Veränderung meistern (1/4) - Ein neues Land
Folge 1 "Ein neues Land" schaut entlang der Geschichten von Ludmila und Zubaida auf die Ausgangsbedingungen. Wann gehen Menschen von sich aus Veränderungen an? Einschätzungen aus der Wissenschaft kommen von Resilienzforscherin Julia Linke (Leibniz-Institut Mainz) und Soziologe Raj Kollmorgen (Hochschule Zittau/Görlitz)
Eine Systemfragen-Serie von Eva-Maria Götz, Josephine Schulz, Annegret Faber, Paulus Müller, Dörte Hinrichs und Kathrin Kühn (Redaktion).
Veränderungen fallen uns allen schwer. Doch wann können sie gelingen? Was verlangt es einem ab, wenn das eigene Umfeld auf einmal ein ganz anderes ist? Das erzählen in dieser vierteiligen Serie Ludmila aus Bautzen und Zubaida aus Berlin.
Zubaida ist Anfang 30 und 2018 aus Afghanistan zum Studium nach Deutschland gekommen. Schon in Kabul hatte sie Deutsch gelernt und davon geträumt, einmal hier zu leben. Bei Ludmila kam der neue Staat zu ihr. Die heute 67-Jährige wurde in der DDR geboren. Sie lebt schon immer in Bautzen/Sachsen und hatte sich nach der Wende als Landschaftsarchitektin selbstständig gemacht. Beide erzählen: Was hat sie auf ihrem Weg angetrieben? Wie haben sie auch Zeiten der Unsicherheit und Angst bewältigt, aber auch - wie schauen sie auf ihre Lage heute. Und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die genau zu diesen Themen arbeiten, erklären, inwiefern das zum Forschungsstand passt und was sich hieraus grundsätzlich lernen lässt - auch für das, was wir alle aktuell meistern müssen - unsere eigene Integration in eine digitalisierte Gesellschaft inmitten einer neuen Weltlage.
Folge 1 um 20.10 Uhr im Deutschlandfunk.
Alle vier Folgen finden sich dann bereits in der Deutschlandfunk-App oder unter
https://www.deutschlandfunk.de/systemfragen-100.html