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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 02.05.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Louis Matute Large Ensemble
    Marco Mezquida Trio
    Aufnahmen vom 24./26.4.2025 von der jazzahead!-Messe Bremen
    Am Mikrofon: Anja Buchmann
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Neue Produktionen aus dem Dlf Kammermusiksaal
    Open Form For Society II
    Der Berliner Schlagzeuger Christian Lillinger
    Am Mikrofon: Niklas Wandt
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    The preacher’s son
    Der irische Singer-Songwriter Foy Vance
    Von Kai Löffler
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Larkin Poe (USA)
    Aufnahme vom 27.11.2025 aus dem „E-Werk“, Köln
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:05 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Christoph Seidl, Regensburg
    Katholische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 15 Jahren: US-Soldaten töten in Pakistan den Terroristen Osama bin Laden

  • 09:10 Uhr

    Mobilität in Stadt und Land - Der teure Weg zum Führerschein

    Am Mikrofon: Henning Hübert

    Wer heute den Führerschein machen will, braucht vor allem eins: Geld. Die Bundesregierung will gegensteuern und die Ausbildung reformieren: Weniger Pflichtfahrten, mehr Digitalisierung. Eine Reform ist dringend nötig, denn ob auf dem Land oder in der Stadt: Für viele bleibt die Auto-Mobilität für den Job, die Ausbildung, die Versorgung unverzichtbar.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Ex-Bahnradsportlerin Miriam Welte

    Ohne Bremsen raste sie jahrelang ums Oval. Welche Musik bringt sie zur Ruhe?

    Im Team holte sie mit Kristina Vogel 2012 Olympiagold bei den Spielen in London. Aber auch allein auf der Spur gehörte Miriam Welte zu den Besten im Bahnradsport, zuletzt war sie 2018 Weltmeisterin im Zeitfahren über 500 Meter. Ein Jahr später beendete sie ihre Karriere. Mittlerweile arbeitet Vogel als Polizeihauptkommissarin bei der Landespolizei Rheinland-Pfalz und ehrenamtlich als Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes. Miriam Welte wurde 1986 in Kaiserslautern geboren. Ihr Vater ist Profi-Posaunist, sie spielte Klavier und Geige, sang im Schulchor. Der Stiefvater Frank Ziegler brachte das Rennrad in die Familie und coachte Miriam Welte zu einer der erfolgreichsten deutschen Bahnradsportlerinnen.

  • 11:05 Uhr

    Wales unter Wasser? - Steigender Meeresspiegel und Küstenschutz
    Von Philipp Lemmerich
    Dlf 2024

    Der Klimawandel lässt weltweit den Meeresspiegel steigen, auch an der Westküste von Wales. Wissenschaftler prognostizieren innerhalb der nächsten siebzig Jahre einen Anstieg um etwa einen Meter. Bei Springfluten stehen schon heute regelmäßig Häuser unter Wasser. Und das ist erst der Anfang: Seit Jahren wird darüber debattiert, wie viel überhaupt noch in kostspieligen Küstenschutz investiert werden soll. Zum Beispiel in dem Dorf Fairbourne: Als bekannt wurde, dass die Regionalregierung darüber nachdachte, das Dorf langfristig aufzugeben, liefen die Anwohner Sturm. Die Immobilienwerte brachen quasi über Nacht ein. Die Pläne sind mittlerweile wieder vom Tisch, doch was bleibt, ist die Unsicherheit. Die Bewohner fragen sich, wo sie in Zukunft leben werden, und möchten doch nicht als "Klimaflüchtlinge" gelten.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:10 Uhr

    Unfrieden in der Bundesregierung: Schwarz-rote Schlafwandler
    Von Nikolaus Blome

    Energiekrise: Aus fossilen Abhängigkeiten befreien
    Von Ann-Kathrin Büüsker

    Niedrige Geburtenrate: Am Geld allein liegt es nicht
    Von Sanra Pfister

    Charles' Rede im US-Kongress: Alles andere als unpolitisch
    Von Christoph Prössl

    Am Mikrofon: Sören Brinkmann

  • 13:30 Uhr

    Israel - Blick auf die "Pufferzone" im Südlibanon

    Peru - Illegaler Goldabbau, Mafias und die Politik

    Mexiko - Abgeschoben aus den USA. Gefangen im Limbo

    Sudan - Ohne Vergangenheit gibt es keine Zukunft

    Am Mikrofon: Katharina Peetz

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    (Keine) Transparenz beim Gehalt - Warum wir mehr über Geld reden müssen

    Wir wollen diskutieren: Wie viel Offenheit über die Gehälter sollte in Betrieben herrschen? Welche Gehaltsunterschiede sind fair, welche ungerecht und wo fängt Diskriminierung an? Welche Rechte haben Mitarbeitende mit Blick auf die Transparenz beim Gehalt? Und: Wie können Gehaltsverhandlungen fair ablaufen?

    Gäste:
    Stefanie Geyer, IG Metall, Bereichsleiterin Frauen und Gleichstellung
    Claudia Irsfeld, Personalleiterin, Coachin und Publizistin zu Gehalt von Frauen
    Am Mikrofon: Josephine Schulz

    Hörertelefon: 00800 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de
    WhatsApp: 0173 - 535 8089

    Geld ist am Arbeitsplatz in Deutschland häufig ein Tabuthema. Über Löhne wird kaum offen gesprochen und häufig im stillen Kämmerlein verhandelt. Wenn die Höhe der Gehälter dann sehr stark auseinandergeht, kann das zu Frust in der Belegschaft führen und einem Gefühl der Ungerechtigkeit. Bis 7. Juni 2026 muss Deutschland eigentlich die EU-Entgelttransparenzrichtlinie umsetzen. Ziel ist vor allem, die finanzielle Diskriminierung von Frauen zu reduzieren. Unternehmen warnen allerdings vor einem Bürokratiemonster.

  • 15:05 Uhr

    Identität als Spiel - Lambert sucht den Pop im Klavier
    Der Pianist zeigt auf seinem neunten Album „I am not Lambert“, dass Instrumentalmusik in Zeiten von Streaming mehr als Hintergrund-Untermalung sein kann.
    Warum er dafür seine Maske zaghaft absetzt, erzählt er im Corsogespräch.

    Parabel und Piano - Tori Amos gegen die „Drachen der Macht“ 
    Eine Fluchtgeschichte, Dämonen und Drachen - und mittendrin die Frage nach unserer Demokratie. Das Album „In Times Of Dragons“ ist komplex, ein wenig überladen, musikalisch aber überzeugend.

    Run the World? - Beyoncé, Taylor Swift und die Macht des Pop
    Zwei Künstlerinnen dominieren die Gegenwart. Kulturwissenschaftler Jörn Glasenapp fragt in seinem neuen Buch, was ihr Erfolg über Feminismus, Kapitalismus und Kulturkämpfe erzählt.

    Am Mikrofon: Ina Plodroch

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    DIE BESTEN 7 - BÜCHER FÜR JUNGE LESER*INNEN
    Die Deutschlandfunk-Bestenliste im Mai
    mit dem Juror Benno Hennig von Lange

    Gummistiefel ziehen sich als Symbol gleich durch mehrere Bücher dieser Bestenliste. Sie stehen für den anbrechenden Herbst, für das Wagnis, vor dem aufziehenden Sturm noch einmal rauszugehen, für die Verbundenheit innerhalb einer Familie. Außerdem geht es in den vielfältig illustrierten Kinderbüchern um Schulanfang, Neugier - und um das Nichts.

    Moni Port, Claudia Weikert (Ill.): „Shrimpie und ich“
    (Kibitz Verlag)
    Ab 6 Jahren

    Alicia Bululú, Raquel Catalina (Ill.): „Frühstücken“
    Aus dem Spanischen von Nicolas Baier
    (Bohem Verlag)
    Ab 4 Jahren

    Josephine Mark: „Red“
    (Kibitz Verlag)
    Ab 12 Jahren

    Annet Schaap: „Eliza und der Ruf der Schwäne“
    Aus dem Niederländischen von Eva Schweikart
    (Thienemann Verlag)
    Ab 10 Jahren

    Gaea Schoeters, Gerda Dendooven (Ill.): „Nichts, wirklich nichts?“
    Aus dem Niederländischen von Ira Wilhelm
    (Verlag Mixtvision)
    Ab 5 Jahren

    Isabel Pin: „Die gelben Gummistiefel“
    (Tyrolia Verlag)
    Ab 4 Jahren

    Brian Floca, Sydney Smith (Ill.): „Mit dem Sturm um die Wette rennen“
    Aus dem Englischen von Bernadette Ott
    (Aladin Verlag)
    Ab 4 Jahren

    Am Mikrofon: Dina Netz

  • 16:30 Uhr

    Containerlösung:
    Die Industrie setzt verstärkt auf mobile Rechenzentren

    Aufholjagd:
    KI-Superrechenzentren sollen die Wettbewerbsfähigkeit sichern

    Tokenmaxxing:
    Wie Tech-Konzerne die KI-Nutzung ihrer Mitarbeitenden forcieren

    Total-Ablehnung:
    Was NGOs gegen die neuen digitalen Überwachungsbefugnisse haben

    Info-Update

    Sternzeit 2. Mai 2026:
    Scott Barthelmy und die größten Explosionen im All

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Hat der Lokaljournalismus noch eine Zukunft?
    Gerrit Bastian Mathiesen, Chefredakteur Flensburger Tageblatt, und der Fachjournalist und Publizist Matthias Zehnder im Gespräch
    Am Mikrofon: Antje Allroggen

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    "Spooky Paradise" - Philippe Quesne inszeniert die letzten Erben einer Zirkusfamilie an der Berliner Volksbühne

    A European Collection: Meisterwerke aus dem Khanenko Museum in Kyjiw in einer Ausstellung in Aschaffenburg

    Warum Filme nach wahren Begebenheiten gerade Hochkonjunktur haben

    Klassizismus und Swimmingpool - Wofür steht Trumps Herrschaftsarchitektur?

    Am Mikrofon: Jörg Biesler

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr

    MAGA-Frauen - Können Feministinnen für Trump sein?

  • 20:05 Uhr

    MAMA MEGA
    Von Ava Tabita Yul
    Bearbeitung & Regie: Dunja Arnaszus
    Regieassistenz: Christina Ertl-Shirley
    Mit: Ursula Werner, Fiona Metscher, Eva Löbau, Nina Kronjäger, Birte Schnöink, Flavia Lefèvre, Juno Walser
    Ton: Peter Avar
    Schnitt: Katrin Witt
    Komposition: Peta Devlin, Thomas Wenzel
    Dramaturgie: Juliane Schmidt
    rbb 2025
    Länge: 53‘59‘‘

    Marlis und Liv finden sich in der Therapiestunde bei Dr. Wu wieder. Muttersein ist irgendwie doch nicht immer so romantisch. Zwischen Postnataler Depression, Schlafentzug und Spielplatz-Crinch versuchen sie dem Bild einer guten Mutter zu entsprechen, ohne dabei durchzudrehen, aber das ist eben gar nicht so einfach. Dr. Wu empfiehlt ihren ausgebrannten Patientinnen erstmal das Computerspiel "MAMA MEGA". Ein bisschen Zocken für die seelische Gesundheit, warum nicht? Da kann frau sich abreagieren.

    Die Begründung der Jury:
    „Mama Mega“, das Hörspiel von Dunja Arnaszus, das auf dem gleichnamigen Theaterstück von Ava Tabita Yul basiert, ist eine rasante Erzählung über Mutterschaft, Rollenbilder, Überforderung und Fürsorge, die es schafft, nicht wehleidig zu sein und am Ende zu überraschen.
    Die Abgründe werden nicht verschwiegen, aber auch nicht überdramatisiert. Stattdessen lauert die Erlösung in einem Computerspiel. Das Hörspiel macht keine falschen Versprechungen, es gibt keine Befreiung aus der Kernfamilie, aber genau die wünscht sich ja niemand. Die Satire wurde im Hörspiel wundervoll in Szene gesetzt, die Specher*innen beleuchten Angst, Erschöpfung, Enttäuschung und Resignation; die dramaturgisch präzise Umsetzung überzeugt auch formal.

    Die Jury und der gastgebende Sender 2026
    Olga Grjasnowa, Schriftstellerin
    Masha Qrella, Musikerin
    Gastgebender Sender: Deutschlandradio

  • 22:05 Uhr

    Von Trauma und Zwischenraum
    Neue Ensemblemusik von Eloain Lovis Hübner
    Am Mikrofon: Leonie Reineke

    Wie Situationen oder lebendige Organismen wirken Elo Hübners Kompositionen, nicht wie in der Zeit fortschreitende Formspiele.

    Es knirscht, raschelt und kreischt hier - es rauscht, rattert, blubbert und murmelt. Für Elo Hübner, Jahrgang 1993, sind erweiterte Spiel- oder Stimmtechniken, präparierte Instrumente sowie Alltagsobjekte als Klangerzeuger in jedem Falle die Regel. Sie bringen eine scheinbar endlose Vielfalt an Klängen hervor, eine Art akustische Biodiversität. Bewegungen, Entwicklungen und Veränderungen spielen sich auf mehreren Ebenen simultan ab und fordern das Hören heraus. All dies findet sich auf einer neuen Porträt-CD in der Edition Zeitgenössische Musik des Deutschen Musikrats, die zum guten Teil im Deutschlandfunk Kammermusiksaal eingespielt wurde - etwa die von der Corona-Pandemie inspirierte Werkfolge „trauma und zwischenraum“ I - III.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Künstlerischer Traum und irdischer Spielplan
    Eine Lange Nacht über das Theatermachen
    Von Horst Konietzny
    Regie: der Autor

    1. Teil: Staatstheater Nürnberg, Theater Bremen, Theater Essen
    2 Teil: Staatstheater Hannover, D’Haus Düsseldorf, Thalia Theater Hamburg, Kammerspiele München, Theaterakademie August Everding München
    3. Teil: Residenztheater München, Theater Köln, Schauspiel Magdeburg, Festival Osten Bitterfeld, Berliner Ensemble

    Mitwirkende:
    Aljoscha Begrich, Barbara Mundel, Bastian Lomsché, Bernd Stegemann, Caroline Stolz, Carsten Brosda, Chris Balme, Clara Weyde, Claudia Schmitz, Clemens Leander, Ilja Mirsky, Jan Großfeld, Katharina Thalbach, Kay Voges, Lena Brasch, Lene Grösch, Moritz Treuenfels, Oliver Reese, Paul Herwig, Selen Kara, Sofie Gross, Sonja Anders, Stefan Blaeske, Vasco Boenisch, Wilfried Schulz und viele andere.

    In einer medial überfüllten Gegenwart stellt sich eine alte Frage neu: Welche Rolle spielt das Theater heute und welche kann es noch spielen? Diese Lange Nacht folgt keinem Spielplan und keinem Feuilleton. Sie beginnt mit einer Begegnung und setzt sich fort nach der Logik eines Dominospieles. Von einer Theaterpersönlichkeit zur nächsten, wie ein heimlicher Staffellauf hinter den Kulissen. Horst Konietzny folgt dieser Spur quer durch die Landschaft des deutschen Schauspieltheaters: vom Schauspiel Nürnberg über das Theater Bremen, zum Schauspiel Essen, dann nach Hannover. Vom Schauspiel Köln, zum Theater Magdeburg hin zum Festival Osten in Bitterfeld. Weiter zum Berliner Ensemble, den Münchner Kammerspielen und so fort. So entsteht ein vielgestaltiger Gang durch Probenräume, Kantinen, Zuschauerräume und innere Landschaften. Eine Reise, erzählt aus der Perspektive derer, die Theater machen. Im Zentrum steht ein Spannungsfeld: der innere Kreis der Sehnsucht nach dem „guten Theater“, als utopischem Ort, als Möglichkeitsraum, als Gegenwelt, und der äußere Kreis einer Realität, die geprägt ist von Erwartungsdruck, medialer Beschleunigung und den Gesetzen der Aufmerksamkeitsökonomie. Zwei Systeme, die einander berühren, reiben, manchmal widersprechen. Zwischen Ideal und Institution, Traum und Betrieb, fragt diese Lange Nacht nach der künstlerischen Wirksamkeit des Theaters und erkundet dessen Zukunft.