Warme Wände trotz Energiekrise: Heizungsaustausch - bezahlbar und mit Zukunft
Gäste:
Achim Hambücken, Innung Köln Sanitär-Heizung-Klima
Sandra von Möller, Verband Wohnen im Eigentum
Ulrike Körber, Verbraucherzentrale Sachsen
Ralf Krug, Bund der Energieverbraucher
Am Mikrofon: Jule Reimer
Hörertel.: 00800 4464 4464
marktplatz@deutschlandfunk.de
Ab Juli 2026 sollen die neuen Regeln der Bundesregierung für neue Heizungen Gesetz sein. Die 65-Prozent-Vorgabe eines Anteils von Erneuerbaren Energien an der häuslichen Wärmeversorgung soll entfallen. Damit könnten folglich auch wieder Öl- und Gasheizungen eingebaut werden. Diesen wird jedoch auch ein steigender Anteil an Biogas oder anderen alternativen Brennstoffen verordnet. Das derzeit gültige Gebäudeenergiegesetz würde dagegen den schrittweisen Austausch von Öl- und Gasheizungen, die nicht mehr reparierbar sind, in Deutschland stärker beschleunigen. Mit einem Kniff ermöglicht es, das 65-Prozent-Ziel an Erneuerbaren Energien in vielen Fällen relativ einfach zu erreichen: Wer eine elektrisch betriebene Wärmpumpe einbaut, hat automatisch die pauschale Vorgabe eines 65-Prozent-Anteils erfüllt, egal ob der Strom dazu fossil oder erneuerbar erzeugt wird. Denn eine Wärmepumpe ist teurer im Einbau, aber energetisch betrachtet um ein Mehrfaches effizienter und preisgünstiger als fossile Heizungen. Welcher Aufwand ist mit dem Austausch einer Heizung insgesamt verbunden? Welche Kostenfaktoren sollten bei der Entscheidung über Gas-, Öl- oder Holz-Pelletheizung sowie Wärmepumpe bedacht werden? Welche staatliche Förderung gibt es? Jule Reimer und die geladenen Fachleute versuchen sich an bestmöglichen Antworten in heiztechnisch ungewissen Zeiten.