Samstag, 25.05.2019
 
Seit 17:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Mittwoch, 26.12.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

00:05 Fazit

Kultur vom Tage
(Wdh.)

01:00 Nachrichten 

01:05 Sinfonische Musik 

Alexander Borodin
'Eine Steppenskizze aus Mittelasien' für Orchester
Royal Philharmonic Orchestra London
Leitung: Vladimir Ashkenazy

Peter Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 5 e-Moll, op. 64
City of Birmingham Symphony Orchestra
Leitung: Andris Nelsons

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

02:07 Kammermusik 

Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Arnold Krug
Klavierquartett c-Moll, op. 16
Linos Ensemble
Aufnahme vom Oktober 2014 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

03:00 Nachrichten 

03:05 Alte Musik 

Johann Sebastian Bach
Toccata für Cembalo G-Dur, BWV 916
Léon Berben, Cembalo

Marc-Antoine Charpentier
'Messe de minuit' für Soli, Chor und Orchester, H 9
Annick Massis, Sopran
Magdalena Kožená, Mezzosopran
Eric Huchet, Countertenor
Patrick Henckens, Tenor
Russell Smythe, Bariton
Jean-Louis Bindi, Bass
Chor und Orchester Les Musiciens du Louvre
Leitung: Marc Minkowski

Anton Fils
Sinfonia g-Moll
Concerto Köln
Leitung: Werner Ehrhardt

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Neue Musik 

Eres Holz
'MACH'. Für Orgel
Aufnahme vom 01.10.2017

Georgia Koumara
'Don't worry, it's a bit like juggling'
Aufnahme vom 08.09.2018

Pèter Köszeghy
'Utopie XV. Crystal'
Dominik Susteck, Orgel
Aufnahme vom 14.10.2009

Aufnahmen aus der Kunststation St. Peter in Köln

05:00 Nachrichten 

05:05 Vokalmusik 

Benjamin Britten
'A Ceremony of Carols' für Knaben-Chor und Harfe, op. 28
Psallite Women's Choir
Vicky Lester, Harfe
Leitung: Nancy Hadden

Te Deum C-Dur für Knabensopran, 4-stimmigen Chor und Orgel
Ölberg-Chor
Hyun-U Cho, Orgel
Leitung: Ingo Schulz

Johannes Brahms
Fest- und Gedenksprüche für achtstimmigen gemischten Chor a cappella, op. 109
Kammerchor Stuttgart
Leitung: Frieder Bernius

Francis Poulenc
'Quatre Motets pour le temps de Noël' für gemischten Chor
RIAS Kammerchor
Leitung: Hans-Christoph Rademann

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach
'Christum wir sollen loben schon'. Kantate zum 2. Weihnachtstag für Soli, Chor und Orchester, BWV 12
Marie-Sophie Pollak, Sopran
Mélodie Ruvio, Alt
Benjamin Bruns, Tenor
Thomas E. Bauer, Bass
Chorus Musicus Köln
Das Neue Orchester
Leitung: Christoph Spering

Georg Philipp Telemann
'Auf Zion! Und laß in geheiligten Hallen'. Kantate zum 1. Weihnachtstag, TWV 1:109
Dorothea Mields, Sopran
Britta Schwarz, Alt
Wilfried Jochens, Tenor
Dirk Schmidt, Bass
Magdeburger Kammerchor
Telemann-Kammerorchester Michaelstein
Leitung: Ludger Rémy

Christoph Graupner
'Ich bleibe Gott getreu'. Kantate zum 2. Weihnachtstag für Sopran, Streicher und Basso continuo, GWV 1106/19
Miriam Feuersinger, Sopran
Capricornus Consort Basel
Leitung: Peter Barczi

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten 

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Tag für Tag

Aus Religion und Gesellschaft
Maryams Sohn - Jesus im Koran
Mouhanad Khorchide und Klaus von Stosch im Gespräch mit Christiane Florin

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 475 Jahren: Das "New Kreüterbuch" des Botanikers Leonhart Fuchs erscheint

