Donnerstag, 13.12.2018
 
Seit 15:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Dienstag, 25.12.2018
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

00:05 Fazit

Kultur vom Tage
(Wdh.)

01:00 Nachrichten  

01:05 Sinfonische Musik  

Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur, op. 56,
Lars Vogt, Klavier
Christian Tetzlaff, Violine
Tanja Tetzlaff, Violoncello
Royal Northern Sinfonia
Leitung: Lars Vogt

Johannes Brahms
Variationen für Orchester über ein Thema von Joseph Haydn B-Dur, op. 56a
Boston Symphony Orchestra
Leitung: Bernard Haitink

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

02:07 Kammermusik  

Neue Produktion aus Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Peter Tschaikowski
Trio für Violine, Violoncello und Klavier a-Moll, op. 50
'A la mémoire d’un grand artiste'
Pezzo elegiaco
Tema von variazioni

Boulanger Trio:
Karla Haltenwanger, Klavier
Birgit Erz, Violine
Ilona Kindt, Cello
Aufnahme vom Oktober 2017 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal

03:00 Nachrichten  

03:05 Alte Musik  

Georg Friedrich Händel
Konzert für Cembalo G-Dur, HWV 487
Roberto Loreggian, Cembalo

Nicola Fiorenza
Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo
Alessandro Ciccolini, Violine
Cappella della Pietà dei Turchini
Leitung: Antonio Florio

Georg Friedrich Händel
Konzert für Blockflöte, Fagott, Streicher und Basso continuo c-Moll
Dorothee Oberlinger, Blockflöte
Ensemble 1700

Johann Sebastian Bach
Konzert für 2 Cembali, Streicher und Basso continuo C-Dur, BWV 1061
Menno van Delft, Cembalo
Pieter-Jan Belder, Cembalo
Musica Amphion
Leitung: Pieter-Jan Belder

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Neue Musik  

Jamilia Jazylbekova
'Aikyon'. Für Violoncello und Tape
Eva Böcker, Violoncello

Samir Odeh-Tamimi
'Madih'. Für Ensemble und 4 arabische Instrumente
Ensemble UnitedBerlin
Leitung: Ferenc Gabor

Jamilia Jazylbekova
'Uschar'. Für Stimme und Ensemble
Barbara Stein, Alt
Ensemble Modern
Leitung: Oswald Sallaberger

Samir Odeh-Tamimi
'Madjnun II'. Für Blockflöte und Männerchor
Jeremias Schwarzer, Blockflöte
WDR Rundfunkchor Köln

05:00 Nachrichten  

05:05 Orgelmusik

Charles-Marie Widor
Sinfonie Nr. 6 g-Moll Nr. 2 für Orgel, op. 42
Christoph Maria Moosmann, Orgel

Max Reger
Weihnachten für die Orgel, op. 145 Nr. 3 aus: 7 Orgelstücke, op. 145
Rosalinde Haas, Orgel

Marcel Dupré
'Variations sur un noël', op. 20
Carsten Wiebusch, Orgel

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Georg Philipp Telemann
'Göttlichs Kind, laß mit Entzücken'. Kantate zum Weihnachtsfest für Bass, Trompete, Violine und Basso continuo
Klaus Mertens, Bass
Berliner Barock-Compagney

Johann Schelle
'Vom Himmel kam der Engel Schar'. Kantate für Soli, Chor, 2 Violinen, 2 Violen, 2 Zinken, 3 Posaunen, 2 Trompeten, Pauken und Basso continuo
Carolyn Sampson, Sopran
James Gilchrist, Tenor
Choir and Orchestra of the King's Consort London
Leitung: Robert King

Samuel Scheidt
'Toccata super In te Domine speravi' für Orgel solo
Thiemo Janssen, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Unser Mund sei voll Lachens'. Kantate zum 1. Weihnachtstag für Soli, Chor und Orchester, BWV 110
Gerlinde Sämann, Sopran
Alex Potter, Countertenor
Bernhard Berchtold, Tenor
Stephan MacLeod, Bass
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Tag für Tagaufnehmen

Aus Religion und Gesellschaft
"Ganz einer von uns": Jesus, ein Jude aus Nazareth
Von Christian Röther

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 375 Jahren: Der britische Seefahrer William Mynors entdeckt die Weihnachtsinsel im Indischen Ozean

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Mensch und Natur
Ansichten der Natur (1/4)
Von Alexander von Humboldt
Gelesen von Wolfgang Büttner
NDR 2005
(Teil 2 am 26.12.2018)

Sein Lieblingswerk nannte Alexander von Humboldt, der bedeutendste und universellste Naturforscher Deutschlands (1799 - 1804), die lateinamerikanischen Reiseberichte. Sie sind sprachlich elegant und voller Überraschungen. Die Reise Humboldts nach Lateinamerika gilt als die ertragsreichste Forschungsreise der Geschichte. Die Reisebeschreibungen des damals 35-Jährigen erschienen 1805 in Paris unter dem Titel ,Historischer Bericht über die Reise in die Äquinoktialgegenden des neuen Kontinents’. Goethe bemerkte 1826 in seinen Gesprächen mit Eckermann über Humboldt: „Was ist das für ein Mann! Man kann sagen, er hat an Kenntnissen und lebendigem Wissen nicht seinesgleichen. Er gleicht einem Brunnen mit vielen Röhren, wo man überall nur Gefäße unterzuhalten braucht und wo es uns immer erquicklich und unerschöpflich entgegenströmt”.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Marienkirche in Reutlingen
Predigt: Prälat Christian Rose
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Das Featureaufnehmen

Mensch und Natur
Was ist Natur? - Eine Frage von Management und Wert-Ermittlung
Von Frank Kaspar
Regie: Friederike Wigger
Produktion: Dlf 2017

Was ist Natur uns wert? Und woran machen wir das fest? Es gibt Problemzonen zwischen Wald und Verwaltung. Eine Reise zu Finanzmaklern und Forstleuten, Umweltschützern, Naturphilosophen.
Unter dem Motto ,Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung’ ließ der Künstler Joseph Beuys in Kassel einst 7.000 Eichen pflanzen. Ein heftig umstrittenes Geschenk an die documenta-Stadt, finanziert durch Kunstverkäufe, Spenden und eine Whiskyreklame. Für den Aktionskünstler war Naturschutz eine Frage von politischer Tatkraft und ökonomischem Kalkül. Heute berechnen Volkswirte die Ökosystemleistung einzelner Landschaften und Lebewesen. Manche Naturschützer stärken ihre Argumente, indem sie beziffern, was das Bestäuben von Obstblüten durch Bienen oder das Filtern von Trinkwasser durch Wälder kostet. Aber kann man den Wert von Natur in Euro und Cent ausdrücken? Lassen Tiere und Pflanzen sich so effizienter managen und schützen, oder droht ein Ausverkauf der Arten? Fazit: Manchmal muss man die Verwaltung überlisten, damit Natur zu ihrem Recht kommt.

12:00 Uhr

Weihnachtsansprache des Papstesaufnehmen

Weihnachtsansprache und Segen Urbi et Orbi
Papst Franziskus live vom Petersplatz in Rom

12:30 Uhr

Alte Musikaufnehmen

Carlo Antonio Marini
Sonate für 3 Violinen, Viola, Violoncello und Basso continuo e-Moll, op. 3 Nr. 10
Sonatori de la Gioiosa Marca

Antonio Caldara
Sonate für 2 Violinen, Violoncello und Basso continuo e-Moll, op. 1 Nr. 5
Il Seminario musicale

Domenico Natale Sarro
Concerto Nr. 3 C-Dur
Maurice Steger, Blockflöte
Barockorchester
Leitung: Maurice Steger

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Musik-Panoramaaufnehmen

Neue Produktionen aus Deutschlandfunk-Kammermusiksaal

Dmitri Schostakowitsch
Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello Nr. 8 c-Moll, op. 110

Franz Schubert
Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello Nr. 14 d-Moll, D 810
'Der Tod und das Mädchen'

Aris Quartett:
Anna Katharina Wildermuth, Violine
Noémi Zipperling, Violine
Caspar Vinzens, Viola
Lukas Sieber, Violoncello

Aufnahme von März und April 2018 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Am Mikrofon: Norbert Hornig

Ohne Frage, das 2009 in Frankfurt am Main gegründete Aris Quartett gehört zu den Shootingstars der internationalen Streichquartett-Szene. Nach einer ganzen Serie von Erfolgen bei internationalen Wettbewerben, u.a. beim ARD-Musikwettbewerb in München 2016, hat sich das Ensemble in wenigen Jahren ganz nach oben gespielt. Heute ist das Aris Quartett mit rund 90 Auftritten pro Saison weltweit unterwegs. Im Herbst kam seine vierte CD in den Handel, eine Koproduktion von Deutschlandfunk und dem Label Genuin. Dem Streichquartett Nr. 8 von Dmitrij Schostakowitsch steht hier das Streichquartett Nr. 14 ,Der Tod und das Mädchen’ von Franz Schubert gegenüber. Beides sind stark biografisch geprägte Werke, die sich auf musikalisch höchst eindringliche Weise mit existenziellen Themen auseinandersetzen: mit Tod und Vergänglichkeit, mit Leben und Hoffnung. Schostakowitsch schrieb sein Streichquartett tief beeindruckt vom Bild der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Stadt Dresden. Und Schubert komponierte sein d-Moll Streichquartett nach einer bedrohlichen gesundheitlichen Krise, von der er sich nur langsam erholte. Das Thema des Todes aus dem Vorspiel seines Liedes ,Der Tod und das Mädchen’ fand dabei Eingang in den langsamen Satz des Streichquartetts und gab dem Werk seinen Beinamen.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Mensch und Natur
Atlas der abgelegenen Inseln
Von Judith Schalansky
Textfassung, Montage und Regie: Thom Luz
Komposition: Mathias Weibel
Mit Beatrice Frey, Günther Harder, Sophie Krauss, Oscar Olivo, u.v.a
Produktion: SRF/WDR und Schauspiel Hannover 2014
Länge: 53'22

Als „Atlas-Kind“ wollte sie terra incognita entdecken, die Schriftstellerin und Buchgestalterin Judith Schalansky. Und sie stieß auf ihren Forschungsreisen bis an die Ränder des Erdkreises vor - in erdkundlichen Folianten und Atlanten. Ein Hörspiel für alle, denen das Reisen im Kopf noch immer am nächsten liegt.

Es gibt rund um den Globus kein Fleckchen Erde mehr, das unentdeckt geblieben wäre. Jede Küste, jedes Eiland ist betreten, vermessen und in Besitz genommen worden. In den Atlanten hat Judith Schalansky aber dennoch fünfzig abgelegene Inseln entdeckt: „Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde". Inseln, die sich - weit entfernt von jeder Bounty-Romantik - aus der rauen See erheben, abweisend und karg die allermeisten. Und es haben sich auf ihnen schreckliche Begebenheiten zugetragen. Denn die Faszination der Entdecker verkehrte sich nur allzu oft in Entsetzen. „Das Paradies mag eine Insel sein", schreibt Judith Schalansky. „Die Hölle ist es auch."

Regisseur Thom Luz hat diese Ambivalenz aufgenommen und sie in eine faszinierende musik-theatralische Installation übersetzt. Diese nimmt die Hörerinnen und Hörer mit auf eine Klangreise - eine vielschichtige Komposition aus Stimmen, Geräuschen und musikalischen Fragmenten - wie nicht von dieser Welt.
Der Atlas der abgelegenen Inseln, ein halb literarisches, halb kartografisches Buch von Judith Schalansky, erschien 2009.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Rassendenken (1/2)
Über die rassistischen Wurzeln von Wissenschaft
Von Lydia Heller und Azadê Pesmen
(Teil 2 am 26.12.2018)

,Menschenrassen' sind eine Erfindung. Doch diese späte Erkenntnis reicht ganz offensichtlich nicht, um den Rassismus aus der Welt zu schaffen. Eine Mitverantwortung trägt ausgerechnet die Wissenschaft, auf deren Befunde sich Rassisten bis heute berufen. Aber wie funktioniert diese widersinnige Verknüpfung? Vor welchem historischen Hintergrund kam der schwedische Naturforscher Carl von Linné im 18. Jahrhundert auf die Idee, die Menschheit in vier Hautfarbentypen einzuteilen? Mit welchen Erkenntnissen wurde die These von der Überlegenheit bestimmter Menschen begründet - kurz: wo sind die Stellen, an denen immer neue Generationen von Rassisten andocken konnten? In Schulbüchern, an den Universitäten, in der Art und Weise, wie die herrschende Wissenschaft die Welt begreift und erklärt, pflanzen sich rassistische Sichtweisen fort. Wie lange soll das so noch weitergehen?

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Weihnachtsansprache des Bundespräsidentenaufnehmen

19:15 Uhr

Das Featureaufnehmen

Mensch und Natur
Kahlschlag in der Bukowina
Der Ausverkauf der Altwälder in den ukrainischen Karpaten
Von Andrea Rehmsmeier
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Produktion: Dlf 2017

Schmieren, Schmuggeln und Geschäfte machen: Unter dem dichten Blätterdach des Karpatenwaldes an der EU-Grenze zwischen der Ukraine und Rumänien ging so manches am Zoll vorbei. Doch inzwischen lichtet sich das Dickicht: Das Holz ist selbst zum Schmuggelgut geworden. Auf den Bergkuppen breiten sich Mondlandschaften aus. Das Refugium für Bären, Wölfe und Luchse schwindet. Die Bewohner der ukrainischen Bergdörfer schauen dem Raubbau hilflos zu. Die Holzmafia sei mächtig. Nicht nur hohe Regierungskreise in Kiew sollen am Ausverkauf des ukrainischen Waldes mitverdienen. Die Profiteure des Kahlschlags sitzen auch in Europa: Holzkonzerne, die die Altwälder Osteuropas als Rohstoffquelle entdeckt haben und mit ihnen den steigenden Bedarf der EU-Bürger nach Pappen, Pellets und Parkett bedienen.

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Annas zweite Erschaffung der Welt oder Die 81 Minuten des Fräulein A.
Von Lothar Trolle
Bearbeitung und Regie: Jörg Jannings
Komponist: Klaus Buhlert
Mit Corinna Harfouch, Renate Pick, Conny Wolter, Jürgen Holtz
Produktion: SDR/DLR Berlin 1997

„Fräulein A. ist einer von den grün-/blau-/rot-gekittelten Engeln, die frühmorgens kurz vor acht Uhr mit der Kasse unterm Arm … an die ihnen zugewiesenen Kassen treten …” So beginnt ein Tag in dem Supermarktkassiererinnen-Leben. Die Szenerie im Pausenraum, die Schikanen durch Kolleginnen, Kunden oder Betriebsleitung unterscheiden sich nur graduell. Oder ist doch bloß alles eine Frage der jeweiligen Optik? Gerät da nicht plötzlich eine Männerwelt in Verzückung? Ist man womöglich eine von König Lears Töchtern? Werden denn nicht - und warum nicht jetzt - alle Sprüche/Gleichnisse/Prophezeiungen erst einmal wahr? Das Stück erhielt 1998 den Lautsprecher-Publikumspreis der Akademie der Künste.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Jazz Liveaufnehmen

Chick Corea Akoustic Band (1/2)
Chick Corea, Piano
John Patitucci, Kontrabass
Dave Weckl, Schlagzeug
Aufnahme vom 8.7.2018 beim Klavier-Festival Ruhr aus der Philharmonie Essen
Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt
(Teil 2 am 1.1.2019)

Ein Weltklasse-Trio kehrt zurück. Die erste längere Tournee seit einem Vierteljahrhundert brachte die Chick Corea Akoustic Band auch nach Deutschland. Nicht, dass der Bassist John Patitucci und der Schlagzeuger Dave Weckl auf ihren Bandleader lange verzichten mussten: Die Rhythmusgruppe hat in den letzten Jahren des Öfteren mit Chick Corea gearbeitet, in dessen elektrisch ausgerichtetem Jazzrock-Ensemble. „Seit den frühen 90ern sind wir als akustisches Trio nicht mehr regelmäßig aufgetreten, wohl aber immer wieder im Rahmen der Elektric Band. Und zum Repertoire der Elektric Band gehören auch ein paar Stücke, in denen John Patitucci Kontrabass spielt. Jetzt aber präsentieren wir uns wieder komplett akustisch“, erklärt der inzwischen 77-jährige Pianist. Anders als in ihren Anfängen klingt die Akoustic Band heute zurückgenommen, kammermusikalischer. Und auch das Schlagzeug ist ein deutlich kleineres als früher - nicht zuletzt wegen der Anpassung an die besondere Akustik großer Konzerthallen, die das Trio nach wie vor mühelos füllt.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Musikszeneaufnehmen

Selbstlos schenken
Musik-Mäzene heute
Von Klaus Gehrke

Ohne sie hätten Mozart, Beethoven, Schubert, Tschaikowski und viele andere Komponisten deutlich schlechtere Voraussetzungen für ihre kreative Entfaltung gehabt: Kunstinteressierte Finanziers aus Adel und Klerus spielten seit je in der Musikgeschichte eine bedeutende Rolle. Sie schickten junge Talente zum Studium zu den besten Lehrern, besorgten ihnen Instrumente und einflussreiche Positionen und ermöglichten gestandenen Tonschöpfern, fernab von Geldsorgen ihre Werke zu schaffen. Bis heute sind spendable Mäzene unerlässlich für den Musikbetrieb. Sie engagieren sich in weit über 150 öffentlichen und privaten Stiftungen in Deutschland, ermöglichen hochbegabten Geigern beispielsweise, auf einer Stradivari zu spielen, oder verschaffen jungen Musikern qualitätsvolle Auftrittsmöglichkeiten. Was treibt die Mäzene an, ihr Geld ohne Gegenleistung in die musikalische Förderung zu investieren, welche Motive haben sie? Die ,Musikszene’ begibt sich auf die Spur dieses selbstlosen Schenkens.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Schöne Stimmenaufnehmen

Die Sopranistin Montserrat Caballé
Königin der leisen Töne
Am Mikrofon: Dieter David Scholz

Die spanische Sopranistin Montserrat Caballé bekannte mit der ihr eigenen humorigen Selbstironie: „Diese dicke Frau ist für alle da.” Tatsächlich wurde die 1933 als Kind armer Eltern in Barcelona geborene Sängerin eine der gefragtesten Sopranistinnen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ihre Stimme besaß ein unverwechselbares Timbre. Ihre Legato- und Pianokultur war so stupend, dass sie La Stupenda genannt wurde. Am 6.10.2018 ist Montserrat Caballé im Alter von 85 Jahren gestorben. In der Sendung ,Schöne Stimmen’ erinnert Dieter David Scholz an die Sängerin, deren Karriere in Basel und Saarbrücken begann und über Bremen direkt nach New York führte, wo sie 1965 für Marilyn Horne einsprang und über Nacht zum Weltstar wurde. Sie wurde zu einer Belcanto-Ikone auf allen großen Bühnen und Festivals der Welt. Ihr Einsatz für die Wiederentdeckung vergessener, selten gespielter Opern von Donizetti und Bellini ist Legende.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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