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Programm: Vor- und RückschauDonnerstag, 26.02.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Mike Herbstreuth

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Anna Weingart, München
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 125 Jahren: Thomas Mann veröffentlicht seinen Roman "Buddenbrooks"

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Fünf Tage zusätzliche Auszeit - mit Bildungsurlaub

    Studiogäste:
    Lara Körber, vom Portal bildungsurlauber.de
    Dr. Simon Janssen, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB
    Franzis Brüse, Dozentin u.a. für Bildungsurlaube beim Forum Unna
    Am Mikrofon: Kerstin Ruskowski

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    marktplatz@deutschlandfunk.de

    Bis zu fünf Tage extra Urlaub - darauf haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den meisten Bundesländern ein Recht. Sie müssen diese Auszeit nach festen Regeln selbst finanzieren und erhalten ihr Gehalt gleichzeitig ganz normal weiter. Klingt gut, aber was heißt das genau: Bildungsurlaub? Welche Möglichkeiten gibt es? Muss das Thema etwas mit meinem Job zu tun haben? Oder kann ich den Bildungsurlaub als Zeit für mich nutzen, um etwas für meine Gesundheit zu tun - beispielsweise mit Achtsamkeitsübungen oder Yoga? Wann kann der Arbeitgeber die Zustimmung verweigern? In welchen Preiskategorien bewegen sich die Angebote? Und vor allem: Wie finde ich interessante Angebote, um meinen Horizont zu erweitern? Diese und Ihre Fragen klären Moderatorin Kerstin Ruskowski und ihre Gäste.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Katrin Michaelsen im Gespräch mit Benita Ferrero-Waldner, ehemalige Außenministerin und EU-Kommissarin Österreichs

  • 20:10 Uhr

    Veränderung meistern (1/4) - Ein neues Land

    Folge 1 "Ein neues Land" schaut entlang der Geschichten von Ludmila und Zubaida auf die Ausgangsbedingungen. Wann gehen Menschen von sich aus Veränderungen an?  Einschätzungen aus der Wissenschaft kommen von Resilienzforscherin Julia Linke (Leibniz-Institut Mainz) und Soziologe Raj Kollmorgen (Hochschule Zittau/Görlitz)   

    Eine Systemfragen-Serie von Eva-Maria Götz, Josephine Schulz, Annegret Faber, Paulus Müller, Dörte Hinrichs und Kathrin Kühn (Redaktion). 

    Veränderungen fallen uns allen schwer. Doch wann können sie gelingen? Was verlangt es einem ab, wenn das eigene Umfeld auf einmal ein ganz anderes ist? Das erzählen in dieser vierteiligen Serie Ludmila aus Bautzen und Zubaida aus Berlin.
    Zubaida ist Anfang 30 und 2018 aus Afghanistan zum Studium nach Deutschland gekommen. Schon in Kabul hatte sie Deutsch gelernt und davon geträumt, einmal hier zu leben. Bei Ludmila kam der neue Staat zu ihr. Die heute 67-Jährige wurde in der DDR geboren. Sie lebt schon immer in Bautzen/Sachsen und hatte sich nach der Wende als Landschaftsarchitektin selbstständig gemacht. Beide erzählen: Was hat sie auf ihrem Weg angetrieben? Wie haben sie auch Zeiten der Unsicherheit und Angst bewältigt, aber auch - wie schauen sie auf ihre Lage heute. Und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die genau zu diesen Themen arbeiten, erklären, inwiefern das zum Forschungsstand passt und was sich hieraus grundsätzlich lernen lässt - auch für das, was wir alle aktuell meistern müssen - unsere eigene Integration in eine digitalisierte Gesellschaft inmitten einer neuen Weltlage.

