Samstag, 30.05.2020
 
Seit 08:10 Uhr Interview

Programm: Vor- und Rückschau

Freitag, 01.05.2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
(Wdh.)

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Elektro
Clubmusik aus der Welt von Dance bis Trance
Am Mikrofon: Thomas Elbern

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kammermusik

Spannungen 2019

Arnold Schönberg
Kammersinfonie Nr. 1 E-Dur, op. 9 arr. Webern

Felix Mendelssohn Bartholdy
Ein Sommernachtstraum op. 61, arr. Tarkmann

Franz Schubert
Die Winterreise D 911, Ausschnitte

Theo Plath, Fagott  
Dag Jensen, Fagott
Andrea Lieberknecht, Flöte
Kristian Katzenberger, Horn  
Zora Slokar, Horn
Sharon Kam, Klarinette
Nicola Jürgensen, Klarinette
Lars Vogt, Klavier
Enrico Pace, Klavier 
Charles DeRamus, Kontrabass
Céline Moinet , Oboe  
Viola Wilmsen , Oboe
Julian Prégardien, Tenor
Florian Donderer, Violine  
Tanja Tetzlaff, Violoncello

Aufnahme vom 27.6.2019 aus dem Wasserkraftwerk in Heimbach

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten 

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Tag für Tag

Das Evangelium nach Amos:
Jesus und Judas im Werk des israelischen Schriftstellers Amos Oz
Von Andreas Main

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 180 Jahren: In Großbritannien wird die erste Briefmarke der Welt ausgegeben

09:10 Uhr

Der Vormittag

09:10 Die neue Platte 

Chormusik

09:30 Essay und Diskurs 

Extreme Gefühle (2/2)
Tränen säen, Hoffnung ernten
Von Gesine Palmer

Wie das Lachen ist auch das Weinen ein höchst paradoxes Phänomen: In ihm spüren wir das tiefste Tal der Trauer und zugleich die erlösende Hoffnung auf bessere Zeiten. Ein Versuch über eine Gefühlslage, bei der wissenschaftlich noch alles im Fluss ist. Ob aus Kummer, Freude oder flehender Not: Im Weinen werden seelische Regungen körperlich sichtbar. In allen Kulturen gibt es Situationen, in denen Tränen angemessen erscheinen - und eine größere Zahl von Gelegenheiten, bei denen man sie auf jeden Fall unterdrücken sollte. Die moderne Psychologie hat den Seelenlehren der Vergangenheiten eine neue naturwissenschaftliche Orientierung hinzugefügt. So ist mittlerweile klar, wie sich die Zusammensetzung der Zwiebeltränen von der echter emotionaler Tränen unterscheidet. Auch existieren zuhauf Statistiken und Untersuchungen zum Weinen und seiner Wirkung auf Weinende wie auf Umstehende. Eine fest gefügte Tränenlehre gibt es indes noch nicht. So bleibt die Wanderung durch Tränentäler und Tränenpaläste eine Domäne des Essays, der frei der Frage nachgehen kann, warum das Weinen oft mit Hoffnung verbunden wird.
Gesine Palmer, geboren 1960, ist promovierte Religionsphilosophin. 2007 gründete sie in Berlin das „Büro für besondere Texte" und arbeitet seither als Autorin, Trauerrednerin und Beraterin. Im März 2020 erschienen: „Tausend Tode. Über Trauer reden."

10:00 Nachrichten 

10:05 Spielweisen 

Abgesagt
Der Deutsche Musikwettbewerb vor und nach Corona
Am Mikrofon: Sylvia Systermans

Alle Vorbereitungen waren getroffen und über gut vorbereitete 200 Teilnehmer, namhafte Juroren, Organisationsteam, Veranstalter und Publikum standen bereit für den Deutschen Musikwettbewerb. Vom 23. März bis 4. April sollte er in diesem Jahr in Bonn stattfinden. Doch angesichts des Corona-Virus blieb auch dem wichtigsten nationalen Wettbewerb für den professionellen Klassik-Nachwuchs die zu erwartende Entscheidung nicht erspart: „Wir bedauern, den Deutschen Musikwettbewerb 2020 absagen zu müssen“. Statt des geplanten Kammerkonzerts mit diesjährigen Stipendiaten und Preisträgern kommen in der Sendung ehemalige Preisträger und Verantwortliche des Deutschen Musikrats zu Wort. Zur Debatte stehen die Bedeutung des Wettbewerbs, die Konsequenzen der diesjährigen Absage und daraus vielleicht erwachsende Perspektiven.

11:00 Nachrichten 

11:05 Musik-Panorama 

Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Ludwig van Beethoven
Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 4 B-Dur, op. 11 'Gassenhauer Trio'

Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 5 D-Dur, op. 70 Nr. 1 'Geistertrio'

Sinfonie Nr. 6 F-Dur, op.68 'Pastorale'
arr. für Klaviertrio  von Christian Gottlieb Belcke (1796-1875)

Beethoven Trio Bonn
Jinsang Lee, Piano
Mikhail Ovrutsky, Violine
Grigory Alumyan, Violoncello

Aufnahmen vom November 2018 und April 2019 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Am Mikrofon: Norbert Hornig

Die Trios für Klavier, Violine und Violoncello von Ludwig van Beethoven gehören zum festen Bestand des Kammermusikrepertoires der Wiener Klassik. Dass es daneben noch Bearbeitungen von Orchesterwerken Beethovens für Klaviertrio gibt, ist wenig bekannt. Sie tauchen in Konzertprogrammen nur sehr selten auf, auch Aufnahmen davon sind veritable Raritäten. Das Beethoven Trio Bonn hat dies zum Anlass genommen, in einem CD-Projekt eine Auswahl von originalen Klaviertrios mit diesen Transkriptionen zu kombinieren. Das „Gassenhauer-Trio“ und das „Geistertrio“ stehen hier einer Bearbeitung der „Pastoral“-Sinfonie gegenüber. Diese stammt von dem „Stadtmusikus“ Christian Gottlieb Belcke (1796-1875) aus Lucka in Thüringen, der eine Zeitlang Flötist im Leipziger Gewandhausorchester war und auch als Komponist hervortrat. Man höre und staune: Dieses sinfonische Meisterwerk wirkt sogar im Kammermusik-Format grandios, es erscheint in einem anderen Licht. Zusammen mit Beethovens Tripelkonzert, der 2. Sinfonie und dem 6. Klaviertrio, die wir am 3. August im „Musik-Panorama" vorstellen, sind die Werke auf drei CDs in einer Kooperation mit dem Label Avi erschienen.

12:00 Nachrichten 

12:30 Uhr

Der Mittag

13:00 Nachrichten 

13:30 Uhr

Der Kultur-Nachmittag

13:30 Kleines Konzert

Mare Nostrum
Paolo Fresu, Trompete, Flügelhorn
Richard Galliano, Akkordeon
Jan Lundgren, Klavier
Aufnahme vom 23.6.2019 bei Jazz Baltica, Timmendorfer Strand

Das Trio Mare Nostrum macht Musik mit Sinn für schöne Melodien. Mal klingt sie zärtlich und innig, mal schwungvoll. Aber alle Hektik ist ihr fremd. Mit Mare Nostrum bezeichneten die Römer einst das Mittelmeer. Der Name des Trios verweist auf die gleichsam mediterran entspannte Grundhaltung, die die drei Musiker verbindet. Der Schwede Jan Lundgren, der Franzose Richard Galliano und der Sarde Paolo Fresu sind Meister darin, Elemente aus Klassik, Volksmusik und Jazz stimmig zu kombinieren. Ungewöhnlich ist die Besetzung von Mare Nostrum: das Fehlen von Bass und Schlagzeug verleiht dem Ensemble-Sound etwas mühelos Schwebendes. Dafür treffen hier mit Klavier und Akkordeon gleich zwei volltönende Harmonieinstrumente aufeinander. Die Kunst von Mare Nostrum liegt dabei auch in der Zurückhaltung und dem Raum, den sich die Musiker wechselseitig zugestehen.

14:00 Nachrichten 

14:05 Das Feature 

Objektwahllesen
Oder: Tante Dorchen liest Theweleit
Von Barbara Eisenmann
Regie: Heide Schwochow
Produktion: Dlf 2010

Drei Damen im Alter zwischen 74 und 85 Jahren haben Klaus Theweleits Buch „OBJEKTWAHL (All You Need Is Love...). Über Paarbildungsstrategien & Bruchstück einer Freudbiographie“ gelesen. Das Buch handelt von Freud und seiner Liebestheorie. Es fragt, was passiert, wenn die Liebe ausbricht. Die Frauen reflektieren über das Buch und ihre eigenen Liebeserinnerungen - in Monologen und Dialogen mit der Autorin.
Und dann sind da noch zwei Männer: Sigmund Freud und Klaus Theweleit. Das Objektwahlbuch taucht immer wieder auf, und der alte Freud geistert herum zwischen Jimi Hendrix und Strauss´ Walzer „An der schönen blauen Donau."
Tante Dorchen war die erste, der die Autorin das Buch geschenkt hat, 1990 gleich nach seinem Erscheinen. Sie war die Lieblingstante, eine wissbegierige, kluge Person, falsch verheiratet mit einem Bergarbeiter. Gesprochen hat die Autorin mit ihr damals nicht; aber Tante Dorchen hat jetzt Stellvertreterinnen.

15:00 Nachrichten 

15:05 Corso 

Games und Politik
Von Raphael Smarzoch

Computerspiele sind politisch - auch wenn oft die Unterhaltung im Vordergrund steht. „Corso - Kunst & Pop“ beleuchtet in einem Spezial die gesellschaftliche Dimension von Games: vom Inhalt bis zur Spielmechanik, vom Genderdiskurs bis zur Migrationdebatte, vom Holocaust zur Utopie.

15:52 Schalom 

Jüdisches Leben heute

Das Fraunhofer-Institut und die
digitale Rekonstruktion von Dokumenten

Von Victoria Eglau

16:00 Nachrichten 

16:10 Büchermarkt 

Frühjahrsbücher

Ein Kritikergespräch mit Katharina Teutsch und Tobias Lehmkuhl über

Michael Kumpfmüller: „Ach Virginia“
(Verlag Kiepenheuer und Witsch, Köln)

Leif Randt: „Allegro Pastell“
(Verlag Kiepenheuer und Witsch, Köln)

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Forschung aktuell 

Wissenschaft im Brennpunkt
Qubits im Kopf
Die kühnen Konzepte der Quantenbiologie
Von Frank Grotelüschen

Die Quantenphysik fordert unsere Vorstellungskraft aufs Äußerste heraus: Teilchen können an zwei Orten gleichzeitig sein oder mit ihren Artgenossen in einer spukhaften Verbindung stehen. Eigentlich sollten diese merkwürdigen Gesetze nur im Mikrokosmos gelten, in der Welt der Atome und Moleküle - so die gängige Lehrmeinung. Doch manche Fachleute gehen davon aus, dass Quanteneffekte auch fürs Leben zentral sind - bei der Fotosynthese im Blattgrün, beim Orientierungssinn von Zugvögeln oder sogar für die Denkprozesse in unseren Hirnen, die womöglich wie ein Quantencomputer funktionieren. Um ihre Thesen zu prüfen, haben diverse Forschungsteams nun aufwendige Experimente aufgesetzt. Sollten sie gelingen, dürften sie einen Paradigmenwechsel in Biologie und Hirnforschung nach sich ziehen - grundlegende Naturprozesse würden ganz anders ablaufen als gedacht. Doch die Versuche stoßen auf Skepsis. Viele Fachleute halten sie für vergebens und sind überzeugt: Quanteneffekte sind viel zu schwach und zu flüchtig, als dass sie fürs Leben eine nennenswerte Rolle spielen könnten.

17:00 Nachrichten 

17:05 Kultur heute 

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Der Abend

18:10 Informationen am Abend 

Kreuzberg: Linke Demo in Coronazeiten

Corona: Aktuelle Lage in Deutschland

Mai-Demos trotz Verbot in Griechenland

Großbritannien und seine Arbeiterlieder

Corona schwächt Algeriens Protestbewegung

Brasilien: Bolsonaros Macht bröckelt

Demonstrieren vom Balkon aus - der 1. Mai in Frankreich

Minimales Aufatmen - die sanfte Lockerung des Lockdowns in Südafrika

Am Mikrofon: Klaas Reese

19:15 h - 20:00 h: Sport am Feiertag:

Radfunk - Radfahren in Zeiten von Corona
Warum ist das Rad das Verkehrsmittel der Stunde? Und wie sollten Städte die Corona-Krise als Chance nutzen? Wie kommen Fahrradläden und der Profiradsport durch die Krise? Und wie fährt man eigentlich Rad in Tokio? Die Corona-Edition des Radfunks.

Am Mikrofon: Klaas Reese

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18:40 Hintergrund 

Geteilte Insel: Grenzen und Konfliktlinien auf Zypern

19:00 Nachrichten 

19:04 Nachrichtenleicht - der Wochenrückblick in einfacher Sprache 

aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

19:09 Kommentare und Themen der Woche 

1.Mai und Corona

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Der Kultur-Abend

20:05 Das Feature 

Persona non grata
Unter Menschen, Affen und Vampiren
Von Michael Langer
Regie: der Autor
Produktion: Dlf 2013

Kaum hatte King Kong der weißen Frau tief in die Augen geschaut, war es auch schon um ihn geschehen. Aus dem Dschungel verschleppt und ausgestellt in New York, wo er nichts verloren hatte, wurde der Affe bekanntlich zum Abschuss freigegeben. Sein Sturz vom Empire State Building ist legendär. „If you can make it there, you‘ll make it anywhere.“ Der Rest ist Filmgeschichte. In Wirklichkeit war und ist es viel schlimmer. Denn noch immer - auch dort, wo er rein gar nichts verloren hat - jagt der Mensch den Menschenaffen. Dabei sind Menschenaffen genetisch gesehen unsere nächsten Verwandten. Außerdem zeigen sie Verhaltensweisen, die sie als individuelle Personen erkennen lassen. Wer aber als Person gilt, der genießt auch bestimmte Rechte. Das Great Ape Project fordert drei Grundrechte für Menschenaffen: das Recht auf Leben, den Schutz ihrer individuellen Freiheit und das Verbot der Folter. Was macht eine Person eigentlich aus? Ist der Menschenaffe wenigstens persona non grata? Wer findet Aufnahme in den Kreis der moralisch Gleichen? Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans? Die Bonobos nicht zu vergessen! - Und warum dann nicht gleich auch Vampire? In Alan Balls TV-Serie „True Blood“ kämpfen Vampire bereits um ihre Bürgerrechte und vor allem um ihre Gleichstellung mit dem Menschen. Diese Fiktion ist allen trägen Debatten mindestens eine Nasenlänge voraus und stellt im Gewand populärer Unterhaltung wichtige zivilisatorische Fragen wie diese: Sind tatsächlich nur Menschen Personen? Als die weiße Frau dem Vampir zu tief in die Augen schaute, war es jedenfalls auch um sie geschehen.

21:00 Nachrichten 

21:05 On Stage 

Von Vätern und Söhnen
Der Bluesmusiker Cedric Burnside
Aufnahme vom 8.6.2019 beim Bluesfestival Schöppingen
Am Mikrofon: Tim Schauen

Es ist schwierig, über Cedric Burnside zu sprechen, ohne seinen Großvater zu erwähnen: R.L. Burnside lebte von 1926 bis 2005 und ist eine Delta-Blues-Legende. Auch muss man Calvin Jackson nennen, Cedrics Vater, der trommelte und spielte Hill Country Blues, die im Norden des Bundesstaates Mississippi gern gehörte, partytaugliche Version ländlichen Blues. Cedric Burnside also spielt Gitarre und als er 13 Jahre alt war, begann er in der Band seines Großvaters zu trommeln. Und in dieser ruhmreichen Tradition dreht er den Blues weiter und weiter Richtung Zukunft. Oft auch zusammen mit den Dickinson-Brüdern, den Söhnen von Blues-Meister Jim Dickinson. Immer aber nach der Väter Sitte.

22:00 Nachrichten 

22:05 Lied- und Folkgeschichte(n) 

Saitenweiser Vagabund
Der australische Musiker Stu Larsen
Von Tim Schauen

Ganz typisch, was Stu Larsen da wieder macht: Sein neues Album „Marigold" präsentierte er im März bei elf Konzerten in elf Ländern: Zuerst in seiner Heimat Australien, dann in Singapur, Indien, Südafrika, Europa ist mit der Türkei, England und Deutschland dreimal vertreten, dann geht es für ihn nach Kanada, in die USA, nach Mexiko und Argentinien. Typisch, weil Stu Larsen seit Jahren musikalisch vagabundierend die Welt bereist. Die verschiedenen Eindrücke zwischen Großstädten und Einsamkeit am Meer inspirieren ihn zu sehr reduzierter, sehr eindrücklicher Folk-Musik. Meist spärlich instrumentiert, wie beim Projekt mit dem japanischen Mundharmonika-Spieler Natsuki Kurai, nun aber wieder mit größeren Arrangements und stärker instrumentiert, wie schon beim Album „Resolute". Aber immer mit dem typischen Sound von Stu Larsen, der seine eindringlichen Songs mit enormem Gefühl anreichert - und dies funktioniert überall auf der Welt.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

Fahrrad-Verkauf fördern? - Interview Wasilis von Rauch, Bündnis Mobilprämie

Am Mikrofon: Jürgen Zurheide

23:30 Uhr

Schöne Stimmen

Der Bassist Georg Zeppenfeld
Am Mikrofon: Kirsten Liese

Seit seinem viel beachteten Sarastro in Mozarts „Zauberflöte“ 2005 unter Claudio Abbado in Baden-Baden zählt der gebürtige Westfale zu den gefragtesten Bassisten der Zeit. Nachdem Georg Zeppenfeld am Beginn seiner Karriere überwiegend in Mozartopern von sich hören machte, hat der 50-Jährige sein Repertoire vielfältig erweitert und sich insbesondere als herausragender Wagnerinterpret etabliert. Seine künstlerische Heimat fand er an der Dresdner Semperoper, der er von 2001 bis 2005 als Ensemblemitglied angehörte. Im reiferen Alter, in dem andere Sänger bereits mit stimmlichen Krisen konfrontiert sehen, startet Zeppenfeld nun mit den schwierigsten anspruchsvollsten Partien durch, die sein Fach hergeben, darunter der Gurnemanz im „Parsifal“. Insbesondere als Hans Sachs in Wagners „Meistersingern“ gelang Zeppenfeld zuletzt ein triumphales Rollendebüt bei den Osterfestspielen Salzburg unter Christian Thielemann. 

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Ein Mann sitzt vor schwarzem Hintergrund angelehnt an einen Flügel (Christoph Bombart)
Der Jazzpianist Florian Weber Lebensinhalt Improvisation
Klassik-Pop-et cetera 30.05.2020 | 10:05 Uhr

Heute ist er ein preisgekrönter Musiker, aber nach seinem Studium lebte Florian Weber auf der Straße und übte heimlich in der Kölner Musikhochschule. Dann fing er an, nach Hilfe zu suchen - in der Musik.

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