelingen, ihre Stadt zu retten?

    Petra Reski, studierte Romanistik und Sozialwissenschaften. Seit 1991 lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Venedig. Zuletzt erschien von ihr 2021 „Als ich einmal in den Canal Grande fiel. Vom Leben in Venedig“ und 2024 „All’italiana. Wie ich versuchte, Italienerin zu werden“.

    Christopher Weingart, 1994 in Lahnstein geboren, studierte Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaften, sowie professionelles Schreiben in Siegen, Köln und Venedig. Seit 2023 berichtet er u.a. für den Deutschlandfunk über Themen wie Verschwörungserzählungen und internationale Politik.

  • 20:05 Uhr

    Die Frau mit den vier Armen (1/2)
    Von Jakob Nolte
    Bearbeitung und Regie: der Autor
    Mit: Eva Löbau, Bastian Reiber, Niels Bormann, Jeremy Mockridge, Şiir Eloğlu, Barbara Becker, Wolfram Koch, Jakob Nolte, Marc Oliver Schulze, Karla Sengteller, Irina Sulaver und Patrick Wengenroth
    Komposition: Silvan Koch
    Musiker: Max Kämmerling, Silvan Koch, Janos Mijnssen, Tillmann Ostendarp
    Ton und Technik: Alexander Brennecke und Frank Klein
    Regieassistenz: Assunta Alegiani
    Dramaturgie: Felix Lehmann
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: 50'59
    (Teil 2 am 24.2.2026)

    Eine Mordserie an jungen Männern. Kommissarin Rita Aitzinger ermittelt und vermutet eine Verbindung zu ihrer eigenen Vergangenheit. Ein „Niedersachsen-Noir“ über Einsamkeit und fragile Männlichkeitsbilder.

    Die genauso schroffe wie brillante Kommissarin Rita Aitzinger entdeckt am Ufer der Ihme die Leiche eines jungen Mannes. Bald zeigt sich: Es ist der Beginn einer Serie. Die Opfer sind einsame, junge Männer, die das Glück suchten und den Tod fanden. Könnte der Mord etwas mit einem Fall aus Ritas Vergangenheit zu tun haben - dem einzigen Fall, den sie nie lösen konnte? Hat die Mordserie also schon viel früher begonnen? Ein moderner „Niedersachsen-Noir“ mit grotesken Figuren und absurd-komischen Dialogen.

    Jakob Nolte, geboren 1988 in Gehrden, ist Autor mehrfach preisgekrönter Theaterstücke und Co-Kurator des Web Labels Tegel Media (mit Leif Randt). Zuletzt erschien sein Hörspiel „Der Krieg ist vorbei“ (Deutschlandfunk Kultur 2024). Sein vierter Roman und erster Krimi „Die Frau mit den vier Armen” erschien im Mai 2024.

  • 21:05 Uhr

    Zwischen Jazz, Fusion und Pop
    Der französische Trompeter Ibrahim Maalouf
    Aufnahme vom 2.10.2025 beim Enjoy Jazz Festival, Ludwigshafen
    Am Mikrofon: Jan Paersch

    Sein Vater entwickelte die Vierteltontrompete, Ibrahim Maalouf verbindet Jazz, afrikanische Rhythmik und arabische Folklore.

    Der Pariser Trompeter Ibrahim Maalouf vermischt bei Konzerten Rock, Funk, Fusion oder Elektronische Musik zu kraftvollem, tanzbarem Sound und zeigt sein Entertainer-Qualitäten. 1980 in Beirut geboren, flüchtete er als Kleinkind mit seiner Familie aus dem Libanon nach Paris. Im Alter von neun Jahren stand er als Trompeter bereits auf Konzertbühnen in ganz Europa - mit seinem Vater. Der hatte zuvor die Vierteltontrompete entwickelt, ein Instrument, auf dem sich auch Töne außerhalb der 12-Ton-Skala spielen lassen. Ibrahim Maalouf verwendet bis heute keine andere Trompete. Als Kind begann er mit Barockmusik, später entdeckte er den Jazz. In Frankreich ist er eine Art Rockstar, 2022 wurde er für einen Grammy nominiert - als erster libanesischer Instrumentalist überhaupt. Beim Eröffnungskonzert des Enjoy Jazz Festivals in Ludwigshafen zeigte der Maalouf neben seinem technisch brillanten Spiel, was für ein grandioser Kommunikator und Bandleader er ist. Sein aktuelles Projekt „Trumpets of Michel-Ange“ ist eine Verbeugung vor seinem Vater: Ein fulminanter Brückenschlag zwischen Jazz, Rock, afrikanischer Rhythmik und arabischer Folklore.

  • 22:05 Uhr

    „Da fällt herab ein Träumelein“
    Wiegenlieder und Schlafmusik
    Von Bettina Mittelstraß

    Schlaflose der Gegenwart setzen vermehrt auf Musik als Schlummerhilfe: ein musikalischer Nachtspaziergang.

    Es ist ein besonderer Moment für den Menschen: der Übergang vom Tag zur Nacht und vom Wachzustand in den Schlaf. Musik ist dabei ein ständiger Begleiter. Die traditionelle Volksmusik nicht nur christlich geprägter Kulturen kennt viele Wiegenlieder, Rock und Pop der Gegenwart liefern moderne Lullabies. Dazwischen liegt das große Traumwerk-Repertoire der Klassischen Musik: etwa die Goldberg-Variationen von Bach, die möglicherweise zur Unterhaltung eines schlaflosen Grafen komponiert wurden, oder Chopins Nocturnes und die Nachtstücke von Schumann. Heute finden Teile dieses Repertoires Eingang in Schlafkonzerte, bei denen das Publikum tatsächlich einschlafen soll. Denn die Schlaflosen der Gegenwart setzen mehr denn je auf Musik als Schlummerhilfe. Verzaubert diese Musik die durchwachte Nacht oder wiegt sie die Menschen wirklich in Traumwelten? Ein musikalischer Nachtspaziergang.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht