• Mo
    Di
    Mi
    Do
    Fr
    Sa
    So

Programm: Vor- und RückschauDienstag, 18.08.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Joachim Koffler, Freiburg im Breisgau
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 50 Jahren: Der Pfarrer Oskar Brüsewitz verbrennt sich in Zeitz in der DDR

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Wenn der Türrahmen plötzlich Wellen schlägt:
    Was tun bei Makuladegeneration?

    Gast:
    Prof. Dr. Thomas Ach, Leitender Oberarzt und stellvertr. Klinikdirektor der Augenklinik der Universitätsklinik Bonn
    Am Mikrofon: Christina Sartori

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Wenn grade Linien plötzlich wellig aussehen, Buchstaben verschwimmen oder ganz fehlen, Farben blass wirken und im zentralen Sichtfeld dunkle Flecken auftauchen - dann kann es sich um eine Erkrankung der Netzhaut handeln. Die Makuladegeneration tritt mit zunehmendem Alter auf, Gene und Lebensstil beeinflussen das Risiko für die Krankheit. Man unterscheidet zwischen der trockenen Variante, bei der die Netzhaut durch Ablagerungen langsam zerstört wird und der feuchten Variante, bei der unter der Netzhaut Blutgefäße entstehen, die in die Netzhaut eindringen. Heilbar ist die Erkrankung nicht, aber es ist möglich, den Verlauf zu verlangsamen und eine Erblindung zu verzögern.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Kindesherausgabe
    Wenn Eltern von Schulverweigerern das Sorgerecht verlieren
    Von Charly Kowalczyk
    Regie: Beatrix Ackers
    Deutschlandfunk 2025

    Allein 2024 wurden etwa 39.000 Kinder in Deutschland vorübergehend oder ganz aus ihren Familien genommen. Immer mehr auch, weil sie sich weigern in die Schule zu gehen. Tun Jugendämter genug, um das zu verhindern?

    In Deutschland gibt es eine gesetzliche Schulpflicht. Eltern sind verpflichtet, sie gegenüber ihren Kindern durchzusetzen. Beide Elternteile sind sich dabei nicht immer einig, ob und wie das geschehen soll. So beginnt mitunter ein erbitterter Streit ums Sorgerecht, der letztendlich vor Familiengerichten landet. Manchmal kommt es sogar bis zum äußersten und Kinder werden aus ihren Familien genommen. Wie im Fall von zwei Müttern aus Berlin und Bayern.
    Dabei stellt sich die Frage, ob Jugendämter und Familiengerichte angemessen darauf reagieren, wenn die Schulpflicht vernachlässigt wird. Wie können staatliche Institutionen Fehler vermeiden oder sie korrigieren, damit das Wohl des Kindes immer an erster Stelle steht?

  • 20:05 Uhr

    Oops, wrong planet!
    Von Gesine Schmidt
    Regie: Walter Adler
    Mit: Matthias Koeberlin, Florian Lukas, Susanne Lothar, Lena Stolze, Tom Schilling, Fiona Metscher, Wolfgang Rüter, Susanne Bonney-Cox, Gregor Höppner, Susanne Barth, Leona Mähler, Jochen Langner, Edda Fischer, Anja Lais
    Komposition: Pierre Oser
    Ton: Karl-Heinz Stevens
    Deutschlandfunk/WDR 2012
    Länge: 52'58

    Sie fühlen sich fremd in der Welt. Wie Außerirdische beobachten sie die anderen Menschen und analysieren deren Verhalten. Gesine Schmidt lässt Menschen mit Autismus ihre eigene Sprache finden.

    Eigensinnigkeit, Sturheit, Egoismus und Mangel an Empathie wird ihnen nachgesagt. Was auch immer sie tun, autistische Menschen fühlen sich verkehrt. „worte, töne, farben erschließen sich uns als einheit, sie formen unser sein und ermöglichen uns eine tiefe sicht auf die dinge. wir sind nicht defizitär, sondern reich beschenkt.“ Die autistischen Zwillinge Konstantin und Kornelius sprechen nicht, aber ihre innere Welt ist reich und durchdrungen von Sprache. Sie und andere Menschen aus dem autistischen Spektrum bilden mit ihren Texten und Aussagen die Basis für ein Hörspiel über menschliches Empfinden jenseits der Gaußschen Normalverteilung.
    „Oops, wrong planet!“ wurde 2013 mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden sowie dem Robert Geisendörfer Preis ausgezeichnet.

    Gesine Schmidt, 1966 in Köln geboren, schreibt Theaterstücke und Hörspiele. Sie lebt und arbeitet als freie Autorin in Berlin. Ihr Hörstück „liebesrap“ (Deutschlandfunk 2010) war Hörspiel des Monats und wurde mit dem Grand Prix Maruliæ ausgezeichnet. Zuletzt: „Happiness and Robots“ (Deutschlandfunk Kultur 2020, Journalistenpreis Informatik) und „Digital Afterlife. Für immer und dich“ (WDR 2023).

  • 21:05 Uhr

    Die auf dem Ziegenhorn bläst
    Hildegunn Øiseth und ihr Quartett
    Hildegunn Øiseth, Trompete, Ziegenhorn
    Espen Berg, Piano
    Magne Thormodsæter, Kontrabass
    Per Oddvar Johansen, Schlagzeug
    Aufnahme vom 22.4.2026 beim Jazzfest Bonn
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

    Melodiöser, mitreißender Jazz mit skandinavischen Klangfarben.

    In ihrem Quartett wechselt sie zwischen Trompete und Ziegenhorn, bei ihr wird der archaische Signalgeber zu einem vollwertigen Melodieinstrument. Auf Reisen um die Welt hat die Trompeterin Hildegunn Øiseth Volksmusiktraditionen kennen gelernt, die sie in ihrer eigenen Musik subtil anklingen lässt. In ihrem Heimatland Norwegen hat sie das traditionelle Hirteninstrument Ziegenhorn für sich entdeckt. Sie schwingt sich darauf in atemberaubende Höhen und gestaltet weite, fließende Linien. Als Trompeterin mit einem gesanglich geprägten Klangideal gehört Hildegunn Øiseth zu den markanten Solistinnen der europäischen Jazzszene. Beim Jazzfest Bonn hat die 1966 geborene Künstlerin u.a. mit Musik aus ihrem jüngsten Quartettalbum „Meandering“ das Publikum fasziniert.

  • 22:05 Uhr

    Mendelssohn Goes Hollywood!
    In einer neue Werkausgabe erscheint Erich Wolfgang Korngolds Filmmusik zum "Sommernachtstraum"
    Von Michael Struck-Schloen

    Auf der Flucht vor den Nationalsozialisten hat der Komponist Korngold eine neue Bestimmung gefunden: Filmmusik!

    Von Gustav Mahler entdeckt, als Zehnjähriger schon Schüler von Alexander Zemlinsky: Das neue Wiener Wunderkind heißt Anfang des 20. Jahrhunderts Erich Wolfgang Korngold. Von den Nazis verfolgt, führt der jüdische Komponist später ein seltsam zweigeteiltes Leben. Mehrere Oscars haben ihm seine gefeierten Filmmusiken für die Traumfabrik Hollywood eingebracht, doch die europäische Avantgarde will partout nichts mehr von ihm wissen. Die Musikwissenschaftlerin Friederike Wißmann ist Projektleiterin der neuen, großen Korngold-Werkausgabe, die auch die Filmpartituren umfasst. Und sie erzählt unter anderem von der glanzvollen Visitenkarte, mit der Korngold sich in Hollywood vorgestellt hat: seiner Musik zu Max Reinhardts Film „A Midsummer Night’s Dream“ (1935) auf der Grundlage von Felix Mendelssohns Schauspielmusik.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht