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Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 14.10.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Andreas Noll

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Tobias Armbrüster

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Christoph Seidl, Regensburg
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Nordstream Prozess: Interview mit dem Buch-Autor Bojan Pancevski

    07:15 Uhr   Interview

    Interview mit Thorsten Frei, Unions-Fraktionschef, zu Reformen und Koalition

    08:10 Uhr   Interview

    Interview mit Philipp Türmer, Juso-Vorsitzender, zur Neuaufstellung der SPD

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Das Kinderbuch “Winnie-the-Pooh” erscheint

  • 09:10 Uhr

    Wie Portugal größter KI-Standort in Europa werden will

    KI-Rechenzentren in Europa - Interview mit MdEP Alexandra Geese (Grüne)

    Wegen Umweltbedenken: Finnland stoppt Googles Rechenzentren
    Am Mikrofon: Nina Voigt

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Zehn Jahre nach Amoris Laetitia - Was bleibt vom Aufbruch bei der kirchlichen Sexualmoral?
    In diesen Tagen haben sich in Rom die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen der römisch-katholischen Kirche getroffen, um über das Thema Ehe, Familie und Sexualmoral in der kirchlichen Lehre zu beraten - zehn Jahre nachdem Papst Franziskus mit dem Schreiben „Amoris Laetitia“ erstmals Bewegung in das Thema gebracht hat. Was hat Franziskus´ Initiative bewirkt und was nicht? Dazu ein Gespräch mit Jochen Sautermeister, Professor für Moraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn.

    Die Omikuji-Tradition in Japan: Wahrsageschnipsel für unter einen Euro
    In Japan kämpfen viele Schreine und Tempel ums finanzielle Überleben. Dabei verdienen zumindest einige von ihnen an Orakelsprüchen, vor allem in Tourismushochburgen. Für rund 100 Yen - weniger als ein Euro - kann man sich kleine Zettel kaufen mit Wahrsagereien für die eigene Zukunft.

    Am Mikrofon: Benedikt Schulz

  • 10:08 Uhr

    Enteignen, Bauen, Mieten deckeln
    Wege aus der Wohnungskrise
    Am Mikrofon: Dörte Hinrichs

    Gäste:
    Maren Kern, Vorstandsmitglied des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.
    Rouzbeh Taheri, Volkswirt, Mitbegründer der Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ und künftiger Abgeordneter der Linken im Berliner Abgeordnetenhaus
    Sara Schulte, Ökonomin, Dezernat Zukunft

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

    Wie lässt sich die Wohnungskrise lösen? Die Debatte darüber hat neue Schärfe bekommen: Bei der Berlin-Wahl im September ist die Linke stärkste Kraft geworden - eines ihrer zentralen Versprechen ist die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne. Deutschland ist Mieterland: Mehr als die Hälfte der Menschen wohnt zur Miete. Vor allem in den Ballungsräumen sind bezahlbare Wohnungen knapp. Die hohe Nachfrage treibt die Preise in die Höhe, das trifft Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen besonders hart. Können Vergesellschaftungen die Lage entscheidend verbessern? Oder braucht es vor allem mehr Neubau und stärkere Mietbegrenzungen? Was hilft kurzfristig, und welche Maßnahmen wirken langfristig?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Nadia de Vries: „Kapitulation auf Kommando“
    Aus dem Niederländischen von Lisa Mensing
    (DuMont Verlag)
    Ein Beitrag von Samuel Hamen

    Colson Whitehead: „Cool Machine“
    Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl
    (Hanser Verlag)
    Ein Beitrag von Christoph Vormweg

    Am Mikrofon: Sigrid Brinkmann

  • 16:35 Uhr

    Neues Umwelt-Panel:
    Keine Polarisierung bei Klimaeinstellungen

    Tagung zu Elektrifizierung der Chemieindustrie

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 14. Oktober 2026:
    Kosmologie-Revolution, aber nur für zwei Wochen

    Am Mikrofon: Kathrin Kühn

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Zwischen Trump und Putin: Wie lange hält die Ukraine stand?

    Es diskutieren:

    Karina Beigelzimer, Journalistin und Lehrerin in Odessa

    Andrey Gurkov, Autor und Journalist

    Ulrich Thoden, Die Linke, MdB

    Diskussionsleitung: Sina Fröhndrich

  • 20:10 Uhr

    Verfolgung und Folter - Wer war für die Hexenprozesse verantwortlich?
    Von Jan Tolzmann

    Zehntausende Menschen wurden als angebliche Hexen verfolgt, gefoltert und getötet. Die Prozesse führten meist weltliche Gerichte, unterstützt von theologischen Scharfmachern. In Bamberg zeigt sich beispielhaft, wie die Verfolgung ablief.

  • 20:30 Uhr

    Hanns Zischler: "Yumikos Paravent" (2/2)

    Hanns Zischler, 1947 geboren, ist Schauspieler, Fotograf und Autor zahlreicher Bücher, über Berlin hat er genauso geschrieben wie über Franz Kafka. Im September ist er als Thomas Mann in Pawels Pawlikowskis Film „Vaterland“ an der Seite von Sandra Hüller zu sehen. Hanns Zischlers neuer Roman „Yumikos Paravent“, aus dem er in der „Lesezeit“ lesen wird, erzählt die Liebesgeschichte einer Modemacherin, die zwischen Japan und Berlin zwei Leben führt.

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Lachen, bis die Ärztin kommt?- Die Comedienne Anissa Loucif
    Von Jasmin Kröger

    Anissa Loucif ist Narkoseärztin, Mutter, Muslima - und eine der spannendsten Aufsteigerinnen der deutschen Stand-up-Szene. Ihr Material findet sie im OP, im eigenen Wochenbett, bei ihrer deutsch-algerischen Familie oder auf „Minder“, einer Dating-App für Muslime. Trotz Risiken und Nebenwirkungen nimmt sie auf der Bühne Kopftuch-Klischees ebenso auseinander wie die Absurditäten des deutschen Alltags - und spart sich selbst dabei nicht aus. Jasmin Kröger besucht Anissa Loucif bei ihrem ersten Soloprogramm „Mach nicht so auf teuer!“ und fragt: Ist das noch Ethno-Comedy?

  • 22:05 Uhr

    Wortspiel - Das Musik-Gespräch
    Psalmenvertonungen von Strawinsky und Bernstein
    Am Mikrofon: Ingo Metzmacher

    Vereinte Traditionen: „Chichester Psalms“ und „Psalmensinfonie“ bergen jüdische, christliche und russisch-orthodoxe Anklänge.

    Die Kathedrale von Chichester in Sussex beauftragte Leonard Bernstein 1963, ein Chorwerk zu komponieren. In der Anfrage stand: „Viele von uns würden sich freuen, wenn die Musik einen Hauch von 'West Side Story' hätte.“ Das hat sie - doch vor allem verbindet Bernstein in den „Chichester Psalms“ für Knabensolo, Chor und Orchester christliche Kirchenmusik mit jüdischer Liturgie. Auch Igor Strawinskys „Psalmensinfonie“ vereint unterschiedliche Traditionen: Gregorianik, barocke Fuge, russisch-orthodoxe Gesänge. 1930 wurde das Werk vom Boston Symphony Orchestra uraufgeführt. Beim Casual Concert des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin präsentiert Ingo Metzmacher beide Psalmenwerke als Dirigent und Moderator.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht