• Mo
    Di
    Mi
    Do
    Fr
    Sa
    So

Programm: Vor- und RückschauDienstag, 08.09.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Andrea Wagner-Pinggéra, Bielefeld
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 60 Jahren: Im US-Fernsehen ist erstmals die Serie "Star Trek" zu sehen

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Lern-Therapie und Nachteilsausgleich:
    Hilfe bei Lese- und Rechtschreibstörung

    Gast: Dr. rer. nat Kristina Moll, LMU Klinikum, Klinik und Poliklinik für Kinder-und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Die Buchstaben verschwimmen ineinander, beim Schreiben ergeben die Wörter keinen Sinn, laut Vorlesen ist ein Albtraum. Für Kinder mit Legasthenie, also einer Lese-Rechtschreibstörung ist der Schulbesuch eine ganz besondere Herausforderung. Sie sind nicht weniger intelligent als andere Kinder. Einige Verarbeitungsprozesse in ihrem Gehirn laufen einfach nur anders. Trotzdem leiden  die Betroffenen darunter, weil sie ständig an etwas scheitern, das vielen leicht zu fallen scheint. Mit den richtigen Hilfestellungen können die Kinder lernen, mit ihren Schwierigkeiten umzugehen und sich selbstbewusst entwickeln. Frühe Förderung ist wichtig - denn Legasthenie wächst sich nicht aus. Zu spät für eine Legasthenie-Therapie ist es aber nie. Auch im Erwachsenenalter können individuelle Interventionen noch hilfreich sein.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Kill Cloud
    Von 9/11 zum Digitalen Krieg
    Von Andrea Rehmsmeier
    Regie: Matthias Kapohl
    Deutschlandfunk 2026

    Riesige Datenmengen und KI bestimmen längst die Kriege der Gegenwart. Whistleblower warnen: Das Internet könnte zum Instrument der Massenüberwachung und militärischen Zielfindung werden. Eine Entwicklung, die am 11. September 2001 begann.

    Spätestens seit die USA und Israel am 28. Februar 2026 den Iran angriffen, ist klar: der digitale Krieg ist längst tödliche Routine. KI-gestützte Kill Chains rechnen Menschen und Infrastruktur in Sekundenschnelle zu Zielpunkten, nicht selten nutzen sie dazu auch Daten aus dem Internet. Schneller als die internationale Staatengemeinschaft reagieren kann, zertrümmern sie die regelbasierte Ordnung: humanitäres Völkerrecht, Datenschutz, Rüstungskontrolle.
    Die Entwicklung kommt nicht aus dem Nichts. Whistleblower warnen die Öffentlichkeit seit langem vor dem, was in der abgeschotteten Welt von Geheimdiensten, Militär und Tech-Firmen vor sich geht: der Umbau der digitalen Netze zum Instrument der Massenüberwachung und militärischen Zielfindung. Die Geschichten, die sie erzählen, beginnen am 11. September 2001, als ein Terroranschlag die Türme des World Trade Center zum Einsturz brachte.

    Andrea Rehmsmeier studierte Slawistik und Journalismus in Bielefeld, Minsk (Belarus) und Hannover. Sie berichtet regelmäßig über Militär, Energie und organisierte Kriminalität. Rehmsmeier lebt und arbeitet in Hannover.

  • 20:05 Uhr

    Gerechte Strafen
    Coming of Age einer Republik oder: Ein Märchen
    Von Hofmann&Lindholm
    Regie: die Autorinnen
    Mit: David Vormweg, Michael Kamp, Cathlen Gawlich, Edda Fischer, Manuela Alphons und Gregor Höppner
    Besetzung: Kathi Bonjour
    Ton: Peter Harrsch
    Schnitt: Hannah Hofmann und Sven Lindholm
    Dramaturgie: Barbara Gerland
    Deutschlandfunk 2026

    Inzwischen sind sie erwachsen - und blicken zurück auf das Großwerden in einer westdeutschen Kleinstadt und die 1970er-Jahre. Sie erinnern sich an Beobachtungen und Schlussfolgerungen, die sie im Nachhinein nicht mehr ganz überzeugen.

    Wie vergewissert man sich seines Lebens? Das Hörstück erzählt im Rückblick von jugendlichen Zeitzeug:innen und ihren Beobachtungen, Vermutungen und Schlussfolgerungen in einer Kleinstadt in Westdeutschland von 1967 bis zum Mauerfall. Es schildert auch, wie sich Zeitgeschichte ausdehnen und wieder zusammenziehen kann und erzählt von der erstaunlichen Möglichkeit, durch das Knüpfen von Beziehungen Welt immer wieder neu zu erschaffen.

    Hofmann&Lindholm sind Hannah Hofmann, geboren 1971, und Sven Lindholm, geboren 1968. Sie realisieren seit 1997 konzeptbasierte Projekte im Grenzgang zwischen szenischer, akustischer und bildender Kunst. 2023 erhielten sie für ihr Gesamtwerk den Tabori Preis, die höchste Auszeichnung der freien darstellenden Künste.

  • 21:05 Uhr

    Sphärisch, Nordisch, Klangvoll
    Das skandinavische Quartett „Arcanum“
    Trygve Seim, Saxofon
    Arve Henriksen, Trompete
    Anders Jormin, Kontrabass
    Markku Ounaskari, Schlagzeug
    Aufnahme vom 27.6.2026 bei „JazzBaltica“, Timmendorfer Strand
    Am Mikrofon: Jan Tengeler

    Die skandinavische „Supergroup“ führt das Beste nordeuropäischer Jazztradition in die Gegenwart.

    Die Musiker kommen aus Finnland, Schweden und Norwegen - gemeinsam haben sie die große Tradition skandinavischer Folkmusik einerseits, die Freude an freischwebender Improvisation zwischen Avantgarde und traditionellem Jazz andererseits. Ein Quartett ohne Harmonieinstrument bedeutet vor allem für die Bläser, diesen Raum mit Leben zu füllen. Behutsam, lauschend, feinsinnig gehen die Musiker dabei vor, allesamt sind sie seit Jahrzehnten führende Persönlichkeiten des nordischen Jazz. Und so strahlt diese Band neben einer gewissen Zurückhaltung eine enorme Souveränität aus. Auf traumwanderlisch sichere Art spinnen sie die großen Geschichten zwischen Folk und freier Improvisation fort.

  • 22:05 Uhr

    musica reanimata:
    Der Musiker Gustav Brecher (1879-1940)
    Am Mikrofon: Georg Beck

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht