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Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 11.03.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Malte Hennig

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Barbara Schmidt-Mattern

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Ulrike Greim, Erfurt
    Evangelische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Iran: Neue Fluchtbewegung absehbar? Interview mit Gerald Knaus, Migrations-Experte

    07:15 Uhr   Interview

    Irankrieg: Welche Rolle spielt die Türkei? - Interview mit Adis Ahmetović, SPD

    08:10 Uhr   Interview

    Clean and safe - Mehr Atom für Europa? Interview mit Jürgen Trittin, B90/Grüne

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 20 Jahren: Der serbische Politiker Slobodan Milošević in der Haft gestorben

  • 09:10 Uhr

    Chatkontrolle vor dem Aus? Abstimmung im EU-Parlament

    Kosovo - Politische Krise im Lichte des Iran-Kriegs

    Härtere Regeln, wenig Veränderung: Geflüchtete an der frz. Ärmelkanal-Küste

    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Krieg gegen den Iran: die vatikanische Kritik
    Die Kritik ist deutlich: Sowohl Papst Leo XIV., als auch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin verurteilen scharf das Vorgehen der israelischen und der US-amerikanischen Regierung gegen Iran.

    Dieser konservative Katholik regiert jetzt Chile: Jose Antonio Kast
    Die römisch-katholische Kirche stand in Lateinamerika lange Zeit vor allem für linke theologische Positionen wie die Befreiungstheologie. Nun steht ein Mann an der Spitze der chilenischen Regierung, der bekennender Katholik ist, seinen Glauben regelmäßig zum Thema macht - mit linken Positionen wie der Befreiungstheologie jedoch nichts am Hut hat. Wer ist José Antonio Kast?

    (Noch) stabil gegen den Trend: Evangelische Kirchen im Saarland
    Das Saarland ist ein Sonderfall: Die Zahl der Mitglieder der großen christlichen Kirchen ist im Vergleich zum restlichen Deutschland immer noch hoch. Doch auch dort schrumpft sie, wenn auch langsam. Wie gehen evangelische Kirchengemeinden mit dem Thema Mitgliederschwund um?

  • 10:08 Uhr

    Schützen oder schießen?
    Über den Umgang mit dem Wolf

    Gäste:
    James Brückner, Leiter des Fachreferats für Wildtiere beim Deutschen Tierschutzbund
    Torsten Reinwald, stellv. Geschäftsführer und Pressesprecher des Deutschen Jagdverbandes
    Dr. Klaus Ritgen, Beigeordner für Verfassung, Verwaltung, Bauen und Umwelt beim Deutschen Landkreistag
    Am Mikrofon: Sören Brinkmann

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

    Der Abschuss von Wölfen in Deutschland ist umstritten. Jetzt hat der Bundestag das Bundesjagdgesetz geändert. Damit können Wölfe auch gejagt werden, um die Bestände zu regulieren. Tiere, die etwa Schafe reißen, können leichter getötet werden. Die Bundesländer setzen das Ganze in der Praxis um. Ende März steht die Gesetzesänderung im Bundesrat zur Abstimmung. Ist der Wolf eine echte Bedrohung für die Landwirtschaft - oder wird diese Gefahr politisch aufgebläht und damit der Bestand des geschützten Raubtiers wieder gefährdet? Wie kann das Wolfsmanagement verbessert werden?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Clara Leinemann: „Gelbe Monster“
    (Suhrkamp Nova Verlag)
    Ein Beitrag von Jan Drees

    Marina Vujčić: „Sicheres Haus“
    Aus dem Kroatischen von Mascha Dabiæ
    (Residenz Verlag)
    Ein Beitrag von Tino Schlench

    Am Mikrofon: Nora Karches

  • 16:35 Uhr

    15 Jahre Fukushima:
    Schwieriger Rückbau des Reaktors

    Vegane Backwaren:
    Ei-Ersatz aus Algen

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 11. März 2026:
    Wenn die Erde plötzlich stillsteht

    Am Mikrofon: Claudia Neumeier

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr

    Kommunalwahl in Frankreich - Erst das Rathaus, dann der Elysée

  • 19:15 Uhr

    Krieg gegen Iran - Wendepunkt für den Nahen Osten?

    Es diskutieren:

    Moritz Behrendt, ARD-Korrespondent für die Golfstaaten und den Nahen Osten

    Lea Frehse, Redakteurin Außenpolitik, DIE ZEIT

    Thomas Volk, Leiter Abteilung Naher Osten und Nordafrika der Konrad-Adenauer-Stiftung

    Diskussionsleitung: Elena Gorgis

  • 20:10 Uhr

    Haarpracht in den Religionen:
    Alles nur Haarspalterei?
    Von Michael Hollenbach

    Die Mähne des biblischen Samson, der Bart des Propheten oder die Schläfenlocken frommer Juden - Haare spielen in allen Religionen eine besondere Rolle. Sie stehen für Kraft, Verführung, Reinheit und besonders für Identität und Abgrenzung.

  • 20:30 Uhr

    Christoph Peters liest aus und spricht über: „Entzug“ (2/2)

    Dieses Buch ist gewidmet: „Für Veronika, die immer noch da ist.“ Wir alle kennen Erzählungen, die nur deshalb erträglich sind, weil wir ihr gutes Ende kennen: eine solche Geschichte existiert über den mehrfach ausgezeichneten Schriftsteller Christoph Peters. In seinen Dreißigern war Peters alkoholabhängig, am Rande des Todes, kaum mehr fähig, ein normales Leben zu verwirklichen … bis er seine prekäre Lage verstand: „Ich muss aufhören zu trinken. Ich kann nicht aufhören zu trinken. Wegen der Panik, die dann ausbricht, vor allem wegen des Zitterns, das jedem, der mich sieht, sofort unmissverständlich vor Augen führt, dass diese Grenze überschritten ist - dass ich diese Grenze überschritten habe, hinter die es kein Zurück gibt.“ In seinem Memoir „Entzug“ berichtet der 1966 im niederrheinischen Kalkar geborene Peters schonungslos vom Weg aus dieser tödlichen Sucht, er berichtet aber auch von einer Liebe, die ihn beschützt, die bei ihm geblieben ist in guten wie in schlechten Tagen. Eine nüchtern-bilanzierende Lektüre über die Trunkenheit und die Kraft der Selbstermächtigung, eine Geschichte, die Mut macht und inmitten der Tristesse Orte der Poesie findet.
    Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar geboren. Er ist Autor zahlreicher Romane und Erzählungsbände und er wurde für seine Bücher vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis (2018), dem Thomas-Valentin-Literaturpreis der Stadt Lippstadt (2021), dem Niederrheinischen Literaturpreis (1999 und 2022) sowie dem Schubart-Literaturpreis (2025). Christoph Peters lebt in Berlin. Zuletzt erschien bei Luchterhand mit "Innerstädtischer Tod" (2025) der letzte Teil einer an Wolfgang Koeppen angelehnten Trilogie.

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Ganz bewusst komplett daneben - Dirty Comedy
    Von Jasmin Kröger

    Rassistisch, sexistisch oder auf andere Weise beleidigend: Hauptsache komplett daneben. Das Netz ist voll mit Videoclips von Stand-up-Comedians, die ihr Publikum demütigen oder Witze auf Kosten von Minderheiten reißen: inzwischen hat sich dafür das Schlagwort “Dirty Comedy” eingebürgert. Was auf den ersten Blick komplett am diskriminierungssensiblen Zeitgeist des 21. Jahrhundert vorbei zu gehen scheint, sorgt für ausverkaufte Hallen, Comedy Specials auf Streamingplattformen und Abertausende Klicks in den Sozialen Medien. Wie kommt es zu diesem Siegeszug des Ungehobelten, Unfeinen? Kann man nach unten treten und dabei dennoch witzig sein? Jasmin Kröger hat sich in der Comedyszene umgehört und auch danach gefragt, welche Grenzen Komiker für sich selbst ziehen.

  • 22:05 Uhr

    Wortspiel - Das Musik-Gespräch
    Ernst Breidenbach über das Klaviersextett op. 5 von Caspar Joseph Brambach
    Am Mikrofon: Klaus Gehrke

    Der rheinische Komponist Brambach schrieb viel Musik für Männerchöre. Was fasziniert an seinem dramatischen Klaviersextett?

    Er kam wie Johannes Brahms im Jahr 1833 auf die Welt, doch im Gegensatz zu Brahms geriet Caspar Joseph Brambach nach seinem Tod 1902 schnell in Vergessenheit. Im rheinischen Oberdollendorf geboren, studierte Brambach in Köln und wurde mit erst 28 Jahren 1861 städtischer Musikdirektor in Bonn. Damals rief er eine neue Kammermusikreihe ins Leben, in der auch sein Klaviersextett in c-Moll op. 5 erklang. Dieses haben der Pianist Ernst Breidenbach und Mitglieder des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters im Deutschlandfunk Kammermusiksaal aufgenommen, zusammen mit anderen Werken Brambachs. Im Musik-Gespräch erzählen die Ausführenden, wie sie auf das recht unbekannte Sextett gestoßen sind und was sie an dem dramatischen Werk fasziniert.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht