Montag, 26. September 2022

Programm: Vor- und RückschauFreitag, 24.12.2021

  • Mon
    Tue
    Wed
    Thu
    Fri
    Sat
    Sun
  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

    Am Mikrofon: Christoph Heinemann

  • 09:05 Uhr

    Vor 150 Jahren: Giuseppe Verdis Oper „Aida" wird uraufgeführt

  • 09:10 Uhr

    In den „Gesichtern Europas“ begegnen wir jeden Samstag Menschen, die uns in ihren Alltag mitnehmen und die gesellschaftlichen Veränderungen in ihrem Land näherbringen. Die etwas in Gang setzen. Das sind immer besondere Hörerlebnisse und bemerkenswerte Begegnungen. Zwei dieser Sendungen haben wir für diese Weihnachtsausgabe von „Europa heute“ herausgesucht, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und zu fragen, wie die Geschichte weiterging.
    Marten Hahn ist von Großbritannien in die Niederlande gezogen und hat für die „Gesichter Europas“ recherchiert, ob die Niederlande davon profitiert haben. Und Birgit Kaspar ist der Frage nachgegangen, warum in Frankreich noch immer der „Krieg der Erinnerungen“ tobt, bald 60 Jahre nach Ende des blutigen Kampfs um die algerische Unabhängigkeit.

    Am Mikrofon: Anne Raith

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    „Es gibt keine bessere Geschichte, es ist die erfolgreichste Geschichte der Literaturgeschichte. Sie ist der Hammer“
    Die Schriftstellerin Felicitas Hoppe über die Weihnachtsgeschichte und ihre Version einer Weihnachtsgeschichte

    „Wir zünden gemeinsam Kerzen an - zu Chanukka und zu Weihnachten“
    Die Schriftstellerin Julia Franck über die Sehnsucht nach Ritualen und ihr Leben im religiösen Transit

    Gebrochene Flügel
    Engel in moderner Poesie

    Am Mikrofon: Andreas Main

  • 10:08 Uhr

    Erneut im Zeichen der Pandemie
    Das zweite Corona-Weihnachten

    Gäste:
    Amelie Thobaben, Psychologische Psychotherapeutin
    Christel Zynga, Einrichtungsleiterin der Reginalda Senioren Einrichtung, Recklinghausen
    Markus Engelhardt, Pfarrer an der Frauenkirche Dresden und Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche Dresden
    Manuela Bauer, Einrichtungsleiterin der Ökumenischen Wärmestube, Nürnberg
    Stefan Lang, 1. Vorstand des Weihnachtsschützenvereins Berchtesgaden-Markt
    Katja Kohler-Golly, Ahrtal-Flut Betroffene, Lehrerin am Are Gymnasium Bad Neuenahr
    Emanuel Scobel, Geschäftsführender Leiter der Leipziger Thomanerchors
    Am Mikrofon: Michael Roehl

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    lebenszeit@deutschlandfunk.de

    Viele hatten auf ein unbeschwertes Weihnachten 2021 gehofft. Doch auch das diesjährige Weihnachtsfest steht ganz im Zeichen der Pandemie. Familien müssen zum zweiten Mal überlegen, wen sie unter Corona-Bedingungen einladen können. Einrichtungen, wie etwa Altenheime, benötigen strenge Schutzkonzepte, damit das Weihnachtsfest für Bewohnerinnen und Bewohner sicher gefeiert werden kann. Wir wollen in der Lebenszeit an Heiligabend mit Menschen reden, die sich an ganz unterschiedlichen Orten auf das Weihnachtsfest vorbereiten. Wie werden sie in diesem Jahr Weihnachten feiern? Was ist möglich an Zeremonien und Brauchtumspflege? Und wir blicken auf das Ahrtal. Wie geht es den Familien am ersten Heiligen Abend nach der Flutkatastrophe und dem zweiten Pandemie-Jahr?

  • 11:35 Uhr
  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    Corona: Inzidenzwert sinkt weiter/Wissenschaftler und RKI warnen

    Weihnachten auf der Covid-Station im Klinikum Friedrichshafen

    Interview mit Elias Renz, Evangelische Gemeindejugend Baden

    Corona im Tierheim - Interview mit Frank Weber, Franziskus Tierheim in Hamburg

    Fall Mesale Tolu in der Türkei - Heute doch kein Urteil

    Norddeutsche Länder erlauben doch Zuschauer in Stadien

    Debatte über Impfpflicht und Gesundheitsämter

    Weihnachtsbotschaft von Papst Franziskus

    Fast ohne Pilger - Weihnachten in Bethlehem

    Verborgen unterm Halbmond - Marokkanische Christen in Marokko

    Deutschland kritisiert geplanten Söldnereinsatz in Mali

    Mehr Importverbote gegen China: Biden unterzeichnet Gesetz

    Am Mikrofon: Friedbert Meurer

  • 13:35 Uhr

    Klangraum Europa
    „Rímur“ - Gesänge und Improvisationen aus Skandinavien
    Trio Mediaeval & Arve Henriksen
    Arve Henriksen, Trompete
    Anna Maria Friman, Linn Andrea Fuglseth, Berit Opheim, Gesang

    Das seit 1997 bestehende Trio Mediaeval hat sich auf polyphone Vokalmusik des Mittelalters spezialisiert. Für das Projekt „RÌmur“ taten sich die drei Sängerinnen mit dem norwegischen Trompeter Arve Henriksen zusammen, um Hymnen, Lieder und Gesänge aus Skandinavien neu auszuleuchten. Henriksen, bekannt für seinen biegsamen, flötenhaften Ton, mischt sich bruchlos in die Vokalsätze und steuert behutsame Improvisation bei. Das Ergebnis: eine überraschende, doch organische Klangmischung mit bezaubernder Wirkung.

  • 14:05 Uhr

    Spielball Erde (1/7)
    Spitzbergen - Vom Denken und Handeln im Eis
    Von Gaby Hartel
    Mit Sören Wunderlich, Louis Friedemann Thiele, Andreas Meidinger, Sigrid Burkholder, Naghme Alaei und Gaby Hartel
    Regie: Matthias Kapohl
    Produktion: Deutschlandfunk 2019
    (Teil 2 am 24.12.2021, 15.05 Uhr)

    Das Eis der Arktis schmilzt. Die darunterliegenden Bodenschätze haben Spitzbergen ins Zentrum geopolitischer Interessen gerückt. Doch Norwegen nutzt die Aufmerksamkeit auch für ein internationales Künstlerprogramm.
    Svalbard ist der norwegische Name für Spitzbergen. Davon abgeleitet wurde „Artica Svalbard”, ein Residenz-Programm für Künstlerinnen, Fotografen, Philosophinnen und Schriftsteller aller Herkunft. Kunst ist immer gefragt, wenn es um wichtige Fragen der Welt geht, so lautet das Motto. Eine Einladung zum Nachdenken im Eis, wo einer Global Seed Bank und einer Global Thought Bank Bunker im Permafrost zur Verfügung stehen, die von Forschern und Künstlern aus der ganzen Welt genutzt werden können. Die Veröffentlichungen von „Artica Svalbard” fördern und teilen kritisches Denken und Wissen über dringende Probleme der Arktis. Auch Scheitern von Projekten ist erlaubt als vitaler Teil eines Prozesses. Gaby Hartel war dabei, als vor Ort neue Ideen entstanden sind.

  • 15:05 Uhr

    Spielball Erde (2/7)
    Die Van Berg-Konstante
    Hörspiel in 3 Teilen
    Von Serotonin
    Mit Bernhard Schütz, Sinja Dieks, Oliver Brod, Leo Pfeiffer, Oliver Siebeck, Simone Kabst, Kim Pfeiffer
    Regie: Marie-Luise Goerke
    Produktion: WDR 2018
    Länge: 29‘33‘/28‘58/28‘38
    (Teil 3 am 25.12.2021, 14.05 Uhr)

    Vor 130 Jahren ist er verschollen - und jetzt in Spitzbergen wieder zum Leben erwacht! Tiefgefroren überlebte der Wissenschaftler Van Berg im ewigen Eis. Wenig später flieht er aus der Pathologie, und von nun an sind alle hinter ihm her.
    Ein sensationeller Fund hält die Welt in Atem. Aber wie lange kann sie den Atem anhalten? Dies könnte die Geschichte des deutschen Forschers Van Berg sein, der im 19. Jahrhundert auf einem Ballonflug verschollen ist. 130 Jahre später wird sein Körper auf Spitzbergen in einem tauenden Gletscher entdeckt, und zum Erstaunen aller erwacht der tiefgefrorene Wissenschaftler wieder zum Leben. Nun erhält Van Berg endlich die Aufmerksamkeit, die ihm seinerzeit verwehrt wurde. Und bald mehr als ihm lieb sein kann: Er wird zum Spielball all derer, die sich von ihm steigende Publicity für ihre eigenen Interessen versprechen. Die Kryonik will ihn als ersten Erfolgsfall eingefrorenen Lebens reklamieren, Umweltschützer an ihm die Gefahren des Klimawandels demonstrieren, Deutschland fordert das „Fundstück“ zu Forschungszwecken zurück. Und Van Berg? Ach, den hätten wir fast vergessen.

  • 17:05 Uhr

    Übertragung aus der Evangelischen Stadtkirche in Homburg (Saar)
    Predigt: Dekan Thomas Holtmann
    Evangelische Kirche

  • 18:05 Uhr

    Radio-Bescherung. Musikalisches zum Fest

    Klangraum Europa
    Deutschlandfunk-Produktionen 2021
    Die Radiobescherung an Heiligabend
    Am Mikrofon: Sylvia Systermans

    Französische Suiten, italienische Konzerte, der Komponist aus Thüringen, die Interpretin aus der Schweiz: Mit neuen Deutschlandfunk-Produktionen wie „Pure Bach” der Akkordeonistin Viviane Chassot füllt die „Radio-Bescherung“ an Heiligabend den „Klangraum Europa”. Musik für Viola aus der Stadt der Weißen Nächte wird zu hören sein, erstmals veröffentlichte Lieder von Hans Gál und unbekannte Messen von Mozart aus Wien. Neue Interpretationen bekannter Sinfonien, Konzerte und Sonaten mit tschechischem oder französischem Zungenschlag und Improvisationen weltgereister junger Jazzer. Dazwischen Momente des Innehaltens mit weihnachtlichen Klängen und vielsprachigen Dialogen von Johann Sebastian Bach.

  • 20:05 Uhr

    Im Zug nach Nirgendwo (Teil 1 + 2)
    Das unwahrscheinliche Leben des Songtexters Fred Jay
    Von Fabian Gerhardt und Roland Gerhardt
    Regie: die Autoren
    Produktion: Deutschlandfunk/WDR 2021

    „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo”, „Rasputin”, „Ti Amo” - keiner hat in den 70er-Jahren so viele erfolgreiche Schlager geschrieben wie er. Und doch ist der Mann, der dem Schlager die Poesie zurückgab, ein Unbekannter. Weil er das so wollte.
    Der jüdische Wiener Rechtsanwalt Friedrich Jakobsohn flieht 1938 vor den Nazis nach Paris, wo er im Striplokal Ukulele spielt. Von dort geht es weiter nach Amerika. Er hält sich zunächst als Tellerwäscher über Wasser, bis er einen Job beim Radio bekommt. Nebenbei schreibt er als Fred Jay Songtexte für Künstler wie Shirley Bassey, Percy Sledge und die Dorsey Brothers, ohne davon leben zu können.
    Anfang der 60er-Jahre geht er mit seiner Familie für die Voice of America nach Deutschland. Er sucht Kontakt zu deutschen Komponisten, aber erst nach seinem Wechsel zum RIAS in Berlin gelingt der Durchbruch: Mit fast 60 Jahren wird er einer der erfolgreichsten Songtexter Deutschlands. Er schreibt Hunderte von Texten für Schlager und Popsongs von Boney M., Howard Carpendale, Christian Anders, Michael Holm, Katja Ebstein, Marianne Rosenberg und viele andere. Und doch blieb Fred Jay ein Unbekannter - er ging nicht zu Preisverleihungen, Goldene Schallplatten holte er nicht ab. Wer war dieser Mann, der sich als Autor von „Qualitätstexten für normale Leute“ beschrieb?
    Die Autoren haben sich auf Spurensuche begeben, mit Freunden, Arbeitskollegen und Schlagerstars gesprochen. Sie zeichnen das komplexe Bild eines europäischen Intellektuellen, der nach Deutschland zurückkam, weil er ohne die deutsche Sprache und Kultur nicht leben konnte. Und der den Deutschen als Fred Jay Lieder schenkte, die ihnen halfen zu vergessen, dass sie Menschen wie ihn vor nicht allzu langer Zeit umgebracht hätten.

  • 22:05 Uhr

    Klangraum Europa

    Musikfest Bremen 2021

    Paradisi Porte - Die Klangwelten der Engel in der Vorstellung der Renaissance

    Guillaume Dufay, John Dunstaple, Jacob Obrecht, Gilles Binchois
    Hymnen, Motetten, Chansons und Tänze

    Tiburtina Ensemble
    Leitung: Barbora Kabátková
    Oltremontano Antwerpen
    Leitung: Wimi Becu

    Aufnahme vom 15.9.2021 aus der Kirche Unser Lieben Frauen, Bremen

    Am Mikrofon: Helga Heyder-Späth

    „Paradisi Porte“, „Pforten zum Paradies“, so haben die Ensembles Tiburtina und Oltremontano Antwerpen ihr Programm beim diesjährigen Musikfest Bremen genannt. Es ist inspiriert von einem berühmten Tafelbild, das der deutsch-niederländische Maler Hans Memling um 1490 in Brügge für ein spanisches Kloster schuf. Es zeigt den in den Himmel aufgefahrenen Christus in Siegerpose, umgeben von 16 musizierenden Engeln. In einem interdisziplinären, experimentellen Projekt hat Wim Becu die abgebildeten Instrumente für Oltremontano nachbauen lassen und so das Bild gemeinsam mit den Sängerinnen von Tiburtina zum Klingen gebracht. Präsentiert wurde unter anderem geistliche Musik franko-flämischer Komponisten, wie sie von der Nordsee bis zum Mittelmeer zu hören war.