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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 04.07.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Stimmungsvoll und übersprudelnd
    Das Shuteen Erdenebaatar Quartett bei JazzBaltica
    Aufnahme vom 29. Juni 2025, JazzBaltica, Timmendorfer Strand
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Fragebogen
    Gast: Günter Baby Sommer
    Am Mikrofon: Thomas Loewner
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Bittersüßer London-Soul
    Andy Watts und seine Band Mamas Gun
    Von Fabian Elsäßer
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Queen Omega & The Royal Souls
    Aufnahme vom 24.7.2025 beim Burg Herzberg Festival
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:05 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Florian Ihsen, München
    Evangelische Kirche

    06:40 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    07:54 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:45 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 250 Jahren: Die Vereinigten Staaten von Amerika erklären ihre Unabhängigkeit

  • 09:10 Uhr

    Algen, Agroforst und Aminosäuren - Die Ernährung der Zukunft
    Am Mikrofon: Anja Nehls
    (Wdh. v. 23.03.2024)

    Die Ernährung der Zukunft soll den Hunger einer wachsenden Weltbevölkerung stillen, dabei das Klima möglichst wenig belasten, nachhaltig und auch noch gesund sein. Wir haben uns angesehen, wie alternative Lebensmittel erzeugt werden können.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Breakdance-Ikone Vartan Bassil

    Vom Berliner Streetdancer zum visionären Choreografen: Er beweist, dass Breakdance und Klassik perfekt harmonieren können.

    Vartan Bassil, 1975 in Beirut geboren, ist eine Schlüsselfigur der urbanen Tanzszene. Nach der Flucht seiner Familie aus dem Libanon wuchs er in Berlin auf, widmete sich mit Leidenschaft der Hip-Hop-Kultur und gründete 1993 mit Kadir Memis die „Flying Steps“. Als künstlerischer Leiter entwickelte Bassil die Breakdance-Crew zu einer weltweit renommierten Urban-Dance-Kompanie. In seinen expressiven Choreografien verbindet er scheinbare Gegensätze virtuos, ein Meilenstein ist die Produktion „Flying Bach“. Mit Opernregisseur Christoph Hagel verschmolz er darin Barockmusik mit Breakdance. Dieses Crossover holte Streetdance auf die Theaterbühnen und gewann 2010 den ECHO Klassik Sonderpreis.

  • 11:05 Uhr

    VersiegelteZukunft? Rettungsversuche für Österreichs Boden
    Von Antonia Kreppel
    Dlf 2025

    Bodenfraß und Bodenversiegelung: Im europäischen Vergleich liegt Österreich hier im Spitzenfeld. Pro Tag verschwinden 12 Hektar, so viel wie 17 Fußballfelder, unter Asphaltdecken und Betonfundamenten, fruchtbarer Boden wird verdichtet. Dafür entstehen Parkplätze, Gewerbegebiete, Einfamilienhäuser auf der grünen Wiese. Der ausbeuterische Umgang mit der Ressource Boden verstärkt die Klimakrise, steigert die Bodenspekulation und führt zum Verlust der Ernährungssicherheit.
    „Retten wir die Böden“ fordern deshalb immer mehr Wissenschaftler, bürgernahe Initiativen, Landwirte, Künstler bis hin zu Bürgermeistern und Agrarversicherern - oft erfindungsreich und kreativ.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    12:40 Uhr   WM Magazin

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    DIE BESTEN 7
    Die Deutschlandfunk-Bestenliste im Juli
    mit der Jurorin Caroline Roeder

    Jirí Pelcl, Silvie Šeborová und Jirí Franta (Ill.): „Wie entsteht Design“
    Aus dem Tschechischen von Lena Dorn
    (Karl Rauch Verlag)
    Ab 9 Jahren

    Paula Peretti, Dorthe Voss, Maja Bohn (Ill.): „James Krüss - Ein Leben zwischen Inselwind und Wörtermeer“
    (Atrium Verlag)
    Ab 8 Jahren

    Bibi Fatima Musavi: „Girls like me“
    Aus dem Norwegischen von Meike Blatzheim
    (Carlsen Verlag)
    Ab 14 Jahren

    Lorenz Pauli und Nele Palmtag (Ill.): „Die unglaublich alte Katze“
    (Atlantis Verlag)
    Ab 5 Jahren

    Nadia Budde: „Such dir was aus, aber beeil dich! Kindsein in zehn Kapiteln“
    (Reprodukt Verlag)
    Ab 8 Jahren

    Brian Selznick: „Run Away With Me“
    Aus dem amerikanischen Englisch von Susanne Seidita
    (Arctis Verlag)
    Ab 14 Jahren

    Antje Damm: „Agathe. Papas Schildkröte und ich“
    (Moritz Verlag)
    Ab 6 Jahren

    Am Mikrofon: Svenja Kretschmer

  • 17:05 Uhr

    Bei großer Wärme - Hitzefrei in Schule und Beruf?
    Nicole Gohlke, bildungspolitische Sprecherin der Partei Die Linke, und Andreas Silbersack, Fraktionsvorsitzender der FDP im Landtag von Sachsen-Anhalt, im Gespräch
    Am Mikrofon: Henning Hübert

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
    18:35 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
    Lesung: Heike Geissler
    Gäste: Heide Lutosch und Alexander Solloch
    Aufzeichnung vom 1.6.2026
    Am Mikrofon: Katharina Teutsch

    „Es soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe auch die Welt daran zugrunde!“, sagt Michael Kohlhaas in der berühmten Novelle von Heinrich von Kleist, die 1808 zunächst als Fragment in der Literaturzeitschrift „Phöbus“ erscheint. Die tragische Geschichte des Rosshändlers Kohlhaas, der auf dem Weg zur Leipziger Messe von einem skrupellosen Junker belogen und ausgenommen wird, der in einem wahnsinnigen Rachefeldzug versucht, das Recht wieder herzustellen und darüber selbst zum Mörder wird, gehört zu den berühmtesten Stoffen der Weltliteratur. Vermutlich auch deshalb, weil die Gefühle in dieser im sechszehnten Jahrhundert angesiedelten Geschichte universell sind. Es geht um Ohnmacht gegenüber einer Obrigkeit, die willkürlich das herrschende Recht bricht und nicht zur Rechenschaft gezogen wird. Es geht aber auch um die Abwärtsspierale einer moralisch legitimierten Rache. Die Leipziger Autorin Heike Geissler schreibt seit vielen Jahren an einer Poetik, die den politischen Realitäten unserer Zeit Rechnung trägt. Ihr neuster Roman heißt „Michaela Kohlhaas“ und erzählt die Geschichte einer Friedhofsverwalterin, die in den Widerstand gegen die Unzumutbarkeiten ihrer Realität geht. Zwar brandschatzt und mordet sie nicht. Dafür bedient sie sich ihres Mundwerks. Keine gute Idee, zumal als Frau. Heike Geissler hat bereits in ihrem 2022 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominierten Roman „Die Woche“ den Aufstand geprobt. Und sie hat versucht, eine literarische Form dafür zu finden. Alltagssoziologie, Märchen, politische Realitäten und Versuche von Solidarität wurden zu einer alles mitreißenden Zeitschleife verbunden. Der Roman „Michaela Kohlhaas“ ist eine Fortsetzung dieser Poetik. Darüber diskutieren mit der Leipziger Autorin die Essayistin und Übersetzerin Heide Lutosch und der Literaturkritiker Alexander Solloch.

  • 22:05 Uhr

    Zusammen, nicht gemeinsam
    Über das sinfonische Schaffen von Anatol Vieru
    Von Thomas Beimel
    (Wdh. v. 05.10.2013)

    Wie viele Rumänen jüdischer Herkunft wurde der Komponist Anatol Vieru (1926-98) früh Mitglied der Kommunistischen Partei. Deren Ideologie versprach Emanzipation und ein Ende der Ressentiments. Schon zu Beginn der 1950er-Jahre, als er in Moskau bei Aram Chatschaturian studierte, kamen Vieru allerdings Zweifel. Ein langer Prozess zunehmender Entfremdung begann - in der im Wendejahr 1989 vollendeten Sinfonie Nr. 6 „Exodus“ erreichte er einen Höhepunkt. Die Einsicht, dass es kein Fundament gibt, welches die Menschen dazu befähigt, als solidarische Gemeinschaft zu handeln, findet darin adäquat einen klanglichen Ausdruck, der bis heute Gültigkeit hat. Im Nachklang des 100. Geburtstags des Komponisten wiederholen wir eine Sendung von Thomas Beimel, dem unvergessenen Vermittler rumänischer Avantgardemusik im DLF-Programm, der vor zehn Jahren überraschend verstarb.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    „Zwei Räder, ein Lenker und das reicht“
    Die Lange Nacht vom Radfahren
    Von Frank Riede
    Regie: Philippe Brühl

    Transportmittel, Sportgerät, Spielzeug - und manchmal ist das Fahrrad auch noch mehr: das Zentrum einer Lebenseinstellung. Erst vor gut 200 Jahren hat der Mensch gelernt, auf zwei Rädern das Gleichgewicht zu halten. Die Lange Nacht erzählt von Historie und Entwicklung des Fahrrades, aber vor allem Geschichten von Radfahrerinnen und Radfahrern. Es geht ums Alltagsradeln, um den Verteilungskampf auf den Straßen, um Berufe auf und mit dem Rad, um die Soziologie der Räder und Radelnden und darum, was die Elektrifizierung des Rades verändert. Wir sprechen mit der Fahrradstaffel der Polizei, mit einem Unfallforscher, mit einer Vertreterin der Wirtschaft und mit Fahrradhändlerinnen und Händlern, mit Fahrradlobbyistinnen, mit einem Kurierfahrer und dem Bundesverkehrsminister und noch vielen anderen und fragen sie, wie es den Menschen und den Fahrrädern gerade so geht und wo es hingeht. Und seit wann gibt es eigentlich die Fahrradklingel? Max Raabe singt dazu „Zwei Räder, ein Lenker und das reicht/Manchmal ist das Leben ganz schön leicht“. Die Lange Nacht steigt pünktlich zum Startschuss für die Tour de France in die Pedale, geht aber nicht auf Radfahren als (Profi-) Sport ein, sondern beschränkt sich auf den Fahrradgebrauch von Amateuren.