Das Bildungsmagazin
Klassenchats: Hausaufgabenhilfe, Mobbing und Extremismus
In "Campus und Karriere" wollen wir die Debatte vertiefen: Haben Sie als Eltern Angst davor, dass Ihr Kind Opfer von Mobbing wird? Wie verändert KI das Leben der Kinder? Was wissen Erwachsene eigentlich darüber, was in den Chats passiert?
Welche Verantwortung müssen Eltern übernehmen, damit der Klassenchat nicht als Drehscheibe für strafrechtlich relevante Inhalte dient? Wann machen sich Kinder strafbar? Was macht die Polizei, wenn ermittelt wird? Ab wann müssen Kinder und Jugendliche Medienkompetenz erlernen? Was können Schulen tun, damit der Schulfrieden erhalten bleibt?
Unsere Gäste:
Rene Michel, stellvertretender Vorsitzender Sächsischer Lehrerverband
Jennifer Rosin, Vorsitzende des Landesschülerausschusses Berlin
Prof. Thomas-Gabriel Rüdiger, Polizei des Landes Brandenburg, Leiter des Instituts für Cyberkriminologie
Am Mikrofon: Martin Schütz
Hörertel.: 00800 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de
WhatsApp-Nachricht an 0173 - 535 8089
Die allermeisten Schulklassen nutzen auf einem Messengerdienst einen Klassenchat. Diese Chats werden nicht von den Schulen eingerichtet und sind privat. Schülerinnen und Schüler tauschen sich dort über Prüfungen aus, klären Fragen rund um den Unterricht und halten erkrankte Mitschüler auf dem Laufenden. Die Chats werden allerdings auch für Mobbing genutzt, in ihnen werden extremistische Inhalte, Gewaltvideos und Pornographie geteilt. Teilweise auch Bilder von Mitschülern die mit Hilfe von KI verfremdet sind.