Freitag, 19. April 2024

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Programm: Vor- und RückschauMontag, 01.04.2024

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Klassik live

    Kronberg Academy Festival 2023

    Joseph Haydn
    Konzert für Violine, Klavier und Streicher F-Dur, Hob. XVIII:6
    Gidon Kremer, Violine
    Georgijs Osokins, Klavier
    Kremerata Baltica

    Aufnahme vom 28.09.2023 aus dem Casals Forum in Kronberg

    02:07 Uhr   Klassik live

    Kronberg Academy Festival 2023

    Franz Schubert
    Rondo für Violine und Streichorchester A-Dur, D 438

    Alfred Schnittke
    "Monolog" für Viola und Streichorchester

    Geneva Lewis, Violine
    Imai Nobuko, Viola
    Kremerata Baltica

    Aufnahme vom 28.09.2023 aus dem Casals Forum in Kronberg

    03:05 Uhr   Klassik live

    Kronberg Academy Festival 2023

    Iiro Rantala
    "Freedom" für Klavier und Streicher
    "Anyone with a heart - Lirico" für Streicher und Klavier

    Alfred Schnittke
    Concerto grosso Nr. 1 für 2 Violinen, Cembalo, präpariertes Klavier und Streicher

    Iiro Rantala, Klavier präpariert
    Gidon Kremer, Violine
    Geneva Lewis, Violine
    Kremerata Baltica

    Aufnahme vom 27. und 28.09.2023 aus dem Casals Forum in Kronberg

    04:05 Uhr   Klassik live

    Kronberg Academy Festival 2023

    Robert Schumann
    Konzert für Violine und Orchester d-Moll, WoO 1

    Christian Tetzlaff, Violine
    Chamber Orchestra of Europe
    Musikalische Leitung: Robin Ticciati

    Aufnahme vom 25.09.2023 aus dem Casals Forum in Kronberg

    05:05 Uhr   Klassik live

    Kronberg Academy Festival 2023

    Jean Marie Leclair
    Sonate für 2 Violinen G-Dur, op. 3, Nr. 1

    Louis Spohr
    Duo Concertante für 2 Violinen D-Dur, op. 67 Nr. 2

    Carlos Gardel
    "Por una Cabeza". Tango
    Bearbeitet für 2 Violinen

    Augustin Hadelich, Violine
    Julia Fischer, Violine

    Aufnahme vom 23.09.2023 aus dem Casals Forum in Kronberg

  • 06:05 Uhr

    Heinrich Isaac
    „Haec dies“. Graduale aus dem Choralis Constantinus
    ensemble officium
    Leitung: Wilfried Rombach

    Christoph Graupner
    "Christ lag in Todesbanden". Kantate zum Osterfest für 2 Soprane, Bass, Traversflöte, Streicher und Basso continuo, GWV 1130/21
    Marie Luise Werneburg, Sopran
    Hanna Zumsande, Sopran
    Dominik Wörner, Bass
    Kirchheimer BachConsort
    Leitung: Florian Heyerick

    Gottlieb Muffat
    Canzona Nr. 11
    aus dem Apparatus musico-organisticus
    Jörg-Andreas Bötticher, Orgel

    Johann Sebastian Bach
    "Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß". Kantate zum Osterfest für Sopran, Alt, Tenor, Bass, 2 Oboen d’amore, Streicher und Basso continuo, BWV 134
    Yeree Suh, Sopran
    Petra Noskaiová, Alt
    Christoph Genz, Tenor
    Jan van der Crabben, Bass
    La Petite Bande
    Leitung: Sigiswald Kuijken

  • 07:05 Uhr

    Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

    Oppositionspartei CHP gewinnt Kommunalwahlen in der Türkei

    Ethik der Verletzlichkeit - Ein Interview mit dem Medizinethiker Giovanni Maio

    Frühlingsbeginn - Die Macht der Düfte. Ein Interview mit der Neurowissenschaftlerin Kathrin Ohla

    Real gewordener Landschaftstraum - Monets Garten erblüht wie auf seinen Bildern

    Hintergründe des Islamismus - Ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Asiem El-Difraoui

    Denk ich an Deutschland: der Musiker Sebastian Krumbiegel

    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 08:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft
    „Gottes lebendiges Schweigen“ Poesie und Spiritualität heute
    Von Burkhard Reinartz

    Heute verwenden nur noch wenige Dichter den Begriff „Gott“ im christlichen Sinne. Die meisten sehen in ihm ein überkonfessionelles Bild für das Unfassbare, das dennoch in der Welt anwesend ist. Aussagen des Christentums über Weltende, Apokalypse oder das Jüngste Gericht verstehen moderne Lyriker als poetische Bilder und nicht als religiöse Dogmen. Wenn Stanley Moss in einem Gedicht mit Gott im Meer schwimmen geht und ihn anschließend zum Trocknen auf die Wäscheleine hängt, ist das für den Dichter keine Blasphemie, sondern ein Versuch, das Göttliche vom fernen Himmel auf die nahe Erde zu holen: „Gott und Handtuch gefiel es dort sehr gut. Sie lachten und flatterten ohne Gebote im Wind“.

  • 09:05 Uhr

    Vor 40 Jahren: Der US-Musiker Marvin Gaye wird von seinem Vater erschossen

    Das Leben von Marvin Gaye war kurz, aber prall gefüllt. Songs wie „Sexual healing“ brachten ihn an die Spitze des Musikbusiness. Einen Tag vor seinem 45. Geburtstag wird Gaye von seinem Vater erschossen.

  • 09:10 Uhr

    Vokalmusik

  • 09:30 Uhr

    Erzählen gegen die Krise (5)
    Von Fakten und Fiktionen - Eine Diskussion auf dem Kölner Kongress
    Am Mikrofon: Thorsten Jantschek

    Kaum ein Tag vergeht, an dem uns nicht die Folgen und Auswirkungen des Klimawandels daran erinnern, dass wir unseren CO2-Abdruck verändern müssen, dass wir uns aktiv und solidarisch engagieren sollten. Und doch passiert viel zu wenig. WissenschaftlerInnen warnen seit Jahren schon, die 1,5-Grad-Ziele haben sich auch schon herumgesprochen, PolitikerInnen treffen sich mit NGOs und arbeiten Konzepte aus. Es herrscht längst kein Mangel an Wissen mehr. Aber vielleicht einer der Vermittlung. Weil der Klimawandel weniger offensichtlich ist als eine Katastrophe wie der Reaktorunfall von Fukushima. Wie man mit Fakten und Fiktionen ein breites gesellschaftliches Bewusstsein stiften kann, darüber diskutierten beim Kölner Kongress die Journalistin Ann-Kathrin Büüsker, der Politikwissenschaftler Claus Leggewie, die Kulturwissenschaftlerin Birgit Schneider und die Schriftstellerin Jasmin Schreiber.

  • 10:05 Uhr

    Übertragung aus der Pfarrkirche St. Ludwig in Ansbach
    Zelebrant: Domkapitular Norbert Jung
    Katholische Kirche

  • 13:05 Uhr

    Türkei: CHP gewinnt Kommunalwahlen

    Israels Armee zieht sich nach zwei Wochen aus dem Shifa-Krankenhaus zurück

    Cannabis-Gesetz tritt in Kraft

    Änderungen beim Elterngeld

    Mehrwertsteuer auf Gas wieder auf 19 Prozent

    FDP Chef Cristian Lindner gegen Wehrpflicht

    Sporttelegramm

    Am Mikrofon: Malte Hennig

  • 13:30 Uhr

    Musikfest Bremen 2023

    Prägende Impulse

    Dietrich Buxtehude
    Präludium ex g, BuxWV 148

    Franz Tunder
    An Wasserflüssen Babylon

    Johann Adam Reincken
    Sonata 1 a-Moll aus „Hortus Musicus“

    Johann Sebastian Bach
    Präludium h-Moll für Orgel, BWV 544
    Kantate „Mein Herze schwimmt im Blut“, BWV 199
    Kantate „Non sà che sia dolore“, BWV 209

    Maria Keohane, Sopran
    Annie Laflamme, Traversflöte
    Paul Goussot, Orgel, Cembalo
    Ricercar Consort
    Leitung: Philippe Pierlot, Viola da gamba

    Aufnahme vom 26.8.2023 aus der Findorffkirche, Grasberg

    Am Mikrofon: Bernd Heyder

    Längst kannte Johann Sebastian Bach die norddeutsche Tastenmusik aus den Tabulaturen des älteren Bruders, da rückten in seiner Lüneburger Internatszeit deren Meister selbst erstmals in Reichweite. Zu Dietrich Buxtehude nach Lübeck ging er 1705 sogar für mehrere Monate, Johann Adam Reincken in Hamburg beeindruckte er mit seiner Orgelkunst noch 15 Jahre später. Den prägenden Impulsen, die für Bach vom Norden ausgingen, spürte das Ricercar Consort um den Gambisten Philippe Pierlot im August in der Findorffkirche von Grasberg nach. Da brillierte neben der Sopranistin Maria Keohane und der Traversflötistin Annie Laflamme die historische Arp-Schnitger-Orgel, gespielt von Paul Goussot. Und das mal solistisch, mal als besondere Farbe im Begleitensemble.

  • 15:05 Uhr

    Pop von Rechts
    Eine Bestandsaufnahme von Lars Hendrik Beger

    Die Popkultur ist so gespalten wie lange nicht. Links, liberal, feministisch auf der einen Seite, antimodern, frauenfeindlich und nationalistisch auf der anderen. Dabei streben ausgerechnet Vertreter der Neuen Rechte um Deutungshoheit im Pop. 
    Ob in der Musik, im Film oder in den sozialen Netzwerken - Welche Rolle spielt Popkultur für die Neue Rechte?

  • 16:10 Uhr

    Shī Nàiān Luó Guánzhōng: „Vollständige Überlieferung von den Ufern der Flüsse“
    Aus dem Chinesischen übersetzt, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Rainald Simon
    (Insel Verlag, Berlin)
    Ein Beitrag von Enno Stahl

    Am Mikrofon: Jan Drees

  • 16:30 Uhr

    Wissenschaft im Brennpunkt
    Deep Science Staffel 3
    Der Wissenschaftspodcast
    Wer rettet die Erde?
    Folge 1: Klang der Korallen
    Von Sophie Stigler und Anneke Meyer

    2016 reist Tim Lamont für sein Forschungsprojekt zum Great Barrier Reef vor der Küste Australiens. Doch als er dort ankommt, hat eine verheerende Hitzewelle das Riff zerstört: die Korallen seltsam bleich, Quallen und Clownsfische verschwunden. Lamont kann nur noch zuhören, wie der Ort klägliche Reste einer sonst reichen Klangkulisse von sich gibt. Dabei entwickelt der Bioakustiker eine Idee: Was würde passieren, wenn das sterbende Riff wie ein gesundes klingen würde? Erste Versuche zeigen: Die Fische kommen zurück, wenn man sie mit passenden Tönen lockt, und die Fische wiederum verzögern das Sterben der Korallen. Kann es so einfach sein? Ein groß angelegter Feldversuch soll das Potenzial des akustischen Düngers ausloten. Für uns aber stellt sich angesichts der immer weiter steigenden Meerestemperaturen die Frage: Wie lange könnten wir den Niedergang des wichtigsten Ökosystems der Erde aufhalten? Reicht die gewonnene Zeit, um die Korallen zu retten?

  • 17:05 Uhr

    Debatten und Dokumente

    Die Lesekrise und soziale Ungleichheit - Soziologin Carolin Amlinger im Gespräch mit Michael Köhler

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    Alleskönner - David Hermann inszeniert in Nürnberg Wagners "Parsifal"

    Kultur und Demokratiearbeit - Die Recherche "Projektion auf den Osten"
    Leon Kahane, Forum für demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst, im Gespräch

    "Mit anderen Augen" - Der Blaue Reiter im Franz Marc Museum in Kochel am See

    Am Mikrofon: Henning Hübert

  • 18:10 Uhr

    Türkei: CHP gewinnt Kommunalwahlen

    Interview mit Walter Glos, Büroleiter Konrad-Adenauer-Stiftung in Ankara

    Israels Armee zieht sich nach zwei Wochen aus dem Shifa-Krankenhaus zurück

    Cannabis-Gesetz tritt in Kraft

    Mehrwertsteuer auf Gas wieder auf 19 Prozent

    Änderungen beim Elterngeld

    Deutschlandticket für Studierende startet

    Wissing rechnet ab Weihnachten mit pünktlicheren Zügen

    FDP-Chef Christian Lindner gegen Wehrpflicht

    Sport-Telegramm

    Am Mikrofon: Tobias Oelmaier

  • 18:40 Uhr

    Afrika im Aufbruch - Fortschritt durch Fintech

  • 20:05 Uhr

    Das Klassik-Magazin

    "Vor mir der Süden.." - eine Bilanz der Osterfestspiele Salzburg
    Kollegengespräch mit Kirsten Liese

    "Die Zeit ist ein sonderbar Ding" - Richard Strauss' „Der Rosenkavalier“ in Leipzig

    Grenzenlose Verwandlung - eine neue Biografie über Hugo von Hofmannsthal

    "Anton Bruckner - Der fromme Revolutionär" - eine Ausstellung der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien
    Gespräch mit der Kuratorin Dr. Andrea Harrandt

    Klingende Bilder -  ein musikalischer Rundgang durch die Passionsgeschichte in der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin
    Gespräch mit Christian Mücke, Tenor beim RIAS-Kammerchor

    Am Mikrofon: Marie König

  • 21:05 Uhr

    A Cappella Festival Leipzig 2023

    Wunder der Polyphonie
    Traditionelle albanische Gesänge

    Albanian Iso-Polyphonic Choir

    Aufnahme vom 4.5.2023 aus der Evangelisch Reformierten Kirche Leipzig

    Am Mikrofon: Rainer Baumgärtner

    Das Gebiet des heutigen Albanien wurde viele Jahrhunderte lang von fremden Mächten beherrscht, von Römern, Serben, Byzantinern und Osmanen. Das einende Element des Volkes war die albanische Sprache, eine der ältesten Europas. Sie bildet die Grundlage des uralten Gesangsstils „Vënçe“, der insbesondere im Süden des Landes gepflegt wird. Bei dieser „Iso-Polyphonie“ liefern drei Sänger einen Bordunton als gleichbleibenden Klangteppich. Darüber singt ein Vorsänger den Text, umspielt von einem zweiten Solisten. Der Inhalt der Lieder reicht von der Liebe bis zu patriotischen Heldentaten. Beim Leipziger A Cappella Festival 2023 stellten sechs Sänger des Albanian Iso-Polyphonic Choir aus Tirana diese mündlich überlieferte archaische Kunstform vor.

  • 23:05 Uhr

    Blick zurück nach vorn
    Das Caspar van Meel Sextett spielt Erik Satie
    Ryan Carniaux, Trompete
    Denis Gäbel, Saxofon
    Raphael Klemm, Posaune
    Franz von Chossy, Klavier
    Caspar van Meel, Bass
    Niklas Walter, Schlagzeug
    Aufnahme vom 10.3.2024 aus dem Loft, Köln
    Am Mikrofon: Thomas Loewner

    Der Jazz-Bassist Caspar van Meel ist fasziniert von dem Werk des französischen Komponisten Erik Satie und widmete ihm 2023 das Album „Satie - A Time Remembered". Auf einer Clubtour präsentierte er das Programm mit seinem Sextett nun erstmals live. Besonders die melancholische und geheimnisvolle Art von Saties Klaviermusik hat es Caspar van Meel angetan: täuschend einfache Melodien und Harmonien, die scheinbar fest in der klassischen Tradition verankert sind, bei genauerem Hinhören aber bereits über sie hinausweisen. Aus diesem Grund hat van Meel vor allem Bearbeitungen der Gnossiennes und Gymnopédies für sein Sextett geschrieben. Die Grundlagen seiner Arrangements bilden die reizvollen Spannungen, die Satie durch die Verwendung von Skalen erzeugt hat, die zu seiner Zeit noch ungewöhnlich waren. Mit seinem Sextett ist es Caspar van Meel gelungen, Saties Errungenschaften überaus kreativ und mitreißend fortzuspinnen und ihnen damit eine ganz individuelle und zeitgemäße Seite abzugewinnen.