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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 04.04.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Tour de Groove
    Das Makaya McCraven Quartett
    Aufnahme vom 31.10.2025 beim Jazzfest Berlin
    Am Mikrofon: Thomas Loewner
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Klanghorizonte
    Jahre „Spoot Music“
    Die amerikanische Musikerin Amy Denio
    Am Mikrofon: Michael Frank
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    „Hot stuff", „Night fever" und „I will survive"
    Über die Blütezeit globaler Tanzmusik mit 120 Beats
    Von Tim Schauen
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    The Jovin Webb Experience (USA)
    Aufnahme vom 7.6.2025 beim Bluesfestival Schöppingen
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:05 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Bischof Gerhard Feige, Magdeburg
    Katholische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 85 Jahren: Kinderbuchautor Helme Heine geboren

  • 09:10 Uhr

    Hausboote in Hamburg - Was das Wohnen auf dem Wasser so besonders macht
    (Wdh. v. 22.06.2024)
    Am Mikrofon: Magdalena Neubig

    Vom Fenster direkt aufs Wasser blicken, mitten in der Stadt den Wellen lauschen: Immer mehr Menschen träumen davon, auf einem Hausboot zu leben. Auch wegen der hohen Mieten und Grundstückspreise ist diese alternative Wohnform sehr gefragt. In Hamburg gibt es inzwischen kleine Hausboot-Siedlungen. Doch der Weg zum eigenen Hausboot ist mit erheblichen Hindernissen verbunden.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Radsportlegende Olaf Ludwig

    Rennradfahren ist seine Leidenschaft. Welche Musik hat den 65-Jährigen in den wichtigen Momenten seines Lebens begleitet?

    500.000 Kilometer hat er im Radsattel schon zurückgelegt. Wahrscheinlich mehr. Olaf Ludwig wurde 1960 in Gera geboren, wo er mit zwölf Jahren zum ersten Mal die Friedensfahrt erlebte. Die Friedensfahrt war das größte Amateurradrennen des Ostblocks. Danach war für ihn klar: Er wollte Radprofi werden. 1982 gewann er die „Tour de France des Ostens“ zum ersten Mal. In Seoul wurde er 1988 Olympiasieger im Straßenrennen und gewann bei der „richtigen“ Tour de France 1990 als bester Sprinter das Grüne Trikot. Bei seinem Lieblingsrennen Paris-Roubaix wurde er 1992 Zweiter. Heute veranstaltet Olaf Ludwig Radtouren in Deutschland und Bulgarien. Für „Klassik-Pop-et cetera“ hat er prägende Musikstücke seines Lebens herausgesucht.

  • 11:05 Uhr

    Jenseits der Berge - Unterwegs im dalmatinischen Hinterland
    Von Dirk Auer
    Dlf 2025

    Kroatiens populärste Touristenregion Dalmatien steht für Sonne, Strand und Meer. Doch nur eine halbe Stunde Fahrt von der Küstenstadt Split entfernt, hinter dem Pass von Klis, beginnt eine ganz andere Welt: eine karge, schroffe Landschaft aus Karst und Weite, mit nur spärlicher Vegetation, oft übersehen und reich an Geschichte. Die Gegend war immer wieder Schauplatz von Kriegen, Konflikten und Flucht - zuletzt während des Zerfalls von Jugoslawien vor gut 30 Jahren. Heute hat die Region mit den Folgen von Deindustrialisierung und Abwanderung zu kämpfen. Die Bewohner sind mit zahlreichen Stereotypen belegt: Sie gelten als primitiv, ungebildet und zurückgeblieben. Wegen ihres starken Familiensinns werden sie oft mit Klientelismus und Korruption in Verbindung gebracht. Dennoch oder gerade deshalb geht vom dalmatinischen Hinterland eine merkwürdige Faszination aus.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:10 Uhr

    Strategische Folgen des Iran-Kriegs für die Ukraine
    Von Peter Sawicki

    Wirtschaftsflaute: Der Irankrieg als Symptom aber nicht als Ursache
    Von Dorothee Holz

    Demokratieprojekte: Zivilgesellschaft muss sich anders aufstellen
    Von Alexander Moritz

    Am Mikrofon: Rainer Brandes

  • 13:30 Uhr

    Israel: Weiter Diskussion um Todesstrafe

    Bewerbungsschluss bei der UN: Wer folgt auf Guterres?

    Energiekrise in Südasien: Kampf gegen hohe Spritpreise

    Amerikaner in Angst: Nachfrage nach Schutzbunkern steigt

    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Bücher sind cool: Wie lässt sich bei Kindern Lesefreude wecken

    In „Campus & Karriere“ sprechen wir mit Ehrenamtlichen und Experten: Welche Strategien haben sie, um die Lesefreude bei Kindern zu wecken? Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es zu effektiver Leseförderung? Was muss sich im Deutsch-Unterricht ändern? Und: Welchen Mehrwert haben ehrenamtliche Angebote?

    Gäste:
    Sabine Salmen, ehemalige Schulleiterin und Gründerin des Vereins Lesementor Wesseling
    Dr. Ulrich Ludewig, Institut für Schulentwicklungsforschung an der TU Dortmund
    Dr. Ulrich Spielmann, Lese-Mentor Stralsund
    Am Mikrofon: Bettina Köster

    Hörertelefon: 00800 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de
    WhatsApp: 0173 - 535 8089

    Internationale Studien zeigen, dass etwa jedes vierte Kind nach der Grundschule in Deutschland nicht ausreichend lesen kann. Die Gründe dafür sind vielfältig: Teilweise lesen Eltern zu Hause selbst nicht und für andere ist Deutsch immer noch eine Fremdsprache. Die Grundschulen können das oft nicht ausreichend ausgleichen. Deshalb sind inzwischen ganz unterschiedliche Fördermöglichkeiten entstanden. Von Lese-Omas über Lesepaten bis zu den Leselernhelfern.

  • 15:05 Uhr

    Warum Einsamkeit tanzbar ist -
    Neues Album der schwedischen Popsängerin Robyn.
    Robyn ist zurück - und war dafür wieder mit dem Pop-Songschreiber schlechthin im Studio: Max Martin. Im Corsogespräch erklärt sie, warum sie nichts von Nostalgie hält, aber trotzdem auf alte Disco-Sounds setzt - und warum Pop gerade dann stark wird, wenn er Widersprüche und Unsicherheit nicht auflöst

    „Ambiguous Desire“ von Arlo Parks
    Wie Clubnächte ihr neues Album geprägt haben
    Weil sie in ihren Teenie-Jahren schon einen Plattenvertrag hatte, ist sie erst mit Anfang 20 in Clubs tanzen gegangen. Diese Erfahrung prägt ihr neues, drittes Album „Ambiguous Desire“. Im Gespräch erzählt sie von Euphorie, Melancholie, kreativer Freiheit und dem Glück, sich auf der Tanzfläche zu verlieren.

    Fake-Hits
    Wie KI die Streamingdienste unterwandert
    Mit wenigen Prompts entstehen Songs, die unter falschen Künstlernamen auf Spotify landen. Sony hat nun mehr als 135.000 Tracks entfernen lassen. Doch zwischen Deepfakes, fehlerhaften Sperren und offenen Rechtsfragen zeigt sich: Die Streamingdienste stehen erst am Anfang.

    Am Mikrofon: Ina Plodroch

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    DIE BESTEN 7
    Die Deutschlandfunk-Bestenliste im März mit der Jurorin Marlene Zöhrer

    Über Heimat, Freundschaft und die Spielregeln des Lebens

    Daniel Fehr, Thomas Müller (Ill.): „Anleitung für alles“
    (Gerstenberg Verlag)
    Ab 4 Jahren

    Gerda Raidt: „Klassenbuch - Wer gewinnt im Spiel des Lebens?“
    (Klett Kinderbuch Verlag)
    Ab 8 Jahren

    Lenka Blaze: „Ich bin introvertiert - Sensibilität ist meine Superpower“
    Aus dem Tschechischen von Lena Dorn
    (Hanser Verlag)
    Ab 11 Jahren

    Eva Kranenburg: „Freunde“
    (Fischer Sauerländer Verlag)
    Ab 14 Jahren

    Enne Koens, Maartje Kuiper (Ill.): „Zuhause ist woanders“
    Aus dem Niederländischen von Andrea Kluitmann
    (Gerstenberg Verlag)
    Ab 9 Jahren

    Will Gmehling: „Stuxx“
    (Peter Hammer Verlag)
    Ab 13 Jahren

    Nikolaus Heidelbach: „Simone"
    (Von Hacht Verlag)
    Ab 4 Jahren

    Am Mikrofon: Svenja Kretschmer

  • 16:30 Uhr

    Cyberwar:
    Wer kämpft gegen wen im elektronischen Nahost-Krieg

    E-Söldner:
    Revolutionsgarden und Geheimdienste beauftragen Kriminelle

    Ghostwriter:
    Die Wikipedia kämpft mit Fake-Artikeln von KI-Agenten

    Info-Update

    Sternzeit 4. April 2026:
    Der Mondtraum des Johannes Kepler

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Braucht Demokratie Religion? Streitkultur Extra aus der Berliner Philharmonie
    Die evangelische Theologin und frühere Bischöfin Margot Käßmann und der Journalist Arnd Henze im Gespräch
    Am Mikrofon: Christiane Florin

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr

    Frommes Amerika: Sind jetzt christliche Nationalisten an der Macht?

  • 19:10 Uhr

    Fußball - Bundesliga, 28. Spieltag:
    SC Freiburg - FC Bayern München
    Werder Bremen - RB Leipzig
    Bayer 04 Leverkusen - VfL Wolfsburg
    Hamburger SV - FC Augsburg
    1899 Hoffenheim - 1. FSV Mainz 05
    Borussia Mönchengladbach - 1. FC Heidenheim
    VfB Stuttgart - Borussia Dortmund

    Fußball - 2. Liga, 28. Spieltag:
    1. FC Magdeburg - VfL Bochum
    1. FC Kaiserslautern - Fortuna Düsseldorf
    Arminia Bielefeld - SV Darmstadt
    Dynamo Dresden - Hertha BSC

    Fußball - DFB-Pokal Frauen, Halbfinale: Bayern München - SGS Essen
    Fußball - DFB-Pokal Frauen, Halbfinale: FC Carl Zeiss Jena - VfL Wolfsburg

    Fußball-Bundesliga - Fanhilfen vs. Polizei - wie konnte der Streit eskalieren?

    Fußball - US-Team vor der WM

    Golden Girls und Trump-Affront sorgen für Eishockey-Euphorie in PWHL

    Eishockey - Playoff-Viertelfinalspiele

    Schach - WM-Kandidatenturnier in Zypern

    Ukraine - Wie Veteranen durch Sport Kraft schöpfen

    Am Mikrofon: Astrid Rawohl

  • 20:05 Uhr

    Landnahme
    Von Christoph Hein
    Bearbeitung Laila Stieler
    Regie: Kai Grehn
    Regieassistenz: Jonas Kühlberg, Klara-Noemi Keitel
    Musik: Tarwater
    Gesang: Muttis Kinder
    Ton: Martin Seelig, Peter Avar (Musik) / Schnitt: Benjamin Ihnow, Katrin Witt (Musik) Dramaturgie: Juliane Schmidt
    Produktion: rbb 2025
    Länge: Teil 1: 55'00, Teil 2: 61'00

    Teil 1 mit Florian Geißelmann, Lea Drinda, Jule Böwe, Manuel Harder, Christian Grashof, Godehard Giese, Alexander Hörbe, Claude Albert Heinrich, Mathilda Smidt, Levi Wessel, Maxim Kurze, Rike Eckermann, Rainer Strecker, Sebastian Blomberg, Andreas Döhler, Richard Barenberg, Claudia Graue, Christopher Nell, Markus Melzwig

    Teil 2 mit Sebastian Blomberg, Niels Bormann, Alicia von Rittberg, Béla Lenz, Holger Bülow, Wolfgang Michael, Alexander Hörbe, Manuel Harder, Flavia Lefèvre, Christian Grashof, Jens, Uwe Bogadtke, Christopher Nell, Markus Melzwig, Claudia Graue, Volker Wackermann, Michael Ihnow

    Die Begründung der Jury:
    Wir prämieren „Landnahme“ von Christoph Hein in der Regie von Kai Grehn und der Bearbeitung von Laila Stieler. „Landnahme“ erzählt das Ankommen der deutschen Geflüchteten aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten in einer deutschen Kleinstadt. Das Hörspiel stellt eine sehr gelungene Romanadaption dar, die behutsam, respektvoll und virtuos mit der literarischen Vorlage umgeht. Diese künstlerische Übersetzung überzeugte uns. Die Dramaturgie und die Regie des Hörspiels beeindruckten uns, genau wie die SprecherInnen. Es ist dicht, atmosphärisch und spannend erzählt. Das liegt nicht zuletzt an der Musik von Tarwater, die sich super organisch mit dem Sounddesign verbindet und einen behutsamen, aber bestimmt durch die verschiedenen Zeitebenen und Orte, in denen die Handlungen stattfinden, führt. Ganz besonders schön sind die Chorarrangements des A-capella-Trios Muttis Kinder.

    Die Jury und der gastgebende Sender 2026
    Olga Grjasnowa, Schriftstellerin
    Masha Qrella, Musikerin
    Gastgebender Sender: Deutschlandradio

  • 22:05 Uhr

    Wie ein knallbunter Bonbonladen
    Die Musik des britischen Komponisten und Posaunisten Alex Paxton
    Von Leonie Reineke
    (Wdh. v. 11.05.2024)

    Musik wie ein knallbunter Bonbonladen: schrill, dicht, aufbrausend und laut. Komponist und Posaunist Alex Paxton, Jahrgang 1990, spricht eine Klangsprache, die wie eine Persiflage auf sämtliche Musikgenres wirkt. Gleichzeitig offenbart sie schiere Lust am Musikmachen und am unmittelbaren, unverstellten Ausdruck. Als stilistischer Grenzgänger schreibt der Brite Paxton Musik, die sich schwindelerregend virtuos zwischen Jazz, freier Improvisation, Neuer Musik, comicartigem Filmsoundtrack und clownesker Spielmannszugmusik bewegt. Doch hinter dem quietschbunten musikalischen Zuckerguss verbirgt sich heiliger Ernst: Paxtons Arbeit als Grundschullehrer hat ihn Respekt vor jener emotionalen Dringlichkeit gelehrt, mit der Kinder ihre Gefühle artikulieren. Ähnlich der chaotischen Freude, mit der Schulklasse gemeinsam Musik macht, finden Paxtons Kompositionen ihre Heiterkeit in Unordnung, Reibung und Exzess.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Kultur in Opposition!
    Eine Lange Nacht über „Das Andere Ungarn“
    Von Wilhelm Droste und Terry Albrecht
    Regie: Terry Albrecht

    „Wenn ich kein Ungar wäre und mich anders entscheiden könnte, dann würde ich dennoch Ungarn wählen, weil ich keine andere derartig zerbrechliche und märchenhafte Sprache kenne wie das Ungarische.“ (László Krasznahorkai)
    Der aktuelle Ruf Ungarns im Ausland ist heute geprägt von Demokratiefeindlichkeit, Populismus und europäische Blockaden. Dabei gibt es nicht nur in der Hauptstadt Budapest eine wunderbare Vitalität, die sich durch das politische System zwar stören, nicht aber aufhalten lässt. Seit Jahren wird in Ungarn an einer illiberalen Regierungsherrschaft gearbeitet. Gewalt wird nicht geteilt, sondern systematisch zentralisiert. Gerade in der Kunst gibt es aber ein sehr starkes, „ein anderes Ungarn“, nicht nur trotz, sondern auch jenseits aller Versuche der Regierung, jede Regung des Lebens dem Machtapparat zu unterwerfen. Ausgehend von einer Diskussionsrunde mit ungarischen Kunst- und Kulturschaffenden, wie der Filmemacherin Ildikó Enyedi und dem Schriftsteller und Melancholieforscher László Földényi zeigt die Lange Nacht, dass sich eine große Vielfalt unabhängigen künstlerischen Arbeitens, sei es in der Bildenden Kunst, dem Theater und Film, der Medienarbeit, der Musik oder der Literatur Ungarns erhalten und weiter entwickelt hat. Eine besondere Rolle spielen dabei sowohl eine große Verbundenheit mit dem deutschen Sprachraum, als auch die einzigartige Sprache des Landes.