    Folge 1 um 20.10 Uhr im Deutschlandfunk.
    Alle vier Folgen finden sich dann bereits in der Deutschlandfunk-App oder unter
    https://www.deutschlandfunk.de/systemfragen-100.html     

  • 20:30 Uhr

    Versuchslabor Kinderheim (7/8) - Verschickt
    Ein vergessener Medizinskandal in Deutschland
    Podcast in acht Teilen
    Von Ilona Toller
    Mitarbeit: Anouk Millet, Lena von Holdt und Jack Butcher
    Storyeditor: Martin Schneider
    Regie: Robert Nicholson
    Sounddesign: Volker Pannes
    Redaktion: Wolfgang Schiller, Lisa Steck
    Whistledown für Deutschlandfunk 2026
    Länge: 29'38
    (Folge 8 am 5.3.2026)

    Nach dem Krieg werden millionenfach Kinder zum „Aufpäppeln" verschickt. Auch Rüdiger Beck, der an schwerem Asthma leidet. Fernab von zuhause erlebt er wie viele andere Gewalt und Medikamentenmissbrauch.

    Rüdiger Becks Mutter hatte gehofft, der Aufenthalt im Verschickungsheim würde ihn heilen. Stattdessen kehrt ihr Sohn verstört zurück - einmal sogar mit einer schweren Lungenentzündung. Nach dem Zweiten Weltkrieg werden massenhaft Kinder zum Kräftiger- oder Gesundwerden verschickt - eine regelrechte Industrie entsteht. Fernab von zuhause erwartet die Verschickungskinder ein Alltag, der dem der Heimkinder erschreckend ähnelt. Auch hier kommen Medikamente zum Einsatz und werden getestet. Ein dunkles Kapitel, dem sich viele Betroffene selbst erst Jahrzehnte später stellen. Als das öffentliche Interesse am Schicksal der Heimkinder nachlässt, verschaffen die Verschickungskinder ihren Anliegen neue Aufmerksamkeit.

  • 21:05 Uhr

    Fragebogen
    Gast: der Saxofonist Philipp Gropper
    Am Mikrofon: Thomas Loewner

    Nachdenklich und entschlossen: Gespräch mit einem der innovativsten Musiker der aktuellen Berliner Jazz-Szene.

    Seit vielen Jahren zählt der Saxofonist Philipp Gropper zu den Vordenkern des zeitgenössischen Jazz in Berlin. Bei allem Bestreben, neues Terrain zu erforschen, verliert er aber niemals auch die Tradition aus dem Blick. Groppers Beschäftigung mit dem Jazz begann schon früh während seiner Kindheit. Als Fünfjähriger hörte er mit wachsender Begeisterung Aufnahmen von Charlie Parker oder John Coltrane aus der Plattensammlung seiner musikbegeisterten Eltern. Auch wenn er inzwischen mit eigenen Bands wie PHILM oder dem Kollektiv Tau auf der permanenten Suche nach Wegen ist, den Jazz rhythmisch und harmonisch weiterzuentwickeln, ihn stilistisch zu öffnen und die Rolle des Saxofons innerhalb einer Band zu hinterfragen, betont der 1978 geborene Berliner stets die große Bedeutung dieser frühen Hörerfahrungen für sein eigenes Spiel.

  • 22:05 Uhr

    John Dowland: altenglische Lautenlieder

    Barry McDaniel, Bariton
    Michael Schäffer, Renaissance-Laute
    Aufnahme von 1962
    Am Mikrofon: Johannes Jansen

    Melancholie als Markenzeichen: Zu John Dowlands 400. Todestag ist der englische Komponist und Lautespieler im „Originalklang“ zu hören.

    Melancholie war sein Markenzeichen. Als „Semper Dowland, semper dolens" - der immerfort Weinende - ging John Dowland in die Geschichte ein und er hat mit „Lachrimæ or Seven Teares" eine Art musikalisches Tränen-Album hinterlassen. Sogar Shakespeare hat ihn bewundert. Heute würde man ihn als Singer-Songwriter bezeichnen, obwohl seine Hauptbeschäftigung nicht das Singen war, sondern das Lautespielen und Komponieren. Die Tatsache, dass viele seiner Werke nicht übermäßig hohe Anforderungen stellen und sich auch für die Wiedergabe auf der Gitarre eignen, hat ihnen eine seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts anhaltende Renaissance beschert. Die wenigsten Interpreten aber spielen Laute. Was für einen Unterschied es macht, Dowland-Songs im „Originalklang" zu erleben, zeigt eine historische Aufnahme mit dem Lautenisten Michael Schäffer und dem Bariton Barry McDaniel.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht