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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 03.03.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Felicitas Richter, Müncheberg
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 85 Jahren: Hans Calmeyer beginnt mit Rettung von Juden in den Niederlanden

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Angeborene Herzfehler:
    Auch im Erwachsenenalter noch zu beachten

    Gast:
    Prof. Dr. med. Ulrike Herberg, Direktorin der Klinik für Kinderkardiologie und Angeborene Herzfehler an der Uniklinik RWTH Aachen
    Am Mikrofon: Magdalena Schmude

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Von 1.000 Neugeborenen kommen 10 Kinder mit einem Herzfehler zur Welt. Mehr als die Hälfte dieser Kinder benötiget nur Kontrollen, aber wenn ein mittelschwerer oder schwerer Herzfehler vorliegt, muss oft zeitnah operiert werden. Die Kinderherzchirurgie hat in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Vielen Kindern kann so dauerhaft geholfen werden, etwa 95 Prozent der Kinder mit einem schweren Herzfehler erreichen das Erwachsenenalter. Aber auch dann sollten weiterhin regelmäßige Kontrollen stattfinden, um mögliche Verschlechterungen rechtzeitig zu erkennen und gegensteuern zu können.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Die Entfremdungs-Lüge
    Wie rechte Netzwerke das Familienrecht unterwandern
    Von Heiko Rahms und Stephanie Schmidt
    Regie: Eva Solloch
    Deutschlandfunk/SWR-Kultur 2025

    Immer öfter verlieren Mütter das Sorgerecht für ihre Kinder - selbst wenn der Vater gewalttätig ist. Der Vorwurf der „Entfremdung“ - das sogenannte „Parental-Alienation-Syndrom“ (PAS) ist zu einem schlagkräftigen Instrument an Familiengerichten geworden.
    Der Vorwurf der angeblichen „Entfremdung“ des Kindes durch die Mutter gegenüber dem Vater führt regelmäßig zu einer Täter-Opfer-Umkehr. In kafkaesken Verfahren wird Frauen ohne wissenschaftliche Grundlage eine psychische Störung attestiert und das Sorgerecht eingeschränkt oder entzogen. Wenn sie den Kontakt zum Kind nicht verlieren wollen, werden sie zum Umgang mit dem gewalttätigen Ex-Partner genötigt. Doch was steckt hinter PAS? Recherchen in mehreren europäischen Ländern zeigen, wie sich radikale Väterrechtler mit rechtsnationalen Gruppierungen vernetzen. In vielen Gerichtssälen spielen sich identische Szenen ab, die verdeutlichen, dass der antidemokratische Rechtsruck auch in der Familienpolitik angekommen ist.

  • 20:05 Uhr

    Blaupause Scheuklappe
    Von Gesche Piening
    Regie: die Autorin
    Mit: Michael Emanuel Bauer, Sebastian Brandes, Elsa Büsing, Katja Huber, Michael Kranz, Raphaela Möst, David Pätsch, Gesche Piening, Christoph Süß und David Zimmerschied
    Komposition: Michael Emanuel Bauer und David Pätsch
    Musik und Gesang: Wolfgang Petters, Robert Koller, Leopold Gmelch, Nobert Bürger, Michael Emanuel Bauer, Ralf Funk und David Pätsch
    Ton und Technik: Gregor Kuschel und David Pätsch
    Dramaturgie: Katja Huber
    Künstlerische Produktionsplattform von Gesche Piening 2025
    Länge: ca. 54'40
    (Ursendung)

    (Wdh. am 04.03.2026, 22.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur)

    Trotz aller Krisen: Als Spezialisten fürs Blenden und Ausblenden sind wir bisher doch ganz gut gefahren. Warum die Scheuklappen ablegen, wenn es nichts als Verunsicherung, Hilflosigkeit und Ohnmacht zu gewinnen gibt?

    Das Psychogramm einer Gesellschaft von saturierten Individuen, die sich auf ihrem Weg in die Zukunft aufs Blenden und Ausblenden spezialisiert haben und damit gut gefahren sind - bisher jedenfalls. Warum also ausgerechnet jetzt die wohlige Bequemlichkeit riskieren und den lieb gewonnenen Wohlstand aufgeben? Das Phlegma hat sich bewährt, deshalb werden die potenziell verstörenden, sich wandelnden gesellschaftlichen Realitäten wie Demokratieabbau, Entsolidarisierung und Rechtsruck aus dem eigenen Blickfeld verwiesen.

    Gesche Piening, geboren 1978 in Hamburg, Schauspielerin, Theatermacherin und Dozentin. Autorin und Regisseurin von Features und Hörspielen. Für ihre künstlerischen Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

  • 21:05 Uhr

    Flug zwischen Jazz und Pop
    Das Kira Linn Large Ensemble
    Am Mikrofon: Anja Buchmann
    Aufnahme vom 3.10.2025 im „Loft“, Köln

    Betörender, melodie-orientierter Jazz im Popgewand von Kira Linns Tentett „her wings“.

    Die 1993 in Wiesbaden geborene, in Köln lebende Baritonsaxofonistin und Komponistin - die zuweilen auch als Sängerin agiert - hat in ihrem neuen Projekt Texte von Schriftstellerinnen vertont. Kira Linn ist seit vielen Jahren in der deutschen Jazzszene aktiv, hat schon drei Alben als Bandleaderin veröffentlicht und demonstriert immer wieder auch ihre Liebe zu Pop, Elektro, R’n‘B und Singer-Songwriter. So auch mit ihrem Tentett „her wings“: Die Elektronik findet weniger Platz, aber Erinnerungen an das weite Feld des Pop tauchen immer wieder auf. Mit insgesamt zehn Musikerinnen und Musikern spielt Linn im besten Sinne schöne, fließende Songs, in denen sie Texte von Emily Dickinson oder Sappho verwendet. Sechs Bläser plus Klavier, Bass, Schlagzeug und Gesang/Gitarre kreieren einen warmen Klangkosmos mit Raum für Improvisation.

  • 22:05 Uhr

    musica reanimata
    Die vergessene Komponistin und Pianistin Ilse Fromm-Michaels
    Aufnahmen vom 27.1.2026 im Konzerthaus Berlin
    Am Mikrofon: Georg Beck

    Bis 1933 viel engagiert, aufgeführt und gefeiert, folgte für die norddeutsche Pianistin und Komponistin Ilse Fromm-Michaels (1888-1986) unvermittelt der Karrierebruch: Mit der NS-Diktatur kam für sie das Berufsverbot. Da sie nicht bereit war, sich von ihrem jüdischen Ehemann zu trennen, durfte sie nicht mehr öffentlich konzertieren. Eigene Werke wurden fortan weder gedruckt noch aufgeführt, woraufhin sie kompositorisch schließlich verstummte. Nach Kriegsende folgte eine zweite, kurze Laufbahn als Professorin und Musikpädagogin in Hamburg - heute sind Namen, Vita und musikalisches Werk im Grunde vergessen. Ein „musica reanimata“-Gesprächskonzert am 27. Januar im Konzerthaus Berlin hat sich an einer Ehrenrettung versucht.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht