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Programm: Vor- und RückschauDonnerstag, 23.07.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Tobias Strauss

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Christoph Pötzsch, Dresden
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 15 Jahren: Die Sängerin Amy Winehouse mit 27 Jahren tot aufgefunden

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Abgesichert im Krankheitsfall - Was die Berufsunfähigkeitsversicherung bringt
    Am Mikrofon: Britta Mersch

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    marktplatz@deutschlandfunk.de

    Studiogäste:
    Dr. Peter Grieble, Leiter der Abteilung Versicherungen, Pflege und Gesundheit bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg
    Moritz Schumann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft
    Norman Wirth, Fachanwalt für Versicherungsrecht

    Eine psychische Erkrankung, ein Unfall, ein Rückenleiden: Verschiedene Ursachen können dazu führen, dass Berufstätige nicht mehr arbeiten können und berufsunfähig werden. Jeder vierte Arbeitnehmer ist im Laufe des Berufslebens betroffen. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann man Einkommensverluste absichern. Sie gilt deshalb als eine der wichtigsten Versicherungen. Viele Menschen entscheiden sich aber gegen einen Vertrag, weil sie Vorerkrankungen haben oder die Sorge, dass sie im Ernstfall kein Geld bekommen. Worauf sollte man beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung achten? Welche Tarife gibt es und welche Leistungen können Versicherte im Fall einer Berufsunfähigkeit erwarten? Wie wirkt sich das Alter auf die Kosten aus? Und was ist, wenn Versicherer einen Antrag auf eine Versicherung ablehnen? Fragen, die Britta Mersch mit Fachleuten diskutiert.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Zivilgesellschaft - Was ist das eigentlich?

    O-Töne zur Zivilgesellschaft

    Wer gehört zur Zivilgesellschaft und warum?

    Von Bettina Köster und Uli Hufen

    "Da ist die Zivilgesellschaft gefragt" oder "Die Zivilgesellschaft steht unter Druck". Solche Formulierungen hört man derzeit in politischen und gesellschaftlichen Diskussionen immer wieder. Doch wer ist eigentlich die Zivilgesellschaft? Welche Organisationen und Verbände gehören genau dazu? Sozialwissenschaftler und -wissenschaftlerinnen werfen einen kritischen Blick auf das Forschungsfeld Zivilgesellschaft. Sie betonen, dass sie keineswegs ausschließlich positiv belegt ist. Eine zivilgesellschaftliche Initiative kann auch antidemokratisch sein. Ihre Akteure sind oft auch gleichzeitig politisch oder wirtschaftlich engagiert. Und die Themenpalette der Zivilgesellschaft ist vielfältig: Von Migration über Umwelt bis zum Sozialabbau.

  • 20:30 Uhr

    Konsum und Konkurs. Abschiedstour durchs Warenhaus (2/6)
    Teil 2: Damenabteilung
    Von Manuel Gogos und Christoph Spittler
    Regie: Philippe Brühl
    Deutschlandfunk 2025
    (Folge 3 am 23.07.2026)

    Die Autoren verlaufen sich in die Damenabteilung. In Troisdorf bei Köln treffen sich 150 ehemalige Hertie-Verkäuferinnen zu einem Revival. Die Filiale wurde 40 Jahre zuvor geschlossen. Dafür gibt es Late Night Shopping in Bonn.

    Noch heute treffen sie sich, um ihre Erinnerungen auszutauschen. Doch die Zeit im Warenhaus war derart prägend für die Angestellten, dass sie nostalgisch - wie im Bernsteinlicht - daran zurückdenken. Die ehemaligen Verkäuferinnen erzählen, wie sie damals für Herties Promotion eingespannt wurden, als Mannequin im Pelz mit Ansteckblume.
    Laut Emile Zolas Kaufhaus-Roman „Das Paradies der Damen“ (1884) ist das Warenhaus von Anfang an auf die „Psychologie der Frau“ zugeschnitten: Es ist ihre Schaulust, die zu Kauflust führt. Doch auch der Verkauf wird zur weiblichen Domäne, die Verkäuferin soll den verführerischen Reiz der angebotenen Ware am eigenen Leib demonstrieren.
    Als die Galeria in Bonn im Oktober 2024 zum Late Night Shopping einlädt, stehen über 2000 Menschen Schlange. Highlight ist die nächtliche Modenschau, wo professionelle Models Dessous zeigen, die sich anfühlen sollen, „als hätte frau nichts an”.

    Sie können diese Produktion sowohl in 3D Dolby Atmos als auch in einer binauralen Mischung erleben. Für das bestmögliche Klangerlebnis empfehlen wir, Kopfhörer zu verwenden.

    Manuel Gogos, 1970 in Gummersbach geboren, ist Sohn deutsch-griechischer Eltern und lebt in Bonn. Der promovierte Literaturwissenschaftler ist Autor und Ausstellungsmacher. Zu seinen Arbeiten gehören zahlreiche Radio-Features, Fernseh-Dokumentationen und u.a. das von der Kulturstiftung des Bundes initiierte »Projekt Migration« für das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. (DOMiD).
    Gogos war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Germanistischen Seminar der Universität Bonn, Literaturkritiker und hatte Lehraufträge u.a. an der Humboldt-Universität.
    Christoph Spittler, geboren 1969 in Niedersachsen und aufgewachsen in Salzgitter-Bad, ist seit seinem Ethnologiestudium begeisterter Milieusurfer. Seit Anfang der 90er lebt er in Berlin. Überall entdeckt er fremde Kulturen und ist fasziniert von Glanz und Elend des globalen Kapitalismus. Seit 1993 hat Spittler zahlreiche Radio-Features produziert, zuletzt „Böse Orks, gierige Ferengi“ über Rassismus in Fantasy und Science Fiction (2024) sowie „Vermaledeit seyst du. Geschichte der Hassrede“ (2023) „Going native. Die Faszination des kulturellen Seitenwechsels“ (2022) im Deutschlandfunk.

  • 21:05 Uhr

    Third Stream, Crossover oder was?
    Aktuelle Musik zwischen Philharmonie und Jazzclub
    Von Odilo Clausnitzer

    Zeitgenössische Formen der Verbindung von so genannter klassischer Musik und Jazz. Eine Sendung mit aktuellen Beispielen.

    Jenseits von „Jazz mit Streichern“ gibt es heute eine Vielfalt ambitionierter Verbindungen der Klangsprachen von Jazz und Klassik. 1957 proklamierte der Komponist und Dirigent Gunther Schuller den „Third Stream“, eine Fusion der Techniken und Errungenschaften aus Jazz und klassischer Musik. Damals blieben die Bruchstellen in der Wunschverbindung oft deutlich. Heute gibt es eine neue Selbstverständlichkeit von Jazzmusikerinnen und -musikern im Umgang mit klassischen Klangfarben und Kompositionsformen. Der britische Jazzposaunist Alex Paxton etwa ist auch ein klassisch ausgebildeter Komponist und gilt als Shootingstar der zeitgenössischen Neuen Musik. Das EOS Kammerorchester aus Köln hat sich „Konzertkonzepte jenseits der Genregrenzen“ auf die Fahnen geschrieben. Und der Jazzpianist Florian Hoefner hat drei Suiten für klassisches Kammerensemble komponiert - jazzaffin, aber ganz ohne swing und Improvisation.

  • 22:05 Uhr

    Aufbruch in altspanische Musikwelten
    Die Debütaufnahme des Ensembles Hespèrion XX von 1976
    Am Mikrofon: Bernd Heyder

    Jordi Savall wird 85 Jahre alt, die „Historischen Aufnahmen“ blicken auf das Debütalbum seines Ensembles „Hespèrion XX".

    „Cancionero de Palacio“, „Cancionero de la Colombina“, „Cancionero de Uppsala“: Dass die Namen der prachtvollen alten Liederbücher aus dem Umfeld des spanischen Königshofes in der Alte-Musik-Szene heute so vertraut klingen, ist vornehmlich dem Gambisten Jordi Savall zu verdanken. Mit der Sopranistin Montserrat Figueras, dem Lautenisten Hopkinson Smith sowie Lorenzo Alpert auf Perkussions- und Blasinstrumenten gründete Savall in Basel das Ensemble Hespèrion XX. In der Debütaufnahme spürte es 1976 mit hoher künstlerischer Intensität und Sensibilität auch jener sephardischen Kultur nach, die in Spanien mit der Vertreibung der Juden 1492 ein abruptes Ende fand. Das Doppelalbum mit Musik aus dem christlichen und jüdischen Spanien um 1500 setzte Maßstäbe.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht