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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 18.07.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Songs für Heldinnen
    Das Anke Helfrich Trio
    Aufnahme vom 13.12.2025 aus dem „Beethoven-Haus“ Bonn
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Musikalischer Farbkasten
    Die kanadische Sängerin Dominique Fils-Aimé
    Von Stefan Franzen
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Das Magazin - Neues aus der Szene
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Leif de Leeuw Band (NL)
    Aufnahme vom 25.7.2025 beim Burg Herzberg Festival
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:05 Uhr   Spielraum

    Unter dem Radar - Neue Bands, neue Sounds
    Am Mikrofon: Anke Behlert
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Unter dem Radar - Neue Bands, neue Sounds
    Am Mikrofon: Anke Behlert
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Petra Schulze, Düsseldorf
    Evangelische Kirche

    06:40 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    07:54 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:45 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 80 Jahren: Der schwarze US-Bürgerrechtsaktivist Maceo Snipes wird ermordet

  • 09:10 Uhr

    Mein Freund, der Baum - Über die Bedeutung von Grün in der Stadt

    Am Mikrofon: Anja Nehls

    Vor über 50 Jahren sang Alexandra ihr Lied über den Baum. Seither ist das Wissen um die Bedeutung von Bäumen gerade in der Stadt gewachsen. Heute ist uns bewusst, wie wichtig sie für unser Leben sind: Bäume binden CO2, verbessern das Klima, filtern Feinstaub. Gerade in unseren immer heißer werdenden Städten tragen sie zur Abkühlung bei.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Jazzmusikerin und Komponistin Tamara Lukasheva

    Gedichte von Rainer Maria Rilke haben ihr Leben verändert. Daher widmet sie dem österreichischen Lyriker ein ganzes Album.

    Was Rilke geschrieben hat, sagt Tamara Lukasheva, gebe ihr Lebensenergie. Daher widmet sich die Jazzkünstlerin auf ihrem neuen Album seinen Gedichten. Es heißt „Rilke vertont. Solo“. Tamara Lukasheva studierte in Köln, nachdem sie 2010 ihre ukrainische Heimat verlassen hatte. Sie wollte sich neu entdecken und suchte nach einem Ort, an dem sie gänzlich unbekannt war. Nach wenigen Wochen in Deutschland gründete sie ein eigenes Quartett. Tamara Lukasheva trat mit der WDR Bigband auf, bei der Cologne Jazzweek ließ sie sich vom International Symphony Orchestra Lviv begleiten. Gastspiele brachten sie nach Ägypten, Pakistan und Thailand. Neben Jazzklängen zeigt sie in ihrer Ausgabe „Klassik-Pop-et cetera" südamerikanische Musik - für Tamara Lukasheva der Inbegriff von unbändiger Freude am Leben.

  • 11:05 Uhr

    Adeus Império- Auf den Spuren der Kolonialzeit in Portugal
    Von Grit Eggerichs
    Dlf 2025

    Portugal besaß so lange wie kein anderes Land in Europa ausgedehnte Kolonien in Afrika. Von 1961 bis in die 70er Jahre ließ das autoritäre Regime in Lissabon die Unabhängigkeitsbewegungen grausam bekämpfen, es gab Massaker an der Zivilbevölkerung.

    Die Kriege in Afrika beförderten aber auch den Widerstand gegen die Diktatur im „Mutterland“. 1974 machte die Nelkenrevolution den Weg frei für das Ende des portugiesischen Kolonialismus. Die euphemistisch ‚Überseegebiete‘ genannten Länder wurden unabhängig: Guinea-Bissau, Mosambik, Angola, die Kapverden, São Tomé und Príncipe.

    Portugals Kolonialgeschichte dauerte insgesamt rund 600 Jahre - und die ‚innere‘ Dekolonisierung ist längst nicht beendet. So ist Rassismus kein Phänomen einer fernen Vergangenheit, die afrikanische Diaspora im Land bekommt ihn bis heute zu spüren. Für viele weiße Portugiesen ist das kein Thema, und rückblickend meinen sie, besonders freundliche Kolonialherren gewesen zu sein.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    12:40 Uhr   WM Magazin

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser und Leserinnen

    Barbara Drobny: „Wo Pinguine arbeiten“
    Ab 4 Jahren
    (Gerstenberg Verlag)
    Ein Gespräch mit der Autorin Barbara Drobny

    Martin Muser: „Leimboy“
    Ab 14 Jahren
    (CarlsenVerlag)
    Ein Beitrag von Karin Hahn

    Stefanie Höfler: „Bis der Regen Feuer fängt“
    Ab 14 Jahren
    (Beltz & Gelberg Verlag)
    Ein Beitrag von Catrin Stövesand

    Isabel Pin: „Die gelben Gummistiefel“
    Ab 4 Jahren
    (Tyrolia Verlag)
    Ein Beitrag von Anne-Kathrin Weber

    Am Mikrofon: Nora Karches

  • 16:30 Uhr

    Roboterschule:
    Wie Humanoide mit Video und auf Zuruf lernen können

    Allrounder:
    Menschenähnliche Roboter erledigen Fabrik-, Haus- und Pflegearbeit

    Kollegen-Schnack:
    Wenn Produktionsmaschinen das Chatten lernen

    Hackback:
    Wie deutsche Nachrichtendienste Cyberangriffe beantworten sollen

    Info-Update

    Sternzeit 18. Juli 2026:
    Die geisterhaften Teilchen aus dem Kosmos

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Sinkende Geburtenraten - Gefahr oder Chance?
    Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, und die Bevölkerungs-Ökonomin Alexia Fürnkranz-Prskawetz von der TU Wien im Gespräch
    Am Mikrofon: Victoria Eglau

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
    18:35 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Hologrammatica (4-6/9)
    Nach dem Roman von Tom Hillenbrand
    Bearbeitung und Regie: Janine Lüttmann
    Mit: Nico Holonics, Oscar Hoppe, Elisa Schlott, Felix von Manteuffel, Vanessa Loibl, Yvonne Yung Hee Bormann, Arnd Klawitter, Daniel Zillmann, Emma Bading, Michael Wittenborn, Tanja Schleiff, Werner Wölbern, Olga von Luckwald, Konstantin Lindhorst, Felix Goeser, Mirco Kreibich, Niklas Ulonska, Moritz Frickel, Hanna Plaß, Lou Strenger, Ingraban von Stolzmann, Franziska Krol, Tabitha Frehner, Frauke Poolman, Falilou Seck, Nicolas Handwerker, Lukas Alexander von Horbatschewsky, Barbara Becker, Rosario Bona
    Besetzung: Kathi Bonjour und Jutta Kommnick
    Komposition und Sounddesign: Andreas Bick
    Ton und Technik: Lukas Wilke, Frank Klein und Gunda Herke
    Regieassistenz: Delia Lang und Simon Hastreiter
    Dramaturgie: Sebastian Klauke, Felix Lehmann und Jakob Schumann
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: 28'30 (Teil 4), 27'42 (Teil 5), 33'47 (Teil 6)
    (Folgen 7-9 25.07.2026, Deutschlandfunk, 20:05 Uhr)

    Folge 4: Im Todesloop
    Galahad taucht tiefer in die verstörende Welt der Deather ein und sucht auf einer verlassenen Rennstrecke nach Hinweisen zu Juliette. Auf der einsamen Insel schmieden die Juliette-Klone einen Plan, wie sie dem Todesloop entkommen können.

    Folge 5: Revenants
    Eine alte Bekannte und Oblivions Analysen bringen Galahad dem Geheimnis um die verschwundene Programmiererin näher. Fernab hat Juliette ihren unbekannten Gegenspieler längst im Visier - und setzt ihr technisches Geschick ein, um ihn zu überlisten.

    Folge 6: Der verschollene Bruder
    Galahad gibt ein lang erwartetes Versprechen ab und macht sich auf den Weg zu seinem Bruder Percy. Juliette will ihren Befreiungsplan verwirklichen und die Verschlüsselung ihres eigenen Cogits knacken. Was hat es mit Frans Agententätigkeit auf sich?

    Folge 4:
    In St. Petersburg lernt Galahad die furchtlosen Experimente der Deather-Szene kennen. Ein Insider-Tipp führt ihn und seine digitale Assistentin Syd zur stillgelegten Rennstrecke in Le Mans, wo sie nach Spuren von Juliette suchen. Zurück in London sät eine zufällige Begegnung Zweifel an Frans wahrer Identität. Derweil geben die Juliette-Klone auf der kontaminierten Insel ihr gesammeltes Wissen vor dem Sterben weiter und schmieden einen Plan: Wer steckt hinter der Entführung und wie können sie der Todesschleife entkommen?

    Folge 5:
    Auf einer Konferenz mit anderen Quästoren erfährt Galahad von einem neuartigen Phänomen, trifft eine alte Bekannte und ertränkt seine Enttäuschung über Frans doppeltes Spiel in Whisky. Als die Deatherin Oblivion berichtet, was die Analyse des Mindrecorders aus dem Unfallwagen ergeben hat, kommt Galahad der Wahrheit entscheidend näher. Auf der Insel vollendet Juliette ihre Vorbereitungen: Mit einer selbstgebauten Apparatur will sie den unbekannten Strippenzieher Nemo überlisten. Auf der Suche nach der Wahrheit über Fran lässt sich Galahad derweil auf ein weiteres Date ein. Doch die gemeinsame Nacht hält eine noch viel größere Überraschung bereit.

    Folge 6:
    Galahad kann es nicht fassen: Sein verschollener Bruder wurde lebend gesichtet. Nach einem Treffen mit seinem Vater macht er sich auf den Weg zu Percy. Währenddessen will Juliette auf der verlassenen Insel einen Klon von sich im Schutzanzug hochladen, um Nemo zu entkommen. Vor ihrer Entführung hat sie heimlich an einer Software geforscht, um ihren verstorbenen Vater, den mächtigen Kieselkaiser, aus dem Todesschleife zu befreien. Nun steckt sie selbst im Loop. Finden Galahad und der enttarnte UN-Agent Fran wieder zueinander, um Juliette gemeinsam zu befreien?

    Tom Hillenbrand, 1972 in Hamburg geboren, studierte Europapolitik und war Ressortleiter bei SPIEGEL ONLINE. Seine Bücher erscheinen in vielen Sprachen, wurden mehrfach ausgezeichnet und stehen regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. In der Hologrammatica-Reihe erschienen bei Kiepenheuer & Witsch außerdem die Romane „Qube“ und „Thanatopia“. Von den kulinarischen Krimis um Ex-Sternekoch Xavier Kieffer produzierte Deutschlandradio die Hörspiele „Teufelsfrucht“ (2013) und „Rotes Gold“ (2015).

  • 22:05 Uhr

    Nichts bleibt, wie es ist
    Der experimentelle Musiker und bildende Künstler Alfred Harth in Frankfurt am Main
    Von Hanno Ehrler und Oliver Augst

    Als Jazzmusiker ist Alfred Harth, Jahrgang 1949, heute weltweit bekannt. Der Saxofonist ist zugleich auch Komponist und bildender Künstler. Seit etwa 25 Jahren lebt er in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Zuvor war sein Lebensmittelpunkt Frankfurt am Main. Harth wuchs dort auf, hatte die Gruppe Just Music und andere experimentelle Formationen gegründet und nicht zuletzt bei Albert Kiefer Kunst studiert. Hanno Ehrler und Oliver Augst, die Autoren der Sendung, nutzten einen Frankfurt-Besuch Harths im März dieses Jahres zu einem gemeinsamen Streifzug an einstige Wirkungsstätten des Künstlers - etwa das Gallus Theater oder die Dondorfer Druckerei. In ihrem Hörbild formuliert sich eine lebendige Erinnerung an das avancierte Frankfurt der 1990er-Jahre.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    "Das glücklichste Volk der Welt"
    Eine Lange Nacht über Fremdheit und Nähe zwischen Ost- und Westdeutschland (1/2)
    Von Sophie Müller vom Hofe und Andreas von Westphalen
    Regie: die Autoren

    Teil 2 am 25.07.2026

    Episode 1: Über das, was uns eint und das, was uns trennt
    Unsere Zeitreise beginnen wir im Heute. Eine Generation nach 1989 fragen wir: was trennt und was verbindet Ost- und Westdeutsche? Was bedeutet Zugehörigkeit? Wir entdecken Vorurteile, Zuschreibungen, Ausgrenzung und überraschende Gemeinsamkeiten.

    Episode 2: Über das, was wir besitzen und was wir verlieren
    Unsere Reise in die Jahre 1994-2014 dreht sich um Besitz, Geld, Erbe, Schulden und Armut. Wie prägen sie Zugehörigkeit - in Familien, Generationen, Ost und West? Und warum erklären diese Bruchlinien mehr über Ost und West als alte Klischees?

    Episode 3: Über den Riss in der Mitte
    1990- 94: Die Crash-Jahre nach der Einheit - Ost & West prallen ungebremst aufeinander. Euphorie weicht Frust. Missverständnisse, Brüche, Jammer-Ossis vs Besser-Wessis. Warum verwandelte sich das Glück des Mauerfalls in das Trauma der Einheit?

    Ostalgie verflogen, Fronten verhärtet, Klagen von allen Seiten: 35 Jahre nach der Einheit stellen sich alte Fragen neu. Warum fühlen sich viele Ostdeutsche bis heute nicht gesehen? Und warum gibt es so wenig echtes Verstehen zwischen Ost und West? Das glücklichste Volk der Welt stellt sich diese Fragen in sieben Episoden - persönlich, politisch und historisch. Die ostdeutsche Radioautorin Sophie Müller vom Hofe und der westdeutsche Journalist Andreas von Westphalen graben sich durch Archive, sprechen mit Zeitzeug:innen und Expert:innen - und konfrontieren auch sich selbst mit blinden Flecken. Was sie dabei entdecken: Wie nah Geschichte rückt, wenn Menschen persönlich erzählen. Geforscht wird in Gesprächen, in Büchern, in der eigenen Erfahrung. So entsteht eine Reise durch das kollektive Gedächtnis - rückwärts von heute bis 1945. Jede Folge widmet sich einem zentralen Thema: Identität, Rechtsextremismus, Besitz, Widerstand, Heimat, Werte, Einheit. Erzählt wird in einer Mischung aus Reportage, Gesprächen, Sounddesign, wissenschaftlicher und literarischer Reflexion. Eine Sendung über Erinnerung, Zugehörigkeit, Ausgrenzung und die Hoffnung, einander besser zu verstehen. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Ettersberg, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Am 18. Juli sendet die Lange Nacht die ersten drei Episoden, am 25. Juli die Folgen vier bis sechs. Zeitgleich erscheinen sie als Podcast.