09:10 Uhr

Die neue Platte

Orgelmusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Mensch und Natur
Ansichten der Natur (2/4)
Von Alexander von Humboldt
Gelesen von Wolfgang Büttner
NDR 2005
(Teil 3 am 30.12.2018)

Optimale Ausbildung für bedeutende Posten im preußischen Staatsdienst: Die Humboldt-Brüder genossen die Schule mit einer ganzen Reihe von Spezialisten auf universitätsähnlichem Niveau. „Diese Ansichten sind keine bloße Faktensammlung; sie bieten einen grandiosen Überblick über Ströme, Urwälder, Vulkane, Bodenschätze, Klima, Bio- und Geologie, Lebensweise und Wirtschaft der Einwohner des Kontinents. Und wie immer bei Humboldt geht es hier um das lebendige Zusammenwirken aller Kräfte der Natur und der Kultur eine Fähigkeit zur Synthese, die der modernen Wissenschaft weitgehend abhandengekommen ist und von der wir heute nur träumen können.“ (Die andere Bibliothek zur einer Neuauflage der ‚Ansichten der Natur‘ 1987)

Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt wurde am 14. September 1769 in Berlin-Mitte geboren. Alexander wurde mit seinem älteren Bruder Wilhelm von Hauslehrern erzogen. Er zeigte früh besonderes Interesse an Naturgegenständen, und da er gern Insekten, Steine und Pflanzen sammelte, galt er bald als der kleine Apotheker. Auch war er ein Zeichen- und Maltalent: Schon 1786 stellte er erste Radierungen in einer Kunstausstellung der Berliner Akademie vor. Humboldts späteres Reisewerk zeigte Illustrationen von herausragender Qualität, die hier ihren Ursprung gehabt haben könnten.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Seminarkirche in Hildesheim
Predigt: Bischof Heiner Wilmer
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Freistil

Mensch und Natur
Von neuen Wildnissen und alten Sehnsüchten
Von Antonia Kreppel
Regie: Thomas Wolfertz
Produktion: Dlf 2016

Wildnis ist eine Kopfgeburt der Zivilisation. Das Unberechenbare, Maßlose, Randständige fasziniert die Menschen und schreckt sie gleichermaßen ab. Mythos und intellektuelle Romantisierung: Jetzt entstehen neue Wildnisse in Städten und auf Industriebrachen. Als Sehnsuchtsort und Fluchtpunkt ist die Wildnis bis in unsere Alltagskultur vorgedrungen. Sogenannte weiße Flecken einer Ur-Wildnis gibt es nur noch als versprengte Reste. Die Wildnisfrage beschäftigt Naturphilosophen und Naturschützer; Pädagogen und Künstler. Welchen Stellenwert hat sie in unserer Gesellschaft? Überall entsteht Wildnis light: gepflegt und vermarktet von Gärtnern, Outdoorpezialisten, Survivaltrainern und Therapeuten. Die Exkursion der Wiener Autorin führt in die anarchischen, heilsamen, einsamen und paradoxen Gefilde der Wildnis.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Hörspiel

Mensch und Natur
Der Wanderfalke
Von John Alec Baker
Aus dem Englischen von Andreas Jandl und Frank Sievers
Bearbeitung und Regie: Jan Willem Dreier
Mit Bernhard Schütz
Produktion: Dlf 2015
Länge: 40'

Geschichte einer Obsession: Von Oktober bis April begibt sich der Autor auf die Jagd nach dem Falken. Er führt dabei Tagebuch und notiert ornithologische Beobachtungen. Schließlich verwandelt sich der Jäger in seine Beute.

,Der Wanderfalke' erzählt poetisch und in virtuoser Bildsprache vom Verlassen der menschlichen Hülle, vom Eintauchen in die Tiefe der Natur und der anmutenden Wildheit eines Raubvogels. Wo und wie verschwimmen die Grenzen zwischen Wunsch, Begehren und Obsession? J. A. Baker lenkt die Aufmerksamkeit behutsam auf die unscheinbaren Dinge und schärft das Bewusstsein für die Schönheit der Natur am äußeren Rand des Wahrnehmungsspektrums. ,Der Wanderfalke' gilt als Meisterwerk der nicht-fiktionalen Literatur.

John Alec Baker (1926-1987), lebte in Essex, England. Mit 41 Jahren veröffentlichte er 1968 sein erstes Buch: ,Der Wanderfalke'. Er veröffentlichte ein zweites Buch ,The Hill of Summer'. Das Hörspiel entstand im Rahmen der Kooperation des Dlf mit der Ernst Busch.... , Mentorin: Elisabeth Panknin

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

Unionspolitiker für Moscheesteuer

Luftzwischenfall über Damaskus

Japan tritt aus der Internationalen Walfangkommission aus

Prozess gegen chinesischen Menschenrechtsanwalt

Ätna lässt die Erde beben - Verletzte und Einstürze

Monsun erschwert Bergungsarbeiten nach Tsunami

Weltweite Krisen und der Suchdienst des Internationalen Roten Kreuzes

Am Mikrofon: Christine Heuer

13:30 Uhr

Forschung aktuell

Mensch und Natur
Raus aus der Natur!
Über den Umgang mit invasiven Arten
Von Michael Lange
Dlf 2017

Asiatische Körbchenmuscheln, amerikanische Waschbären oder indisches Springkraut: Tiere und Pflanzen aus aller Welt sind weit außerhalb ihrer Herkunftsländer heimisch geworden. Auch bei uns verdrängen sie vielerorts einheimische Arten, sehr zum Unmut vieler Naturfreunde. In Neuseeland, Australien und auf pazifischen Inseln gehen Umweltschützer inzwischen mit Gift und Gewehren gegen die Eindringlinge vor, demnächst vielleicht sogar mit Gentechnik.

Der Umweltjournalist Fred Pearce hält die Reaktionen vieler Artenschützer für übertrieben. Er stellt fest: Meist leben ursprüngliche Arten und Einwanderer friedlich nebeneinander. Fremde Tiere und Pflanzen besetzen ökologische Nischen, die zuvor von den Einheimischen aus unterschiedlichen Gründen verlassen wurden. Fred Pearce fordert eine Art Willkommenskultur für die neue Wildnis und sorgt damit für reichlich Diskussionsstoff.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Hörspiel Extra

Mensch und Natur
Das Ohr der Welt in Meiers Garten
Eine Annäherung an den Schriftsteller Gerhard Meier
Von Janko Hanushevsky
Mit Stefko Hanushevsky und Matthias Ponnier
Produktion: Dlf 2015
Länge: 49'

,Das Gras grünt' und ,Im Schatten der Sonnenblumen' lauten die Titel seiner Gedichtbände. Ein „ganz gewöhnliches Verhältnis“ zur Poesie hatte Gerhard Meier. Ihm genügte der Blick aus dem Fenster, um Weltliteratur aus der Provinz zu schreiben.

Alles spielt sich im Schweizer Dorf Niederbipp am Fuße des Jura, im Oberaargau/Kanton Bern ab, in dem Meier (1917-2008) Zeit seines Lebens gewohnt hat. Seine Heimatgemeinde hat er kaum verlassen. In seinen Werken heißt sie ,Amrain'. In die Landschaft hinausschauen oder in ihr spazierengehen, das waren seine Lieblingsbeschäftigungen. Neben Gedichten in den 60er-Jahren entstanden die Romane ,Land der Winde' (1990), ,Die Ballade vom Schneien' (1985) und zuletzt ,Ob die Granatbäume blühen' (2005). Das Werk des Schweizer Schriftstellers Gerhard Meier ist wenige Jahre nach seinem Tod bereits ein wenig in Vergessenheit geraten. Im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Werner Morlang sowie in der Begegnung mit Meiers Enkeltochter Christina und nicht zuletzt mit Meiers Handschrift sucht der Autor eine Annäherung an den großen bescheidenen Schriftsteller.
Janko Hanushevsky ist Musiker und Radioautor. Für den Deutschlandfunk entstanden in den letzten Jahren mehrere ausgezeichnete Produktionen

14:55 Uhr

Nachrichten

15:00 Uhr

Hörspiel

Mensch und Natur
Ob die Granatbäume blühen
Von Gerhard Meier
Regie: Janko Hanushevsky
Komposition: Merzouga
Mit Ueli Jäggi
Produktion: Dlf 2015
Länge: 68'07

„Die Du wohntest in den Gärten, lass mich Deine Stimme hören“. Sechs Jahrzehnte lebte der Schweizer Schriftsteller Gerhard Meier mit seiner Frau Dorli zurückgezogen im Haus seiner Kindheit im Jura. Sie teilten ihre Liebe für Schmetterlinge, Blumen und die Literatur. Nach ihrem Tod widmete er ihr ein letztes literarisches Werk.

Ein Monolog, ein Alterswerk und ein bewegendes Epitaph. Dorli war der Lebensmensch Gerhard Meiers. Als er seinen Job verloren hatte, verdiente sie den Lebensunterhalt durch das Betreiben des Dorfkiosks in Niederbipp, dem Lebensort der beiden. Nach ihrem Tod blieb der 80-jährige Meier allein zurück in dem Haus mit Blick über Dorlis Garten zum Jura hin. „Und ich fragte mich, ob man am Ende lebe, um sich erinnern zu können“ - in seinem innigen Monolog setzte er das Gespräch mit Dorli fort.

Gerhard Meier erhielt für sein Werk den Petraca-Preis, den Fontane-Preis und den Heinrich-Böll-Preis.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Rassendenken (2/2)
Weiße Flecken auf wissenschaftlicher Landkarte
Von Azadê Pesmen und Lydia Heller

,Menschenrassen' sind eine Erfindung. Und doch gelingt es der Wissenschaft bis heute nicht, die Konzepte, auf die Rassismus sich gründet, nachhaltig zu widerlegen. In Schulbüchern, an den Universitäten, in der Art und Weise, wie die herrschende Wissenschaft die Welt begreift und erklärt, pflanzen sich die überholten Sichtweisen fort. Dabei müsste gerade die Wissenschaft Ansätze liefern können, die fortwährende Reproduktion rassistischen Denkens aktiv zu durchbrechen.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Reihe „Mensch und Natur“
Die Waldsehnsucht - Der Landschaftstheoretiker Thomas Kirchhoff im Gespräch mit Maja Elllmenreich

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

Mehr Unabhängigkeit für die Gemeinden? - Diskussion über Moschee-Steuer

Fronten im US-Haushaltsstreit weiter verhärtet - Trump beharrt auf Grenzmauer

Nach Todesfällen - US-Grenzschutz lässt Flüchtlingskinder in Haft untersuchen

Luftzwischenfall über Damaskus - Israel bekräftigt "rote Linien" gegenüber Iran

Japan tritt aus Walfangkommission aus - Kommerzielle Jagd soll wieder beginnen

Prozess gegen chinesischen Menschenrechtsanwalt Wang Quanzhang

Zahlreiche Verletzte nach Erdbeben in der Ätna-Region

Nach Tsunami in Indonesien - Sintflutartiger Regen behindert Bergungsarbeiten

Aufatmen in Argentinien - Frau nach 32 Jahren aus Sklaverei in Bolivien befreit

Weltweite Krisen bescheren Suchdienst des Roten Kreuzes Hochkonjunktur

Am Mikrofon: Jürgen Zurheide

18:40 Uhr

Hintergrund

Schule am liebsten exklusiv? Zum Stand der Inklusionsdebatte in Deutschland

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

Mehr Unabhängigkeit für muslimische Gemeinden - Moscheesteuer soll kommen!

19:10 Uhr

Sport am Feiertag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Aus Religion und Gesellschaft

Nein und Amen. Christen in Nord- und Südkorea
Von Corinna Mühlstedt

20:30 Uhr

Lesezeit

Lesung von den Tagen der deutschsprachigen Literatur (TDDL) in Klagenfurt 2018
Özlem Özgül Dündar: ,und ich brenne'

Özlem Özgül Dündar ist 1983 in Solingen geboren. Und ihr Text, den sie in Klagenfurt beim Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis 2018 vorgelesen hat und für den sie den Kelag-Preis bekommen hat, nimmt tatsächlich auch auf das wohl wichtigste Ereignis in der jüngeren Geschichte dieser rheinisch-bergischen Stadt Bezug: auf das rassistisch motivierte Brandattentat auf das Haus der türkischen Familie Genç, dem im Mai 1995 fünf Menschen zum Opfer fielen. Die Autorin spricht in aufgewühlten Monologen aus der Perspektive von fünf Frauen, darunter neben den vom Mord Betroffenen, auch der Mutter eines mutmaßlichen Täters, und erzeugt damit eine hohe literarische Intensität, der sich Hörer wie Leser nicht leicht entziehen können. Hören Sie die Lesung Özlem Özgül Dündars aus dem ORF-Studio in Klagenfurt in diesem Jahr.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Querköpfe

Kabarett, Comedy & schräge Lieder
Deckel drauf! Schwarzes Gold und letzte Zechen
Ein Streifzug durch die kohlegeschwärzte Ruhrgebietskomik
Von Achim Hahn

Manche behaupten ja, die Menschen im Ruhrgebiet würden mit Grubenlampen an der Stirn geboren. Tatsache ist, ohne die Kohle wäre die Gegend längst nicht so unterbuddelt und die lockere Spreche mit den seltsamen Ausdrücken und der eigentümlichen Ausnutzung der grammatischen Möglichkeiten wohl kaum so einzigartig. Die Kumpels und ihre Traditionen jedenfalls haben sich eingegraben ins kollektive Gedächtnis der Ruhries, wie sie sich selber gern nennen. Und sie tauchen immer wieder auf in den Geschichten hiesiger Komiker. Denn das Ruhrgebiet ist auch ein Schmelztiegel des eigenwilligen Humors und der ironischen Nabelschau seiner humorgewerblichen Eingeborenen. Zwischen verklärender Ruhrgebietsromantik und bitterböser Kritik an der immer wieder mal aufgemotzten Wir-sind-wieder-wer-Strategie der strukturgewandelten Region, gehen sie ihren ganz eigenen, schrägen Weg und haben auch ganz aktuell die Schließung der allerletzten Zeche im Blick. So richtig mit Schmackes.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Musik-Panorama

Grundton D 2018 - Konzert und Denkmalschutz

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 5 B-Dur

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: John Storgårds

Aufnahme vom 8.9.2018 aus der Kirche St. Maria im Kapitol in Köln

Am Mikrofon: Jochen Hubmacher

Für die Deutschlandfunk-Benefizkonzertreihe ,Grundton D’ war es Heimspiel und Premiere zugleich: Fast 30 Jahre hatte es gedauert, bis sie nach Hause, nach Köln kam. Zum Tag des offenen Denkmals 2018 war es soweit. Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin bestritt dieses besondere ,Grundton D’-Konzert mit Anton Bruckners fünfter Sinfonie unter der Leitung von John Storgårds in und zugunsten von Sankt Maria im Kapitol, einer der schönsten romanischen Kirchen Kölns.

23:30 Nachrichten 

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

(Theresa Beyer)
Experimentelles Musizieren in Belgrad und Neu DelhiThe West and the rest?
Atelier neuer Musik 25.05.2019 | 22:05 Uhr

Die musikalische Avantgarde sitzt in Städten wie Berlin, Paris oder New York? Das ist ein Mythos, eine längst überholte Sicht auf die Wirklichkeit. Denn experimentierfreudige Musikerinnen und Musiker organisieren sich schon lange jenseits der westlichen Zentren und interagieren global.

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