Montag, 14.06.2021
 
Seit 14:35 Uhr Campus & Karriere

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 10.07.2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Blue Crimeaufnehmen

Tatbestand (38):
Sonnabend, zehn Uhr, Lunge
Von Friedbert Stöcker
Regie: Walter Niklaus
Mit Dieter Bellmann, Friederike Raschke, Jan Hahn, Ulrike Quapp, Carla Valerius, Dieter Jaßlauk, Ramona Hennecke, Peter Sodann, Käte Koch, Regina Heintze, Georg Solga, Ruth Pönicke, Bert Franzke
Produktion: Rundfunk der DDR 1988
Länge: 48'38

Henner Denbergen, Ehemann der Gemüsehändlerin Elke, wird von einer Mitreisenden im Zug versehentlich für einen Arzt gehalten. Henner gefällt das. So abwegig ist das auch nicht, denn schließlich hat er tatsächlich einige Semester Medizin studiert. Als die herrschsüchtige Elke ihn wieder einmal drangsaliert, kann Henner nicht widerstehen, ihr seine Geschichte vom verhinderten Mediziner unter die Nase zu reiben, und versteigt sich zu der Lüge, demnächst in zwei Kliniken als Arzt zu arbeiten. Elke tratscht die Neuigkeit sofort herum, und bald schon wird Henner von Nachbarn und Bekannten um Diagnosen gebeten und sogar zu einer Injektion gedrängt. Übermütig unterschreibt Henner nun auch Formulare an Behörden mit „Dr. Denbergen“ oder „Obermedizinalrat“, um zum Beispiel der Klärung einer Erbschaftsangelegenheit Nachdruck zu verleihen. Offenbar hat Henner vergessen, dass er vor Gericht wegen einer anderen Strafsache schon aktenkundig ist.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Elektro
Vor 30 Jahren erschien mit „Blue Line" das Debüt der britischen Band Massive Attack, die mit ihrem düsteren Bristol Sound den Trip Hop etablierte
Am Mikrofon: Thomas Elbern

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pfarrer Holger Treutmann, Dresden
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 150 Jahren: Der französische Schriftsteller Marcel Proust geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Schriftsteller Marcel Beyer

„Seine Texte sind kühn und zart, erkenntnisreich und unbestechlich.“ So begründete 2016 die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung die Verleihung des Georg-Büchner-Preises an Marcel Beyer. Seit mehr als 30 Jahren verfasst er Essays, Gedichte, Romane und Libretti, die sich immer wieder mit der deutschen Geschichte, vor allem mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. 1965 wurde Marcel Beyer in Tailfingen auf der Schwäbischen Alb geboren. Er studierte Germanistik und Literaturwissenschaft an der Universität Siegen und lebt seit 1996 in Dresden. Der 55-Jährige tritt auch immer wieder als Herausgeber in Erscheinung, wie zuletzt mit einer vierbändigen Gesamtausgabe der Werke von Thomas Kling. Für „Klassik-Pop-et cetera “ ist Marcel Beyer mit seiner Plattensammlung einmal um die ganze Welt gereist.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Italien und die Pandemie - Der Süden erfindet sich neu
Von Kirstin Hausen
Dlf 2020

Der Süden Italiens reagiert nach Ausbruch des Corona-Virus schnell und erfolgreich. Die Regionen behaupten sich im Krisenmanagement. Der sonst als abgeschlagen geltende Teil Italiens entwickelt ein neues Selbstbewusstsein gegenüber dem Norden. Entwickelt sich aber auch ein neuer nationaler Zusammenhalt?

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Frauenstimmen
Ursendung
Mögen Sie Emily Dickinson?
Von Kai Grehn, nach Briefen und Gedichten von Emily Dickinson
Regie: Kai Grehn
Mit Birgit Minichmayr, Christopher Nell
Komposition: CocoRosie
Ton und Technik: Jean Szymczak
Produktion: RB/Deutschlandfunk 2021
Länge: ca. 58‘

Hörspiel über die Dichterin Emily Dickinson
Zu Lebzeiten wurden lediglich sieben Gedichte von ihr veröffentlicht, doch der Nachlass von Emily Dickinson umfasst knapp 1.800 Texte. Auch in Deutschland galt sie lange als Geheimtipp. Heute wird sie zu den Größten unter den englischsprachigen Dichterinnen gezählt.

Die knapp 1.800 Gedichte von Emily Dickinson erschienen erst rund 70 Jahre nach ihrem Tod in einer Gesamtausgabe. Gedichte, die die amerikanische Literaturgeschichte inzwischen dazu veranlasste, die scheinbar weltentrückte „Einsiedlerin von Amherst“ zu ihrer größten Dichterin auszurufen. Natur, Liebe, Tod, die metaphysische Obdachlosigkeit des modernen Menschen, die Transzendenz des Zeitlichen - das waren ihre Themen. 1862 fragte Emily Dickinson den Herausgeber ihrer Schriften Thomas Wentworth Higginson: „Leben meine Verse?“ Das Hörspiel ist eine Antwort. Es taucht ein in die Welt ihrer Briefe, in denen oft Gedichte beigefügt oder in den Text eingeflossen sind, und feiert die Schönheit, Originalität, Modernität und die Eigenheit ihrer Poesie.
Kai Grehn, geboren 1969 in Berlin, Autor und Regisseur. Er realisierte zahlreiche Hörspiele, übersetzte und bearbeitete Romane und Lyrik für die Radiokunst. Zu seinen Auszeichnungen gehören der Gold Radio Award (Best Audio Book Fiction 2019), der Deutsche Hörbuchpreis (2012) und der Prix Maruliæ Spezialpreis (2001 und 2005). Jüngste Hörspielregiearbeiten: „Die Zwangsjacke“ (DKultur 2016), „Simeliberg“ (BR/RB 2018, Hörspiel des Monats Januar 2018), „Taperecordings eines metaphysischen Ingenieurs“ nach Fernando Pessoa (BR/RB 2019).

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Revisited Forum neuer Musik 2013
Palästinensische Klaviermusik

Salvador Arnita
Introduction and Oriental Dance No. 1

Patrick Lama
8 Variations on a Palestinian Theme

Samir Odeh-Tamimi
A Remembramce of the Forgotten

Wisam Gibran
From Silence to Silence

Fadi Deeb - Klavier
Aufnahme vom 20.4.2013 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Von der musikalischen Ausbildung her sind sie westlich geprägt. Sie sind fast alle Christen und sie haben in ihrer Heimat kein Publikum. Zeitgenössische Komponisten palästinensischer Herkunft verhandeln die Frage nach ihrem Ort, nach ihrer Identität in ihrer Musik. Ein Programm für ein so unarabisches Instrument wie das Klavier rückt die Widersprüchlichkeit der Thematik in ein geschärfteres Licht. Ganz gleich, ob Habib Touma und Patrick Lama, Mounir Anastas oder Samir Odeh-Tamimi - der Wunsch nach einer Laufbahn als Komponist im avancierteren Sinne bedeutete für sie alle, emigrieren zu müssen und nach Europa zu gehen. Hier indes begannen sie, sich auf jeweils sehr verschiedene Art mit arabischer Tradition zu befassen. Fadi Deebs im Deutschlandfunk produziertes Klavierrecital skizziert eine kleine Geschichte arabischer Klaviermusik im Exil, die auch eine europäische ist.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Ein unvergleichlich merkwürdiges Buch“
Die Lange Nacht über Marcel Proust
Von Sabine Fringes
Regie: die Autorin

Keinen Roman, sondern ein Instrument der Erkenntnis, hatte Marcel Proust (1871-1922) im Auge, als er sein siebenbändiges Werk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ schrieb. Bereits der 1913 in Frankreich erschienene erste Band polarisierte die Leserschaft. Die einen fühlten sich ratlos oder gar genervt ob der Fülle lächerlicher Beobachtungen. Die anderen waren hellauf begeistert: Zu einem seiner ersten Anhänger zählte Rainer Maria Rilke. Einen seltsamen Wahrsager nannte der Dichter Proust und dessen Roman ein unvergleichlich merkwürdiges Buch und ein bedeutendes Studienobjekt für die Psychoanalyse. Marcel Proust wurde 1871 in Auteuil als Sohn eines renommierten Pariser Arztes geboren. Er studierte zunächst Jura und tummelte sich in den feinsten Pariser Salons seiner Zeit, bis er sich mit Mitte 30 aus dem sozialen Leben zurückzog, um sich in der Einsamkeit seines mit Kork ausgekleideten Zimmers am Boulevard Haussmann ganz dem Schreiben widmen zu können. Proust gilt neben Joyce und Kafka als Begründer der literarischen Moderne. Die „Lange Nacht” taucht ein in die Bewusstseins- und Sinnenschulung des Marcel Proust.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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